Panic Room (VHS) Testbericht

Panic-room-vhs-thriller
ab 10,76
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Erfahrungsbericht von Marc12

Bedrückende Panic im Panic Raum

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

- - - Z u m F i l m - - -

Für sich und ihre elfjährige Tochter Sarah sucht die frisch geschiedene Meg Altman eine neue Bleibe. Da ihr Ex-Mann genügend Geld hat, spielt der Preis bei der Suche keine Rolle. Für Meg und Sarah scheit ein traumhaftes Stadthaus in der New Yorker Upper East Side genau das richtige zu sein. Um sich im Fall eines Überfalls zurückziehen zu können, hat der Vorbesitzer keinen einbruchsicheren Raum einrichten lassen. Dieser Panic Room ist mit modernster Technik und allerlei Nützlichem ausgestattet. Gleich in der ersten Nacht, die die beiden im Haus verbringen, werden sie überfallen. Meg und Sarah ziehen sich in den Panic Room zurück. Doch genau dieses Zimmer ist das Ziel der Gangsterbande. Eine Millionenbeute soll sich im Tresor, der im Panic Room ist, verstecken. Meg hat es leider noch nicht geschafft, alle anschlüsse bei der Stadt aktivieren zu lassen. Somit sitzen die beiden Frauen im Panic Room fest und die Gangster davor.

- - - D a r s t e l l e r - - -

Jodie Foster – Meg Altman
Kristin Stewart – Sarah Altman
Forest Whitaker – Burnham
Dwight Yokaman – Raoul
Jared Leto – Junior
Patrick Bauchau – Stephen Altman

- - - F i l m s t a b - - -

Regie: David Fincher
Produzenten: Gavin Polone, Judy Hofflund, David Koepp
Drehbuch: David Koepp
Vorlage: James Ellison
Musik: Howard Shore

- - - w e i t e r e I n f o s - - -

Genre: Thriller
Land: USA
Jahr: 2001
Länge: 112 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Anbieter: Columbia Tristar

- - - M e i n e M e i n u n g - - -
Das Sicherheitsbedürfnis der Amerikaner ist seit den Verbrechen und dem steigenden Terrorismus gewachsen. Panic Räume sind in US-Häusern nichts seltenes. Durch vier dicke Stahlwände sollen sie geschützt sein. Dieses Thema greift David Fincher in seinem Film auf. „Panic Room“ ist ein hochspannender und nervenzerreißender Thriller.
Was vielleicht wenige wissen, sollte eigentlich Nicole Kidman die Hauptrolle spielen. Jedoch erlitt sie nach wenigen Tagen am Set erlitt sie eine Knieverletzung. Mit Nicole Kidman konnte man somit die Rolle des Meg Altman nicht mehr besetzen. Jodie Foster sprang ein. Mit der zweifachen Oscar-Preisträgerin hatte man nun die Idealbesetzung. Meiner Meinung nach war dies ein sehr glücklicher Zufall für Fincher. Ich glaube nicht, daß Nicole diese Rolle so gut gespielt hätte, die es Jodie getan hat. Jodie Foster ist in ihrer Wandlung von der verletzten und betrogenen Ehefrau zur mutigen Beschützerin ihrer Tochte jederzeit absolut glaubhaft. Mit Kristen Stewart hat man eine wahrhaft geniale Wahl getroffen. Selten hat eine junge Schauspielerin zu überzeugt. Ebenso das Einbrecher Trio weiß sich gut ins Bild zu setzen. Schauspielerisch ist dieser Film 1A.
Die Atmosphäre in diesem Streifen ist ganz besonders wichtig. Es ist gelungen eine besonders beklemmde zu erzeugen. Düstere Wolken und Dunkelheit in diesem Film unterstreichen dies.
Die Story ist bis zur Patt-Situation recht einfach zu schreiben gewesen. Die Beute und Geiseln sind im Panik Raum, die Gangster unfähig den Raum zu knacken. Der Autor David Koepp hat ganze Arbeit geleistet dieses Probelm zu lösen. Die Geschichte überrascht uns immer wieder. Unvorhergesehene Wendungen drehen die Spannungsschraube immer wieder an. Einfach großartig.
Wer mal wieder einen echten Thriller stehen will, bei dem man nie so richtig weiß, was kommen wird, der sollte sich „Panic Room“ auf keinen Fall entgehen lassen. Eine großartige Story, die von unglaublich guten Schauspielern umgesetzt wurde, werden unsere Augen nicht vom Bildschirm weichen lassen. Ein kleiner Tip noch: Diesen Film in einem dunklen Raum sehen, dann wirk er richtig gut!

21 Bewertungen