Panic Room (VHS) Testbericht

Panic-room-vhs-thriller
ab 10,76
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Erfahrungsbericht von Tuvok

Filmkritik und Meinung von Panic Room

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Panic Room




MEG ALTMAN ( Jodie Foster ) ist die Frau eines Bautycoons. Sie hat sich von STEPHEN ALTMAN getrennt, weil er immer andere Frauen hatte, und sich beide zerstritten. So zog sie eines Tages mit Ihrer 15 Jährigen Tochter los um in Manhattan eine Bleibe zu finden, was gar nicht so leicht ist, und kommt prompt zu, 21 Minuten zu spät. Dem Immobilienzeiger bleiben noch 26 Minuten, und er führt MEG, Tochter SARA, und eine Bekannte durch das 840 M ² große Anwesen, das höchst selten ist für Manhattan noch dazu. Das Haus hat sogar einen Aufzug das in den 4. Stock fährt. Der Letzte Mieter ist tödlich verstorben, saß im Rollstuhl und hatte so seine Gehprobleme. Die, Dienerschaft hat alle verlassen, und die Erben streiten um das fehlende gut versteckte Erbe das noch niemand entdeckt hat. SARA und MEG schlagen bei dem Haus zu, überhaupt als SARA den versteckten Panic Room entdeckt, der eigens geschaffen wurde, um bei Einbrüchen eine gewisse Sicherheit zu geben. Er hat eine Lichtschrankensperre, ist absolut sicher, hat eine eigene Monitor und Stromversorgung drinnen, und auch einen eigenen nicht kappbaren Telefonanschluß. MEG, klaustrophobisch veranlagt, hält es nicht lange darinnen aus, kann aber Töchterchen SARA nicht widersprechen und schlag zu. Kurz danach ziehen beide mal provisorisch ein. Was MEG nicht weiß ist, das in der selben Nacht ein paar üble Gauner auch mit einziehen. BURNHAM ( Forest Whitaker ), RAOUL, ein richtiges Gangsterschwein aus den Bronx, und JUNIOR ( Jared Leto ), den Anführer, der beiden je 100.000 $ für den Auftrag verspricht. BURNHAM ist ein Techniker und die Drei sollen darinnen nach einem Schatz suchen, viel Geld oder so. Womit sie nicht rechneten ist, die frühzeitige Ankunft und Anwesenheit von MEG und SARA. MEG hat glücklicherweise einen unruhigen Schlaf, und kann so die 3 Einbrecher sehen, und mit Tochter SARA in den sicheren Panic Room flüchten.
Dort sieht sie jedoch zwar alles was sich an den 12 Monitoren die im Haus versteckt sind abspielt, doch sie hat keinen Empfang da sie die Leitung noch nicht freigeschalten hat. Ein Handy müsste man haben, aber das liegt draußen. Mit einem knappen Vorsprung von ganz wenig, kamen sie mit dem Leben davon. Doch nun trachten Ihnen die 3 nach dem Leben, sie wollen außerdem in den Raum rein, MEG weiß nicht wieso, und nun beginnt der Psychoterror erst. Die Katze will die Maus aus dem Haus.
Der Film ist wirklich gut. Am Anfang zieht sich der 117 Min. Streifen wie ein Strudelteig dahin, und man denkt schon, wie kann so ein Film von so einem Wunderwerk wie einem Fincher verbrochen worden sein.
Das ganze erinnert ich irgendwie an „ Fahrstuhl des Grauens „ oder an „ Abwärts „ oder an eine Mischung zwischen „ Warte bis es dunkel wird „ oder „ Joyride „.Objektiv ist der Film gut, weil Jodie Foster mitspielt, subjektiv gesehen ist der Film schwach, weil er sich die ganze Zeit mit einer alten Geschichte, schon dagewesen in einem Kleinem Häuschen abspielt. Das Katz und Maus Spiel funktioniert hier sehr gut, und der Wechsel von Gut und Böse, und den undefinierbaren Gestalten, wer nun wer ist, ist auch nicht schlecht gemacht. Man hätte nur bedenken sollen, das in einem Haus mit 5 Leuten, die Geschichte doch ein bisschen mystischer funktionieren sollte. Der Film widerspiegelt so richtig ein paar Angstneurosen wieder. Und Leute mit Klaustrophobie sei gesagt, einige Momente sind wirklich Entklaustrophobierend. Eine Art Therapie, für die man halt nicht so viel Geld bezahlt. Aber irgendwann nach der Mitte des Filmes baut er die Spannung auf, auch wenn sie nur kurzzeitig ist. Von Dauer ist sie leider nicht, das muss ich sagen. Der Film ist eher ruhig, und einige Einfälle hätte ich in dem Film schon gerne gesehen. Jodie spielt sehr gut, Ihre an Diabetes kranke Tochter passt auch sehr gut, und die Darsteller der Bösen Gaunertypen sind auch nicht übel gewählt. Die Kamera hat gepasst, nur das düstere spannende hat Fincher hier leider nicht so exquisit explizit ausgefeilt wie in anderen Filmen zuvor.
Einige Übergänge waren langweilig, und oft hab ich mir im Kino gedacht, he warum macht sie nicht das, oder reagiert nicht so, und bin dann meiner Besseren Hälfte ziemlich aufs After gegangen, als ich sie ein oder zwei hundert mal da gefragt habe, aber sie gab es dann auf nach dem 184. X eine Antwort zu geben. Jedenfalls wäre so ein Raum schon was gutes, nur das Geld müsste man halt haben.

Leider etwas langweilig und langatmig, aber mit guten Ideen vollgespickt

70,09 und Dreizehn Achtzehntel von 100

4 Bewertungen