Open Water (DVD) Testbericht

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Open-water-dvd-thriller
ab 5,56
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Erfahrungsbericht von Saturn1985

Stille Wasser sind tief

Pro:

-Feeling wie bei Blair Witch Project (für die, die es mögen)

Kontra:

-Laienschauspieler -langweilige und -atmige Handlung

Empfehlung:

Nein

OPEN WATER, USA 2003

Action: 1 von 5 Punkten
Spannung: 1 von 5 Punkten
Humor: 0 von 5 Punkten
Erotik: 0 von 5 Punkten
Drama: 2 von 5 Punkten

Genre: Thriller

Laufzeit: 77 Minuten

FSK: ab 12 Jahren

Regie: Chris Kentis und Laura Lau

Darsteller: Blanchard Ryan (Susan), Daniel Travis (Daniel)

Handlung:
Alles beginnt mit dem Tauchurlaub vom noch jungen Pärchen Susan und Daniel. An sich ja eine schöne Sache, die beiden verstehen sich gut, lieben sich, verbringen ihre Zeit vor einer traumhaften Kulisse, wäre da nicht die Sache mit dem Tauchen gehen gewesen. Bei einem Bootsausflug finden die beiden sich nämlich plötzlich allein im Wasser wieder, vom Boot weit und breit keine Spur mehr. Das liegt übrigens daran, dass der Verantwortliche auf dem Boot irgendwie nicht zählen kann. So schnell kanns gehen. Nach einiger Zeit beginnen sich die beiden dann zu streiten, sich gegenseitig die Schuld für das Geschehen in die Schuhe zu schieben und zu merken, dass ihre Beziehung scheinbar doch nicht so glücklich ist, wie man anfangs glauben gemacht wird. Zu allem Überfluss werden die beiden dann auch noch von Haien besucht und haben in ihren Tauchanzügen nun gegen die Angst, das Wasser, die Müdigkeit und die Wut auf den anderen zu kämpfen.

Fazit:
Da mir schon Blair Witch Project nicht so gut gefallen hat, hätte ich es eigentlich besser wissen müssen und mir die DVD erstmal ausleihen sollen. Die Story gibt nicht viel her, beziehungsweise nutzt bei weitem nicht das Potenzial aus, das sie hätte entfalten können. Den beiden Schauspielern merkt man ihre Unerfahrenheit deutlich an, was natürlich umso negativer ist, da sie fast den kompletten Film tragen müssen. Ihre Beziehung und ihre Charaktere bleiben oberflächlich und ich muss sagen, ich habe irgendwann nur noch halb mitverfolgt, wie der Film zu Ende geht. Irgendwie wird dem Zuschauer die Gefahr und die Angst, die für die beiden eine große Rolle spielen müssten, nicht wirklich nahe gebracht und ich bin mir nicht sicher, ob es an der schwachen schauspielerischen Leistung, der \"innovativen\" Kameraführung, dem Standbild von zwei Menschen im Wasser, unter denen eventuell Haie schwimmen könnten (richtig überzeugend ist auch diese Darstellung nicht) oder alle drei Gründe zusammen dafür verantwortlich sind.
Mein abschließender Rat ist eindeutig, lieber auf die Free-TV-Premiere von Open Water zu warten, alles andere waäre Geld- und Zeitverschwendung!

MfG,ich freue mich über jeden Kommentar.

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