Océánopolis Brest Testbericht

No-product-image
ab 13,73
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2003

5 Sterne
(2)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von Frederica_20

Auge in Auge mit dem Hai

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

In unserem Frankreich-Urlaub hatten wir die Gelegenheit, das

== Océanopolis in Brest ==

zu besuchen.

In unserem Ferienhaus lag ein Prospekt vom Océanopolis. Und obwohl er nur in Französisch war und sich meine Kenntnisse dieser Sprache auf einem eher geringen Niveau bewegen, sprachen mich doch die Bilder von riesigen Aquarien, Pinguinen, Robben und exotischen Fischen an. Und so viel Französisch konnte ich dann doch, um zu verstehen, dass es sich beim Océanopolis um ein großes Meeres-Aquarium handelt, welches das Leben in den Weltmeeren anschaulich darstellt.

Eine genaue Wegbeschreibung kann ich an dieser Stelle leider nicht geben. Die Adresse des Océanopolis gab ich ins Navi ein und es führte uns unter mehrmaligem Abbiegen und durch eine Menge Kreisverkehre durch Brest auf den riesigen Parkplatz des Meeresaquariums. Alles was ich zur Lage sagen kann, ist das das Océanopolis am östlichen Stadtrand in unmittelbarer Nähe des Yachthafens liegt.

Vom Parkplatz aus ist der Weg bis zum Eingang gut beschildert, so dass man ohne Probleme hinfindet.

Die Dame an der Kasse bemerkte schnell, dass wir nicht gut französisch sprachen und fragte, ob uns englisch lieber wäre. Als ich das bejahte, erklärte sie uns in sehr gutem englisch alles Wichtige: wo der Eingang ist, wo der Rundgang beginnt, das es kein Problem ist, mit Kreditkarte zu bezahlen, das der Prospekt einen Plan der verschiedenen Pavillons enthält, dass es für 5 Euro eine Informationsbroschüre zu kaufen gibt, dass die Eintrittskarten den ganzen Tag gültig sind usw.

Wir bezahlten pro Person 16,90 Euro (Erwachsener) und schon konnte unsere Reise durch die Weltmeere losgehen. Das Océanopolis ist in vier Pavillons aufgeteilt:

Im ersten Pavillon wird die Unterwasserwelt vor der Küste der Bretagne in verschiedenen kleineren und größeren Aquarien dargestellt. Die Beschriftung ist natürlich vorrangig auf Französisch, doch ein Großteil ist auch noch mal auf Englisch darunter geschrieben. Sehr selten gibt es noch den einen oder anderen Hinweis auf Deutsch. Aber das Englisch reichte mir, dadurch war das meiste verständlich. Hin und wieder war ich mir bei den Fischsorten nicht ganz sicher, denn so fit bin ich nicht in englischen Fischbezeichnungen. Aber für den Fall hatten wir ja auch noch das französische Wörterbuch dabei.

Also von der Verständigung her hatte ich dort keine größeren Probleme. Ohnehin gehe ich ja nicht vorrangig zum lesen in ein Aquarium.

Neben den Aquarien hingen immer kleine Schilder, die die Küste der Bretagne schematisch darstellten und den Teil, der in dem betreffenden Aquarium nachempfunden wurde, farbig markierte. So hatte man eine ungefähre Vorstellung, in welcher Tiefe und wie weit von der Küste die Fische vorkommen.

Besonderes Highlight des Bretagne-Pavillons war für das Robben-Becken. Man kann dort den Robben unter Wasser zuschauen. Zur Bequemlichkeit der Besucher sind vor vielen Aquarien Bänke aufgestellt worden. So haben wir uns also vor das Robbenbecken gesetzt und eine Weile zugesehen, wie die Robben munter herum schwammen.

Nach einem Besuch im großen Souveniershop des Océanopolis begaben wir uns in den nächsten Pavillon: den Pavillon Tropical.

Neben einigen Becken mit wunderschönen bunten tropischen Fischen, gab es dort ein großes Aquarium mit Haien und einem großen Schwertfisch. Das war sehr beeindruckend. Man konnte das Aquarium auf verschiedenen Ebenen besichtigen und den Haien Auge in Auge gegenüber stehen.

Als nächsten besuchten wir einen Pavillon, in dem die Geschichte der Erforschung der Meere dargestellt wurde. Da hier aber mehr zu lesen als anzusehen war, blieb es für uns bei einem kurzen Rundgang, denn das meiste war nur in Französisch.

Zum Schluss gingen wir in den Pavillon Polaire, der das Leben in der Antarktis darstellt. Dort gibt es ein kleines 3D Kino, in dem man einen 10 minütigen Film über eine Forschungsstation in der Antarktis sehen kann. Die Sprachbarriere ist hier kein Problem, da der Film ausschließlich mit Musik unterlegt ist. Die Bilder von Robben, Pinguinen, Eisschollen und Schnee erklären sich eh von selbst.

Nach dem Film ging es weiter zum Pinguin-Becken. Man kann die Pinguine sowohl an Land als auch unter Wasser beobachten und ich habe das erste Mal „life“ einen Pinguin durchs Wasser fegen und springen gesehen. Ich hätte nie gedacht, dass diese putzigen Frackträger unter Wasser eine derartige Geschwindigkeit erreichen können. Wir verbrachten eine ganze weile damit, vor dem Pinguin-Becken zu sitzen und den süßen Tieren zuzusehen.

Am Schluss ging es noch an einem ausgestopften Eisbären vorbei und unser Rundgang war beendet.

Noch ein Wort zu Fotografien. Das Fotografieren ist prinzipiell erlaubt, allerdings hängen überall Schilder, das es verboten ist, ein Blitzlicht oder anderes Licht zu verwenden. Ich denke mir, dass es für die Fische und die anderen Meeresbewohner einfach zu störend wäre, wenn es ständig blitzt. Vor allem, weil einige Aquarien sehr dunkel sind, weil sie tief im Meer gelegene Orte darstellen, an denen es eben dunkel ist und die Tiere darauf eingestellt sind. Daher gebietet es schon der Respekt vor den Tieren, auf Blitzlichter zu verzichten.

Ich bin nun kein Experte darin, zu beurteilen, ob die Tiere wirklich 100% artgerecht gehalten werden und man kann das Thema „Tiere in Gefangenschaft“ prinzipiell sehr kontrovers diskutieren, was ich an dieser Stelle aber nicht tun möchte. Mein Eindruck war auf jeden Fall, dass man im Océanopolis sehr viel Mühe und auch Geld investiert hat, die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu halten und zu zeigen. Die Aquarien bieten sehr viel Platz und Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere. Auch der Umstand dass mindestens zwei Schulklassen das Aquarium an dem Tag besuchten, die anscheinend dort eine Art Unterricht erhielten und sich Notizen machten, zeigt wohl, dass das Océanopolis auch einen pädagogischen Auftrag erfüllt.

Für meinen Mann und mich hat sich der Besuch im Océanopolis auf jeden Fall gelohnt. Wir haben viel Beeindruckendes gesehen und den Tag sehr genossen. Man sollte sich auf jeden Fall einen ganzen Tag Zeit nehmen, denn es gibt sehr viel zu sehen und zu entdecken – und noch mehr, wenn man französisch versteht, denn dann gibt es zusätzlich auch noch viel zu lesen.

Wer in Brest ist, oder in der Nähe, sollte das Océanopolis unbedingt besuchen.

43 Bewertungen, 12 Kommentare

  • oskermit

    02.10.2011, 11:44 Uhr von oskermit
    Bewertung: sehr hilfreich

    klasse beschrieben! WUNDERSCHÖNES LANGES WE!!!

  • cleo1

    28.09.2011, 15:06 Uhr von cleo1
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG cleo1

  • Powerdiddl

    27.09.2011, 18:17 Uhr von Powerdiddl
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich schick dir einen sonnigen Gruß von der Elbe.

  • mima007

    27.09.2011, 13:53 Uhr von mima007
    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele Gruesse, mima007

  • JoergTh

    26.09.2011, 21:56 Uhr von JoergTh
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße und schönen Abend aus Hessen! Jörg

  • Miraculix1967

    26.09.2011, 21:52 Uhr von Miraculix1967
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schönen sommerlichen Herbstabend und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967

  • morla

    26.09.2011, 20:27 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg. ^^^^^^^^^^^^petra

  • uhlig_simone@t-online.de

    26.09.2011, 18:09 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße v. Simone

  • Iggiz

    26.09.2011, 17:38 Uhr von Iggiz
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich freue mich über gegenlesungen

  • katjafranke

    26.09.2011, 16:18 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße von der KATJA

  • Baby1

    26.09.2011, 15:59 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • zuckermausbiene

    26.09.2011, 15:12 Uhr von zuckermausbiene
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich. Liebe Grüße