Oliver Kahn Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von doeter
Die Rache des Kahn
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Hundert Prozent aller Tore gegen Deutschland bei der Endrunde der Fußballweltmeisterschaft 2002 in Korea hat der deutsche Keeper Dschingis "Oliver" Kahn nicht gehalten. Keiner seiner internationalen Torwartkollegen hat eine schlechtere Bilanz zu beklagen.
Trotzdem wird in einem beispiellosen Exempel psychologischer Kriegsführung, einem wahren Public-Relations-Meisterstück, die offensichtliche Achillesferse einer grandiosen Deutschen Nationalelf starkgeredet und -geschrieben. Und die ganze Welt fällt darauf herein.
Dabei schrecken die Kommentatoren auch vor billigsten Allgemeinplätzen nicht zurück. So erwähnte Rainer Werner Fassbinder während des Spiels gegen die USA wiederholt, dass es ohne Kahn gewiss schon einige Gegentore gegeben hätte. ... Dass JEDER Fußballmannschaft dringendst anzuraten ist, einen Torwart zwischen die Pfosten zu stellen, ja, dass das Konzept eines Torwarts hinter der Abwehr sich international durchgesetzt hat, verschweigt der Kommentator.
Kahn steht im Tor. Er hält. DAS IST SEIN JOB!
Wenn es darum geht, die Gründe für die eklatanten Schwächen des deutschen Schlussmannes zu erforschen, müssen wir uns mit der Vita des Blondschopfes befassen:
Dschingis Kahn wurde am 15. Juni 1969 in Karlsruhe geboren. In der Schule wurde das schmächtige Kind mit dem Spitznamen "Kublai" veräppelt. Beim Fußball durfte der kleine Bewegungslegastheniker nie mitspielen. Seine Eltern versuchten dem Außenseiter den Weg in die Gemeinschaft zu ebnen, indem sie ihn im zarten Alter von sechs Jahren zum Karlruher SC in den Fußballverein schickten. Aber auch dort war er nur als Torwart zu gebrauchen. Als er eine Aufforderung seines Trainers zu wörtlich nahm, er müsse erst einmal lernen "Gras zu fressen", färbte sich sein eifriges Gesicht erstmalig in einem solch spektakulären Grün, dass er mit dem Kampfnamen belegt wurde, den er sein Leben lang nicht mehr verlieren sollte: Oliver.
Die Dreierkette, mit der der unbeherrschte Torwart in der Jugend am linken Torpfosten befestigt wurde, damit er nichts als den Strafraum beherrschte, sprengte der junge Hüne erstmals sechzehnjährig. Damit der Torwart-Heros weiterhin spielberechtigt bleiben konnte, wurde die taktische Neuerung der (dickeren) Viererkette ersonnen, die ab sofort die starke Bindung zu Tor und Verein sicherte.
Aber erst als der FC "Hollywood" Bayern München 1994 auf den Keeper aufmerksam wurde, der inzwischen mit dem Karlsruher SC in der Bundesliga spielte, wurde Hollywood auf Kahn aufmerksam. Er verpasste knapp den Oskar als beste ausländische Requisite im Film "Am goldenen See". Cineasten steigen noch heute Tränen in die Augen, wenn sie sich an die rührende Szene erinnern, in der Henry Fonda (in seinem letzten Film) und seine Tochter Jane im glänzend aufgelegten Kahn zur Mitte des Sees rudern.
Aber erst die Titelrolle im Startrek-Film "Die Rache des Kahn" stieg dem blonden Recken dermaßen zu Kopf, dass er sich nicht mehr ausreichend auf das Fußballspiel konzentrierte. Als er dann noch zum (das sei hier durchaus zugegeben) witzigsten Drittel des Comedian-Duos ER, Kahn und Stephan wurde, begann seine Formschwäche, die jetzt bereits fünf Jahre währt.
Seine starken Vorderleute bei Bayern München schleppten den 1,88-Meter-Mann und seine 87 Kilo mit durch, so dass er diverse Deutsche Meisterschaften und einen Championsleague-Titel feiern konnte.
Seine eigentliche Liebe zur Comedy ging aber immer wieder mit ihm durch. So zum Beispiel als er ein Eigentor bei einem Länderspiel gegen Israel lapidar erklärte: "Ich war das erste Mal Kapitän, da muss man einfach ein Tor machen."
Legendär ist auch sein gefaustetes Tor gegen Rostock (er hatte mal wieder die Viererkette zerrissen) und Kahns Ausspruch danach: "Ich dachte, als Torwart darf man im Strafraum mit der Hand an den Ball."
Aber ein Umstand mag uns positiv stimmen, wenn wir auf das Spiel gegen Korea blicken. Vor dem Saisonfinale 2000/2001 der Bayern beim Hamburger SV prahlte Kahn: "Das ganze Stadion wird gegen uns sein. Ganz Deutschland wird gegen uns sein. Etwas Schöneres gibt es gar nicht." ... Wenn jetzt alle zusammenhalten und Kahn NICHT verraten, das die Koreaner KEINE Deutschen sind ... Vielleicht klappt das ja!
Doch aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr ich etwas Bedenkliches, dass ich nicht für möglich gehalten hätte. Etwas, dass alle Titelträume von Rudis Rackern platzen lassen könnte:
Kahn hat Abitur.
Fazit:
YOPI ist eine Verbraucher/Meinungs-Plattform.
Die Wahrheit liegt auf dem Platz.
Zukunftsaussichten:
Kahn hat - egal wie die WM ausgeht - ausgesorgt.
Ihm werden Verbindungen zu Chiquita nachgesagt.
Trotzdem wird in einem beispiellosen Exempel psychologischer Kriegsführung, einem wahren Public-Relations-Meisterstück, die offensichtliche Achillesferse einer grandiosen Deutschen Nationalelf starkgeredet und -geschrieben. Und die ganze Welt fällt darauf herein.
Dabei schrecken die Kommentatoren auch vor billigsten Allgemeinplätzen nicht zurück. So erwähnte Rainer Werner Fassbinder während des Spiels gegen die USA wiederholt, dass es ohne Kahn gewiss schon einige Gegentore gegeben hätte. ... Dass JEDER Fußballmannschaft dringendst anzuraten ist, einen Torwart zwischen die Pfosten zu stellen, ja, dass das Konzept eines Torwarts hinter der Abwehr sich international durchgesetzt hat, verschweigt der Kommentator.
Kahn steht im Tor. Er hält. DAS IST SEIN JOB!
Wenn es darum geht, die Gründe für die eklatanten Schwächen des deutschen Schlussmannes zu erforschen, müssen wir uns mit der Vita des Blondschopfes befassen:
Dschingis Kahn wurde am 15. Juni 1969 in Karlsruhe geboren. In der Schule wurde das schmächtige Kind mit dem Spitznamen "Kublai" veräppelt. Beim Fußball durfte der kleine Bewegungslegastheniker nie mitspielen. Seine Eltern versuchten dem Außenseiter den Weg in die Gemeinschaft zu ebnen, indem sie ihn im zarten Alter von sechs Jahren zum Karlruher SC in den Fußballverein schickten. Aber auch dort war er nur als Torwart zu gebrauchen. Als er eine Aufforderung seines Trainers zu wörtlich nahm, er müsse erst einmal lernen "Gras zu fressen", färbte sich sein eifriges Gesicht erstmalig in einem solch spektakulären Grün, dass er mit dem Kampfnamen belegt wurde, den er sein Leben lang nicht mehr verlieren sollte: Oliver.
Die Dreierkette, mit der der unbeherrschte Torwart in der Jugend am linken Torpfosten befestigt wurde, damit er nichts als den Strafraum beherrschte, sprengte der junge Hüne erstmals sechzehnjährig. Damit der Torwart-Heros weiterhin spielberechtigt bleiben konnte, wurde die taktische Neuerung der (dickeren) Viererkette ersonnen, die ab sofort die starke Bindung zu Tor und Verein sicherte.
Aber erst als der FC "Hollywood" Bayern München 1994 auf den Keeper aufmerksam wurde, der inzwischen mit dem Karlsruher SC in der Bundesliga spielte, wurde Hollywood auf Kahn aufmerksam. Er verpasste knapp den Oskar als beste ausländische Requisite im Film "Am goldenen See". Cineasten steigen noch heute Tränen in die Augen, wenn sie sich an die rührende Szene erinnern, in der Henry Fonda (in seinem letzten Film) und seine Tochter Jane im glänzend aufgelegten Kahn zur Mitte des Sees rudern.
Aber erst die Titelrolle im Startrek-Film "Die Rache des Kahn" stieg dem blonden Recken dermaßen zu Kopf, dass er sich nicht mehr ausreichend auf das Fußballspiel konzentrierte. Als er dann noch zum (das sei hier durchaus zugegeben) witzigsten Drittel des Comedian-Duos ER, Kahn und Stephan wurde, begann seine Formschwäche, die jetzt bereits fünf Jahre währt.
Seine starken Vorderleute bei Bayern München schleppten den 1,88-Meter-Mann und seine 87 Kilo mit durch, so dass er diverse Deutsche Meisterschaften und einen Championsleague-Titel feiern konnte.
Seine eigentliche Liebe zur Comedy ging aber immer wieder mit ihm durch. So zum Beispiel als er ein Eigentor bei einem Länderspiel gegen Israel lapidar erklärte: "Ich war das erste Mal Kapitän, da muss man einfach ein Tor machen."
Legendär ist auch sein gefaustetes Tor gegen Rostock (er hatte mal wieder die Viererkette zerrissen) und Kahns Ausspruch danach: "Ich dachte, als Torwart darf man im Strafraum mit der Hand an den Ball."
Aber ein Umstand mag uns positiv stimmen, wenn wir auf das Spiel gegen Korea blicken. Vor dem Saisonfinale 2000/2001 der Bayern beim Hamburger SV prahlte Kahn: "Das ganze Stadion wird gegen uns sein. Ganz Deutschland wird gegen uns sein. Etwas Schöneres gibt es gar nicht." ... Wenn jetzt alle zusammenhalten und Kahn NICHT verraten, das die Koreaner KEINE Deutschen sind ... Vielleicht klappt das ja!
Doch aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr ich etwas Bedenkliches, dass ich nicht für möglich gehalten hätte. Etwas, dass alle Titelträume von Rudis Rackern platzen lassen könnte:
Kahn hat Abitur.
Fazit:
YOPI ist eine Verbraucher/Meinungs-Plattform.
Die Wahrheit liegt auf dem Platz.
Zukunftsaussichten:
Kahn hat - egal wie die WM ausgeht - ausgesorgt.
Ihm werden Verbindungen zu Chiquita nachgesagt.
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