Technics RP-DJ1200 Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Verarbeitung:
- Design:
- Zuverlässigkeit:
- Support & Service:
Erfahrungsbericht von _TranceRider_
So klappts auch mit dem Mixen !!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Den Technics RP DJ 1200 möchte ich heute mal in erster Linie aus der Sicht eines DJs beurteilen, da bei diesem Produkt der Einsatz im HiFi Bereich
wirklich zweitrangig ist. Für das Geld- kann man schon im Vorraus sagen- gibt es für diesen Bericht Bessere.
Einsatzbereich, Tragekomfort
>>>>>>>>>>>>>
Zuerst einmal sollte man sich klarmachen, wozu der Kopfhörer beim DJing gebraucht wird und was er deshalb eigentlich leisten muss. Den Kopfhörer benutzt man zum Vorhören von der Platte, die gerade nicht auf der Anlage läuft. Das heißt, dass der Kopfhörer die Außengeräusche gut abschirmen muss. Will man beispielsweise eine bestimmte Stelle einer Platte suchen, so sollte man auch wirklich nur diese Platte im Kopfhörer hören. Bekommt man dann noch in ähnlicher Lautstärke die laufende Platte von der Hauptanlage mit so kann man sich nicht richtig konzentrieren und wird abgelenkt. Um diese Außengeräusche gut abzuschirmen gibt es 2 Möglichkeiten bei DJ Kopfhörern: Die eine ist, die Hörmuscheln relativ groß zu gestalten und mit Ohrpolstern am Rand die Klänge von außen zu absorbieren. Eine andere Möglichkeit ist, den Bügel des Kopfhörers so klein und stark zu bemessen, dass die Muscheln sehr eng am Ohr anliegen. Auch so werden Außengeräusche sehr gut absorbiert. Vergleichen kann man das damit, wenn man sich die Ohren zuhält. Umso mehr vom Ohr zugehalten wird und umso fester die Hand ans Ohr gepresst wird, umso weniger hört man. Der Technics sucht sich hier ein Mittelmaß aus. Die Hörmuscheln sind nicht zu knapp, aber auch nicht zu groß bemessen und ausgegelichen wird dies durch einen mittelstarken Anpressdruck. Dadurch, dass die Höhrmuscheln nicht zu groß sind wird es einem an den Ohren auch nicht zu warm. Gerade beim Auflegen in Clubs, wenn es sehr heiß und man konzentriert ist sind große Hörmuscheln nicht gerade von Vorteil und provozieren, dass man schwitzt. Dies wiederum hat zur Folge, dass man es verhindert, den Kopfhörer lange zu tragen, in vielen Fällen wirkt dass dann nachlässig aufs Auflegen und die Qualität des Sets hat darunter zu leiden.
Ähnlich unangenehm ist es, wenn der Anpressdruck zu hoch ist. Sind die Hörmuscheln kleiner dimensioniert bekommt man zwar mehr "frische Luft", allerdings wird der Kopf doch schon ziemlich eingeengt. Bei gewissen Personen kann dies zu Kopfschmerzen führen, die Folge davon ist ähnlich wie bei zu großen Hörmuscheln.
Mit 230g ist der Technics nicht zu schwer und auch nicht zu leicht, so dass er nicht klapprig wirkt.
Klang
>>
Der Tragekomfort stimmt also beim Technics, da man einen guten Kompromiss gefunden hat. So ist es auch angenehmer, den Kopfhörer zu tragen, man kann sich
besser auf das Set konzentrieren. Allerdings benutzt man den Kopfhörer ja nicht um ihn zu tragen, sondern um was zu hören. Beim DJing ist da die Basswiedergabe das Wichtigste, da dadurch der Rhythmus eingeprägt wird und so die Platten aneinander angepasst werden.
Laut Herstellerangaben kommen wir hier auf einen Druck von 106 dB, allerdings ist das natürlich nur ein relativer Wert, der uns gar niht zu interessieren
braucht. Am günstigsten ist es, wenn man da einfach mal in einem Katalog die Herstellerangaben vergleicht, so kann man sich ein Bild von der Basswiedergabe machen.
Durch die doch nicht zu kleinen Hörmuscheln ist es dem Technics möglich, einen sehr satten Bass hinzulegen, der den Kopfhörer auch leicht in Vibration bringt. Das heißt, dass der Bass nicht nur gehört, sondern auch etwas gefühlt wird. Gerade bei lauten Außengeräuschen oder beim Parallellaufenlassen von mehreren Platten ist dies vorteilhaft, damit man die Platten gut synchronisiert bekommt. Gerade bei Mischpulten mit geringer Ausgangslautstärke oder fehlendem Bassregler für den Kopfhörerausgang ist dies sehr praktisch.
Doch ist nicht nur der Bass sehr wichtig, sondern auch die Mitten und Höhen. Die Herstellerangaben beim Frequenzbereich (also den Bereich, den der Kopfhörer wiedergibt) belaufen sich auf 8Hz bis 30kHz. Das heißt, dass der Kopfhörer nicht nur satten Bass wiedergibt, sondern auch noch gut Höhen abspielt. Um die Daten mal etwas transparenter erscheinen zu lassen kann man den Frequenzvereich mal vergleichen: Gute Nadeln für Plattenspieler geben den Höhenbereich bis etwa 20kHz wieder. Also hört man mit dem Technics Kopfhörer also wirklich alles, was auch von der Nadel erfasst wird. Subjektiv gesehen ist der Klang wirklich sehr gut und breit gefächert, dies macht auch einen problemlosen HiFi-Einsatz möglich, wenn man über den Kopfhörer einfach mal nur Musik hören möchte. Empfehlenswert ist hierbei aber, den Bass etwas herauszudrehen, da auf ihn im Frequenzgang doch der Schwerpunkt gelegt wird.
Design, Funktionalität, Verarbeitung
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Die Ohrpolster des Technics sind – wie es beworben wird- ziemlich widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, allerdings sollte man aufpassen, dass der Hörer nicht zu „vollgeschwitzt“ wird, wenn man Gel, Haarspray o.ä. in den Haaren hat. Unter den Umständen greift der Schweiß nämlich damit gemischt die Ohr- und Bügelpolsterungen an, so dass sie porös werden und aufreißen. Vorher reißt aber meist noch an den Enden der Bügelpolsterung die Naht auf. Dies stört nicht beim Betrieb, ist aber doch unangenehm und mindert z.B. stark den Wiederverkaufswert.
Das Kabel ist ca. 2m lang, für meine Begriffe etwas kurz, da der Weg von Mischpult zur Plattenkiste oftmal etwas weiter ist und man deshalb immer extra den Kopfhörer ablegen muss. Dieser Zeitverlust muss ja nicht immer sein. Dafür ist das Kabel aber ungeöhnlich flexibel, was Kabeldefekte vorbeugt. Einigen sind wohl schon einige Kabelbrüche mit dem Kopfhörer passiert, solche Erfahrungen habe ich allerdings in 4 Jaren noch nicht gemacht. Als Defekte waren bei mir bisher nur die eingerissene Bügelpolsterung und eingerissene Außenschalen der Hörmuschel der Fall. Außerdem ist die Farbe der Schrift darauf nicht sehr langlebig.
Noch etwas kurzes zum Klappmechanismus: Die Hörmuscheln können einzeln weggeklappt werden, wenn man nur einseitig hört. Ich persönlich finde diese Funktion überflüssig, da bei den Vorhöreinheiten von modernen Mischpulten niemand mehr einseitig hören muss. Positiv ist allerdings, dass man den Kopfhörer zum Tragen extrem verkleinern kann wenn man beide Muscheln klappt. Mit der Zeit wird dieser Mechanismus alleridngs etwas instabil, zum Glcük kommt es aber nicht so weit, dass die Muscheln lose umherwackeln. Sehr schön finde ich an den Hörmuscheln das Design, da es einem Plattenteller eines Technics MK2 oder MD3 ähnelt.
Sonstiges
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Mit knapp 130€ befindet sich der Technics RP-DJ1200 im oberen Preissegment, bleibt aber unter dem eines Sennheiser HD25 oder eines Sony MDR-V700. Das Kabel hat einen 3,5mm Klinkenstecker, ist aber mit einem vergoldetetn, aufschraubbaren Adapter auf 6,3 mm erweiterbar. Vorteilhaft wäre hier ein L-Stecker, statt des geraden, so wären vielleicht auch einige Kabelbrüche zu vermeiden, da der Kopfhörerausgang an den meisten Mixern oben ist und so das Kabel ständig um 180° hinter dem Stecker geknickt ist.
wirklich zweitrangig ist. Für das Geld- kann man schon im Vorraus sagen- gibt es für diesen Bericht Bessere.
Einsatzbereich, Tragekomfort
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Zuerst einmal sollte man sich klarmachen, wozu der Kopfhörer beim DJing gebraucht wird und was er deshalb eigentlich leisten muss. Den Kopfhörer benutzt man zum Vorhören von der Platte, die gerade nicht auf der Anlage läuft. Das heißt, dass der Kopfhörer die Außengeräusche gut abschirmen muss. Will man beispielsweise eine bestimmte Stelle einer Platte suchen, so sollte man auch wirklich nur diese Platte im Kopfhörer hören. Bekommt man dann noch in ähnlicher Lautstärke die laufende Platte von der Hauptanlage mit so kann man sich nicht richtig konzentrieren und wird abgelenkt. Um diese Außengeräusche gut abzuschirmen gibt es 2 Möglichkeiten bei DJ Kopfhörern: Die eine ist, die Hörmuscheln relativ groß zu gestalten und mit Ohrpolstern am Rand die Klänge von außen zu absorbieren. Eine andere Möglichkeit ist, den Bügel des Kopfhörers so klein und stark zu bemessen, dass die Muscheln sehr eng am Ohr anliegen. Auch so werden Außengeräusche sehr gut absorbiert. Vergleichen kann man das damit, wenn man sich die Ohren zuhält. Umso mehr vom Ohr zugehalten wird und umso fester die Hand ans Ohr gepresst wird, umso weniger hört man. Der Technics sucht sich hier ein Mittelmaß aus. Die Hörmuscheln sind nicht zu knapp, aber auch nicht zu groß bemessen und ausgegelichen wird dies durch einen mittelstarken Anpressdruck. Dadurch, dass die Höhrmuscheln nicht zu groß sind wird es einem an den Ohren auch nicht zu warm. Gerade beim Auflegen in Clubs, wenn es sehr heiß und man konzentriert ist sind große Hörmuscheln nicht gerade von Vorteil und provozieren, dass man schwitzt. Dies wiederum hat zur Folge, dass man es verhindert, den Kopfhörer lange zu tragen, in vielen Fällen wirkt dass dann nachlässig aufs Auflegen und die Qualität des Sets hat darunter zu leiden.
Ähnlich unangenehm ist es, wenn der Anpressdruck zu hoch ist. Sind die Hörmuscheln kleiner dimensioniert bekommt man zwar mehr "frische Luft", allerdings wird der Kopf doch schon ziemlich eingeengt. Bei gewissen Personen kann dies zu Kopfschmerzen führen, die Folge davon ist ähnlich wie bei zu großen Hörmuscheln.
Mit 230g ist der Technics nicht zu schwer und auch nicht zu leicht, so dass er nicht klapprig wirkt.
Klang
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Der Tragekomfort stimmt also beim Technics, da man einen guten Kompromiss gefunden hat. So ist es auch angenehmer, den Kopfhörer zu tragen, man kann sich
besser auf das Set konzentrieren. Allerdings benutzt man den Kopfhörer ja nicht um ihn zu tragen, sondern um was zu hören. Beim DJing ist da die Basswiedergabe das Wichtigste, da dadurch der Rhythmus eingeprägt wird und so die Platten aneinander angepasst werden.
Laut Herstellerangaben kommen wir hier auf einen Druck von 106 dB, allerdings ist das natürlich nur ein relativer Wert, der uns gar niht zu interessieren
braucht. Am günstigsten ist es, wenn man da einfach mal in einem Katalog die Herstellerangaben vergleicht, so kann man sich ein Bild von der Basswiedergabe machen.
Durch die doch nicht zu kleinen Hörmuscheln ist es dem Technics möglich, einen sehr satten Bass hinzulegen, der den Kopfhörer auch leicht in Vibration bringt. Das heißt, dass der Bass nicht nur gehört, sondern auch etwas gefühlt wird. Gerade bei lauten Außengeräuschen oder beim Parallellaufenlassen von mehreren Platten ist dies vorteilhaft, damit man die Platten gut synchronisiert bekommt. Gerade bei Mischpulten mit geringer Ausgangslautstärke oder fehlendem Bassregler für den Kopfhörerausgang ist dies sehr praktisch.
Doch ist nicht nur der Bass sehr wichtig, sondern auch die Mitten und Höhen. Die Herstellerangaben beim Frequenzbereich (also den Bereich, den der Kopfhörer wiedergibt) belaufen sich auf 8Hz bis 30kHz. Das heißt, dass der Kopfhörer nicht nur satten Bass wiedergibt, sondern auch noch gut Höhen abspielt. Um die Daten mal etwas transparenter erscheinen zu lassen kann man den Frequenzvereich mal vergleichen: Gute Nadeln für Plattenspieler geben den Höhenbereich bis etwa 20kHz wieder. Also hört man mit dem Technics Kopfhörer also wirklich alles, was auch von der Nadel erfasst wird. Subjektiv gesehen ist der Klang wirklich sehr gut und breit gefächert, dies macht auch einen problemlosen HiFi-Einsatz möglich, wenn man über den Kopfhörer einfach mal nur Musik hören möchte. Empfehlenswert ist hierbei aber, den Bass etwas herauszudrehen, da auf ihn im Frequenzgang doch der Schwerpunkt gelegt wird.
Design, Funktionalität, Verarbeitung
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Die Ohrpolster des Technics sind – wie es beworben wird- ziemlich widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, allerdings sollte man aufpassen, dass der Hörer nicht zu „vollgeschwitzt“ wird, wenn man Gel, Haarspray o.ä. in den Haaren hat. Unter den Umständen greift der Schweiß nämlich damit gemischt die Ohr- und Bügelpolsterungen an, so dass sie porös werden und aufreißen. Vorher reißt aber meist noch an den Enden der Bügelpolsterung die Naht auf. Dies stört nicht beim Betrieb, ist aber doch unangenehm und mindert z.B. stark den Wiederverkaufswert.
Das Kabel ist ca. 2m lang, für meine Begriffe etwas kurz, da der Weg von Mischpult zur Plattenkiste oftmal etwas weiter ist und man deshalb immer extra den Kopfhörer ablegen muss. Dieser Zeitverlust muss ja nicht immer sein. Dafür ist das Kabel aber ungeöhnlich flexibel, was Kabeldefekte vorbeugt. Einigen sind wohl schon einige Kabelbrüche mit dem Kopfhörer passiert, solche Erfahrungen habe ich allerdings in 4 Jaren noch nicht gemacht. Als Defekte waren bei mir bisher nur die eingerissene Bügelpolsterung und eingerissene Außenschalen der Hörmuschel der Fall. Außerdem ist die Farbe der Schrift darauf nicht sehr langlebig.
Noch etwas kurzes zum Klappmechanismus: Die Hörmuscheln können einzeln weggeklappt werden, wenn man nur einseitig hört. Ich persönlich finde diese Funktion überflüssig, da bei den Vorhöreinheiten von modernen Mischpulten niemand mehr einseitig hören muss. Positiv ist allerdings, dass man den Kopfhörer zum Tragen extrem verkleinern kann wenn man beide Muscheln klappt. Mit der Zeit wird dieser Mechanismus alleridngs etwas instabil, zum Glcük kommt es aber nicht so weit, dass die Muscheln lose umherwackeln. Sehr schön finde ich an den Hörmuscheln das Design, da es einem Plattenteller eines Technics MK2 oder MD3 ähnelt.
Sonstiges
>>>>
Mit knapp 130€ befindet sich der Technics RP-DJ1200 im oberen Preissegment, bleibt aber unter dem eines Sennheiser HD25 oder eines Sony MDR-V700. Das Kabel hat einen 3,5mm Klinkenstecker, ist aber mit einem vergoldetetn, aufschraubbaren Adapter auf 6,3 mm erweiterbar. Vorteilhaft wäre hier ein L-Stecker, statt des geraden, so wären vielleicht auch einige Kabelbrüche zu vermeiden, da der Kopfhörerausgang an den meisten Mixern oben ist und so das Kabel ständig um 180° hinter dem Stecker geknickt ist.
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