Palatschinken Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von Hopsten

Schmeckt immer!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

In Süddeutschland nennt man ihn ganz vornehm Palatschinken und bei uns heißt er schlicht und ergreifend Eierkuchen. Einige sagen auch Pfannkuchen zu ihm, da er in der Pfanne gebacken wird. Dieser Eierkuchen wird bei uns schon immer gegessen. Er eignet sich als Hauptgericht, aber auch zum Kaffee oder als kleinen Imbiss zum Abend. Das Grundrezept, um diesen Palatschinken backen zu können ist sehr einfach und in jedem Kochbuch zu finden. Doch von meiner Mutter habe ich es gelernt, nach Hand- oder Augenmaß den Teig an zu rühren. Im Laufe der Zeit bekommt man ein Gefühl für die richtige Menge. Doch damit beim ersten Backen nichts schief geht, schreibe ich euch das Grundrezept auf.

Man nehme :
1/4 Liter Milch, 2 Eier, 1/2 Teelöffel Salz, 100g Mehl, Fett zum Ausbacken.
Milch, Eigelb und Salz werden verquirlt und langsam unter Rühren zum Mehl gegeben. Die Menge reicht für zwei Eierkuchen.

Variante:
Sollen es süße Eierkuchen werden, wird die Salzmenge verringert und dafür Zucker mit untergerührt.

Wichtig ist, dass der Teig nicht zu dick ist, denn dann werden die Pfannkuchen auch sehr dick und das sollte nicht sein. Hier ist Ausprobieren sehr wichtig, also immer mutig voran. Ich nehme für eine normal große Pfanne etwa 1/2 Suppenkelle Teig. Das Fett muss sehr heiß sein, wenn ich den Teig in die Pfanne gebe. Durch Schwenken der Pfanne verteilt sich der Teig bis an den Rand und der Pfannkuchen wird dann schön dünn und rund. Er muss ein Mal gewendet werden, damit beide Seiten schön hellbraun werden. Ich nehme immer eine beschichtete Teflonpfanne, da backt nichts an und der Pfannkuchen rutscht ohne anzukleben auf den Teller.

Nun gibt es viele Möglichkeiten, ihn zu belegen. Für die Süßen unter uns kann er einfach mit heißer Butter bestrichen und mit Zucker bestreut werden. Auch jede Art Marmelade eignet sich zum Bestreichen. Ich mag ihn besonders gern mit Apfel- oder Rübenkraut. In allen Fällen rolle ich den Pfannkuchen anschließend auf und wenn ich Lust habe, bestreue ich ihn noch mit Puderzucker. Diese Variante eignet sich wirklich gut zum Kaffee, an Stelle eines Kuchens.
In der Erdbeerzeit belege ich ihn nur mit Erdbeeren und Schlagsahne und klappe ihn halb zusammen. Das sieht auch gut aus und schmeckt natürlich prima. Auch Heidelbeeren schmecken super.

Als herzhafte Variante habe ich noch einen Tipp. Separat brate ich Gehacktes mit Zwiebeln an, rühre Tomatenmark unter, gebe einiges von der Masse auf den noch heißen Eierkuchen und lege oben drauf eine Scheibe Käse. Zusammenklappen und es sich schmecken lassen, heißt die Devise. Wer sehr hungrig ist klappt den Pfannkuchen nicht zusammen, sondern legt einfach noch einen oben drauf. Mit Petersilie oder Paprika garnieren und schon ist er fertig.

Leider ist es bei uns immer so, dass ich, als die Backerin, an der Pfanne stehe und meine Familie mit ihren Tellern vor dem Herd aufläuft, um sich einen Palatschinken nach dem nächsten ab zu holen. Ich gucke dabei immer \"durch die Röhre!\" Nun mache ich es etwas anders. Die aufgerollten mit Gehacktes gefüllten Rollen schichte ich in eine Auflaufform neben -und übereinander, gebe noch etwas Sahne dazu, belege das alles mit Käse und überbacke es kurz. Mit einem gemischten Salat ist das ein gutes und delikates Mahl.

Sicher gibt es noch viele Möglichkeiten den Palatschinken schmackhaft zu verändern. Jeder kann seine Fantasie spielen lassen. Das Beste ist, man versucht es einfach mal.


Hopsten

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