Panic Room (VHS) Testbericht

Panic-room-vhs-thriller
ab 10,76
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Erfahrungsbericht von julichristin

Flüchtet in den Panic Room.....

Pro:

- gute Schauspieler, - top Spannung

Kontra:

--

Empfehlung:

Ja

Heute möchte ich euch einen schon etwas älteren Film vorstellen, den ich vor kurzem wieder im Fernsehen sah und ihn sehr gut fand: \"Panic Room\" mit Jodie Foster.


Handlung
======

Meg Altman (Jodie Foster) und ihre Tochter Sarah (Kristen Stewart) sind momentan auf der Suche nach einer neuen Wohnung. Als sie endlich eine Wohnung finden, ein schöner Altbau, ist sogar noch ein Extra vorhanden. Der Vorbesitzer hatte einen Panic Room einbauen lassen. Dieser durch dicke Stahltüren gesicherte Raum ist mit neuester Überwachungstechnik und allen überlebensnotwendigen Dingen ausgestattet. Wenn die Türen geschlossen sind, kann niemand mehr rein und nur von innen können sie geöffnet werden.

Gleich in der ersten Nacht im neuen Haus kommt es zu einem Einbruch. Drei Männer - Burnham (Forest Whitaker), Junior (Jared Leto) und Dwight Yoakam (Raoul) - dringen in das Haus ein, mit der Annahme, das es unbewohnt ist. Als Meg den Einbruch bemerkt, weckt sie Sarah und beide flüchten in den Panic Room. Doch dies wird natürlich schnell von den Einbrechern bemerkt. Da sich aber das Objekt ihrer Begierde in dem Panic Room befindet, müssen sie unter allen Umständen in den Raum kommen.Somit sitzen alle invovierten Personen in einer Zwickmühle aus der nur schwer zu entkommen ist....


Daten
====

Regisseur: David Fincher

Darsteller:
- Jodie Foster (Meg Altman)
- Kristen Stewart (Sarah)
- Forest Whitaker (Burnham)
- Dwight Yoakam (Raoul)
- Jared Leto (Junior)

Spielzeit: 108 min
FSK: ab 16


Meine Meinung
=========

Mir hat \'Panic Room\' sehr gut gefallen. Die Spannung war teilweise unerträglich, und auch bei einer Spielzeit von fast zwei Stunden gab es keine einzige uninteressante, langweilige Minute. Ständig habe ich mit Meg und Sarah mitgefiebert.

Aber was ist die Aussage des Films? Ja oder Nein für einen Panic Room? Eigentlich kann ich das nicht so genau sagen. Wenn alles so wie im Film läuft, ist ein Panic Room natürlich genau das Falsche, aber ansonsten kann sich gut darin verschanzen. Normalerweise wollen ja Einbrecher nicht unbedingt an ein Versteck im Panic Room, womit man dort eigentlich sicher ist. Aber wahrscheinlich hat man hier eine andere Aussage bezweckt. Richtet man sich einen Panic Room ein, kommt die Gewalt zu dir. Wenn man sich also ängstlich hinter dicken Stahltüren verschanzt und auf das Unglück wartet, wird es auch kommen. Das machte in dem Film die Spannung aus.


Details zum Film:

Die Story ist auch ziemlich gut. Sie ist auf jeden Fall konsequent aufgebaut und plausibel an den Zuschauer gebracht. Einige Schwachstellen habe ich jedoch trotzdem gefunden. Als Meg nicht mit dem Handy aus dem Panic Room telefonieren kann, weiß sie auch sofort, wie man damit eine Telefonleitung anzapft. Also ich glaube, das jeder normal Sterbliche nicht auf Anhieb weiß, wie man so etwas macht. Und das die Tochter Sarah auch gleich noch Diabetikerin sein muß, und es natürlich auch keinerlei Insulin im Panic Room gibt, ist ein weiterer unglaubwürdiger Punkt.Wenn man weiss dass sie soetwas hat sollte man im Panic Room doch auf den Fall Insulin lagern. Die Szenen sorgen zwar für Spannung, aber es ist eben auch ein wenig überzogen. Was aber die Krönung ist, ist, als die zwei Polizisten vor der Tür stehen, und Meg mit ihnen redet. Warum in Gottes Namen erwähnt sie nicht die drei Einbrecher? Erstens hätte sie es durch Zeichen machen können, und zweitens hätten die Einbrecher in dem Panic Room sowieso nicht mithören können. Mag ja sein dass sie Angst hatte dass ihrer Tochter etwas geschieht aber das hätten die Polizisten doch umgehen können.
Aber insgesamt kann man trotzdem von einer guten Story reden. Auch wenn eben ab und zu etwas überspitzt ist, dient doch letztlich alles der Spannung.

Neben der Spannung und der guten Story war auch die Kameraführung von Regisseur David Fincher beeindruckend. Er nutzte jedes Schlüsselloch und Loch in der Wand für eine solche interessante Kamerafahrt. Meiner meinung nach sehr sehenswert.

Die schauspielerischen Leistungen waren hervorragend. Mein besonderes Augenmerk lag auf Jodie Foster, denn wegen ihr habe ich mir den Film ja ursprünglich angeschaut, aber auch die anderen Darsteller spielten sehr gut. Vor allem wäre da Kristen Stewart, die Darstellerin der Sarah zu erwähnen. Sie braucht sich in keinster Weise hinter Jodie Foster verstecken. Außerdem fiel Dwight Yoakam als Raoul positiv auf. Nach einer Rolle in \'Slingblade\' hat er auch hier sein schauspielerisches Talent erneut gezeigt.


Bezieht sich z.T. auf den Kinofilm und die Drehzeit:

Jodie Foster ist meiner Meinung nach die Idealbesetzung für so einen Thriller gewesen. Ursprünglich war die Rolle der Meg mit Nicole Kidman besetzt, aber die hatte sich zu Beginn der Dreharbeiten den Knöchel gebrochen. Nicole wäre bestimmt auch nicht unbedingt schlecht in der Rolle gewesen, aber Jodie Foster bringt doch das gewisse Etwas mit. Glücklicherweise konnte Jodie Foster kurzfristig einspringen, und auch als sie während der Dreharbeiten ihre Schwangerschaft bemerkte, zog sie die Sache durch.


Empfehlung:

Ich kann den Film \'Panic Room\' nur jedem empfehlen. Man bekommt einen erstklassigen Thriller zu sehen, der vor Spannung nur so strotzt.
Ich finde der Film hat die Höchstbewertung verdient.

20 Bewertungen, 2 Kommentare

  • fmtassadar

    18.04.2005, 21:15 Uhr von fmtassadar
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein wirklich guter Film. Hab ihn inzwischen schon 2x gesehen. LG

  • goldstück

    10.04.2005, 17:47 Uhr von goldstück
    Bewertung: sehr hilfreich

    hört sich ja spannend an :-)