Oceans Twelve (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von Marc12
Stars, Stars, Stars zum Zweiten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
- Zum Film -
Vor drei Jahren räumte Danny Ocean und sein Team den Las Vegas Tresor des skrupellosen Unternehmers Terry Benedict bis auf den letzten Cent aus. Zusammen mit Rusty Ryan, Linus Caldwell, Basher Tarr, Frank Catton und anderen hoch qualifizierten Räubern führten sie den waghalsigsten und erfolgreichsten Überfall aller Zeiten durch. Die Band teilte die 160 Millionen Dollar Beute und ließ Gras über die ganze Sache wachsen. Sie halten sich alle an die Gesetze und versuchen so gut wie möglich nicht aufzufallen. Eines Tages jedoch wird die Regel Nummer 1 gebrochen. Einer aus dem Team verpfeift sie bei Benedict. Nun ist es mit der Ehrlichkeit vorbei. Benedict versucht sein Wissen nun zu nutzen und natürlich will er sein Geld zurück. Das ganze natürlich mit Zinsen, sonst wird er ziemlich ungemütlich. Terry Benedict lässt seine Beziehungen spielen und fühlt den Jungs mächtig auf den Zahn. Da die Band das Geld nicht mehr komplett zusammen bekommt und vor allem die Zinsen nicht aufbringen kann, muss also was geschehen. Die Gruppe kommt wieder zusammen, um zu entscheiden, was gesehen soll. Benedict unterschätzen will nun niemand mehr.
- Darsteller –
Brad Pitt - Rusty Ryan
Catherine Zeta-Jones - Isabel Lahiri
George Clooney - Danny Ocean
Julia Roberts - Tess Ocean
Andy Garcia - Terry Benedict
Matt Damon - Linus Caldwell
Casey Affleck - Virgil Malloy
Bruce Willis – Bruce Willis
- Filmstab -
Regie: Steven Soderbergh
Produktion: Jerry Weintraub
Drehbuch: George Nolfi
Filmmusik: David Holmes
- weitere Infos -
US-Titel: Ocean's Twelve
Genre: Action Komödie
Land: USA
Jahr: 2004
Länge: 125 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
Studio: Warner Brothers
- Meine Meinung -
Man darf Steven Soderbergh wohl erstmal ein großes Kompliment machen. Er hat es tatsächlich geschafft alle Stars des ersten Teils auch wieder für den zweiten Teil zu gewinnen. Damit aber nicht genug, er hat sogar noch einen weiteren Hochkaräter verpflichten können. Nach dem sehr gelungenen ersten Teil sollte also auch bei zweiten nicht all zu sehr viel schief gehen. Doch leider muss ich hier schon enttäuschend eingreifen. Wenn man diesen Film beurteilen will, dann muss man wohl zuerst mit den Schauspielern anfangen. Bei dieser Menge von Superstars ist es wohl kein Wunder, wenn diese eine sehr ansprechende Leistung abgeliefert haben. Da will sich ja auch wohl keiner mit einer schlechten blamieren und unter gleichgestellten fühlt man sich sicher auch recht wohl. Zu den bekannten Stars aus dem ersten Teil kam noch die bezaubernde Catherine Zeta-Jones hinzu. Sie hat sich vorbildlich in die Reihe eingeführt. Da gibt es aber noch jemand, der in diesem Film einen Gastauftritt bekommen hat. Bruce Willis, der sich selbst spielen darf, wird urkomisch in diesen Film eingebaut. Bei den Stars kann man also nicht den roten Haken für eine Kritik machen.
Im ersten Teil hat Soderbergh sich mehr auf Bildeffekten versteift. Nun geht er mehr auf die Charakter der Personen in seinem Film ein. Somit sind die Figuren nicht mehr scheinbar unbesiegbar, sondern Menschen mit Fehlern und Problemen. Dies wurde auch recht gut umgesetzte. Vor allem bei Linus, der ausgezeichnet von Matt Damon gespielt wird. Doch gerade beim Bösewicht Terry Benedict, gespielt von Andy Garcia wurde dies beider nicht so ganz optimal umgesetzt. Dies ist natürlich sehr schade, wenn es sich aber gerade um den Bösewicht handelt. Damit haben wir auch schon den erst, zwar kleinen, Kritikpunkt gefunden.
Nach dem wir jetzt schon den kleinen Kritikpunkt lokalisiert haben, kümmern wir uns nun um den ganz großen. Dieser liegt, wie so oft, in der Story. Im Grunde ist es zwar nicht schlecht, wenn man einer Geschichte immer wieder ein paar Wendungen gibt, doch dieser Film ist etwas zu überladen davon. Gerade diese Gradlinigkeit hat den ersten Teil ausgezeichnet. Da stand das große Verbrechen im Mittelpunkt. Hier geraten diese sehr in den Hintergrund. Gerade der coole Stil ist verloren gegangen, aber nicht nur der, sondern auch die Spannung. Ist man beim ersten Teil noch den Spannungsbogen hochgeklettert, so ist er hier doch ziemlich schwach gehalten. Gerade das Ende wirkt auf mich sehr konfus und ein wenig übertrieben.
Leider kann Twelve nicht mir Eleven mithalten. Mathematisch zwar nicht richtig, ist die 11 aber größer und besser als die 12. Dieser Film kann zwar Unterhalten und ist durchaus witig, doch ein großes Highlight ist er wahrlich nicht. Ich möchte gar nicht wissen, was für Geldpakete die Stars vom Set mitgenommen haben. Ein Bitt und ein Roberts kommen ja nicht für ein paar lächerliche Dollar. Falls man sich aber dazu entschließen sollte die 13 zu drehen, sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, wieder mehr in die Story zu investieren. Gerade das böse sollte in diesem Film mehr Beachtung finden.
Wer den ersten Teil gesehen hat, sollte sich auch diesen Film anschauen, um zu erfahren, wie es weiter geht. Man sollte seine Ansprüche an diesen Teil aber etwas zurückschrauben, um nicht all zu enttäuscht zu werden. Damit will ich nicht sagen, dass dieser Film nicht gelungen ist, den gerade die großartigen Charaktere retten den Film, aber es hapert halt an der Story.
Vor drei Jahren räumte Danny Ocean und sein Team den Las Vegas Tresor des skrupellosen Unternehmers Terry Benedict bis auf den letzten Cent aus. Zusammen mit Rusty Ryan, Linus Caldwell, Basher Tarr, Frank Catton und anderen hoch qualifizierten Räubern führten sie den waghalsigsten und erfolgreichsten Überfall aller Zeiten durch. Die Band teilte die 160 Millionen Dollar Beute und ließ Gras über die ganze Sache wachsen. Sie halten sich alle an die Gesetze und versuchen so gut wie möglich nicht aufzufallen. Eines Tages jedoch wird die Regel Nummer 1 gebrochen. Einer aus dem Team verpfeift sie bei Benedict. Nun ist es mit der Ehrlichkeit vorbei. Benedict versucht sein Wissen nun zu nutzen und natürlich will er sein Geld zurück. Das ganze natürlich mit Zinsen, sonst wird er ziemlich ungemütlich. Terry Benedict lässt seine Beziehungen spielen und fühlt den Jungs mächtig auf den Zahn. Da die Band das Geld nicht mehr komplett zusammen bekommt und vor allem die Zinsen nicht aufbringen kann, muss also was geschehen. Die Gruppe kommt wieder zusammen, um zu entscheiden, was gesehen soll. Benedict unterschätzen will nun niemand mehr.
- Darsteller –
Brad Pitt - Rusty Ryan
Catherine Zeta-Jones - Isabel Lahiri
George Clooney - Danny Ocean
Julia Roberts - Tess Ocean
Andy Garcia - Terry Benedict
Matt Damon - Linus Caldwell
Casey Affleck - Virgil Malloy
Bruce Willis – Bruce Willis
- Filmstab -
Regie: Steven Soderbergh
Produktion: Jerry Weintraub
Drehbuch: George Nolfi
Filmmusik: David Holmes
- weitere Infos -
US-Titel: Ocean's Twelve
Genre: Action Komödie
Land: USA
Jahr: 2004
Länge: 125 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
Studio: Warner Brothers
- Meine Meinung -
Man darf Steven Soderbergh wohl erstmal ein großes Kompliment machen. Er hat es tatsächlich geschafft alle Stars des ersten Teils auch wieder für den zweiten Teil zu gewinnen. Damit aber nicht genug, er hat sogar noch einen weiteren Hochkaräter verpflichten können. Nach dem sehr gelungenen ersten Teil sollte also auch bei zweiten nicht all zu sehr viel schief gehen. Doch leider muss ich hier schon enttäuschend eingreifen. Wenn man diesen Film beurteilen will, dann muss man wohl zuerst mit den Schauspielern anfangen. Bei dieser Menge von Superstars ist es wohl kein Wunder, wenn diese eine sehr ansprechende Leistung abgeliefert haben. Da will sich ja auch wohl keiner mit einer schlechten blamieren und unter gleichgestellten fühlt man sich sicher auch recht wohl. Zu den bekannten Stars aus dem ersten Teil kam noch die bezaubernde Catherine Zeta-Jones hinzu. Sie hat sich vorbildlich in die Reihe eingeführt. Da gibt es aber noch jemand, der in diesem Film einen Gastauftritt bekommen hat. Bruce Willis, der sich selbst spielen darf, wird urkomisch in diesen Film eingebaut. Bei den Stars kann man also nicht den roten Haken für eine Kritik machen.
Im ersten Teil hat Soderbergh sich mehr auf Bildeffekten versteift. Nun geht er mehr auf die Charakter der Personen in seinem Film ein. Somit sind die Figuren nicht mehr scheinbar unbesiegbar, sondern Menschen mit Fehlern und Problemen. Dies wurde auch recht gut umgesetzte. Vor allem bei Linus, der ausgezeichnet von Matt Damon gespielt wird. Doch gerade beim Bösewicht Terry Benedict, gespielt von Andy Garcia wurde dies beider nicht so ganz optimal umgesetzt. Dies ist natürlich sehr schade, wenn es sich aber gerade um den Bösewicht handelt. Damit haben wir auch schon den erst, zwar kleinen, Kritikpunkt gefunden.
Nach dem wir jetzt schon den kleinen Kritikpunkt lokalisiert haben, kümmern wir uns nun um den ganz großen. Dieser liegt, wie so oft, in der Story. Im Grunde ist es zwar nicht schlecht, wenn man einer Geschichte immer wieder ein paar Wendungen gibt, doch dieser Film ist etwas zu überladen davon. Gerade diese Gradlinigkeit hat den ersten Teil ausgezeichnet. Da stand das große Verbrechen im Mittelpunkt. Hier geraten diese sehr in den Hintergrund. Gerade der coole Stil ist verloren gegangen, aber nicht nur der, sondern auch die Spannung. Ist man beim ersten Teil noch den Spannungsbogen hochgeklettert, so ist er hier doch ziemlich schwach gehalten. Gerade das Ende wirkt auf mich sehr konfus und ein wenig übertrieben.
Leider kann Twelve nicht mir Eleven mithalten. Mathematisch zwar nicht richtig, ist die 11 aber größer und besser als die 12. Dieser Film kann zwar Unterhalten und ist durchaus witig, doch ein großes Highlight ist er wahrlich nicht. Ich möchte gar nicht wissen, was für Geldpakete die Stars vom Set mitgenommen haben. Ein Bitt und ein Roberts kommen ja nicht für ein paar lächerliche Dollar. Falls man sich aber dazu entschließen sollte die 13 zu drehen, sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, wieder mehr in die Story zu investieren. Gerade das böse sollte in diesem Film mehr Beachtung finden.
Wer den ersten Teil gesehen hat, sollte sich auch diesen Film anschauen, um zu erfahren, wie es weiter geht. Man sollte seine Ansprüche an diesen Teil aber etwas zurückschrauben, um nicht all zu enttäuscht zu werden. Damit will ich nicht sagen, dass dieser Film nicht gelungen ist, den gerade die großartigen Charaktere retten den Film, aber es hapert halt an der Story.
20 Bewertungen, 5 Kommentare
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21.11.2006, 12:04 Uhr von annemone62
Bewertung: sehr hilfreichSH und LG - ANNEMONE
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24.03.2006, 23:30 Uhr von ara83
Bewertung: sehr hilfreichDeine Meinung haste gut vertreten jedoch die Infos zum Film finde ich wieder etwas knapp
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08.02.2006, 01:39 Uhr von t_durden
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht *lg rene
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07.02.2006, 22:38 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh
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07.02.2006, 21:31 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich <br/>
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