Opel Corsa Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2006
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von Anuschka
Mein kleines Praliné
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor gut 6 Jahren brauchte ich aus gesundheitlichen Gründen einen Automatikwagen. Damals war der Corsa B ganz neu und ich hatte mich auf den ersten Blick darin verliebt. Nach viel Rechnerei entschloß ich mich, mir den neuen Corsa zu kaufen, meinen ersten Neuwagen. Die Knie zitterten als ich das erste Mal einstieg, ich hatte ja praktisch mein Traum-Auto gefunden.
Diese Entscheidung bezog sich - das sei zu meiner Ehrenrettung erwähnt - nicht nur auf die Optik. Mein altes Auto war auch ein uralter Corsa, als man mir den kaputtgefahren hatte, bekam ich schon den Corsa B als Leihwagen, wenn auch nur in der unkomfortabelsten, der City-Ausstattung. Aber ich fand ihn klasse, dazu später mehr. Und da ich wie erwähnt meinem Knie zuliebe auf Automatik umsteigen mußte, war die Auswahl für mich relativ klein. Denn ich wollte nur einen Kleinwagen. Golf oder Astra wären mir schon zu groß gewesen. Welcher Kleinwagen konnte damals schon ein Automatikgetriebe bieten? Ein guter Grund mehr in den Opel Corsa zu investieren.
Damals begann die Blütezeit der sogenannten Sondermodelle. Somit bekam ich den Corsa 1.4 World Cup. Da ich das nächstbeste sich bietende Auto nehmen muße (so viele Automatik-Corsa wurden auch nicht gebaut), bekam ich ihn ihn Karibikblau-Metallic. Zur Sonderausstattung gehörten Leichtmetallfelgen, ein Casetten-Radio der einfachen Art undsechs eigentlich wirklich gut klingende eingebaute Lautsprecherboxen
Die wichtigsten Daten:
Das Automatikgetriebe gibt es nur (zum Glück) mit Servolenkung. Die war damals noch keine Serienausstattung.
Ich bekam die erste Produktionsreihe mit serienmäßigem Fahrerairbag (hier war Opel der erste, der das einem Kleinwagen gönnte), ein nicht von der Hand zu weisender Vorteil.
Der Motor hat 54 PS bei 1400 Kubik, wobei von den 54 PS schon ein paar für die Automatik draufgehen.
Der Verbrauch liegt mittlerweile bei mindesten 10 Litern/100km, was eigentlich zu hoch ist.
Desweiteren besitze ich eine Sitzhöhenverstellung, die wirklich sehr komfortabel ist und nicht nur den Sitz kippt (wie z.B. im Mazda 626), sondern tatsächlich den gesamten Sitz anhebt.
Der Corsa ist einfach prima zu fahren. Klein und übersichtlich, genau das richtige für den Stadtverkehr. Flink ist er im allgemeinen in der Stadt auch. Leider hat er im Winter manchmal Konditionsprobleme und will nicht in die Gänge kommen, sprich: er schaltet schlecht. Der Benzinverbrauch steigt bei kaltem, feuchten Wetter sichtbar. Auf der anderen Seite ist der Corsa im Winter sicher zu fahren. Mit dem sog. Schneegang schaufelt er sich unermüdlich durch den Schnee (der in Hamburg zugegebenermaßen eher selten fällt). Auch bei Glätte kann ich mir kein besseres Auto wünschen. Obwohl ich mir bis heute keine Winterreifen leisten konnte, merke ich häufig nur, daß es glatt ist weil ich andere Autos rutschen sehe. Trotz des eigentlich zu hohen Benzinverbrauchs möchte ich meinen Corsa im Winter gegen kein anderes Auto eintauschen.
Allzu flink auf der Autobahn ist er natürlich nicht, manchmal ist es da schon frustrierend nicht über die 150km/h hinauszukommen und wenn es dann noch bergauf geht - ohoh. Dafür fährt er aber auch bei Höchstgschwindigkeit absolut sicher und ohne Lenkradflattern und ist wie im normalen Verkehr einfach zu lenken. Aber zum Glück fahre ich nur sehr selten Autobahn, für Fahrten nach Hause nehmen wir meist den kleinen Citroen AX meines Freundes, der weniger verbraucht und schneller fahren kann.
Die Bergtauglichkeit muß ich allerdings seit meinem Umzug nach Wiesbaden täglich testen und sitze manchmal schon frustriert da, wenn ich ständig überholt werde. Aber bis vor einem halben Jahr kannte mein kleiner Corsa Berge nicht und wäre er damit eingefahren worden, würde er sie wohl auch besser meistern. Hier ist mit Sicherheit das Automatikgetriebe ein Nachteil, da Schalten nicht mehr zu meinen Gewohnheiten gehört und somit das Getriebe ständig rauf- und runterschaltet.
Einziger Mangel, außer dem Benzinverbrauch: Die Lampen fallen relativ häufig aus. Man sollte ständig gucken, ob auch wirklich alle Lampen leuchten. Ich bin nachdem mir vorne rechts das Licht fehlte plötzlich auch hinten im Dunkeln komplett ohne Beleuchtung gefahren, da es da eine Kettenreaktion gab. Zum Glück funktionierten wenigstens Brems- und Warnlicht noch...
Alles in allem bin ich sehr glücklich mit diesem kleinen Praliné, wie meine Oma den Corsa immer nannte. Er ist für mich schnell genug, sehr wendig und übersichtlich (auch wenn man ein paar Zentimeter von der Motorhaube nicht sieht) und angenehm komfortabel. Die Instrumente sind sehr übersichtlich angebracht, auch wenn ein Drehzahlmesser und eine Tankwarnleuchte fehlen.
Diese Entscheidung bezog sich - das sei zu meiner Ehrenrettung erwähnt - nicht nur auf die Optik. Mein altes Auto war auch ein uralter Corsa, als man mir den kaputtgefahren hatte, bekam ich schon den Corsa B als Leihwagen, wenn auch nur in der unkomfortabelsten, der City-Ausstattung. Aber ich fand ihn klasse, dazu später mehr. Und da ich wie erwähnt meinem Knie zuliebe auf Automatik umsteigen mußte, war die Auswahl für mich relativ klein. Denn ich wollte nur einen Kleinwagen. Golf oder Astra wären mir schon zu groß gewesen. Welcher Kleinwagen konnte damals schon ein Automatikgetriebe bieten? Ein guter Grund mehr in den Opel Corsa zu investieren.
Damals begann die Blütezeit der sogenannten Sondermodelle. Somit bekam ich den Corsa 1.4 World Cup. Da ich das nächstbeste sich bietende Auto nehmen muße (so viele Automatik-Corsa wurden auch nicht gebaut), bekam ich ihn ihn Karibikblau-Metallic. Zur Sonderausstattung gehörten Leichtmetallfelgen, ein Casetten-Radio der einfachen Art undsechs eigentlich wirklich gut klingende eingebaute Lautsprecherboxen
Die wichtigsten Daten:
Das Automatikgetriebe gibt es nur (zum Glück) mit Servolenkung. Die war damals noch keine Serienausstattung.
Ich bekam die erste Produktionsreihe mit serienmäßigem Fahrerairbag (hier war Opel der erste, der das einem Kleinwagen gönnte), ein nicht von der Hand zu weisender Vorteil.
Der Motor hat 54 PS bei 1400 Kubik, wobei von den 54 PS schon ein paar für die Automatik draufgehen.
Der Verbrauch liegt mittlerweile bei mindesten 10 Litern/100km, was eigentlich zu hoch ist.
Desweiteren besitze ich eine Sitzhöhenverstellung, die wirklich sehr komfortabel ist und nicht nur den Sitz kippt (wie z.B. im Mazda 626), sondern tatsächlich den gesamten Sitz anhebt.
Der Corsa ist einfach prima zu fahren. Klein und übersichtlich, genau das richtige für den Stadtverkehr. Flink ist er im allgemeinen in der Stadt auch. Leider hat er im Winter manchmal Konditionsprobleme und will nicht in die Gänge kommen, sprich: er schaltet schlecht. Der Benzinverbrauch steigt bei kaltem, feuchten Wetter sichtbar. Auf der anderen Seite ist der Corsa im Winter sicher zu fahren. Mit dem sog. Schneegang schaufelt er sich unermüdlich durch den Schnee (der in Hamburg zugegebenermaßen eher selten fällt). Auch bei Glätte kann ich mir kein besseres Auto wünschen. Obwohl ich mir bis heute keine Winterreifen leisten konnte, merke ich häufig nur, daß es glatt ist weil ich andere Autos rutschen sehe. Trotz des eigentlich zu hohen Benzinverbrauchs möchte ich meinen Corsa im Winter gegen kein anderes Auto eintauschen.
Allzu flink auf der Autobahn ist er natürlich nicht, manchmal ist es da schon frustrierend nicht über die 150km/h hinauszukommen und wenn es dann noch bergauf geht - ohoh. Dafür fährt er aber auch bei Höchstgschwindigkeit absolut sicher und ohne Lenkradflattern und ist wie im normalen Verkehr einfach zu lenken. Aber zum Glück fahre ich nur sehr selten Autobahn, für Fahrten nach Hause nehmen wir meist den kleinen Citroen AX meines Freundes, der weniger verbraucht und schneller fahren kann.
Die Bergtauglichkeit muß ich allerdings seit meinem Umzug nach Wiesbaden täglich testen und sitze manchmal schon frustriert da, wenn ich ständig überholt werde. Aber bis vor einem halben Jahr kannte mein kleiner Corsa Berge nicht und wäre er damit eingefahren worden, würde er sie wohl auch besser meistern. Hier ist mit Sicherheit das Automatikgetriebe ein Nachteil, da Schalten nicht mehr zu meinen Gewohnheiten gehört und somit das Getriebe ständig rauf- und runterschaltet.
Einziger Mangel, außer dem Benzinverbrauch: Die Lampen fallen relativ häufig aus. Man sollte ständig gucken, ob auch wirklich alle Lampen leuchten. Ich bin nachdem mir vorne rechts das Licht fehlte plötzlich auch hinten im Dunkeln komplett ohne Beleuchtung gefahren, da es da eine Kettenreaktion gab. Zum Glück funktionierten wenigstens Brems- und Warnlicht noch...
Alles in allem bin ich sehr glücklich mit diesem kleinen Praliné, wie meine Oma den Corsa immer nannte. Er ist für mich schnell genug, sehr wendig und übersichtlich (auch wenn man ein paar Zentimeter von der Motorhaube nicht sieht) und angenehm komfortabel. Die Instrumente sind sehr übersichtlich angebracht, auch wenn ein Drehzahlmesser und eine Tankwarnleuchte fehlen.
27 Bewertungen, 4 Kommentare
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17.02.2002, 13:13 Uhr von ute161
Bewertung: sehr hilfreichIch bin mit meinem kleinen Corsa (allerdings ohne Automatikgetriebe) auch schon seit 5 Jahren mehr als zufrieden! Gruß, Ute
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15.02.2002, 11:20 Uhr von denjuandemarco
Bewertung: sehr hilfreichalles klar, bist voll zufrieden, ok...
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15.02.2002, 11:15 Uhr von ch_zocker
Bewertung: sehr hilfreichgute Meinung, kannst ja auch mal bei mir reinschauen, würde mich freuen
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15.02.2002, 11:13 Uhr von SDM-Mike
Bewertung: sehr hilfreichMeine Schwester hat den Wagen und ich wurde schon als Nachfolger ernannt :-) Gruss Mike :-)
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