Ocean's 11 (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von BeAsT81
Du Dieb – Du Lügnerin
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ocean's 11 oder Oceans Eleven, wie der Film im Original heißt ist ein Remake des gleichnamigen Klassikers aus dem Jahre 1960. Das Original wurde gedreht, weil die Schauspieler (Frank Sinatra, Dean Martin, Sammy Davis Jr, Peter Lawford, Angie Dickinson) mal in einem Film zusammen spielen wollten und damals verzichteten sie deshalb auf ihre Gagen. Im Jahr 2001 fanden sich die Schauspieler George Clooney, Brad Pitt, Andy Garcia, Matt Damon, Julia Roberts, ... (Es gibt sehr viele Cameoauftritte von anderen Schauspielern) zusammen und verzichteten auf einen Teil ihrer Gagen damit das sensationelle Projekt aus den 60ern wiederholt werden konnte.
Die Geschichte klingt richtig spannend:
Frankie Ocean (George Clooney) wird aus dem Knast entlassen und verkündet seinem Freund Dusty Ryan(Brad Pitt), welcher in der Zeit in der Frankie im Knast war, Teenyschauspielern (klasse Joshua Jackson) das Kartenspielen beibringt, dass er 3 Casinos auf einmal beklauen möchte. Dusty hat ja gerade sowieso nichts zu tun und beginnt 11 Leute aufzutreiben, die dann diverse Jobs in dem genialen Plan unternehmen müssen. Die 11 Verbrecherkönige sind jeweils die besten ihres Fachs, wobei sich die Aufgabengebiete nicht stärker unterscheiden könnten. Ein Schlangenmensch, ein Verkleidungskünstler, ein Taschendieb, ein Sprengstoffexperte, ... treten an um den wahnwitzigsten Coup in der Geschichte Las Vegas umzusetzen.
Terrence Benedict (Andy Garcia) ist der Direktor der 3 Casinos und ist mit Frankies Ex Contessa 'Tess' (Julia Roberts) zusammen, wobei sich deren Beziehung wohl eher auf gemeinsames Auftreten beschränkt, man sieht nicht in einer Szene einen Kuss zwischen beiden oder eine Umarmung. Es kommt wie es kommen muss und Frankie rennt wieder seiner Ex hinterher, weshalb Dusty beschließt ihn aus dem Überfall raus zu nehmen und will statt ihm den Neuling in der Branche Linus Caldwell (Matt Damon) für das Öffnen des Tresors nehmen. Wie ihr euch vorstellen könnt verrate ich nicht mehr von der Geschichte nur soviel sei verraten, meine Überschrift ist der Schlusssatz des Films.
Soviel zur Story, doch die allein macht es natürlich nicht, denn eine noch so gute Handlung kann durch schlechte Schauspieler (was hier wohl eher nicht der Fall ist) oder schlechte Darstellung arg ins Wanken gebracht werden.
Im Originalfilm war es so, dass die Schauspieler sich gegenseitig an die Wand spielten und damit zu sehr von der Story ablenkten und der Film floppte. Im Remake von 2001 haben wir nicht das gleiche Problem sondern ein ganz anderes, denn die Schauspieler üben sich in galanter Zurückhaltung.
George Clooney tritt als der Chef Frankie Ocean auf und spielt seine Rolle sehr souverän, aber leider ohne Biss und seinen sprichwörtlichen Charme, er bringt die Figur des Frankie gut rüber, aber auch nicht mehr. Keine Finessen, kein Augenzwinkern kein gar nichts, er spielt es als wenn er diese Rolle schon zu oft gespielt hätte und ihn es etwas langweilt. Schade, man hätte aus dieser Rolle wesentlich mehr machen können.
Brad Pitt, spielt den verschmitzten, seinem Freund Frankie treu ergebenen, aber doch etwas gelangweilten Dusty hervorragend. Er bringt an den richtigen Stellen seinen unglaublichen Charme zum Ausdruck und überzeugt auch durch komödiantisches Talent, dass er schon immer mal eine solch abwechslungsreiche Rolle spielen wollte. Er hat immer genau die Gestik und Mimik, die man an dieser Stelle benötigt und bringt viel Witz in das Geschehen ein. Spitze!
Matt Damon, spielt den schüchternen, von sich nicht überzeugten Linus und damit eine geniale Charakterrolle, die man nicht besser hätte besetzen können. Matt kann es einfach, denn wie er ständig leicht irritiert in der Szene herumsteht und immer den schnell verängstigten gibt ist einfach super und wenn er dann plötzlich aufblüht und seiner Beobachtungsgabe freien Lauf lässt und einfach immer alles mitbekommt und dieses Wissen ganz unscheinbar anbringt, dann wissen wir alle, Matt Damon ist einer der Besten!
Andy Garcia, hat in diesem Film eigentlich die beste Rolle abbekommen, denn er spielt auf der Seite der „Bösen“ ganz allein. Doch irgendwie scheint er der Macht seiner Rolle nicht ganz widerstehen zu können und ruht sich viel zu sehr aus. Er spielt natürlich gut, bringt die Rolle des ordentlichen Geschäftsmannes sauber rüber, aber in den Szenen mit anderen dominieren immer die anderen und wenn er allein im Raum steht, kommt es einem vor, als wenn gar keiner im Raum ist, er ist einfach zu unauffällig und spielt zu introvertiert, da hätte man ein wenig mehr bringen können. Gerade von einem Andy Garcia der sonst spitzenmäßig den Bösen Mafiosi mimt hätte man in dieser Rolle mehr erwartet. Schade!
Julia Roberts, beeindruckt in ihrer Rolle durch die Wandlung von von der gesetzten Dame neben Andy Garcia, hin zu ihrer typischen Rolle als aufgedrehte junge Frau von Welt neben George Clooney. Sie spielt in jeder Szene genau wie man sich es vorstellt, bringt anfangs noch wenig, aber gezielte Mimik ins Spiel und setzt ihren Charme genau richtig ein. Trotzdem war ich leicht enttäuscht, aber die Rolle ist nunmal leider nicht besonders Fassettenreich. Gut gemacht!
Don Cheadle, spielt den Sprenger Basher Tarr hervorragend und übertrumpft mit seinem Humor und seiner Energie beim Spiel viele der top Schauspieler. Bekannt dürfte er euch beispielsweise aus Traffic, Password Swordfish oder Mission to Mars sein. Seine Rolle in Ocean's 11 ist einfach klasse und er erfüllt sie zu mehr als 100 Prozent. Ich denke das Gesicht sollte man sich unbedingt merken.
Nachdem ich die Hauptdarsteller vorgestellt habe möchte ich euch noch ein paar der Cameoauftritte beschreiben.
Ein Cameoauftritt ist das Auftreten eines bekannten Schauspielers als er selbst in einem Film, also ohne spezielle Rolle.
Da dieser Film, wie das Original eigentlich ein Projekt der Schauspieler ist haben sich auch neben den Hauptrollen viele eingefunden um am Film teilzuhaben.
Die beiden größten Cameos haben Lennox Lewis und Wladimir Klitschko welche sich einfach nur im Ring gegenüberstehen und die ganze Zeit auf Plakaten und im Fernsehen präsent sind.
Gleich danach kommen die Teenystars, welche bei Brad Pitt Kartenspielen lernen. Wenn ich mich recht erinnere waren da Joshua Jackson, welcher bekannt aus Dawsons Creek auch schon in anderen sehr bekannten Filmen wie Eiskalte Engel oder The Skulls mitgespielt hat. Der nächste, zwar nicht so bekannte aber trotzdem erwähnenswerte Teeny ist Topher Grace, der in Traffic einen der Jugendlichen spielte. Eher bekannt dürfte allen Charmed-Guckern Holly Marie Combs sein, denn die sitzt auch mit am Tisch.
Einer der Kartenspieler aus der „Higher Class“ dürfte keinem von euch vom Gesicht her bekannt sein, aber vom Namen her wohl schon eher, denn Jerry Weintraub ist der Produzent von zahlreichen Filmen unter anderem hat er für diesen Geld gegeben und durfte sich dafür mal an den Tisch setzen.
Jetzt kommt es ganz dick, denn Miss Angie Dickinson, die Darstellerin der Frau von Frankie Ocean im 1960er Original spielt auch in diesem Film mit, leider habe ich sie nicht entdecken können, aber ich werde beim nächsten Anschauen doch mal darauf achten, wenn ihr sie erkennt bitte mal Bescheid geben.
Alle weiteren die sich noch so vor der Kamera tummeln sind entweder die offiziellen Stuntleute von den Schauspielern, die auch mal eine tragende Rolle (die Leute die die X-Kisten tragen) spielen oder es sind irgendwelche anderen Leute aus der Crew die sich als Statisten betätigten. Insgesamt also eine recht bunte Mischung.
In einem Film dieser Größe ist natürlich auch das Ambiente sehr wichtig, deshalb hat man für diesen Film David Holmes engagiert, der auch schon für Soderberghs Out Of Sight die Musik schrieb. Hier hat er die galante Mischung der 60er getroffen, also alles von Jazz, Blues und Rock was zu diesem Film passt und ich habe mich während des Films oft dabei erwischt, wie ich sanft mit dem Fuß im Takt der Musik gewippt habe.
Nun habe ich euch sehr breit den Film geschildert, die Schauspieler erwähnt und natürlich auch nicht an Extrainfos gespart, aber was ich von dem Film halte wollte ich euch natürlich bis zum Schluss verheimlichen, da wir hier schon fast am Ende des Berichtes angelangt sind, kann ich nun damit raus rücken.
Der Film glänzt sehr stark im Licht seiner Schauspieler, das sollte allen die in den Film gehen klar sein. Die Story ist zwar sehr gut, aber wird leider vom unnachgiebigen Leuchten all dieser Schauspielleuchten etwas zu stark geblendet und fällt daher fast aus hinten über. Steven Soderbergh ist der Verlierer des Films, denn er hatte seine Schauspieler einfach nicht unter Kontrolle, sie spielen einfach vor sich hin, halten sich ans Drehbuch, aber ich kann mir gut vorstellen, dass Soderbergh kaum Szenen nochmal hat drehen lassen, denn man merkt kaum seinen Einfluss.
Ich war in dem Film, weil ich wissen wollte ob solcherlei Filme funktionieren können und habe nun die Gewissheit, dass eben dies nur bedingt geht. Wenn man in den Film will um die Schauspieler zu sehen, dann nichts wie rein, wenn man allerdings einen schönen Film genießen will, dann sollte man sich lieber auf The Others oder einen anderen Film stürzen, denn in diesem Film regieren die Schauspieler und nicht die Story. Der Humor des Films ist einer der Punkte die den Film der Story wegen sehenswert machen, denn es gab nicht nur eine Szene in der das Kino gegröhlt hat, aber es waren dann natürlich hauptsächlich Situationen in denen die Schauspieler witzig wirkten.
Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen und ich freue mich über jeden Kommentar.
Bis zum nächsten mal, euer Bastian
Die Geschichte klingt richtig spannend:
Frankie Ocean (George Clooney) wird aus dem Knast entlassen und verkündet seinem Freund Dusty Ryan(Brad Pitt), welcher in der Zeit in der Frankie im Knast war, Teenyschauspielern (klasse Joshua Jackson) das Kartenspielen beibringt, dass er 3 Casinos auf einmal beklauen möchte. Dusty hat ja gerade sowieso nichts zu tun und beginnt 11 Leute aufzutreiben, die dann diverse Jobs in dem genialen Plan unternehmen müssen. Die 11 Verbrecherkönige sind jeweils die besten ihres Fachs, wobei sich die Aufgabengebiete nicht stärker unterscheiden könnten. Ein Schlangenmensch, ein Verkleidungskünstler, ein Taschendieb, ein Sprengstoffexperte, ... treten an um den wahnwitzigsten Coup in der Geschichte Las Vegas umzusetzen.
Terrence Benedict (Andy Garcia) ist der Direktor der 3 Casinos und ist mit Frankies Ex Contessa 'Tess' (Julia Roberts) zusammen, wobei sich deren Beziehung wohl eher auf gemeinsames Auftreten beschränkt, man sieht nicht in einer Szene einen Kuss zwischen beiden oder eine Umarmung. Es kommt wie es kommen muss und Frankie rennt wieder seiner Ex hinterher, weshalb Dusty beschließt ihn aus dem Überfall raus zu nehmen und will statt ihm den Neuling in der Branche Linus Caldwell (Matt Damon) für das Öffnen des Tresors nehmen. Wie ihr euch vorstellen könnt verrate ich nicht mehr von der Geschichte nur soviel sei verraten, meine Überschrift ist der Schlusssatz des Films.
Soviel zur Story, doch die allein macht es natürlich nicht, denn eine noch so gute Handlung kann durch schlechte Schauspieler (was hier wohl eher nicht der Fall ist) oder schlechte Darstellung arg ins Wanken gebracht werden.
Im Originalfilm war es so, dass die Schauspieler sich gegenseitig an die Wand spielten und damit zu sehr von der Story ablenkten und der Film floppte. Im Remake von 2001 haben wir nicht das gleiche Problem sondern ein ganz anderes, denn die Schauspieler üben sich in galanter Zurückhaltung.
George Clooney tritt als der Chef Frankie Ocean auf und spielt seine Rolle sehr souverän, aber leider ohne Biss und seinen sprichwörtlichen Charme, er bringt die Figur des Frankie gut rüber, aber auch nicht mehr. Keine Finessen, kein Augenzwinkern kein gar nichts, er spielt es als wenn er diese Rolle schon zu oft gespielt hätte und ihn es etwas langweilt. Schade, man hätte aus dieser Rolle wesentlich mehr machen können.
Brad Pitt, spielt den verschmitzten, seinem Freund Frankie treu ergebenen, aber doch etwas gelangweilten Dusty hervorragend. Er bringt an den richtigen Stellen seinen unglaublichen Charme zum Ausdruck und überzeugt auch durch komödiantisches Talent, dass er schon immer mal eine solch abwechslungsreiche Rolle spielen wollte. Er hat immer genau die Gestik und Mimik, die man an dieser Stelle benötigt und bringt viel Witz in das Geschehen ein. Spitze!
Matt Damon, spielt den schüchternen, von sich nicht überzeugten Linus und damit eine geniale Charakterrolle, die man nicht besser hätte besetzen können. Matt kann es einfach, denn wie er ständig leicht irritiert in der Szene herumsteht und immer den schnell verängstigten gibt ist einfach super und wenn er dann plötzlich aufblüht und seiner Beobachtungsgabe freien Lauf lässt und einfach immer alles mitbekommt und dieses Wissen ganz unscheinbar anbringt, dann wissen wir alle, Matt Damon ist einer der Besten!
Andy Garcia, hat in diesem Film eigentlich die beste Rolle abbekommen, denn er spielt auf der Seite der „Bösen“ ganz allein. Doch irgendwie scheint er der Macht seiner Rolle nicht ganz widerstehen zu können und ruht sich viel zu sehr aus. Er spielt natürlich gut, bringt die Rolle des ordentlichen Geschäftsmannes sauber rüber, aber in den Szenen mit anderen dominieren immer die anderen und wenn er allein im Raum steht, kommt es einem vor, als wenn gar keiner im Raum ist, er ist einfach zu unauffällig und spielt zu introvertiert, da hätte man ein wenig mehr bringen können. Gerade von einem Andy Garcia der sonst spitzenmäßig den Bösen Mafiosi mimt hätte man in dieser Rolle mehr erwartet. Schade!
Julia Roberts, beeindruckt in ihrer Rolle durch die Wandlung von von der gesetzten Dame neben Andy Garcia, hin zu ihrer typischen Rolle als aufgedrehte junge Frau von Welt neben George Clooney. Sie spielt in jeder Szene genau wie man sich es vorstellt, bringt anfangs noch wenig, aber gezielte Mimik ins Spiel und setzt ihren Charme genau richtig ein. Trotzdem war ich leicht enttäuscht, aber die Rolle ist nunmal leider nicht besonders Fassettenreich. Gut gemacht!
Don Cheadle, spielt den Sprenger Basher Tarr hervorragend und übertrumpft mit seinem Humor und seiner Energie beim Spiel viele der top Schauspieler. Bekannt dürfte er euch beispielsweise aus Traffic, Password Swordfish oder Mission to Mars sein. Seine Rolle in Ocean's 11 ist einfach klasse und er erfüllt sie zu mehr als 100 Prozent. Ich denke das Gesicht sollte man sich unbedingt merken.
Nachdem ich die Hauptdarsteller vorgestellt habe möchte ich euch noch ein paar der Cameoauftritte beschreiben.
Ein Cameoauftritt ist das Auftreten eines bekannten Schauspielers als er selbst in einem Film, also ohne spezielle Rolle.
Da dieser Film, wie das Original eigentlich ein Projekt der Schauspieler ist haben sich auch neben den Hauptrollen viele eingefunden um am Film teilzuhaben.
Die beiden größten Cameos haben Lennox Lewis und Wladimir Klitschko welche sich einfach nur im Ring gegenüberstehen und die ganze Zeit auf Plakaten und im Fernsehen präsent sind.
Gleich danach kommen die Teenystars, welche bei Brad Pitt Kartenspielen lernen. Wenn ich mich recht erinnere waren da Joshua Jackson, welcher bekannt aus Dawsons Creek auch schon in anderen sehr bekannten Filmen wie Eiskalte Engel oder The Skulls mitgespielt hat. Der nächste, zwar nicht so bekannte aber trotzdem erwähnenswerte Teeny ist Topher Grace, der in Traffic einen der Jugendlichen spielte. Eher bekannt dürfte allen Charmed-Guckern Holly Marie Combs sein, denn die sitzt auch mit am Tisch.
Einer der Kartenspieler aus der „Higher Class“ dürfte keinem von euch vom Gesicht her bekannt sein, aber vom Namen her wohl schon eher, denn Jerry Weintraub ist der Produzent von zahlreichen Filmen unter anderem hat er für diesen Geld gegeben und durfte sich dafür mal an den Tisch setzen.
Jetzt kommt es ganz dick, denn Miss Angie Dickinson, die Darstellerin der Frau von Frankie Ocean im 1960er Original spielt auch in diesem Film mit, leider habe ich sie nicht entdecken können, aber ich werde beim nächsten Anschauen doch mal darauf achten, wenn ihr sie erkennt bitte mal Bescheid geben.
Alle weiteren die sich noch so vor der Kamera tummeln sind entweder die offiziellen Stuntleute von den Schauspielern, die auch mal eine tragende Rolle (die Leute die die X-Kisten tragen) spielen oder es sind irgendwelche anderen Leute aus der Crew die sich als Statisten betätigten. Insgesamt also eine recht bunte Mischung.
In einem Film dieser Größe ist natürlich auch das Ambiente sehr wichtig, deshalb hat man für diesen Film David Holmes engagiert, der auch schon für Soderberghs Out Of Sight die Musik schrieb. Hier hat er die galante Mischung der 60er getroffen, also alles von Jazz, Blues und Rock was zu diesem Film passt und ich habe mich während des Films oft dabei erwischt, wie ich sanft mit dem Fuß im Takt der Musik gewippt habe.
Nun habe ich euch sehr breit den Film geschildert, die Schauspieler erwähnt und natürlich auch nicht an Extrainfos gespart, aber was ich von dem Film halte wollte ich euch natürlich bis zum Schluss verheimlichen, da wir hier schon fast am Ende des Berichtes angelangt sind, kann ich nun damit raus rücken.
Der Film glänzt sehr stark im Licht seiner Schauspieler, das sollte allen die in den Film gehen klar sein. Die Story ist zwar sehr gut, aber wird leider vom unnachgiebigen Leuchten all dieser Schauspielleuchten etwas zu stark geblendet und fällt daher fast aus hinten über. Steven Soderbergh ist der Verlierer des Films, denn er hatte seine Schauspieler einfach nicht unter Kontrolle, sie spielen einfach vor sich hin, halten sich ans Drehbuch, aber ich kann mir gut vorstellen, dass Soderbergh kaum Szenen nochmal hat drehen lassen, denn man merkt kaum seinen Einfluss.
Ich war in dem Film, weil ich wissen wollte ob solcherlei Filme funktionieren können und habe nun die Gewissheit, dass eben dies nur bedingt geht. Wenn man in den Film will um die Schauspieler zu sehen, dann nichts wie rein, wenn man allerdings einen schönen Film genießen will, dann sollte man sich lieber auf The Others oder einen anderen Film stürzen, denn in diesem Film regieren die Schauspieler und nicht die Story. Der Humor des Films ist einer der Punkte die den Film der Story wegen sehenswert machen, denn es gab nicht nur eine Szene in der das Kino gegröhlt hat, aber es waren dann natürlich hauptsächlich Situationen in denen die Schauspieler witzig wirkten.
Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen und ich freue mich über jeden Kommentar.
Bis zum nächsten mal, euer Bastian
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