Pampers Easy up Maxi Testbericht

ab 21,09
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Summe aller Bewertungen
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Passform:  sehr gut
  • Hautverträglichkeit:  sehr gut
  • Bewegungsfreiheit:  gering
  • Trockenheit:  sehr trocken
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut

Erfahrungsbericht von *LeeLa*

Easy up but not easy down

Pro:

Komfort, Saugkraft, leichtes Anziehen

Kontra:

Preis und nerviges Ausziehen bei "großem Geschäft"

Empfehlung:

Nein

Es hat seine Vorteile Nachbarn mit älteren Kindern zu haben. Da der Nachbarsjunge nun trocken ist kam ich völlig kostenlos zu zwei Packs Easy up Pants, die ich mir aufgrund des Preises oder besser der doch stark verringerten Anzahl an Windeln niemals leisten könnte. Und obwohl man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul schauen soll kann und will ich euch an dieser Stelle meine doch sehr zweifelhaften Erfahrungen mit diesem Produkt nicht vorenthalten.

Easy up Pants- Der erste Eindruck
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Als ich die erste Windel in den Händen hielt war ich doch sehr überrascht. Die Pampers wirken im Verhältnis zu normalen Pampers verhältnismäßig klein aber nicht dünner. Außen sind sie völlig anders gestaltet als herkömmliche Windeln. Die Motive befinden sich nicht wie üblich nur am oberen Rand sondern ziehen sich sowohl vorne als auch hinten über die gesamte Windel . Ob man die Motive nun als ansprechend bezeichnet oder nicht liegt ganz im Ermessen des Betrachters. Mein Sohn fand sie eindeutig ansprechender als ich.

Auf der Rückseite der Pampers befindet sich ein durchsichtiger Klebestreifen, mit dessen Hilfe die Windel nach Gebrauch zusammengerollt werden kann. Eine sehr lobenswerte Idee. An der linken und der rechten Seite der Pampers befinden sich perforierten Verbindungsstücke, die das seitliche Aufreißen ermöglichen.

Von außen ist die Pampers etwas weicher als die Baby Dry Ausführung. Ansonsten ist nur zu erwähnen, dass das Bündchen etwas enger gehalten ist um einen besonders guten Sitz zu ermöglichen. Nach ausführlicher Inspektion ging ich also zur Testphase über...

Der Testlauf
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Das Anziehen der Pampers klappte ausgezeichnet. Ich fand sehr schnell Gefallen an dem Gedanken, dass ich die 12 kg von Sohn zukünftig nicht mehr auf den Wickeltisch heben müsste. Mein Sohn fühlte sich sichtlich wohl, in keinster Weise durch die Pampers eingeengt und tat mir erfreut seine Meinung über die Motive kund. Nach einigen Stunden ging es schließlich ans Windeln wechseln. Nun konnte ich leider nicht feststellen, dass sich mein Sohn beim Ausziehen weniger bewegt hätte als im Liegen, aber es ging dennoch um einiges leichter. Das Einzige was mich auch noch nach der 20. , der 30. und auch der letzten Windel verwunderte war die Tatsache, dass mir die Seitenbündchen beim Aufreißen zusätzlich ständig an einer nicht dafür vorgesehenen Stelle einrissen und deshalb auch mehrmals aus der Hand rutschten.

Nachdem ersen Testlauf in der Nacht war ich begeistert. Die Windel hatte mir ihre ebenso gute Saugkraft bewiesen. Leider hatte ich zuvor nicht geschaut mit was die Windel gefüllt war und so landete das wohl gemerkt zähflüssige Endprodukt samt Pampers auf dem Boden.
Seit diesem Zeitpunkt bewies ich jede Menge Einfallsreichtum meinem Sohn die mit größeren Endprodukten gefüllte Windel auszuziehen.

Versuch 1:
Aufreißen und Fangen:
Hat beim ersten Mal nicht geklappt und auch danach nicht ein einziges Mal. Selbst wenn das Häufchen meines Sohnes in der Kugelform zum Vorschein tratt hatte das nur zur Folge, dass man statt eines Wischers einen seperaten Besen für entwischte Kügelchen benötigte.

Versuch 2:
Die Hose vorsichtig herunterziehen:
Je nach Konsistenz des großen Geschäftes entwischten auch hier einige Kügelchen oder aber die dünnflüssige Masse verteilte sich an den Beinen meines Sohnes.

Versuch 3:
Auf den Rücken legen, Pampers vorsichtig öffnen und ausziehen:
Klappt wunderbar! Nur leider dürfte das nicht mehr im Sinne des Erfinders sein. Wenn ich meinem auf dem Rücken liegenden Kind die Pampers ausziehen soll brauche ich auch keine Easy up Pants.

Versuch 4:
Nachbarin fragen wie sie es gemacht hat:
Die war mit leider keine große Hilfe, denn ihr Sohn machte sein großes Geschäft bereits auf dem Töpfchen und war mit dieser Pampers somit nur zweimal in die gleiche mißliche Lage gekommen wie ich. Mit gleichen Resultaten.

Ein weiterer Nachteil ist im Übrigen auch die Sache, dass man das Kind immer vollständig ausziehen muß um eine neue Pampers anzuziehen. Da sind die normalen Pampers doch um einiges unkomplizierter.

Preis-Leistungsverhältnis
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Für eine Packung Easy up Pants zahlt man gewöhnlich 11,99 Euro, im Angebot 8,99 Euro. Das ist nicht teurer als alle anderen Pampers wenn man nicht bedenkt dass sich beispielsweise in der Größe 5 immerhin 12 Pampers weniger befinden als bei den Pampers Baby Dry.
Im Hinblick auf Leistung und Menge kann ich das Preis-Leistungverhältnis somit nur als völlig überteuert bezeichnen.

Fazit
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In unserem Fall habe ich keinen Verlust gemacht wenn man von einigen Nerven absieht. Der eigentliche Sinn dieser Pampers, dass Kind im Stehen Wickeln zu können ist hier leider sobald ein größeres Geschäft zum Vorschein kommt nicht in die Tat umsetzbar. Empfehlenswert ist diese Pampers aber wohl als Notfallwindel-wenn ein Kind normalerweise schon sauber ist und diese Pampers z.b. bei längeren Autofahrten als Sicherheit dient. Qualität und Saugkraft sowie auch Komfort überzeugen wie jegliche andere Pampersprodukte. Aus diesem Grund bekommen diese Easy up Pants also, auch wenn sie für unseren Fall absolut ungeeignet sind, eine 3 Sterne-Wertung , allerdings ohne Empfehlung.

In diesem Sinne weiterhin fröhliches konventionelles Wickeln!
LG *LeeLa*

(ciao, yopi- überarbeitet)

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