Oceans Twelve (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von Maddin
Der zweite Teil-Eine Neverending-Story?
Pro:
Text
Kontra:
Text
Empfehlung:
Nein
Nachdem Oceans Eleven es schaffte aus der Flut an Filmen durchaus positiv herauszustechen, gelang es auch dieser Fortsetzung, sich von der grauen Masse abzuheben, allerdings ungluecklicherweise in die entgegengesetzte Richtung.
Trotz der Masse an Stars, trotz des enormen Budgets und trotz der durchaus interessanten Story, aus der man wesentlich mehr haette herauskitzeln koennen, ist es nicht mehr, als ein niederer Versuch der grossen Hollywoodgarde, noch einmal auf Kosten des Erfolges des ersten Teils richtig abzukassieren.
Die brilliant spielenden Schauspieler aus dem ersten Teil kommen allesamt in diesem Film wieder vor, dazu wird auch noch Miss Zeta-Jones und Mister Willis aufs Parkett gebeten, um sich die Ehre zu geben. Alleine das sollte schon ausreichen, um einen wenigstens mittelmaessigen Film zu produzieren. Doch waehrend in ersten Teil jeder seinen Platz hat, jeder seine Rolle in dem Coup spielt, sitzt hier die Haelfte der Gangsterbande ueber die Haelfte des Films hinweg tatenlos und unberuecksichtigt im Gefaengnis und waere daher durchaus voellig entbehrlich gewesen - besonders Mister Clooney, der den ersten Teil so richtig aufbluehen liess, wird im zweiten mal eben mehr schlecht als recht unter den Tisch gekehrt.
Das alles waere ja nicht so schlimm gewesen, haette der Streifen wenigstens durch eine solide, der oefentlichen Erwartungshaltung nach besser ueberdurchschnittlichen, Story geglaenzt. Weit gefehlt!
Der ausgeraubte Casinobesitzer will sein Geld zurueck, die elf haben es nicht mehr, also stehelen sie es sich, werden dabei aber immer wieder von einem in seiner Ehre gekraenkten Franzosen (der einzige Lichtblick in dem Film) geschlagen, der ihnen immer wieder zuvor kommt, ihren Coup ruiniert und der seinen Ruf als bester Meisterdieb aller Zeiten in den Augen seines Ausbilder wiederherstellen moechte. So weit, so gut, der doppelte Konflikt ist geschaffen, die Problmeloesung kann angegangen werden.
Da der Posten des besten Diebes nur einmal besetzt werden kann, wird ein Deal geschlossen, eine Wette, um den Diebstahl eines Fabergeeis. Wer dieses zuerst stiehlt, bekommt die Reputation bester Dieb aller Zeiten und wenn Oceans Gruppe gewinnt, bekommen sie mal eben noch einen Scheck, der ihre gesamten Schulden bei dem wuetenden Casinobesitzer begleichen. Gesagt getan! Der Franzose sticht alleine die ganze Gruppe mit seinen genialen Taktiken aus, ruiniert wieder jegliche Plaene, schafft es, dass die Haelte der Zwoelf im Gefaengnis verbringen muss und dass der stuemperhaft geplante Raub (tolle Idee, Julia Roberts spielt Julia Roberts, einfallsloser ging es wirklich nicht)scheitert, waehrend sein Meisterstuck gelingt. Danach wird die ganze Gruppe aus dem Gefaengnis herausgeholt von einem kleinen verwandtschaftlichen Beziehungsspeilenlassen und dem Franzosen, der sich als Sieger glaubt, wird auf einmal erzaehlt, dass sie das Ei schon vorher gestohlen haben, bevor es im Museum ankam und dass die ganzen Planungen, die in dem Film gezeigt wurden, all das, also quasi der ganze Film, umsonst war, weil sie das Ei schon vorher gestohlen hatten. Welch Mumpitz und Humbug!
Man wartet eigentlich den ganzen Film darauf, dass endlich was aussergewoehnliches passiert, dass das muede Vorgeplaenkel ein Ende hat, aber dann hat der Film dasselbige und zurueck bleibt nur Ernuechterung und man fuehlt sich an den oft zitierten Satz erinnert, dass der zweite teil meist nie an die groesse des erten heranzukommen vermag.
Trotz der Masse an Stars, trotz des enormen Budgets und trotz der durchaus interessanten Story, aus der man wesentlich mehr haette herauskitzeln koennen, ist es nicht mehr, als ein niederer Versuch der grossen Hollywoodgarde, noch einmal auf Kosten des Erfolges des ersten Teils richtig abzukassieren.
Die brilliant spielenden Schauspieler aus dem ersten Teil kommen allesamt in diesem Film wieder vor, dazu wird auch noch Miss Zeta-Jones und Mister Willis aufs Parkett gebeten, um sich die Ehre zu geben. Alleine das sollte schon ausreichen, um einen wenigstens mittelmaessigen Film zu produzieren. Doch waehrend in ersten Teil jeder seinen Platz hat, jeder seine Rolle in dem Coup spielt, sitzt hier die Haelfte der Gangsterbande ueber die Haelfte des Films hinweg tatenlos und unberuecksichtigt im Gefaengnis und waere daher durchaus voellig entbehrlich gewesen - besonders Mister Clooney, der den ersten Teil so richtig aufbluehen liess, wird im zweiten mal eben mehr schlecht als recht unter den Tisch gekehrt.
Das alles waere ja nicht so schlimm gewesen, haette der Streifen wenigstens durch eine solide, der oefentlichen Erwartungshaltung nach besser ueberdurchschnittlichen, Story geglaenzt. Weit gefehlt!
Der ausgeraubte Casinobesitzer will sein Geld zurueck, die elf haben es nicht mehr, also stehelen sie es sich, werden dabei aber immer wieder von einem in seiner Ehre gekraenkten Franzosen (der einzige Lichtblick in dem Film) geschlagen, der ihnen immer wieder zuvor kommt, ihren Coup ruiniert und der seinen Ruf als bester Meisterdieb aller Zeiten in den Augen seines Ausbilder wiederherstellen moechte. So weit, so gut, der doppelte Konflikt ist geschaffen, die Problmeloesung kann angegangen werden.
Da der Posten des besten Diebes nur einmal besetzt werden kann, wird ein Deal geschlossen, eine Wette, um den Diebstahl eines Fabergeeis. Wer dieses zuerst stiehlt, bekommt die Reputation bester Dieb aller Zeiten und wenn Oceans Gruppe gewinnt, bekommen sie mal eben noch einen Scheck, der ihre gesamten Schulden bei dem wuetenden Casinobesitzer begleichen. Gesagt getan! Der Franzose sticht alleine die ganze Gruppe mit seinen genialen Taktiken aus, ruiniert wieder jegliche Plaene, schafft es, dass die Haelte der Zwoelf im Gefaengnis verbringen muss und dass der stuemperhaft geplante Raub (tolle Idee, Julia Roberts spielt Julia Roberts, einfallsloser ging es wirklich nicht)scheitert, waehrend sein Meisterstuck gelingt. Danach wird die ganze Gruppe aus dem Gefaengnis herausgeholt von einem kleinen verwandtschaftlichen Beziehungsspeilenlassen und dem Franzosen, der sich als Sieger glaubt, wird auf einmal erzaehlt, dass sie das Ei schon vorher gestohlen haben, bevor es im Museum ankam und dass die ganzen Planungen, die in dem Film gezeigt wurden, all das, also quasi der ganze Film, umsonst war, weil sie das Ei schon vorher gestohlen hatten. Welch Mumpitz und Humbug!
Man wartet eigentlich den ganzen Film darauf, dass endlich was aussergewoehnliches passiert, dass das muede Vorgeplaenkel ein Ende hat, aber dann hat der Film dasselbige und zurueck bleibt nur Ernuechterung und man fuehlt sich an den oft zitierten Satz erinnert, dass der zweite teil meist nie an die groesse des erten heranzukommen vermag.
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