Panic Room (VHS) Testbericht

Panic-room-vhs-thriller
ab 10,76
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Erfahrungsbericht von MOFFt

PANISCHE ANGST

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

... in engen Räumen haben einige Leute. Wie es J. Foster in ihrem neuesten Streifen Panic Room dabei geht wirst Du in diesem Bericht erfahren.



=STORY===

Angesehen habe ich mir den Film vor etwa 2 Wochen auf Grund vieler durchwegs positiver Kritiken von Freunden und von hier.
In dem Film geht es um eine junge Frau (Judy Foster), die von ihrem reichen Mann wegen einer anderen verlassen wurde und nun mit ihrer Tochter auf der Suche nach einem neuen Zuhause ist.
Da ihr (Ex)-Mann wie gesagt sehr reich ist und sie finanziell entsprechend unterstützen (muss), spielt Geld bei der Wahl des neuen Zuhauses mehr oder weniger keine Rolle.
Deshalb fällt die Wahl auch auf eine dreistöckige, riesige Wohnung die einem kurz verstorbenen ebenfalls reichen, gehbehinderten Mann gehört hatte. Viele große Räume, Aufzug und allen möglichen anderen Luxus bietet dieses Areal, worin sich der gesamte Film abspielen wird.
Da dieser Mann anscheinend keinem vertraut hatte und auch unter panischer Angst gelitten hat überfallen zu werden, hat er sich einen dieser in Mode geratenen Panik Räume einrichten lassen - ein Raum, der im Falle eines Einbruchs absolute Sicherheit und Schutz bietet.

Am selben Tag des Einzuges kommt es also so, dass 3 Einbrecher - im Glauben das Haus sei noch unbesetzt - einen Safe knacken wollen, der sich im Panik Raum befindet.
Durch Glück schaffen es die beiden jungen Bewohnerinnen in diesen Panik Raum zu flüchten, stehen dann jedoch unter Druck der Einbrecher die mit allen Mitteln versuchen eben in diesen Raum zu gelangen.

Normal sollten sie in diesem Raum wie gesagt absolut sicher sein, wenn nicht zwei Aspekte dagegen sprechen würden.
Erstens arbeitet einer der Einbrecher bei einer Firma die solche Räume entwickelt und herstellt und hat somit entsprechendes Fachwissen wie man ihn trotzdem öffnen könnte.
Und zweitens ist die Tochter zuckerkrank und benötigt in nächster Zeit ihr Insulin, das sie in der Eile natürlich nicht mitgenommen haben.



=EINDRUCK===

Von Judy Foster ist man schauspielerisch nur höchste Leistungen gewohnt. Auch in Panik Room wird man in dieser Richtung nicht enttäuscht, wo meiner Meinung nach ihre Verzweiflung, Aggression oder Entschlossenheit an manchen Stellen echt gut zur Geltung kommt.
Sie verteidigt als Mutter natürlich in erster Linie ihre Tochter und das um jeden Preis, und als sich im Laufe des Filmes ihre Situation von IM Panik Raum auf AUSSERHALB des Panik Raumes ändert dreht sie den Spieß fast um und gibt den Einbrechern teilweise den Takt an.

Von den drei Gangstern (leider hab ich mir die Namen nicht gemerkt) ist der schwarze, Panik-Raum-Spezialist der sympatischste. Sein Beweggrund für diesen Bruch ist eigentlich der, dass er seiner Familie ein gesichertes Leben bieten möchte und das Geld nun mal braucht - im Vordergrund steht für ihn immer, dass keine Personen zu Schaden kommen.
Der Anstifter für diesen Einbruch ist ein ehemaliger Pfleger des Alten, der im Laufe der Jahre natürlich auch vom Raum bzw. dessen Safe mitbekommen hat. Anfangs eiskalt, lässt er sich auch nicht von den unerwarteten Personen abschrecken, im Laufe der Zeit verlässt ihn jedoch die Hoffnung in den Raum zu kommen und steigt aus dem ganzen Geschäft aus.
Genau das ist der Zeitpunkt wo der kaltblütige dritte Gangster, der eher unerwartet zum Geschehen dazukam, und der von allen nur Raoul genannt wird, das Kommando übernimmt und in eiskalt erschießt.

Durch viele Lobhymnen über diesen Film erwartete ich einen richtigen Nervenkitzel und wurde leider etwas enttäuscht. Zwar ist der Film durchwegs spannend, mal steigert sich diese mal sinkt sie etwas, in Summe gesehen würde ich den Film jedoch nur unter durchschnittlich spannend einstufen.
Irgendwie hat mir bei dem Film etwas gefehlt ... so richtige Momente an denen man sich kaum am Sitz halten kann, weil man jeden Moment eine Situation erwartet, die einem die Gänsehaut auf den Rücken treibt.



=ZUSAMMENFASSUNG===

Insgesamt gesehen würde ich den Film unter die Rubrik durchschnittlich spannend einstufen. Eine neue Idee mit normaler schauspielerischer Leistung, wobei J. Foster wie erwartet etwas hervorsticht.
Richtige gänsehaut-dürstende Filmliebhaber werden vielleicht etwas enttäuscht sein, dennoch ist der Film (einmal) sehenswert.



Bis zum nächsten Thriller ... heute schon geMOFFt?

20 Bewertungen