Ostern Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Feuerläufer
Ostergedanken
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo Liebe Leserinnen und Leser zu meinem 24ten Beitrag für Yopi. Dieser Beitrag spiegelt meine Meinung zu Ostern wieder. Ostern ist ein christliches Fest, ich glaube, Jesus soll da wohl auferstanden sein, aber wen interessierts? Für mich ist Kirche kein Thema, ich bin mit 19 aus der Kirche ausgetreten. Zum Einen, weil ich damals in der Ausbildung war, und gesehen habe, dass doch einige Mark jeden Monat für die Kirche draufgehen, von denen ich nix, aber auch absolut nix habe. Zum anderen war ich damals in der Heavymetal Szene, und habe sowieso eher an das böse, an Satan geglaubt habe, und an seine Taten, die man jeden Tag in den Nachrichten sehen, lesen und hören kann. Meine Ablehnung gegenüber der Kirche beruht aber sicher auch darauf, dass ich als Knabe von meinen Eltern, allen voran meiner Stiefmutter, dazu gezwungen wurde, in die Kirche zu gehen.
Heute bin ich Atheist, also glaubensfrei, aber meine Einstellung der Kirche gegenüber hat sich nicht groß geändert. Ich glaube nach wie vor nicht an Gott, den Allmächtigen, an Jesus, die Jungfrau Maria oder an sonstige Schauermärchen von vor über 2000 Jahren. Ostern war bei uns daheim immer traditionell ein Fest für die Kinder. Es wurden Osterkörbe von den Eltern versteckt, und als Kind durften wir die dann suchen, und haben uns natürlich immer gefreut, alle Jahre wieder. Aber als Kind spielt das auch keine Rolle, warum das so ist, oder warum die Eltern was verstecken. Hauptsache, man bekommt was zum naschen. Irgendwann ist das aber auch weniger geworden, und spätestens, als ich mit 17 ½ von Zuhause weg gegangen bin, war es sowieso vorbei mit Ostern. Denn im Freundeskreis mit 17 war Ostern nie ein Thema.
Aber welche Bedeutung hat Ostern denn nu für mich? Keine. Ostern hat überhaupt keine Bedeutung für mich, ich feiere dieses Christenfest nicht, und ich würde auch niemanden dazu ermutigen. Die einzige Ausnahme, die ich mir heute, mit 26 vorstellen könnte, wäre, wenn ich Kinder hätte. Dann würde ich sicher gerne mit den Kindern Ostern feiern, würde sie suchen lassen, würde mit ihnen suchen, lachen und mich freuen, dass sie sich freuen. Aber ich würde sicher nicht mit ihnen in die Kirche gehen, oder mit ihnen beten oder sie dazu ermutigen. Wenn sie fragen, was denn das alles bedeutet, und warum wir das machen, würde ich ihnen antworten: „Dieses Fest ist ein Fest der Christen, sie feiern es, weil der Sohn ihres Gottes an Ostern von den Toten auferstanden ist, und ich feiere es mit dir, weil es in unserer Familie immer schon so war.
Und weil es immer so sein wird, weil es Tradition ist, so wie das Treffen der ganzen Familie an hl. Abend Tradition ist. Traditionen sind schön, sie sind alt, und wertvoll, und sie sollten bis in alle Ewigkeit weitergelebt werden, in Erinnerung an unsere Ahnen, an unsere Väter und Mütter, und deren Väter und Mütter, und deren Väter und Mütter, die einst damit begannen. Darum, mein Kind, feiern wir Ostern“. Und wenn mich mein Kind dann noch fragen sollte: wer ist Gott?, dann würde ich ihm antworten: „Das musst du selber rausfinden. Manche Leute sagen, Gott wäre da oben, hoch über den Wolken. Aber ist er wirklich da oben? Ich weiß es nicht, niemand weiß das, aber wenn du gaaanz doll suchst, dann, vielleicht eines Tages, findest du deinen Gott für dich, mein Kind.
Und nu geh schlafen, es ist spät. UND VERGISS NICHT, DIR DIE ZÄHNE ZU PUTZEN!“
©2003 M-Team bei Ciao/Feuerläufer bei Yopi
(Die Bewertung „Sehr gut“ bezieht sich auf die letzten beiden Absätze, „Ostern feiern mit den Kindern“!)
Heute bin ich Atheist, also glaubensfrei, aber meine Einstellung der Kirche gegenüber hat sich nicht groß geändert. Ich glaube nach wie vor nicht an Gott, den Allmächtigen, an Jesus, die Jungfrau Maria oder an sonstige Schauermärchen von vor über 2000 Jahren. Ostern war bei uns daheim immer traditionell ein Fest für die Kinder. Es wurden Osterkörbe von den Eltern versteckt, und als Kind durften wir die dann suchen, und haben uns natürlich immer gefreut, alle Jahre wieder. Aber als Kind spielt das auch keine Rolle, warum das so ist, oder warum die Eltern was verstecken. Hauptsache, man bekommt was zum naschen. Irgendwann ist das aber auch weniger geworden, und spätestens, als ich mit 17 ½ von Zuhause weg gegangen bin, war es sowieso vorbei mit Ostern. Denn im Freundeskreis mit 17 war Ostern nie ein Thema.
Aber welche Bedeutung hat Ostern denn nu für mich? Keine. Ostern hat überhaupt keine Bedeutung für mich, ich feiere dieses Christenfest nicht, und ich würde auch niemanden dazu ermutigen. Die einzige Ausnahme, die ich mir heute, mit 26 vorstellen könnte, wäre, wenn ich Kinder hätte. Dann würde ich sicher gerne mit den Kindern Ostern feiern, würde sie suchen lassen, würde mit ihnen suchen, lachen und mich freuen, dass sie sich freuen. Aber ich würde sicher nicht mit ihnen in die Kirche gehen, oder mit ihnen beten oder sie dazu ermutigen. Wenn sie fragen, was denn das alles bedeutet, und warum wir das machen, würde ich ihnen antworten: „Dieses Fest ist ein Fest der Christen, sie feiern es, weil der Sohn ihres Gottes an Ostern von den Toten auferstanden ist, und ich feiere es mit dir, weil es in unserer Familie immer schon so war.
Und weil es immer so sein wird, weil es Tradition ist, so wie das Treffen der ganzen Familie an hl. Abend Tradition ist. Traditionen sind schön, sie sind alt, und wertvoll, und sie sollten bis in alle Ewigkeit weitergelebt werden, in Erinnerung an unsere Ahnen, an unsere Väter und Mütter, und deren Väter und Mütter, und deren Väter und Mütter, die einst damit begannen. Darum, mein Kind, feiern wir Ostern“. Und wenn mich mein Kind dann noch fragen sollte: wer ist Gott?, dann würde ich ihm antworten: „Das musst du selber rausfinden. Manche Leute sagen, Gott wäre da oben, hoch über den Wolken. Aber ist er wirklich da oben? Ich weiß es nicht, niemand weiß das, aber wenn du gaaanz doll suchst, dann, vielleicht eines Tages, findest du deinen Gott für dich, mein Kind.
Und nu geh schlafen, es ist spät. UND VERGISS NICHT, DIR DIE ZÄHNE ZU PUTZEN!“
©2003 M-Team bei Ciao/Feuerläufer bei Yopi
(Die Bewertung „Sehr gut“ bezieht sich auf die letzten beiden Absätze, „Ostern feiern mit den Kindern“!)
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