Oceans Twelve (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von SVoigt3000
Zu Zwölft schlechter als zu Elft
Pro:
Lustiger Film, viele sehr gute Schauspieler
Kontra:
Unsinnige Handlung, Charme des ersten Teils fehlt, viele Schauspieler stehen im Hintergrund
Empfehlung:
Ja
Ach, wie habe ich mich gefreut, als es hieß, es würde bald einen zweiten Teil von „Ocean\'s 11“ geben. Die Gangsterbande war mir nämlich schon bei dem Casinoraub vor einigen Jahren sehr sympatisch und ich war froh, dass ich sie bald wieder auf der Jagd nach dem großen Geld begleiten dürfte.
-----STORY:-----
Vor einigen Jahren raubte Danny Ocean (George Clooney) gemeinsam mit 10 Spezialisten für allerlei diebische Tüfteleien dem Casinobesitzer Terry Benedict (Andy Garcia) auf spektakuläre Art und Weise nicht nur 160 Millionen Dollar, sondern auch noch die Frau Tess (Julia Roberts).
Das möchte der zwielichtige Casinobesitzer natürlich nicht auf sich sitzen lassen und fordert das gesamte Geld plus Zinsen nun zurück – obwohl er es schon längst von der Versicherung erstattet bekam. Damit nicht genug: Danny Oceans Verbrecherbande hat nun nicht nur 160 Millionen Dollar Schulden, die – natürlich per Raub – irgendwo beschafft werden müssen. Sie haben dafür auch nur 2 Wochen Zeit.
Und so fliegen die 11 nach Europa um einige Aufträge an Land zu ziehen. Das allein wär schon schwer genug, aber es ist nicht genug: Ein weiterer Meisterdieb namens „Nachtfuchs“ (Vincent Cassel) durchquert immer wieder die Pläne der Elf. Und so bietet der Nachtfuchs Danny Ocean eine Wette an: Wer ein berühmtes Kunstwerk – ein goldenes Ei – aus einem Museum in Rom klauen kann, ist der beste Dieb der Welt. Schafft es die Truppe von Danny Ocean, so wird der Nachtfuchs deren Schulden bei Terry Benedict übernehmen.
-----KOMMENTAR:-----
Bei Sequels ist das ja immer solch eine Sache: Sie werden automatisch mit dem Vorgänger verglichen. Und damit möchte ich hier auch gleich beginnen. „Ocean\'s 12“ ist, meiner Meinung nach, lustiger als der Vorgänger. Und genau diese Tatsache macht den Film sehenswert. Ansonsten ist er dem Vorgänger nämlich in fast allen Belangen unterlegen. Das Personal vor der Kamera ist hochwertig und wird – dank Cathrine Zeta-Jones und einem kurzen Gastauftritt von Bruce Willis – noch veredelt. Aber dafür hat die Geschichte, im Gegensatz zum ersten Teil, deutlich nachgelassen.
Die Handlung ist sehr dürftig. Nein, sie ist nicht vorhanden. Terry Benedict fordert sein Geld zurück, obwohl er es längst von der Versicherung bekommen hat. Nun gut, soweit ist das in Ordnung. In Europa geht es dann aber los: Der erste kleine Raub ist schon kaum realisierbar – hier wird auf den eigentlich nicht möglichen Raub des Geldes im ersten Teil angespielt – und wird auch kaum gezeigt. Zum einen weil man das Vorgehen der Verbrecher wieder per Flashbacks gezeigt bekommt – wieder eine Anspielung auf Teil 1. Zum anderen, weil der Raub eigentlich niemanden interessiert. Es geht nämlich im ganzen Film niemals wirklich um die Räubereien. Diese werden nur benutzt, um die Handlung irgendwie voranzutreiben und den Akteuren die Möglichkeit zu geben, irgendwie komisch zu sein.
Und genau das gelingt allen Akteuren bestens. Der Film ist teilweise zum Schreien komisch. Und das liegt zum einen daran, dass hier die verschiedensten Film-Genres auf den Arm genommen werden – vornehmlich natürlich Gangster-Filme – aber auch daran, dass die mitwirkenden Schauspieler persifliert werden. So wird zum Beispiel irgendwann das zwölfte Mitglied in Danny Oceans Bande – seine Ehefrau Tess (gespielt von Julia Roberts) – gebraucht. Sie soll aufgrund ihrer wahnsinnigen Ähnlichkeit mit einer bekannten Schauspielerin, einer gewissen Julia Roberts, eben diese spielen und so Verwirrung stiften...
Schade hingegen ist – und das bleibt bei der Vielzahl an Schauspielern kaum aus – dass in Oceans Bande nur zwei, drei wirklich hervorstechen. Die anderen sind zwar immer dabei aber nicht wirklich interessant oder wichtig. Neben Oceans Bande wären dann noch Cathrine Zeta-Jones und Vincent Cassel, die herausgehobene Rollen spielen. Aber eines muss man auch sagen: Alle Schauspieler machen ihre Sache sehr gut. Julia Roberts hat auch den Mut, sich selbst auf den Arm zu nehmen und bei allen anderen macht es auf jeden Fall Spaß, sie zusammen spielen zu sehen.
Aber auch von Regisseur Steven Soderbergh blitzt das Talent immer wieder kurz auf. Einige Kameraeinstellungen sind schlicht weg atemberaubend oder zumindest etwas Besonderes. Aber auch ihm gelingt es bis auf einige Momente nicht, an die Qualität seines Schaffens zu Zeiten des ersten teils heranzureichen.
-----FAZIT:-----
Ein guter, aber mit Sicherheit kein überragender Film. „Ocean\'s 12“ fehlt der Charme des ersten Teils und die Handlung ist mehr als nur an den Haaren herbeigezogen, was darin gipfelt, dass bei der großen Auflösung am Ende des Filmes klar wird, dass der Film mindestens eine halbe Stunde zu lang ist...
-----STORY:-----
Vor einigen Jahren raubte Danny Ocean (George Clooney) gemeinsam mit 10 Spezialisten für allerlei diebische Tüfteleien dem Casinobesitzer Terry Benedict (Andy Garcia) auf spektakuläre Art und Weise nicht nur 160 Millionen Dollar, sondern auch noch die Frau Tess (Julia Roberts).
Das möchte der zwielichtige Casinobesitzer natürlich nicht auf sich sitzen lassen und fordert das gesamte Geld plus Zinsen nun zurück – obwohl er es schon längst von der Versicherung erstattet bekam. Damit nicht genug: Danny Oceans Verbrecherbande hat nun nicht nur 160 Millionen Dollar Schulden, die – natürlich per Raub – irgendwo beschafft werden müssen. Sie haben dafür auch nur 2 Wochen Zeit.
Und so fliegen die 11 nach Europa um einige Aufträge an Land zu ziehen. Das allein wär schon schwer genug, aber es ist nicht genug: Ein weiterer Meisterdieb namens „Nachtfuchs“ (Vincent Cassel) durchquert immer wieder die Pläne der Elf. Und so bietet der Nachtfuchs Danny Ocean eine Wette an: Wer ein berühmtes Kunstwerk – ein goldenes Ei – aus einem Museum in Rom klauen kann, ist der beste Dieb der Welt. Schafft es die Truppe von Danny Ocean, so wird der Nachtfuchs deren Schulden bei Terry Benedict übernehmen.
-----KOMMENTAR:-----
Bei Sequels ist das ja immer solch eine Sache: Sie werden automatisch mit dem Vorgänger verglichen. Und damit möchte ich hier auch gleich beginnen. „Ocean\'s 12“ ist, meiner Meinung nach, lustiger als der Vorgänger. Und genau diese Tatsache macht den Film sehenswert. Ansonsten ist er dem Vorgänger nämlich in fast allen Belangen unterlegen. Das Personal vor der Kamera ist hochwertig und wird – dank Cathrine Zeta-Jones und einem kurzen Gastauftritt von Bruce Willis – noch veredelt. Aber dafür hat die Geschichte, im Gegensatz zum ersten Teil, deutlich nachgelassen.
Die Handlung ist sehr dürftig. Nein, sie ist nicht vorhanden. Terry Benedict fordert sein Geld zurück, obwohl er es längst von der Versicherung bekommen hat. Nun gut, soweit ist das in Ordnung. In Europa geht es dann aber los: Der erste kleine Raub ist schon kaum realisierbar – hier wird auf den eigentlich nicht möglichen Raub des Geldes im ersten Teil angespielt – und wird auch kaum gezeigt. Zum einen weil man das Vorgehen der Verbrecher wieder per Flashbacks gezeigt bekommt – wieder eine Anspielung auf Teil 1. Zum anderen, weil der Raub eigentlich niemanden interessiert. Es geht nämlich im ganzen Film niemals wirklich um die Räubereien. Diese werden nur benutzt, um die Handlung irgendwie voranzutreiben und den Akteuren die Möglichkeit zu geben, irgendwie komisch zu sein.
Und genau das gelingt allen Akteuren bestens. Der Film ist teilweise zum Schreien komisch. Und das liegt zum einen daran, dass hier die verschiedensten Film-Genres auf den Arm genommen werden – vornehmlich natürlich Gangster-Filme – aber auch daran, dass die mitwirkenden Schauspieler persifliert werden. So wird zum Beispiel irgendwann das zwölfte Mitglied in Danny Oceans Bande – seine Ehefrau Tess (gespielt von Julia Roberts) – gebraucht. Sie soll aufgrund ihrer wahnsinnigen Ähnlichkeit mit einer bekannten Schauspielerin, einer gewissen Julia Roberts, eben diese spielen und so Verwirrung stiften...
Schade hingegen ist – und das bleibt bei der Vielzahl an Schauspielern kaum aus – dass in Oceans Bande nur zwei, drei wirklich hervorstechen. Die anderen sind zwar immer dabei aber nicht wirklich interessant oder wichtig. Neben Oceans Bande wären dann noch Cathrine Zeta-Jones und Vincent Cassel, die herausgehobene Rollen spielen. Aber eines muss man auch sagen: Alle Schauspieler machen ihre Sache sehr gut. Julia Roberts hat auch den Mut, sich selbst auf den Arm zu nehmen und bei allen anderen macht es auf jeden Fall Spaß, sie zusammen spielen zu sehen.
Aber auch von Regisseur Steven Soderbergh blitzt das Talent immer wieder kurz auf. Einige Kameraeinstellungen sind schlicht weg atemberaubend oder zumindest etwas Besonderes. Aber auch ihm gelingt es bis auf einige Momente nicht, an die Qualität seines Schaffens zu Zeiten des ersten teils heranzureichen.
-----FAZIT:-----
Ein guter, aber mit Sicherheit kein überragender Film. „Ocean\'s 12“ fehlt der Charme des ersten Teils und die Handlung ist mehr als nur an den Haaren herbeigezogen, was darin gipfelt, dass bei der großen Auflösung am Ende des Filmes klar wird, dass der Film mindestens eine halbe Stunde zu lang ist...
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