Panic Room (VHS) Testbericht

Panic-room-vhs-thriller
ab 10,76
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Erfahrungsbericht von t_durden

Panik garantiert!

Pro:

spannend, neue Ideen, Jodie Foster

Kontra:

etwas abgekupfert

Empfehlung:

Ja

In drei Worten: Gewalt, Spannung und Jodie Foster!

Ok das sind dann schon fünf Worte (grins), aber Jodie Foster ist schon ein kleines Highlight im Film.

Inhalt
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Story
Cast and Crew
Der Film
Die DVD
Ausstattung
Meinung
Auf einen Blick



Story
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Jodie Foster spielt Meg Altman, gerade geschieden zieht sie mit ihrer Teenager-Tochter in ein großes Stadthaus Mitten in New York City ein. Doch schon in der ersten Nacht werden beide in ihrem neuen Familienglück gestört, denn drei gewaltbereite Einbrecher dringen in das Haus ein. Meg und ihre Tochter flüchten sich in den Panic Room, einen einbruchssicheren Raum, der Verpflegung für mehrere Tage bietet und eine separate Telefonleitung zur Polizei bietet. Doch das wird sich noch als größter Fehler herausstellen, denn genau auf diesen Raum haben es die Einbrecher abgesehen...

Mehr möchte ich zur Story nicht schreiben, denn der Film lebt von der Spannung die genau diese Aufbaut und deshalb sollte man so wenig wie möglich als Erstzuschauer davon wissen.



Cast and Crew
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Wie ich schon geschrieben habe wird Meg Altman von Jodie Foster gespielt. Ein meiner Meinung nach großes Ausnahmetalent in Hollywood. Leider kann sie sich allerdings nicht so entfalten wie man das von anderen Filmen (Schweigen der Lämmer, Contact,...) gewöhnt ist. Sie hebt den Film aber trotzdem auf ein ganz beachtliches Level.
Kristen Steward ist Megs Tochter Sarah und hat hoffentlich eine gute Karriere in Hollywood vor sich. Sie spielt das Mädchen überzeugen und kann den hoch gelobten Jared Leto mit Leichtigkeit an die Wand spielen. Er spielt genauso wie Forrest Whitaker einen der Verbrecher. Gegen die Frauen hat aber kein Mann eine Chance! Die geballte Frauenpower ist schon fast beängstigend...

Regie führt David Fincher der mit Panic versucht den Rummel um seine Person aufrecht zu erhalten. In einem Punkt hat er es geschafft. Panic Room ist wie schon Fight Club oder Se7en ein interessanter neuer Film, der das Genre (Thriller) sicherlich wieder in Bewegung bringen wird, aber als Regisseur überzeugt Fincher dieses mal meiner Meinung nach überhaupt nicht. Das liegt zum einen daran das man alles irgendwie schon mal gesehen hat und dann habe ich auch so etwas den Eindruck als ob Fincher etwas zu sehr bei Robert Zemeckis abgekupfert hätte. Zu viele der Einstellungen oder Kamerafahrten kommen einem bekannt vor und sind noch nicht mal gut umgesetzt. Dazu später noch mal mehr.



Der Film
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Panic Room ist spannend und macht Spaß. Nervenkitzel bis zum Ende ist garantiert! Erstaunlich ist auch das der Film trotz der einen Location (das Haus) funktioniert. Ohne das Ende vorwegzunehmen, finde ich aber, dass der Film gerade im letzten Drittel etwas zu sehr an Brutalität zunimmt. Das mag dem einen oder anderen sicherlich genehm sein, aber es macht etwas Spannung kaputt die Fincher, dank der schlechten Einstellungen, mit Mühe aufgebaut hat. Da hilft dann auch Jodie Foster nicht mehr, die sowieso in einen solch brutalen Film nicht 100pro rein passt - Hannibal hat sie aus genau diesen Gründen abgelehnt.

Was ebenfalls etwas störend ist, sind die aufwendigen und für die Story vollkommen unnötigen Kamerafahrten. Fincher lässt die Kamera durch das ganze Haus gleiten, durch Wände und Böden fahren und bei Erschütterungen ans Mauerwerk heran zoomen, so dass die kleinsten Körnchen des Verputz gesehen werden können. Hier habe nicht nur ich mich gefragt wieso!? Warum muss die Kamera jetzt wieder durch eine Wand fahren, warum dies warum das. Anfangs ist das ja noch ganz spaßig, aber spätestens wenn in einer Nahaufnahme der Wolframfaden einer Glühbirne gezeigt wird, kommt unfreiwillig Komik auf. Wie ich oben geschrieben habe, stellt sich bei mir beim Betrachten dieser Szenen der Eindruck ein das Fincher bei Zemeckis geklaut hat. Dieser ist nämlich dafür bekannt und berühmt das er mit solchen Einstellungen das Publikum in die Story hinein zieht. In \"Schatten der Wahrheit\" (Harrison Ford) waren die letzten 20 Minuten komplett digital nachbearbeitet und die Kamera fährt mal eben durch das Fenster eines fahrenden Autos in den Innenraum. Der Unterschied ist das es hier nicht auffällt und die Spannung unterstützt. Bei Fincher dagegen ist einem zu jeder Zeit klar das hier Special Effects zur Hilfe kamen, denn die Kamera kann nun mal nicht durchs Mauerwerk fahren. Weniger wäre hier mehr gewesen!

Ansonsten kann der Film aber überzeugen.



Die DVD
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Vor mir liegt die amerikanische Code 1 DVD. Es handelt sich um eine Superbit DVD, die angeblich das derzeit bestmögliche aus dem Medium heraus holt was möglich ist. Dementsprechend gestochen scharf und rauschfrei ist das Bild. Der Ton ist glasklar und liegt in Dolby Digital und DTS vor. Von dieser Seite aus kann man wahrlich nicht meckern.

Dafür aber bei den Extras. Eine Superbit DVD nutzt den gesamten Speicherplatz für den Film und Ton, somit ist kein Platz mehr für irgendwelche größeren Extras. In diesem Fall findet sich zumindest noch ein Teaser Trailer und eine Szenenauswahl. Das war’s dann aber auch schon. Leider sind Superbit DVDs üblicherweise, begründet durch die tolle Technik, auch noch teuerer als normale Scheiben mit Extras. Darüber lässt sich streiten, ich finde das sich für Filmfans Superbit DVDs lohnen, alle anderen sollten, sofern es die Wahl gibt auf eine normale zurück greifen.



Ausstattung
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DVD: Dual Layer
Code: 1

Bild: 2.40:1 anamorph
Ton: DD5.1 Englisch und Französisch DD2.0, DTS 5.1 Englisch
Untertitel: Englisch, Französisch und CC Englisch

Extras: Teaser Trailer, Filmographien, Szenenauswahl
DVD-Rom: ---



Meinung
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Leider gibt es diese in den USA derzeit nicht (in Deutschland gibt es nicht mal Superbit DVDs) und somit stellt sich hier die Frage nicht. Die DVD ist technisch top, der Film spitze, aber Extras sind leider Fehlanzeige. Vollpreis finde ich deshalb unangebracht, aber vergünstigt, also unter $20 Dollar sind ein fairer Preis. Die DVD ist eine Empfehlung



Auf einen Blick
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Bild: A+
Das Bild ist absolut spitze!

Ton: A+
Gerade der DTS Ton kann überzeugen.

Extras: E-
Durch den Teaser kein F.

Gesamt: A---
Mit Mühe noch eine Note ist, durch überragende Bild- und Tonqualität.

Copyright t_durden @ ciao / yopi 2003-2004

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