Panic Room (VHS) Testbericht

Panic-room-vhs-thriller
ab 10,76
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Erfahrungsbericht von loppo

Katz und Maus spielen mal wieder Fangen

Pro:

atemraubend spannend, packende Atmosphäre, gute gespielt von Jodi Foster

Kontra:

bekannte Art der Story

Empfehlung:

Ja

Gestern war es endlich so weit. Ich konnte mir endlich Jodie Fosters Film "Panic Room" anschauen. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich ein Fan von ihr bin, denn eigentlich hab ich bislang erst 2 Filme mit ihr gesehen. David Fincher, der Regisseur, sagt mir schon mehr etwas, aber dazu später mehr. Ich kannte den Trailer jedenfalls schon länger und der hat mich richtig neugierig gemacht. Gestern wurde ich erlöst und hier nun der Bericht...
Viel Spaß beim Lesen...

Story

Die von ihrem Mann getrennte Meg Altmann (Jodie Foster) und ihre Tochter Sarah (Kristen Stewart) ziehen um, und suchen sich daher eine neue Bleibe. Sie finden schnell ein schön gelegenes Haus mitten in Manhattan, in der Nähe eines Parks. Dieses Haus gehörte früher einem schwerreichen alten Mann, der nun nicht mehr lebt. Er war etwas eigenartig, so hat er in sein Haus, dass mehrere Stockwerke und einen eigenen Fahrstuhl beinhaltet, einen sogenannten "Panik Raum" einbauen lassen. Dieser Raum riegelt den Jenigen, der sich in ihm befindet hermetisch von der Außenwelt ab. Es ist sozusagen ein Zufluchtsort mit dicken Stahlwänden, einem seperaten Telefonnetz, seperater Luftzufuhr. Meg udn Sarah nehmen Kenntnis von dem Raum, auch wenn er ihnen unheimlich erscheint, so glauben sie nicht, dass sie ihn je betreten müssten um ihr eingenes Leben zu schützen. Dieser Raum lässt sich alleine nur von Innen öffnen.

Die 2 ziehen also in dieses Haus, und es kommt die erste Nacht. Als beide schlafen, versuchen Junior (Jared Leto), Burnham (Forest Whitaker) und Raoul (Dwight Yoakam) in das Haus einzudringen. Sie tun es. Es sieht so aus, als wollen sie ein paar wertvolle Dinge stehlen.
Meg bekommt Wind davon, schnappt sich schnell Sarah und beide können noch gerade so in diesen Panikraum flüchten. Hier sind sie erst einmal sicher. Ein weiterer Zusatz des Raumes sind Monitore, die das ganze Haus zeigen, und dies ist neben einer Lautsprecheranlage der einzige Kontakt zur Außenwelt.

Es stellt sich schon sehr bald heraus, dass die Einbrecher mehr wollen, als nur ein paar Sachen zu klauen. Sie wollen in den Raum...

Ab jetzt nur lesen, wenn ihr es wirklich wissen wollt, denn das könnte euch sonst den Film verderben und Spannung wegnehmen!!!!

Junior ist der Enkel des alten Mannes und weiß, dass der sein ganzes Geld in diesem Haus gelassen hat, besser gesagt in diesen Panikraum versteckt hat. Sie wollen also nun dort hinein, um an das Geld zu kommen. Da Meg und Sarah aber nicht daran denken herauszukommen, gibt Junior bald die Geduld auf und wil gehen, doch Raoul ist da anderer Ansicht und erschießt ihn darauf kaltblütig.
Die Einbrecher werden immer brutaler...

Mehr möchte ich euch jetzt aber wirklich nicht erzählen, denn dann mach ich euch den Film wirklich zur Nichte. Schaut ihn euch an...

Mein Eindruck

Story

Die Story kennen wir schon, d.h. zumindest in Ansätzen. Ich erwähne hier einmal Kevon allein zu haus. Im Grunde war es nämlich dort das Gleiche wie jetzt hier. Jemand ist zu hause und versucht sich selbst und sein Eigentum zu schützen. Die Story ist sehr gut vom Regisseuren David Fincher umgesetzt, kennen könnte man ihn u.a. aus den Thriller Sieben mit Brad Pitt und Morgan Freeman. Die Spannung nimmt vom Anfang bis zum Ende hin zu, und fällt nicht zwischendurch einfach ab. Der Film ist wirklich keine Minute lang langweilig.
Der Zuschauer wird richtig mit Jodie Foster mitfiebern, wenn sie versucht den Einbrechern zu entkommen, und es dann acuh gerade so immer schafft. Obwohl man eigentlich schon weiß (Logik :) ), dass sie es schaffen wird, es ist trotzdem so spannend gemacht, dass man einfach an den Sessel gefesselt wird.

Kamera

Die Kamerafahrten sind auch ein dickes Lob wert. Man kann hier Finchers einzigartige Weise wunderbar erkennen. Wir finden im Film Fahrten durch Türschlösser, langen Räumen, Regalen, Böden und vielen mehr. Diese kuriosen Fahrten machen den Film dynamisch und geben im noch den letzen Schliff meiner Meinung nach.

Szenerie

Der Film spielt fast aussschließlich in diesem Haus. Es ist Nacht, das Haus ist noch nicht lang bewohnt, alles ist noch kahl und das bietet eine düstere Atmosphäre im Film. Auf der anderen Seite findet man den hell erleuchteten Panikraum vor, der aber auch eine eigenartige Angst herüberbringt, eine Art der Platzangst, wie man sie auch später an der Tochter Sarah sehen wird. Man könnte dies schon fast mit dem Film "Das Experiment" und dem Charakter Bleibtreus vergleichen, der an dem gleichen Problem leidete.

Cast

Lange haben wir von Foster nichts mehr gehört, und hier meldet sie sich mit einem Topfilm wieder zurück. Sie spielt im Film wirklich perfekt, anfangs war noch Kidmann im Gespräch, aber wegen eines Unfalls konnte die leider nicht drehen und Foster wurde zum Ersatz geholt. Ich finde, ein toller, sogar besserer Ersatz. Sie spielt auf der einen Seite die besorgte Mutter, die alles für ihre Tochter tun würde und auf der andern Seite die aggressive Frau, die sich an den bösen Menschen rächen will, die ihn ihr Leben, bzw Haus, kamen.
Gleiches Lob gilt der Tochter!
Weiter will ich noch Forest Whitaker nennen, nicht vielen bekannt, aber schon in Species spielte er genial meiner Meinung nach. Er spielt im Film den Bösen doch irgendwie Gutherzigen. Er ist zwar einer der Bösen, will es aber im Grunde gar nicht sein und hilft Meg und Sarah sogar noch. Er wurde nur dazu getrieben, da er das Geld für seine eigene Familie brauchte und da er einen bestimmten Zwang Juniors unterlag. Er spielt wirklich toll und überzeugend. Dies machen aber alle Schauspieler.
Auch Dwight Joakam, der den mysteriösen, maskierten Raoul spielt, zeigt sich gut in der Rolle. Ich kannte den Schauspieler bislang noch nicht. Er ist der wirklich Böse im Film, er zeigt sich sehr aggressiv und alles andere als barmherzig. Mna kann im Filmgeschehen richtig verfolgen wie er vom Ruhigen zu Anfang zum Boss zum Ende hin "mutiert".

Mein Fazit

Der Film wurde meinen Erwartungen voll und ganz gerecht. Es war mit einer der besseren und anspruchsvolleren Filme, die ich zur Zeit so gesehen habe. Die Spannung dürfte einen jeden Zuschauer an den Nerven zerren, die Story ist genial umgesetzt. Ich kann den Film jedermann empfehlen. Der Film hat auch 2 halbwegs blutigere Szenen, ist aber nicht weiter brutal, obwohl diese Szenen schon recht hart dargestellt sind. Jeder sollte den Film vertragen können. Von mir bekommt der Film die maximale Punktzahl, da er es einfach wert ist.

ich hoffe ich konnte euch helfen

bis dann

euer Marcel

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