Octron CD-R 80 Rohlinge Testbericht

Octron-cd-r-80-rohlinge
ab 9,87
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Summe aller Bewertungen
  • Zuverlässigkeit:  sehr gut

Erfahrungsbericht von sunnyburst

EIGENTLICH GANZ GUT...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Diese Rohlinge von Lidl sind eigentlich sehr bekannt, so bin auch ich neulich auf sie gestoßen, mein Vater hatte welche im Geschäft, die allerdings nicht verkauft werden, logisch, deshalb hat er mir sie einfach zum Testen auf den Tisch gelegt, er wusste ja, dass mein Rohling-Verschleiß in letzter Zeit stark zugenommen hat. Ich habe zwar noch sehr viele Rohlinge hier liegen, dennoch war ich dem Angebot gegenüber nicht abgeneigt, und wollte diese Rohlinge natürlich nun testen, vielleicht sind sie ja sogar besser als meine jetzigen, und werde danach eventuell umsteigen. Nun gut, es waren lediglich 3 Rohlinge, die ich von dieser Marke hatte, dennoch möchte ich Euch kurz schildern, wie es diese im Geschäft zu kaufen gibt. Eingepackt wurden sie meist in einem Zehnerpappkarton.

Dies ist normalerweise für Rohlinge so üblich. 10 Rohlinge sind also in einem Karton enthalten. hier gibt es allerdings auch noch Unterschiede: Es gibt hier den großen Karton, die viereckige Box, in der 10 Rohlinge mit großen Hüllen vorhanden sind, sowie die kleineren Hüllen, die nur die Hälfte an Platz in Anspruch nehmen, und auch aufgrund ihres geringern Preises für viele Leute interessanter sind, als die Normalen. Ich hatte auch welche in kleinen Hüllen, mit denen ich eigentlich auch lieber arbeitet, wenn man nicht gerade 2 CDs in einer Hülle verstauen möchte, sollte man lieber auf die kleineren Hüllen zurückgreifen.

Eingepackt sind die einzelnen Rohlinge darin dann noch mit einer dünnen Plastikfolie, die dafür sorgen soll, dass die Rohlinge nicht verkratzen. Dies ist meiner Meinung nach recht sinnvoll, dies kann man gar nicht anders sagen, dennoch ist dieser Schutz unheimlich schwer zu öffnen. Dies habe ich auch schon bei anderen Rohlingen feststellen müssen, aber hier ist es besonders extrem. Also ohne eine Schere oder eine spitze Nadel ist es einem hier eigentlich nicht ermöglicht, die Plastikfolie zu entfernen, nur allein mit den Fingern ist dies eigentlich kaum zu schaffen, da die Ecken richtig verschweißt worden sind. Aber okay, dies alles dient dem Schutz, und sorgt im Endeffekt dafür, dass dei Rohlinge vor dem ersten Nutzen nicht beschädigt sind, und auch noch nicht verkratzen. Wenn man einen Rohling dann aber geöffnet hat, so fällt der erste Blick direkt auf das Inlay, welches man später nach dem Bebrennen mit einem Stift beschriften kann. Dieses hat dasselbe Design wie die äußere Verpackung.

Hier kann man im Gegensatz zu anderen Geräten ein kleines Octron Logo erkennen. Normalerweise ist es immer so, dass man das Logo direkt riesengroß in der Mitte wiederfindet, damit jeder auch sofort weiß, um welche Marke es sich hier handelt. Dies ist hier anders, ´überraschenderweise. Ansonsten hat mir das Layout der Verpackung recht gut gefallen, die Rohlinge haben ebenfalls ein sehr schönes Design, sie haben nur den Nachteil, dass sie besonders extrem glänzen, was zur Folge hat, dass man Fingerabdrücke schneller sehen kann, als es bei anderen Rohlingen der Fall ist. Okay, aber da kann man nichts machen, darauf kommt es ja letztendlich auch nicht an, es zählt doch, ob man diese Rohlinge gut beschreiben kann.

Neben dem Schriftzug Octron kann man sofort die Geschwindigkeit und die Leistung ablesen. Hier ist es nun also so, dass eine Kapazität von 700 MB aufgewiesen wird. In der Brennsoftware, die man hoffentlich auf seinem Rechner installiert hat, kann man direkt sehen, wie voll der Rohling ist, wenn man einige Objekte in den zu brennenden Bereich gezogen hat. Mit 700 MB dürfte man eigentlich auskommen, mit reicht dies momentan vollkommen. 650 MB dagegen wären mir schon wieder etwas zu wenig, ich denke so wie es hier ist, ist es genau richtig. Dies würde ebenfalls einer Laufzeit von etwa 80 Minuten entsprechen. Man kann sich nun also ausrechen, wie viele Lieder man beispielsweise brennen kann, oder wie viele Daten auf diese CD passen.

Nun gut, ich sollte ein Demo aus dem Internet für einen Freund brennen, da dieser kein Internet hat und deshalb keine Möglichkeit besteht einen 180 MB Download durchzuführen. Ich lud dies also herunter, und kopierte es in das Feld, in der alle zu brennenden Dateien aufgelistet sind. Nun nahm ich einen Rohling aus der Packung, und legte ihn in den Brenner. Es wurde sofort von Seiten der Software angezeigt, dass die CD in optimalem Zustand ist, dass die Kapazität ausreicht, und dass mit dem Brennen begonnen werden kann. Dies war schon mal eine gute Nachricht, denn oft ist es so, dass hier schon einige Fehler auftreten können.

Nun muss man noch auswählen, in welcher Geschwindigkeit man brennen möchte. Man hat hier die Möglichkeit zwischn1facher bis 16facher Geschwindigkeit zu wählen. Hierbei ist dann allerdings auch noch zu beachten, dass es auch darauf ankommt, welche Leistungen der Brenner aufweisen kann. Ich habe hier nun wirklich mal mit voller Leistung, also mit 16-facher Geschwindigkeit gebrannt, da ich ja testen wollte, ob der Rohling auch wirklich das hält, was von dem Hersteller so hochgelobt und versprochen wird. Nach dem Brennen war die CD leicht warm, aber drehte sich nicht mehr, als der Brenner sich automatisch öffnete.

Meiner Meinung nach hat hier alles sehr gut geklappt, die Daten wurden optimal kopiert, und man kann auch davon ausgehen, dass die maximale Geschwindigkeit noch ein hervorragendes Ergebnis hervorrauft. Allerdings gibt es auch schon viele Rohlinge, die mit 24-facher Geschwindigkeit fehlerfrei beschrieben werden können. Dies ist dann natürlich noch einen Tick besser, jedoch liegt die Fehlerquote hier entschieden höher. Ich denke, da auch ein Preis von 4,98 € bei Lidl für 10 Rohlinge angemessen ist, kann man hier durchaus mit der besten Note urteilen, es scheint sich hierbei um einen sehr guten Rohling zu handeln.


© M.M. im August 2002

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