Ostern Testbericht

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Erfahrungsbericht von furthy

Ostern

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Nun zu einem Thema, dass leider schon wieder vorbei ist:

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Ostern - Bräuche, Riten und Symbolik
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Vielerlei Riten und Bräuche sind zum Osterfest entstanden. Osterfeuer werden am Abend des 1. Ostertages auf Feldern und Höhen entzündet und leuchten weithin ins Land.

Oster-Spiele werden vielerorts seit alters her aufgeführt, immer ist ihr Inhalt der Sieg des erwachenden Lebens über das Dunkel der Winterzeit.

Das christliche Mysterienspiel von der Auferstehung Christi fügt sich nahtlos an die vorchristlichen Bräuche an, welche das Erwachen der Natur mit neuem Leben feierten.

Eine Reihe an Ostersymbolen gab es schon im Altertum. Viele wurden vom Christentum übernommen und haben bis heute Bestand.

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1. Das Osterei
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Das beherrschende Sinnbild unseres Osterfestes ist heute das Osterei. Eier sollen schon bei den Frühlingsfesten im alten Ägypten, Persien, Griechenland und Rom gefärbt und gegessen worden sein.

Das Ei ist die Lebensquelle an sich und steht als Symbol für die Entstehung des Lebens.

Die kirchliche Eierweihe ist schon im 4. Jahrhundert nachzuweisen. In dieser Zeit wurden Eier auch schon bunt bemalt, wie Funde aus der Gegend von Worms zeigen.

Ostern - wie feiert man anderswo?

Das griechisch-orthodoxe Osterfest beginnt bereits am Donnerstag mit der Kreuzigung Jesus. Die Ostereier bemalt man rot, bewahrt sie bis Samstagabend auf bevor sie gegessen werden.

In Italien ißt man die Ostertorte, einen salzigen Kuchen mit gekochten Eiern und Spinat, oder die Ostertaube, eine Art Gugelhupf. Wichtig sind allerortens die Karfreitagsprozessionen, bei der das Kirchenkreuz durch die Straßen getragen wird. Die dunkel gekleideten Teilnehmer schreiten langsam und schweigend durch die Gassen.

Auch in Spanien gibt es Karfreitagsprozessionen. Die bedeutenste findet vor Tausenden von Zuschauern in Sevilla statt. In Palma de Mallorca wird am Ostersonntag vor der Kathedrale die Kreuzigung nachgespielt.

In Frankreich suchen die Kinder erst am Ostermontag nach ihren Ostereiern und Süßigkeiten. Von Karfreitag bis Ostermontag sind die Kirchenglocken zum Zeichen der Trauer für den gekreuzigten Jesus still.
In Österreich ist der Palmsonntag für die Kinder besonders wichtig. Sie bitten für gutes Wachstum, indem sie mit Bändern, Brezeln und Äpfeln geschmückte Palmstangen zur Kirche tragen.

In Luxemburg ziehen die Kinder am Karfreitag mit Schlehdornsträuchern, die mit bunten Bändern und Papierblumen geschmückt sind, singend und klappernd durch die Straßen. Am Abend werden die Sträußchen traditionell verbrannt.

In Finland schlägt man Freunde und Bekannte am Palmsonntag leicht mit der Birkenrute. Das soll Glück bringen und erinnert an die Palmwedel, mit denen Jesus vor 2000 Jahren in Jerusalem empfangen wurde. Am Ostersonntag ziehen die Kinder mit allem was Krach macht durch die Straßen, und beenden so die dunkle Winterzeit.

Und nun zu meinem alljährlichen Gedicht dass ich vor der Familie aufsage:

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.

Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.

Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht,
Sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und, bis zum Sinken überladen,
Entfernt sich dieser letzte Kahn.

Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!

Ich hoffe ich bin nicht allzuspät dran. Aber wünsche euch allen nachträglich FROHE OSTERN

21 Bewertungen, 4 Kommentare

  • juefu

    06.04.2002, 15:57 Uhr von juefu
    Bewertung: sehr hilfreich

    Voll lieb

  • Janet

    04.04.2002, 21:34 Uhr von Janet
    Bewertung: sehr hilfreich

    na du bist ein Poet oder ? Wobei mir der letzte Satz sehr bekannt vorkommt habe ich schon mal gehört.

  • DrKnickely

    02.04.2002, 13:37 Uhr von DrKnickely
    Bewertung: sehr hilfreich

    ist ja süß, habe ich noch nie gehört, dass man ein ostergedicht aufsagt

  • bosylvester2002

    02.04.2002, 13:33 Uhr von bosylvester2002
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich kann mir Gedichte nie merken....Respekt