Onimusha: Warlords (PS2 Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2010
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Erfahrungsbericht von Servus1
LASS MICH DEIN WARLORD SEIN....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Onimusha – Gemetzel im Mittelalter...
„Schau mal, meinte mein Frau, als wir mal wieder im Media Markt standen und uns ein neues Spiel für unsere Playstation 2 kaufen wollten. „Ich schmeiß mich weg, kennst Du das Spiel ‚Ohne Muschi’?“, rief sie mir zu.
„Nöö“, erwiderte ich und lief zu meiner Frau, die ein Spiel USK 18 in der Hand hielt..
Sie grinste. „Das heißt Onimusha und nicht Ohne Muschi, hab mich wohl verlesen“ und streckte mir das Spiel entgegen. Die zwei Verkäufer, die neben uns standen, musterten uns und konnten sich das Grinsen auch nicht verkneifen....
„Hört sich gut an, um was geht’s?“, fragte ich meine Frau, während ich mir die japanische Figur auf dem Titel betrachtete. Darüber stand in goldener Schrift „Onimusha“ dahinter anscheinend in roter Schrift in japanisch.
„Um irgend so einen Krieger der jemanden retten will, spielt im Mittelalter in Japan. Der muss gegen Dämonen kämpfen. Scheint ähnlich wie Resident Evil zu sein. Jedenfalls der gleiche Hersteller, Capcon.“
„Na, dann kann’s ja gar nicht so schlecht sein“, meinte ich und war begeistert, zumal das Spiel erst ab 18 war.
Wir kauften es und nachdem wir es uns abends gemütlich gemacht hatten, schob ich das Spiel in die PS2.
„Gleich unheimliche Geräusche am Anfang“, meinte meine Frau und öffnete eine Packung Chips....
Ein Bildschirm öffnete sich, indem man die Sprache wählen konnte. Nach der Auswahl kam ein weiterer Bildschirm. „Neues Spiel“ wir waren ja am Anfang und klickte. Und genau dieses Geräusch kam aus den Boxen „klick“, aber kein normaler Ton. Wie wenn zwei passende Metallteile ineinander greifen und gleichzeitig sich berühren.
Gebannt sahen wir vor dem Bildschirm und ich spürte, wie mein Pad vibrierte...
Der Vorspann begann..
Japan im Jahre 1560. Ein Kriegsherr namens Yoshimato Imagawa führt eine riesige Armee in Richtung Kyoto, um Japan wiederzuvereinen.
Während diese riesige Armee rastet werden sie von ihrem Kontrahenten, der eine weit kleinere Armee hat geschlagen. Nobunaga Oda heißt diese finstere Gestalt. Dummerweise durchbohrt ein Pfeil seinen Hals zum Schluss des Intro’s und er stirbt....während Maden einen Kopf zerfressen...
Samanosuke Akechi, ein Ninja und gleichzeitig eine der Hauptfiguren des Spiels, beobachtet die Schlacht von einem Hügel aus.
Die Schlacht bis zum Tode von Nobunaga Oda dauert über fünf Minuten und ist bildlich briliant und überwältigend dargestellt. Es regnet , Fußstapfen der Krieger sind im Schlamm zu erkennen. Blut spritzt. Es ist ein reines Gemetzel und man kommt sich vor, als ob man mitten drin steckt. Es schaut eher wie ein Spielfilm aus, als das es ein reines Siel wäre.
„Jetzt weiß ich, warum das Spiel erst ab 18 ist“, spreche ich zu meiner Frau, die gebannt in den Fernseher schaut....
Ein Jahr später, auf dem Schloss Inabayama, wo Samanosuke’s Kusine, die Prinzessin Yuki lebt, passieren seltsame Dinge. Diener verschieden und viele weitere Personen. Yuki bittet ihn zu kommen. Doch noch während Samanosuke zu ihr reitet, wird sie von Dämonen verschleppt. Als er im Schloss ankommt, findet er nur einen Brief, indem sie die seltsamen Dinge beschreibt.... Und jetzt beginnt das Spiel...
Ich drücke als erstes auf Start um in das Menü zu gelangen und mich etwas umzusehen. Ich habe im Verlauf des Spieles drei Waffen zur Auswahl, die ich auch benötige. Am Anfang steht ein normales Schwert und im Verlauf erhalte ich ein weiteres, besseres sowie eine Art Lanze und eine Axt. Alle Waffen, bis auf die Bogen und Pfeile lassen sich aufwerten...
Nachdem ein weiteres Einführungsintro kam, indem erklärt wird, wie man die Dämonen bekämpft, erhält man von diesem Clan eine Art Absorber. Denn jedes Mal wenn man einen Dämon vernichtet hat, werden Seelen in unterschiedlichen Farben freigesetzt, die man mit diesem Absorber aufsaugen kann. Diese Seelen sind unheimlich wichtig, denn nicht nur das Leben kann damit wieder aufgewertet werden. Auch die Waffen können bis zu einem Level 3 aufgewertet werden und verwandeln sich in monströse Schlagwaffen...
Überhaupt muss man das Spiel sehr aufmerksam spielen, denn auf der ganzen langen Reise, die man als Samanosuke, oder als Kaede (die Samanosuke umbringen sollte und nun eine vertraute von ihm ist) spielt, kann man nützliche Items finden, wie z.B. Medizin, Pflanzen, Munition, Hinweise über Art der Dämonen, Karten, die einem die Suche erleichtern. Kraftjuwelen werten den Balken des Lebens auf. Der andere Juwel den Balken der Waffenkraft....Um teilweise diese Informationen oder Gegenstände zu erhalten, müssen zum Teil knifflige Rätsel, die gelöst werden. Nicht selten hat man einen Hinweis vergessen oder übersehen.
Das Spiel führt in Tunnelsysteme, das Schloss und an viele andere gruselige Plätze. Das wird noch durch die finstere und teilweise schauderhafte Musik unterstütz. Die Spannung bleibt das ganze Spiel über. Denn, wenn am Anfang des Spieles einfache Dämonen kamen, kommen im Verlauf Zombis, Viecher und sonstiges Ungetüm mit Tentakeln auf einen zu. Meistens sind sie nie alleine, sondern kommen in Scharen aus dem Nichts, die es gilt zu bekämpfen. Das ein und andere Mal ist mir auf die Gänsehaut gekommen, denn die Grafik und die Animation ist so realistisch gestaltet, das man meinen kann, man steckt im Geschehen. Diese Übermonster, die alle größer als die anderen sind, sind meistens die „Bossbattles“, sprich wenn es irgendwas wichtiges zu bekommen gilt. Nicht selten muss man dann das Pad richtig in Arbeit nehmen, um den Spieler mit Füßen zu treten, Schläge abzublocken oder Verzweiflungsschläge durch zu führen.
Negativ ist dem Spiel jedoch anzukreiden, das man nicht jederzeit speichern kann. Man kann nur in den dafür vorgesehenen Schreinen abspeichern und seine Waffen aufwerten. Und diese Stellen kommen nicht so häufig vor.
Das ganze Spiel ist gespickt mit genialen Videosequenzen, die nie langweilig werden. Nach ca. 10-12 Stunden war dann auch leider das Spiel beendet und der Finalkampf erledigt. Insgesamt hatte ich knapp 700 Monster erledigt. Und Tausende von Seelen eingesammelt.
Der Preis von knapp 60 Euro war absolut gerechtfertigt, denn solch eine Grafik macht absolut Spaß. Die Steuerung ist absolut einfach und freundlich gestaltet. Der Sound ist genial gruselig und unterstreicht dieses Spiel ab USK 18.
Heute Abend spiele ich den Finalkampf von Onimusha 2 und bin gespannt wie dieses spiel ausgeht. Jedenfalls ist dieser Teil noch besser als der erste..
In diesem Sinne
Euer Alex
Copyright 2003
„Schau mal, meinte mein Frau, als wir mal wieder im Media Markt standen und uns ein neues Spiel für unsere Playstation 2 kaufen wollten. „Ich schmeiß mich weg, kennst Du das Spiel ‚Ohne Muschi’?“, rief sie mir zu.
„Nöö“, erwiderte ich und lief zu meiner Frau, die ein Spiel USK 18 in der Hand hielt..
Sie grinste. „Das heißt Onimusha und nicht Ohne Muschi, hab mich wohl verlesen“ und streckte mir das Spiel entgegen. Die zwei Verkäufer, die neben uns standen, musterten uns und konnten sich das Grinsen auch nicht verkneifen....
„Hört sich gut an, um was geht’s?“, fragte ich meine Frau, während ich mir die japanische Figur auf dem Titel betrachtete. Darüber stand in goldener Schrift „Onimusha“ dahinter anscheinend in roter Schrift in japanisch.
„Um irgend so einen Krieger der jemanden retten will, spielt im Mittelalter in Japan. Der muss gegen Dämonen kämpfen. Scheint ähnlich wie Resident Evil zu sein. Jedenfalls der gleiche Hersteller, Capcon.“
„Na, dann kann’s ja gar nicht so schlecht sein“, meinte ich und war begeistert, zumal das Spiel erst ab 18 war.
Wir kauften es und nachdem wir es uns abends gemütlich gemacht hatten, schob ich das Spiel in die PS2.
„Gleich unheimliche Geräusche am Anfang“, meinte meine Frau und öffnete eine Packung Chips....
Ein Bildschirm öffnete sich, indem man die Sprache wählen konnte. Nach der Auswahl kam ein weiterer Bildschirm. „Neues Spiel“ wir waren ja am Anfang und klickte. Und genau dieses Geräusch kam aus den Boxen „klick“, aber kein normaler Ton. Wie wenn zwei passende Metallteile ineinander greifen und gleichzeitig sich berühren.
Gebannt sahen wir vor dem Bildschirm und ich spürte, wie mein Pad vibrierte...
Der Vorspann begann..
Japan im Jahre 1560. Ein Kriegsherr namens Yoshimato Imagawa führt eine riesige Armee in Richtung Kyoto, um Japan wiederzuvereinen.
Während diese riesige Armee rastet werden sie von ihrem Kontrahenten, der eine weit kleinere Armee hat geschlagen. Nobunaga Oda heißt diese finstere Gestalt. Dummerweise durchbohrt ein Pfeil seinen Hals zum Schluss des Intro’s und er stirbt....während Maden einen Kopf zerfressen...
Samanosuke Akechi, ein Ninja und gleichzeitig eine der Hauptfiguren des Spiels, beobachtet die Schlacht von einem Hügel aus.
Die Schlacht bis zum Tode von Nobunaga Oda dauert über fünf Minuten und ist bildlich briliant und überwältigend dargestellt. Es regnet , Fußstapfen der Krieger sind im Schlamm zu erkennen. Blut spritzt. Es ist ein reines Gemetzel und man kommt sich vor, als ob man mitten drin steckt. Es schaut eher wie ein Spielfilm aus, als das es ein reines Siel wäre.
„Jetzt weiß ich, warum das Spiel erst ab 18 ist“, spreche ich zu meiner Frau, die gebannt in den Fernseher schaut....
Ein Jahr später, auf dem Schloss Inabayama, wo Samanosuke’s Kusine, die Prinzessin Yuki lebt, passieren seltsame Dinge. Diener verschieden und viele weitere Personen. Yuki bittet ihn zu kommen. Doch noch während Samanosuke zu ihr reitet, wird sie von Dämonen verschleppt. Als er im Schloss ankommt, findet er nur einen Brief, indem sie die seltsamen Dinge beschreibt.... Und jetzt beginnt das Spiel...
Ich drücke als erstes auf Start um in das Menü zu gelangen und mich etwas umzusehen. Ich habe im Verlauf des Spieles drei Waffen zur Auswahl, die ich auch benötige. Am Anfang steht ein normales Schwert und im Verlauf erhalte ich ein weiteres, besseres sowie eine Art Lanze und eine Axt. Alle Waffen, bis auf die Bogen und Pfeile lassen sich aufwerten...
Nachdem ein weiteres Einführungsintro kam, indem erklärt wird, wie man die Dämonen bekämpft, erhält man von diesem Clan eine Art Absorber. Denn jedes Mal wenn man einen Dämon vernichtet hat, werden Seelen in unterschiedlichen Farben freigesetzt, die man mit diesem Absorber aufsaugen kann. Diese Seelen sind unheimlich wichtig, denn nicht nur das Leben kann damit wieder aufgewertet werden. Auch die Waffen können bis zu einem Level 3 aufgewertet werden und verwandeln sich in monströse Schlagwaffen...
Überhaupt muss man das Spiel sehr aufmerksam spielen, denn auf der ganzen langen Reise, die man als Samanosuke, oder als Kaede (die Samanosuke umbringen sollte und nun eine vertraute von ihm ist) spielt, kann man nützliche Items finden, wie z.B. Medizin, Pflanzen, Munition, Hinweise über Art der Dämonen, Karten, die einem die Suche erleichtern. Kraftjuwelen werten den Balken des Lebens auf. Der andere Juwel den Balken der Waffenkraft....Um teilweise diese Informationen oder Gegenstände zu erhalten, müssen zum Teil knifflige Rätsel, die gelöst werden. Nicht selten hat man einen Hinweis vergessen oder übersehen.
Das Spiel führt in Tunnelsysteme, das Schloss und an viele andere gruselige Plätze. Das wird noch durch die finstere und teilweise schauderhafte Musik unterstütz. Die Spannung bleibt das ganze Spiel über. Denn, wenn am Anfang des Spieles einfache Dämonen kamen, kommen im Verlauf Zombis, Viecher und sonstiges Ungetüm mit Tentakeln auf einen zu. Meistens sind sie nie alleine, sondern kommen in Scharen aus dem Nichts, die es gilt zu bekämpfen. Das ein und andere Mal ist mir auf die Gänsehaut gekommen, denn die Grafik und die Animation ist so realistisch gestaltet, das man meinen kann, man steckt im Geschehen. Diese Übermonster, die alle größer als die anderen sind, sind meistens die „Bossbattles“, sprich wenn es irgendwas wichtiges zu bekommen gilt. Nicht selten muss man dann das Pad richtig in Arbeit nehmen, um den Spieler mit Füßen zu treten, Schläge abzublocken oder Verzweiflungsschläge durch zu führen.
Negativ ist dem Spiel jedoch anzukreiden, das man nicht jederzeit speichern kann. Man kann nur in den dafür vorgesehenen Schreinen abspeichern und seine Waffen aufwerten. Und diese Stellen kommen nicht so häufig vor.
Das ganze Spiel ist gespickt mit genialen Videosequenzen, die nie langweilig werden. Nach ca. 10-12 Stunden war dann auch leider das Spiel beendet und der Finalkampf erledigt. Insgesamt hatte ich knapp 700 Monster erledigt. Und Tausende von Seelen eingesammelt.
Der Preis von knapp 60 Euro war absolut gerechtfertigt, denn solch eine Grafik macht absolut Spaß. Die Steuerung ist absolut einfach und freundlich gestaltet. Der Sound ist genial gruselig und unterstreicht dieses Spiel ab USK 18.
Heute Abend spiele ich den Finalkampf von Onimusha 2 und bin gespannt wie dieses spiel ausgeht. Jedenfalls ist dieser Teil noch besser als der erste..
In diesem Sinne
Euer Alex
Copyright 2003
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