Panic Room (VHS) Testbericht

Panic-room-vhs-thriller
ab 10,76
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Erfahrungsbericht von Trollsplitter

Der aktuellste Albtraum von David Fincher!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Am 18.04.2002 startete der aktuellste Thriller von David Fincher (Sieben, Fight Club) in den deutschen Kinos, in dem Jodie Foster, eingeschlossen in einem Notfall-Raum, einen erbitterten Kampf um ihr Überleben führen muss.



Story:
Meg Altman, gespielt von Jodie Foster, lebt in Trennung von ihrem schwerreichen Mann. Die Scheidung steht bevor, deshalb sucht sie für sich und ihre pubertierende Tochter Sarah eine neue Wohnung in New York.
Da sie keine Kosten zu scheuen braucht, schließlich übernimmt ihr Noch-Ehemann die Wohnungsmiete, entscheidet sie sich für ein besonderes Objekt:
4 Stockwerke, Bedienstetenquartieren, ein Innenhof, hohe Decken, einen Aufzug…für alles ist in der „bescheidenen Bleibe“ gesorgt.
Der Vorbesitzer war ein reicher Mann, der vor kurzem verstorben ist.
Noch während der Wohnungsbegehung entdeckt Meg ein besonderes Highlight, den Panic Room der Wohnung.
Dieser Raum soll dafür sorgen, dass man sich in Sicherheit flüchten kann, wenn Einbrecher es schaffen, in die Wohnung einzudringen. Der versteckte Panic Room verfügt über ein eigenes Ventilationssystem, Wände aus Stahlbeton, Nahrungsvorräte, eine Toilette, Überwachungsmonitore, ein Telefon und, und, und! Die Tür zum Raum kann nur von innen geöffnet und geschlossen werden, wobei diese aus dickem Stahl besteht.

Meg und Sarah (gespielt von Kristen Stewart) ziehen in die Wohnung ein und erleben bereits in der ersten Nacht das, wovor sich jeder fürchtet: Mehrere Verbrecher verschaffen sich Zugang zu ihrer Wohnung!

Die beiden können sich in letzter Sekunde in den Panic Room retten, doch die Verbrecher scheinen von diesem Raum nicht überrascht zu sein: sie wollten genau in diesen Raum eindringen!

Die drei Einbrecher sind Junior, Raoul und Burnham.
Junior hatte den Plan, in das Haus einzudringen, welches eigentlich noch leer stehen sollte. Er weiß, dass sich im Panic Room mehrere Millionen Dollar befinden, und genau diese möchte er erbeuten.
Burnham steckt in Geldsorgen, ist daher auf seinen Anteil der Beute angewiesen. Er arbeitet bei einer Sicherheitsfirma und ist dafür zuständig, Panic Rooms zu entwerfen und zu bauen, und genau das macht ihn zu einer Schlüsselfigur im Film.
Raoul ist ein vermeintlicher Busfahrer aus der Bronx, welcher am schnellen Geld interessiert zu sein scheint.

Nun könnte sich der findige Leser fragen, wo denn das Problem liegt: Meg und Sarah sitzen in einem einbruchsicheren Raum, die Verbrecher müssen draußen warten, ohne eine Chance zu haben, in den Raum einzudringen.

Falsch gedacht, denn Meg leidet unter Platzangst! Und Sarah? Die benötigt Insulin, um ihre Zuckerkrankheit unter Kontrolle zu halten, und Insulin gehört nicht zur Standardausstattung eines Panic Rooms…!
Außerdem sind die drei Verbrecher nicht dazu bereit, ihre Millionenbeute zurückzulassen, sie versuchen, mit allen Mitteln in den Raum einzudringen bzw. die Nerven der Insassen zu zermürben.



Die Umsetzung:
David Fincher ist bekannt für seine spannungsgeladenen Filme. Einmal mehr lässt er beim Zuschauer ein Gefühl von Beklommenheit, Hilflosigkeit und Panik aufkommen, denn die Rollen wurden gut und glaubwürdig besetzt, die riesige Wohnung erscheint wie ein Gefängnis, eine Flucht für die Bewohner ist ausgeschlossen.
Düstere Musik sorgt schlussendlich dafür, dass garantiert keine Langeweile beim Zuschauer aufkommen wird.
Um den Film noch einen besonderen Pfiff zu geben, sorgen Kamerafahrten durch das Haus, Lüftungsanlagen, Decken etc. dafür, dass der Zuschauer ganz dicht an das Geschehen herangeführt wird. Wirklich klasse!



Fazit:
Panic Room ist wirklich ein Muss für Thriller-Fans, die einen spannenden Film erleben möchten. Es passiert nichts wirklich neues, manchmal mag man sich an „Kevin allein zu Haus“ erinnert fühlen, aber dennoch: die Bilder, die Musik und auch die spannende Handlung lassen den Zuschauer nicht zur Ruhe kommen.
Von Anfang bis Ende wird man „unter Strom“ gesetzt, das Sehen wird auf jeden Fall belohnt!!


Viel Spaß auf der Flucht,
Trollsplitter



P.S.
Fraglich ist natürlich, warum Meg für sich und ihre Tochter zu Beginn des Films in eine so riesige Wohnung aussucht, denn das passt gar nicht zu der praktisch veranlagten Protagonisten, aber was soll’s…!
;-)

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