Erfahrungsbericht von ChopSuey
Wenn das sichere Versteck zur Falle wird...
Pro:
Schauspieler, gelungene Umsetzung, fesselnde Story, außergewöhnliche Kameraführung, passende Filmmusik
Kontra:
teilweise unlogisch, nicht das erwartete Ende
Empfehlung:
Ja
...befinden wir uns mitten im Alptraum von David Fincher´s \'Panic Room\'.
Nach Alien 3, Se7en und The Game bescherte uns Regisseur David Fincher 2002 dieses Meisterwerk, mit Jodie Foster als Hauptakteurin. Zum Glück war Nicole Kidman verhindert, denn sie war ursprünglich für diese Rolle vorgesehen.
Storyline
Meg Altmann und ihre Tochter Sarah sind auf Haussuche in Manhattan. Es darf ruhig etwas teurer sein, schließlich hat Meg´s Exmann das nötige Kleingeld dafür. Sie entschließen sich für ein Haus mit 3-Etagen, Aufzug und sonstigem Schnickschnack, welches einem vor kurzem verstorbenen reichen Mann gehörte.. das besondere an dem Haus ist, dass es einen Panik Raum hat.
Dieser ist ein versteckter Raum im Haus, in den man bei Gefahr flüchten kann. Er ist von Stahl umgeben, hat eine eigene Luft-, Wasser- und Stromversorgung, separate Telefonleitung und ein Videoüberwachungssystem von dem aus man fast alle Teile des Hauses einsehen kann.
Doch die erste Nacht im neuen Eigenheim wird Meg und Sarah zum Verhängnis, denn mitten in der Nacht brechen drei Männer in ihr Haus ein. In letzter Sekunde gelingt es ihnen sich in den Panik Raum zu retten. Doch leider haben es die Eindringlinge genau darauf abgesehen und lassen nichts unversucht um doch in den Raum zu gelangen.
Das Trio besteht aus, dem Erben des Vorbesitzers, einem ehemaligen Mitarbeiter der Firma die den Panik Raum entworfen hat und einem maskierten Gehilfen, der über Leichen geht. Leider hatten sie nicht damit gerechnet, dass schon Leute in das Haus eingezogen sind. Wie immer dreht sich alles um Geld. Ihr Ziel ist es an den Safe zu gelangen, der sich im Panik Raum befindet... dort befindet sich nämlich das verschollene Erbe... über 20 Millionen Dollar! Die Lage spitzt sich zu, ihre Versuche die beiden aus dem Raum zu bekommen, werden erfolgreich von Meg vereitelt.
Nun wäre es ja kein Problem für Meg, von ihrem Versteck aus die Polizei anzurufen.. doch leider hat sie die Leitung noch nicht freischalten lassen. Zu allem Überfluss hat ihre Tochter auch noch Diabetes und ihre Werte sinken je länger sie in dem Raum bleiben. Bekommt sie ihr Insulin nicht wird sie ins Koma fallen, schlimmsten Falls sterben...Meg hat keine andere Wahl. Sie muss es riskieren den Raum zu verlassen.
Ein schwerer Fehler...
-------------------------
Die ganze Geschichte spielt sich innerhalb von nur einer Nacht ab. Man wird mit Angstzuständen, Panik und Todesangst konfrontiert; die düstere Atmosphäre ist fast greifbar. Ich war schon sehr überrascht, wie viel die auf den ersten Blick unscheinbare Story wirklich hergibt. Ein paar Einbrecher, die mal eben das schnelle Geld machen wollen ist ja im Grunde nichts Ungewöhnliches. Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist daher der Panik Raum, der an sich eine lebensrettende Funktion hat. Das paradoxe am Geschehen ist, dass man den Spieß umdreht und der Raum zur Falle für Meg und Sarah wird.
In bester Super-Mom-Manier hat sie aber auch auf jeden Versuch der Einbrecher doch in den Raum zu gelangen die passende Antwort. Beispielsweise schließen sie eine Gasflasche an das Belüftungssystem des Raumes an... doch Meg hält kurzerhand ein Feuerzeug in den Belüftungsschacht.. die Folge kann man sich denken oder? Wie glaubwürdig ihr Handeln ist, darüber kann man streiten. Schließlich hat sie noch mehr Tricks im Ärmel: Zuuufälliger Weise, weiß sie wie man eine Telefonleitung anzapft, wodurch es ihr schließlich gelingt ihren Exmann anzurufen. Dieser steht auch kurze Zeit später vor der Tür. Die Einbrecher nutzen natürlich ihre Chance und drohen damit ihn umzubringen wenn Meg nicht endlich aus dem Panik Raum kommt.
Ebenso erfinderisch ist Sarah, wenn sie versucht durch eine Taschenlampe den Nachbarn Zeichen zu geben. Wobei der Film auch durchaus unlogische Seiten hat. Denn Megs Exmann hat, bevor er zu den beiden eilte die Polizei alarmiert, welche dann auch kurze Zeit später vor der Tür steht. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich jedoch Megs Tochter allein mit den Eindringlingen im Panik Raum, also wimmelt sie die Polizisten ab aus Angst ihrer Tochter stößt was zu. Dennoch erscheint großes Polizeiaufgebot zum Finale. Wieso ist nicht ersichtlich.
Das drumherum...
Jodie Foster (alias Meg) hat schon in \'Das Schweigen der Lämmer\' als Clarice brilliert. Für derart Rollen ist sie die optimale Besetzung. Sie schafft es immer den Zuschauer in ihren Bann zu ziehen, da man automatisch mit ihr mitfiebert... was für meine Nerven grade mal so am Rande des erträglichen ist. Beispielsweise wenn sie den Panik Raum verlässt und es einem scheint als würde sie Stunden brauchen bis sie den Weg zurückfindet, obgleich sich alles in wenigen Sekunden abspielt.
Na gut, die Sache mit den Stunden liegt nicht an Jodie Foster ;) Dies ist der Kameraführung zu zuschreiben. Bei Szenen wie die eben erwähnte läuft das Bild nur noch in Zeitlupe ab... ich hatte Mühe nicht aufzuspringen um der Guten einen Schubs zu geben. Eine wirksame Methode um die Spannung zu erhöhen! Sehr wirksam sogar... gemeiner Weise hört man auch keinen Ton mehr. Nur für Sekunden, aber mit nachhaltigem Effekt. Überhaupt ist die Kameraführung sehr eigenwillig, da die Kamera durch Wände und Decken \'fährt\'. Während also Meg irgendwo im Innern des Panic Raums an den Leitungen rumfummelt gleitet die Kamera durch die Wand ...ganz langsam versteht sich; und man sieht wie die Einbrecher auf der anderen Seite rumwerkeln. Oder sie fährt ein Stockwerk tiefer, so dass man von parallel laufenden Handlungen beides mitbekommt. Dies fand ich schon sehr gelungen um nicht zu sagen genial, da es doch oft überraschend war und zudem eine weitere Methode die Spannung zu steigern... falls das denn noch möglich ist. Unterstrichen wurde die bedrückende Situation optimal durch die Filmmusik, die alles andere als harmonisch war.
Neben Jodie Foster hat auch Jung-Talent Kristen Stewart ihre Rolle als Sarah Altmann gut gemeistert. Sie ist auf den ersten Blick das typische pubertierende Scheidungskind: verwöhnt, zickig und schlecht gelaunt. Doch auch sie spielt überzeugend und vor allem glaubhaft, ein verängstigtes und zudem krankes Kind. Durch sie kommt man auch nicht umhin mit mindestens einem der drei Einbrecher zu sympathisieren. Was mich zum nächsten erwähnenswerten Schauspieler bringt.
Burnham, gespielt von Forrest Whitaker, ist eher der liebenswerte Kerl der durch widrige Umstände in die kriminelle Sparte gerät. Man braucht ihm ja nur in die Augen zu schauen und wünscht ihm, dass er so davon kommt. Man gönnt ihm quasi die Beute, zumindest ging es mir so. Schließlich sorgt er dafür, dass Sarah doch noch das Insulin bekommt und bewahrt Meg ebenfalls vor dem Tod. Weshalb mir auch das Ende des Filmes nicht gefallen hat. Rein logisch gesehen gibt es ein Happyend... jedoch nicht für alle Beteiligten. Naja ich will ja aber nicht alles vorwegnehmen.
Des weiteren hat auch Jared Leto einen nicht ganz unwichtigen Part im Film. Er spielt den Erben und somit Drahtzieher der Aktion. Jedoch kommt er als schmieriger Ganove nicht sonderlich glaubhaft für mich rüber. Eine beängstigende Wirkung kann man ihm auch nicht unbedingt nachsagen... sobald es ihm zu brenzlig wird und die Erfolgsaussichten schwinden kapituliert er lieber und zieht von dannen. Naja er versucht es zumindest ;)
Fazit
Wie man unschwer bemerkt hat bin ich von dem Film ziemlich begeistert. Die Spielzeit von 108 Minuten reicht völlig aus um gewaltig an den Nerven des geneigten Zuschauers zu zerren. David Fincher ist mit dem packenden Thriller ein kleines Meisterwerk gelungen, der jedem zu empfehlen ist, der sich in dem Genre zu Hause fühlt. Die FSK gibt den Film ab 16 Jahren frei - was ich als angebracht erachte, da manches doch sehr brutal war.
Ich fand den Film schon deshalb klasse, weil er ohne großartige Pseudo-Action vermag den Zuschauer zu fesseln. Regisseur David Fincher spielt eher mit den eigenen Empfindungen; man kommt nicht drumherum sich in die Lage der Figuren zu versetzen und die Ängste nachzuempfinden. Alles spielt sich auf der psychischen Ebene ab.
Dennoch wird dem Action-Fan besonders gen Ende noch einiges geboten. Alles im Rahmen des realistischen aber. Was bei Filmen made in Hollywood ja nicht als selbstverständlich zu erachten ist.
Alles in allem überzeugt \'Panic Room\' durch schauspielerische Leistung, gelungene Umsetzung und geniale Kameraführung.
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---> http://www.panic-room.de
Merci für die Aufmerksamkeit ... :)
©ChopSuey
Nach Alien 3, Se7en und The Game bescherte uns Regisseur David Fincher 2002 dieses Meisterwerk, mit Jodie Foster als Hauptakteurin. Zum Glück war Nicole Kidman verhindert, denn sie war ursprünglich für diese Rolle vorgesehen.
Storyline
Meg Altmann und ihre Tochter Sarah sind auf Haussuche in Manhattan. Es darf ruhig etwas teurer sein, schließlich hat Meg´s Exmann das nötige Kleingeld dafür. Sie entschließen sich für ein Haus mit 3-Etagen, Aufzug und sonstigem Schnickschnack, welches einem vor kurzem verstorbenen reichen Mann gehörte.. das besondere an dem Haus ist, dass es einen Panik Raum hat.
Dieser ist ein versteckter Raum im Haus, in den man bei Gefahr flüchten kann. Er ist von Stahl umgeben, hat eine eigene Luft-, Wasser- und Stromversorgung, separate Telefonleitung und ein Videoüberwachungssystem von dem aus man fast alle Teile des Hauses einsehen kann.
Doch die erste Nacht im neuen Eigenheim wird Meg und Sarah zum Verhängnis, denn mitten in der Nacht brechen drei Männer in ihr Haus ein. In letzter Sekunde gelingt es ihnen sich in den Panik Raum zu retten. Doch leider haben es die Eindringlinge genau darauf abgesehen und lassen nichts unversucht um doch in den Raum zu gelangen.
Das Trio besteht aus, dem Erben des Vorbesitzers, einem ehemaligen Mitarbeiter der Firma die den Panik Raum entworfen hat und einem maskierten Gehilfen, der über Leichen geht. Leider hatten sie nicht damit gerechnet, dass schon Leute in das Haus eingezogen sind. Wie immer dreht sich alles um Geld. Ihr Ziel ist es an den Safe zu gelangen, der sich im Panik Raum befindet... dort befindet sich nämlich das verschollene Erbe... über 20 Millionen Dollar! Die Lage spitzt sich zu, ihre Versuche die beiden aus dem Raum zu bekommen, werden erfolgreich von Meg vereitelt.
Nun wäre es ja kein Problem für Meg, von ihrem Versteck aus die Polizei anzurufen.. doch leider hat sie die Leitung noch nicht freischalten lassen. Zu allem Überfluss hat ihre Tochter auch noch Diabetes und ihre Werte sinken je länger sie in dem Raum bleiben. Bekommt sie ihr Insulin nicht wird sie ins Koma fallen, schlimmsten Falls sterben...Meg hat keine andere Wahl. Sie muss es riskieren den Raum zu verlassen.
Ein schwerer Fehler...
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Die ganze Geschichte spielt sich innerhalb von nur einer Nacht ab. Man wird mit Angstzuständen, Panik und Todesangst konfrontiert; die düstere Atmosphäre ist fast greifbar. Ich war schon sehr überrascht, wie viel die auf den ersten Blick unscheinbare Story wirklich hergibt. Ein paar Einbrecher, die mal eben das schnelle Geld machen wollen ist ja im Grunde nichts Ungewöhnliches. Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist daher der Panik Raum, der an sich eine lebensrettende Funktion hat. Das paradoxe am Geschehen ist, dass man den Spieß umdreht und der Raum zur Falle für Meg und Sarah wird.
In bester Super-Mom-Manier hat sie aber auch auf jeden Versuch der Einbrecher doch in den Raum zu gelangen die passende Antwort. Beispielsweise schließen sie eine Gasflasche an das Belüftungssystem des Raumes an... doch Meg hält kurzerhand ein Feuerzeug in den Belüftungsschacht.. die Folge kann man sich denken oder? Wie glaubwürdig ihr Handeln ist, darüber kann man streiten. Schließlich hat sie noch mehr Tricks im Ärmel: Zuuufälliger Weise, weiß sie wie man eine Telefonleitung anzapft, wodurch es ihr schließlich gelingt ihren Exmann anzurufen. Dieser steht auch kurze Zeit später vor der Tür. Die Einbrecher nutzen natürlich ihre Chance und drohen damit ihn umzubringen wenn Meg nicht endlich aus dem Panik Raum kommt.
Ebenso erfinderisch ist Sarah, wenn sie versucht durch eine Taschenlampe den Nachbarn Zeichen zu geben. Wobei der Film auch durchaus unlogische Seiten hat. Denn Megs Exmann hat, bevor er zu den beiden eilte die Polizei alarmiert, welche dann auch kurze Zeit später vor der Tür steht. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich jedoch Megs Tochter allein mit den Eindringlingen im Panik Raum, also wimmelt sie die Polizisten ab aus Angst ihrer Tochter stößt was zu. Dennoch erscheint großes Polizeiaufgebot zum Finale. Wieso ist nicht ersichtlich.
Das drumherum...
Jodie Foster (alias Meg) hat schon in \'Das Schweigen der Lämmer\' als Clarice brilliert. Für derart Rollen ist sie die optimale Besetzung. Sie schafft es immer den Zuschauer in ihren Bann zu ziehen, da man automatisch mit ihr mitfiebert... was für meine Nerven grade mal so am Rande des erträglichen ist. Beispielsweise wenn sie den Panik Raum verlässt und es einem scheint als würde sie Stunden brauchen bis sie den Weg zurückfindet, obgleich sich alles in wenigen Sekunden abspielt.
Na gut, die Sache mit den Stunden liegt nicht an Jodie Foster ;) Dies ist der Kameraführung zu zuschreiben. Bei Szenen wie die eben erwähnte läuft das Bild nur noch in Zeitlupe ab... ich hatte Mühe nicht aufzuspringen um der Guten einen Schubs zu geben. Eine wirksame Methode um die Spannung zu erhöhen! Sehr wirksam sogar... gemeiner Weise hört man auch keinen Ton mehr. Nur für Sekunden, aber mit nachhaltigem Effekt. Überhaupt ist die Kameraführung sehr eigenwillig, da die Kamera durch Wände und Decken \'fährt\'. Während also Meg irgendwo im Innern des Panic Raums an den Leitungen rumfummelt gleitet die Kamera durch die Wand ...ganz langsam versteht sich; und man sieht wie die Einbrecher auf der anderen Seite rumwerkeln. Oder sie fährt ein Stockwerk tiefer, so dass man von parallel laufenden Handlungen beides mitbekommt. Dies fand ich schon sehr gelungen um nicht zu sagen genial, da es doch oft überraschend war und zudem eine weitere Methode die Spannung zu steigern... falls das denn noch möglich ist. Unterstrichen wurde die bedrückende Situation optimal durch die Filmmusik, die alles andere als harmonisch war.
Neben Jodie Foster hat auch Jung-Talent Kristen Stewart ihre Rolle als Sarah Altmann gut gemeistert. Sie ist auf den ersten Blick das typische pubertierende Scheidungskind: verwöhnt, zickig und schlecht gelaunt. Doch auch sie spielt überzeugend und vor allem glaubhaft, ein verängstigtes und zudem krankes Kind. Durch sie kommt man auch nicht umhin mit mindestens einem der drei Einbrecher zu sympathisieren. Was mich zum nächsten erwähnenswerten Schauspieler bringt.
Burnham, gespielt von Forrest Whitaker, ist eher der liebenswerte Kerl der durch widrige Umstände in die kriminelle Sparte gerät. Man braucht ihm ja nur in die Augen zu schauen und wünscht ihm, dass er so davon kommt. Man gönnt ihm quasi die Beute, zumindest ging es mir so. Schließlich sorgt er dafür, dass Sarah doch noch das Insulin bekommt und bewahrt Meg ebenfalls vor dem Tod. Weshalb mir auch das Ende des Filmes nicht gefallen hat. Rein logisch gesehen gibt es ein Happyend... jedoch nicht für alle Beteiligten. Naja ich will ja aber nicht alles vorwegnehmen.
Des weiteren hat auch Jared Leto einen nicht ganz unwichtigen Part im Film. Er spielt den Erben und somit Drahtzieher der Aktion. Jedoch kommt er als schmieriger Ganove nicht sonderlich glaubhaft für mich rüber. Eine beängstigende Wirkung kann man ihm auch nicht unbedingt nachsagen... sobald es ihm zu brenzlig wird und die Erfolgsaussichten schwinden kapituliert er lieber und zieht von dannen. Naja er versucht es zumindest ;)
Fazit
Wie man unschwer bemerkt hat bin ich von dem Film ziemlich begeistert. Die Spielzeit von 108 Minuten reicht völlig aus um gewaltig an den Nerven des geneigten Zuschauers zu zerren. David Fincher ist mit dem packenden Thriller ein kleines Meisterwerk gelungen, der jedem zu empfehlen ist, der sich in dem Genre zu Hause fühlt. Die FSK gibt den Film ab 16 Jahren frei - was ich als angebracht erachte, da manches doch sehr brutal war.
Ich fand den Film schon deshalb klasse, weil er ohne großartige Pseudo-Action vermag den Zuschauer zu fesseln. Regisseur David Fincher spielt eher mit den eigenen Empfindungen; man kommt nicht drumherum sich in die Lage der Figuren zu versetzen und die Ängste nachzuempfinden. Alles spielt sich auf der psychischen Ebene ab.
Dennoch wird dem Action-Fan besonders gen Ende noch einiges geboten. Alles im Rahmen des realistischen aber. Was bei Filmen made in Hollywood ja nicht als selbstverständlich zu erachten ist.
Alles in allem überzeugt \'Panic Room\' durch schauspielerische Leistung, gelungene Umsetzung und geniale Kameraführung.
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---> http://www.panic-room.de
Merci für die Aufmerksamkeit ... :)
©ChopSuey
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