Erfahrungsbericht von __fachmann__
Wenig Infos sehr gut aufgemacht
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Zeitschriften fürs und übers Internet sprießen wie Pilze aus dem Boden. Und sind sie einmal gepflückt, sind sie einfach weg. So oder so ähnlich könnte es auf das Internet-Magazin Online Today zutreffen. Ich habe mir ein Probeexemplar besorgt, weil ich neugierig war. Hier meine Einschätzung:
Layout
=================================
In Sachen Layout ist den Machern von Online Today wirklich ein Paradestück gelungen. Eine Zeitschrift, die mich bereits vom Layout her nicht anspricht, wird mir nie Freude bereiten. Die Online Today ist aber wirklich klasse aufgemacht und gegliedert. Eine grobe Gliederung in Rubriken, jeweils farblich markiert und getrennt, sieht ungefähr folgendermaßen aus:
aktuelles
standards
e-money
e-shopping
webguide
hardware
software
telefon
Ich werde nicht auf die einzelnen Rubriken eingehen, da ich das für ziemlich wertlos halte bei dieser Zeitschrift. Aber nochmals Lob für das Layout, ein durchgezogener Stil, von vorne bis hinten, das kommt gut an.
In jeder Zeitschrift sind zahlreiche Vergleichstest enthalten, seien dies nun Geräte, Webseiten oder Internet-Provider. Auch hier macht sich der konsequente Stil bezahlt: Man findet immer gleich strukturierte Tabellen vor. Einmal verinnerlicht, findet man sofort die Gesamtbewertung, den Preis oder Informationen zum Service, einfach immer an gleicher Stelle. Da könnte sich so manche Zeitschrift ein Beispiele nehmen.
Inhalt
=================================
Nun genug des Lobes. Eine Zeitschrift lebt schließlich nicht vom Layout und der Aufmachung, sondern vom Inhalt. In dieser Hinsicht hat mich Online Today sehr enttäuscht. Ich weiß gar nicht, was man mit den 150 Seiten eigentlich anfangen soll. Eigentlich ist keine einzige Seite lesenswert. Oftmals wird in zwei Spalten etwas zu erklären versucht, die eigentliche Erklärung findet man auf einer entsprechenden Webseite.
Am Anfang liest man noch den einen oder anderen Artikel durch, wird dann aber sehr schnell frustriert, da man irgendwie keine Infos findet. Und nur um auf die Webseite aufmerksam zu machen, brauch ich ja keinen extra Artikel als Schmuck.
Was mache ich also mit der Zeitschrift? Ich müsste sie eigentlich lesen, während ich am Computer sitze, damit ich immer gleich den Link ansehen kann. Aber wer macht das schon? Wer keine Flatrate hat, kann sich das sowieso nicht leisten und selbst mit Flatrate: Ich lese eine Zeitschrift doch irgendwo unterwegs, in der S-Bahn, im Cafe, wo ich keinen Computer habe.
Berichte über Hardware und Software sind total lächerlich. Hier werden nur technische Fakten gegenübergestellt ohne eigene Tests, also praktisch Datenblätter der Hersteller abgetippt.
Den absoluten Knaller fand ich Informationen über Geld und Geldanlage. Da konnte ich nicht nur, sondern musste ich den Kopf schütteln. Da war von einer Daimler-Aktie im Bereich von 60 Euro die Rede mit Kurszielen etc. Diese Zeiten waren aber schon Monate vorbei. Da wurden nur irgendwelche Tipps abgetippt und viel zu spät wieder publiziert. So gab es noch mehrere Beispiele in der Art.
Die Zeitschrift ist voll von Internet-Adressen. Gut sind Vergleiche, zum Beispiel 10 verschiedene Weinhändler im Internet. Damit kann man wirklich was anfangen. Dennoch hat man nach dem Lesen der Zeitschrift ca. 500 Links gesehen und weiß eigentlich gar nicht, was man jetzt machen soll.
Fazit
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2,50 Euro bezahlt man für eine gut aufgemachte Zeitschrift mit wenig Inhalt. Man blättert die Zeitschrift eigentlich nur durch, zum Lesen gibt es so gut wie gar nichts. Ich sage deshalb ganz klar: nicht empfehlenswert.
Layout
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In Sachen Layout ist den Machern von Online Today wirklich ein Paradestück gelungen. Eine Zeitschrift, die mich bereits vom Layout her nicht anspricht, wird mir nie Freude bereiten. Die Online Today ist aber wirklich klasse aufgemacht und gegliedert. Eine grobe Gliederung in Rubriken, jeweils farblich markiert und getrennt, sieht ungefähr folgendermaßen aus:
aktuelles
standards
e-money
e-shopping
webguide
hardware
software
telefon
Ich werde nicht auf die einzelnen Rubriken eingehen, da ich das für ziemlich wertlos halte bei dieser Zeitschrift. Aber nochmals Lob für das Layout, ein durchgezogener Stil, von vorne bis hinten, das kommt gut an.
In jeder Zeitschrift sind zahlreiche Vergleichstest enthalten, seien dies nun Geräte, Webseiten oder Internet-Provider. Auch hier macht sich der konsequente Stil bezahlt: Man findet immer gleich strukturierte Tabellen vor. Einmal verinnerlicht, findet man sofort die Gesamtbewertung, den Preis oder Informationen zum Service, einfach immer an gleicher Stelle. Da könnte sich so manche Zeitschrift ein Beispiele nehmen.
Inhalt
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Nun genug des Lobes. Eine Zeitschrift lebt schließlich nicht vom Layout und der Aufmachung, sondern vom Inhalt. In dieser Hinsicht hat mich Online Today sehr enttäuscht. Ich weiß gar nicht, was man mit den 150 Seiten eigentlich anfangen soll. Eigentlich ist keine einzige Seite lesenswert. Oftmals wird in zwei Spalten etwas zu erklären versucht, die eigentliche Erklärung findet man auf einer entsprechenden Webseite.
Am Anfang liest man noch den einen oder anderen Artikel durch, wird dann aber sehr schnell frustriert, da man irgendwie keine Infos findet. Und nur um auf die Webseite aufmerksam zu machen, brauch ich ja keinen extra Artikel als Schmuck.
Was mache ich also mit der Zeitschrift? Ich müsste sie eigentlich lesen, während ich am Computer sitze, damit ich immer gleich den Link ansehen kann. Aber wer macht das schon? Wer keine Flatrate hat, kann sich das sowieso nicht leisten und selbst mit Flatrate: Ich lese eine Zeitschrift doch irgendwo unterwegs, in der S-Bahn, im Cafe, wo ich keinen Computer habe.
Berichte über Hardware und Software sind total lächerlich. Hier werden nur technische Fakten gegenübergestellt ohne eigene Tests, also praktisch Datenblätter der Hersteller abgetippt.
Den absoluten Knaller fand ich Informationen über Geld und Geldanlage. Da konnte ich nicht nur, sondern musste ich den Kopf schütteln. Da war von einer Daimler-Aktie im Bereich von 60 Euro die Rede mit Kurszielen etc. Diese Zeiten waren aber schon Monate vorbei. Da wurden nur irgendwelche Tipps abgetippt und viel zu spät wieder publiziert. So gab es noch mehrere Beispiele in der Art.
Die Zeitschrift ist voll von Internet-Adressen. Gut sind Vergleiche, zum Beispiel 10 verschiedene Weinhändler im Internet. Damit kann man wirklich was anfangen. Dennoch hat man nach dem Lesen der Zeitschrift ca. 500 Links gesehen und weiß eigentlich gar nicht, was man jetzt machen soll.
Fazit
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2,50 Euro bezahlt man für eine gut aufgemachte Zeitschrift mit wenig Inhalt. Man blättert die Zeitschrift eigentlich nur durch, zum Lesen gibt es so gut wie gar nichts. Ich sage deshalb ganz klar: nicht empfehlenswert.
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