Pampers New Baby Newborn Testbericht

ab 13,51
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Summe aller Bewertungen
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Passform:  sehr gut
  • Hautverträglichkeit:  sehr gut
  • Bewegungsfreiheit:  durchschnittlich
  • Trockenheit:  sehr trocken
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut

Erfahrungsbericht von TurboFranky

Meine erste Windel!

5
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Passform:  sehr gut
  • Hautverträglichkeit:  sehr gut
  • Bewegungsfreiheit:  hoch
  • Trockenheit:  sehr trocken

Pro:

das \"Original\" ist tatsächlich am Besten verarbeitet, hält sehr trocken.

Kontra:

leider die teuerste Variante einer Windel

Empfehlung:

Ja

■ VORWORT: AM ANFANFANG WAR DIE WINDEL ■
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Ein kleines, buntes Päckchen auf dem leeren Wickeltisch. Dieses Bild wird mir wohl noch in Erinnerung bleiben. Lange bevor unser Baby die Welt erblickte, versuchten sich die Anfänger-Eltern auf die Ankunft des neuen Menschen vorzubereiten. Damit sich unsere Kleine wohlfühlt, hatten wir bereits Windeln gekauft. Wer will schon eine neue Welt mit einem nassen Po erkunden? Und dazu braucht man eine gute Windel. Somit beginnt meine Erfahrungsgeschichte als Vater mit einem Kapitel über Windeln. In unserem Fall: Pampers New Baby.

■ DIE ANGST VORM ERSTEN MAL ■
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Ob das klappen würde? Ich und Wickeln? Ein bisschen Schiss hatte ich schon vor dem Wickeln, weil ich es noch nie zuvor getan hatte. Den „Wickelkurs“, den manche Eltern im Vorfeld der Geburt absolvieren, hatte ich mir verkniffen – die Vorstellung, an Puppen zu üben, kam mir dann doch etwas komisch vor. Außerdem war ich ja nicht der erste Mensch, den dieses Schicksal ereilen würde. Doch plötzlich war unsere Kleine auf der Welt und für Diskussionen war da keine Zeit mehr. Schon lange vor der Geburt hatte ich beim Schlecker um die Ecke eine Packung Pampers New Baby gekauft. Warum Pampers? Na ja, zu diesem Zeitpunkt kannte ich mich (noch) nicht besonders mit der Materie aus und wollte für meinen kleinen Zwerg natürlich nur das Beste.
-----> wahrscheinlich geht es den meisten Eltern so. Wer es sich leisten kann, will seinem Kind immer „das Beste“ ermöglichen – und damit verdienen Unternehmen wie der Pampers-Hersteller Procter & Gamble ihre Knete.

Nun, das Wickeln war schließlich ganz leicht, mein mulmiges Gefühl schnell verflogen und unsere Kleine sehr glücklich, wenn der Po trocken ist. Heute ist unser Baby sechs Wochen alt, inzwischen haben wir auch Windeln anderer Hersteller ausprobiert, so dass ich mich fast schon als „Windel-Experten“ bezeichnen kann – und mir deshalb ein Urteil über „unsere erste Windel“ erlaube.

Pampers New Baby hat in der Tat eine ganze Menge Vorteile (kommen gleich!) und einen Riesen-Nachteil: Sie sind einfach sehr teuer. Und zwar – vergleichsweise – „zu teuer“, finde ich.

■ WAS KOSTET WIE VIEL? ■
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6,99 Euro zahle ich bei meinem Schlecker-Markt für 28 Windeln der Marke Pampers New Baby. In den ersten Wochen wickelten wir unsere Kleine mit jedem Stillen, also etwa sieben Mal am Tag. Für die Nicht-Mathematiker unter Euch: Eine Packung hält dann knapp vier Tage. Wer mit Pampers wickelt, kann davon ausgehen, etwa rund 50 Euro im Monat für Windeln auszugeben.

Zum Vergleich: No-Name-Produkte und Eigenmarken kosten oft weniger als die Hälfte dieses „Originals“. Wer knapp bei Kasse ist, kann hier richtig Geld sparen.
Verpackt sind die Windel – wie die meisten Konkurrenzprodukte – in eine einfache Plastikfolie, die mit dem bekannten Pampers-Schriftzug, dem Foto einer glücklichen Mami mit Baby und jeder Menge fremdsprachiger Texte bedruckt ist.

■ EIN SPITZENPRODUKT? ■
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Per Zufall lernte ich in den Wochen nach der Geburt im privaten Umfeld eine Mitarbeiterin der Pampers-Herstellerfirma Procter & Gamble kennen, die mir die Windel als High-Tech-Produkt in höchsten Tönen lobte. Sie arbeitete in der Entwicklungsabteilung des Konzerns und hatte selbst an der Produktlinie mitgeforscht. Inzwischen kann ich sagen – sie hatte mit ihrem Urteil Recht.

„Pampers New Baby“ – das ist die Produktreihe für Menschen zwischen 2 und 5 Kilo Körpergewicht, also die „Einsteigerklasse“ der Windelfamilie.
Auf den ersten Blick hält man eine zusammengefaltete weiße Windel in der Hand, deren Bündchen rundherum mit bunten Bärchen (gibt es auch als Seepferdchen, Fische etc) bedruckt ist. Dieser „Zierring“ erfüllt für den ungeübten Windel-Wickel-Anfänger allerdings noch einen praktischen Zusatz-Zweck: Er markiert die Stelle, an der die Klebeverschlüsse bei Gebrauch aufgeklebt werden. Im Inneren spürt man beim Anfassen ein weiches Flies, das rechts und links von Gummibündchen umgeben ist, die beim Wickeln die Beinchen umfassen, so dass nichts auslaufen kann. Was sich genau unter der Oberfläche verbirgt, das ist wohl das Geheimnis des Herstellers. Von einem mehrschichtigen Saugkern ist auf der Verpackung die Rede, der stets für Trockenheit sorgt. Auf der Verpackungsfolie gibt es auch noch ein paar Bildchen, aber so richtig viel verraten die dann auch nicht.

■ UNSERE ERFAHRUNGEN ■
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Die „Anwendung“ ist in der Praxis ganz einfach. Ein paar Handgriffe, schon ist Babys Po wieder trocken verpackt.

Die Handhabung der Pampers New Baby unterscheidet sich nicht wirklich von der anderer Windeln.
1.) Auseinanderklappen und richtig rum hinlegen
2.) Baby auf die Windel
3.) Zusammenklappen und mit den Klebestreifen fixieren.
4.) Rundherum dafür sorgen, dass die Bündchen an den Beinen gut sitzen und sich der Säugling wohlfühlt.

Im Gegensatz zu anderen Windeln, die wir mittlerweile getestet haben, hat Pampers mit Abstand die höchste Saugfähigkeit. Das macht sich besonders in der Nacht bemerkbar, wenn das Baby ein bisschen länger schläft. Morgens ist die Windel dann richtig schwer, der Po meiner Tochter aber trotzdem noch trocken. Keine Ahnung, wie die Flüssigkeit im Inneren der Windel gebunden wird – aber es funktioniert. Bis heute hatte unser Baby noch keinen wunden Po – ganz ohne Creme. Das liegt wohl (auch) daran, dass die Windel ihre Dienste wirklich gut erfüllt.

■ EINMAL PAMPERS – IMMER PAMPERS ? ■
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Ein klares Nein! Tagsüber verwenden wir meist „Babylove“ - die Eigenmarke der dm-Drogeriemärkte. Die hat nicht nur das begehrte Öko-Test-Siegel und ist erheblich billiger als Pampers. Selbst die anfangs angesprochene Pampers-Mitarbeiterin gab uns den Tipp, auf diese Marke auszuweichen. In der Verarbeitung kommt sie der Pampers relativ nahe.
Nachts allerdings und auf längeren Ausflügen sind wir Pampers treugeblieben. Die Qualität überzeugt schon, finde ich. Alles ist „etwas besser“ als bei der Konkurrenz, die Verarbeitung, die Leistungsfähigkeit.

Wer aus irgendeinem Grund Pampers ablehnt, hat übrigens noch eine Alternative: Ähnlich wie es bei Koffeinbrause die zwei Lager der Coke- und Pepsi-Fans gibt, spalten sich die Windel-User in Pampers- und Fixies-Nutzer auf. Ich habe den Eindruck, dass Fixies die selbe Qualität wie Pampers haben. Aber darüber schreibe ich für Euch (vielleicht) ein anderes Mal.

Ach ja – Heute wickele ich meine Kleine richtig gerne. Es macht Spaß zu sehen, wie sich das Baby in einer frischen Windel wohlfühlt. Wenn einer von Euch also ebenfalls Angst vor dem „ersten Mal“ hat – macht Euch keine Sorgen: Das geht wirklich ganz einfach.

Lieben Gruß
TurboFranky

27 Bewertungen