Erfahrungsbericht von Simone79
Ein absolut sicherer Raum - oder doch nicht?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Was macht man an einem verregneten Samstag Abend, wenn man zwar nicht daheim sitzen möchte, aber keine Lust auf Kneipe hat und auch sonst nichts geboten ist? Richtig, man geht ins Kino. Wenn dann noch ein Bekannter in einem kleinen Kino mit nur einer Leinwand arbeitet und man da mit Ermäßigung in den Film kann, steht dieser auch schnell fest. In unserem gestrigen Fall war das "Panic Room". Ich muss ehrlich sagen, dass ich von diesem Film zwar schon den Titel gehört hatte, sonst aber auch nichts, so dass ich im Auto noch eine kurze Zusammenfassung bekam. Nun ja, hört sich ja nicht mal so schlecht an...
***Inhalt***
Meg Altman (Jodie Foster) wurde gerade von ihrem Mann verlassen. Der jetzt mit seiner neuen Freundin zusammen lebt. Also macht sie sich mit ihrer Tochter Sarah (Kristen Stewart) auf die Suche nach einer neuen Wohnung. Sie bekommen auch tatsächlich ein exklusives mehrstöckiges Haus, das einem kürzlich verstorbenem Millionär gehörte, angeboten. Bei der Besichtigung fällt Meg gleich auf, dass ein Zimmer kleiner ist, als es eigentlich sein dürfte. Auf ihr Nachfragen wird ihnen der sogenannte "Panik Raum" gezeigt. Dies ist ein Raum, dessen Wände mit dickem Stahl verkleidet sind. In diesem Raum befinden sich mehrere Bildschirme, die sämtliche Räume des Hauses zeigen, die live mit einer Überwachungskamera gefilmt werden. Außerdem befinden sich in diesem Raum ein Telefon mit einem separaten Anschluss nach draußen, das also auch noch funktioniert, wenn die Leitung des Haupttelefons nach draußen unterbrochen wird, ebenso eine eigene Stromversorgung, ein paar Kissen und eine Notration Essen und Trinken. Der Sinn dieses Raums ist es, den Bewohnern Zuflucht zu gewähren, wenn z.B. eingebrochen wird. Von diesem Raum ist Meg zwar nicht sehr angetan, dafür aber vom Rest des Hauses, deshalb zieht sie mit ihrer Tochter auch kurz darauf dort ein.
Der erste Abend allein im neuen Haus ist für Meg nicht sehr angenehm Sie trinkt etwas Wein zu viel und schläft daher sehr unruhig. Mitten in der Nacht wacht sie dann mit Kopfschmerzen auf und nimmt eine Tablette. Dabei entdeckt sie aber, dass sich im Haus drei Männer befinden.
Dies sind die Einbrecher Junior, Burnham und Raoul, die das noch im Haus vorhandene Geld des ehemaligen Besitzers stehlen wollen.
Junior ist der Enkel dieses Mannes und weiß, wo sich das Geld befindet. Er möchte es stehlen, da er sich das Erbe nicht mit den anderen Angehörigen und dem Staat (Erbschaftssteuer) teilen möchte. Burnham ist ein Mann, der eine Menge Unterhalt zahlen muss, das Geld hierfür aber nicht hat. Eigentlich hat er ein gutes Herz, wird aber aus Verzweiflung über seine momentane Situation zum Einbruch getrieben. Raoul ist ein maskierter erfahrener Einbrecher, den Junior angeheuert hat. Burnham kennt ihn nicht und scheint auch nicht viel von diesem fiesen Typen zu halten.
Nachdem Meg diese drei Männer wahrgenommen hat, flieht sie sofort mit ihrer Tochter in den Panik Raum. Dort wiegen sie sich zunächst in Sicherheit, schließlich können sie ja nicht ahnen, dass das von den Einbrechern gesuchte Geld sich ausgerechnet in diesem Raum befindet. Wie der dumme Zufall will, hat die Mutter natürlich vergessen, das Telefon in dem Raum anzumelden, so dass eine Verbindung nach draußen, um Hilfe zu holen, unmöglich ist. Natürlich lassen die drei nichts unversucht, in diesen Raum zu kommen, was aber eigentlich unmöglich ist. Ihnen kommt jedoch das Schicksal zur Hilfe, denn das Mädchen ist zuckerkrank und braucht dringend eine Insulin-Spritze, die die Mustter aus dem Kühlschrank in der Küche holen muss...
Mehr werde ich jetzt zum Inhalt nicht sagen, schließlich will ich denjenigen, die den Film noch anschauen wollen, nicht verraten, ob die Einbrecher an das Geld kommen, ob das Mädchen seine lebensnotwendige Spritze bekommt, ob es Tote gibt...
***Meine Meinung zu diesem Film***
Naja, nicht schlecht, aber könnte auch besser sein. Teilweise ist er recht langatmig. Was ich positiv fand, ist die Auswahl der Schauspieler, die ihre Rollen wirklich gut rübergebracht haben. Nur den Ex-Mann von Meg fand ich unpassend besetzt. Den habe ich mir irgendwie jünger und attraktiver vorgestellt. Dafür fand ich Jodie Foster als Meg umso besser (obwohl ursprünglich Nicole Kidman für diese Rolle geplant war), was aber auch daran liegen kann, das ich diese Schauspielerin allgemein gerne mag.
Auch die Kameraführung ist mir positiv aufgefallen: z.B. fährt die Kamera durchs Schlüsselloch oder in interessantem Lauf die Treppe hinunter.
Was noch recht außergewöhnlich ist: In diesem Film kam absolut keine Liebesgeschichte vor, was ich wirklich mal begrüße. Auch Meg ist wider meinem Erwarten nicht mehr mit ihrem Ex-Mann zusammengekommen.
***Preis***
Der wird wohl von Kino zu Kino verschieden sein. Wie schon gesagt, wir kamen billiger rein, nämlich zum Schülertarif von 5 EUR, normalerweise hätte der Eintritt 7 EUR gekostet.
***Kann ich diesen Film empfehlen?***
Eigentlich würde ich ihn mit drei Punkten empfehlen, aber aufgrund der besagten schauspielerischen Leistung und der meiner Meinung nach guten Arbeit des Kamerateams bekommt er doch 4.
Grüße,
Simone
***Inhalt***
Meg Altman (Jodie Foster) wurde gerade von ihrem Mann verlassen. Der jetzt mit seiner neuen Freundin zusammen lebt. Also macht sie sich mit ihrer Tochter Sarah (Kristen Stewart) auf die Suche nach einer neuen Wohnung. Sie bekommen auch tatsächlich ein exklusives mehrstöckiges Haus, das einem kürzlich verstorbenem Millionär gehörte, angeboten. Bei der Besichtigung fällt Meg gleich auf, dass ein Zimmer kleiner ist, als es eigentlich sein dürfte. Auf ihr Nachfragen wird ihnen der sogenannte "Panik Raum" gezeigt. Dies ist ein Raum, dessen Wände mit dickem Stahl verkleidet sind. In diesem Raum befinden sich mehrere Bildschirme, die sämtliche Räume des Hauses zeigen, die live mit einer Überwachungskamera gefilmt werden. Außerdem befinden sich in diesem Raum ein Telefon mit einem separaten Anschluss nach draußen, das also auch noch funktioniert, wenn die Leitung des Haupttelefons nach draußen unterbrochen wird, ebenso eine eigene Stromversorgung, ein paar Kissen und eine Notration Essen und Trinken. Der Sinn dieses Raums ist es, den Bewohnern Zuflucht zu gewähren, wenn z.B. eingebrochen wird. Von diesem Raum ist Meg zwar nicht sehr angetan, dafür aber vom Rest des Hauses, deshalb zieht sie mit ihrer Tochter auch kurz darauf dort ein.
Der erste Abend allein im neuen Haus ist für Meg nicht sehr angenehm Sie trinkt etwas Wein zu viel und schläft daher sehr unruhig. Mitten in der Nacht wacht sie dann mit Kopfschmerzen auf und nimmt eine Tablette. Dabei entdeckt sie aber, dass sich im Haus drei Männer befinden.
Dies sind die Einbrecher Junior, Burnham und Raoul, die das noch im Haus vorhandene Geld des ehemaligen Besitzers stehlen wollen.
Junior ist der Enkel dieses Mannes und weiß, wo sich das Geld befindet. Er möchte es stehlen, da er sich das Erbe nicht mit den anderen Angehörigen und dem Staat (Erbschaftssteuer) teilen möchte. Burnham ist ein Mann, der eine Menge Unterhalt zahlen muss, das Geld hierfür aber nicht hat. Eigentlich hat er ein gutes Herz, wird aber aus Verzweiflung über seine momentane Situation zum Einbruch getrieben. Raoul ist ein maskierter erfahrener Einbrecher, den Junior angeheuert hat. Burnham kennt ihn nicht und scheint auch nicht viel von diesem fiesen Typen zu halten.
Nachdem Meg diese drei Männer wahrgenommen hat, flieht sie sofort mit ihrer Tochter in den Panik Raum. Dort wiegen sie sich zunächst in Sicherheit, schließlich können sie ja nicht ahnen, dass das von den Einbrechern gesuchte Geld sich ausgerechnet in diesem Raum befindet. Wie der dumme Zufall will, hat die Mutter natürlich vergessen, das Telefon in dem Raum anzumelden, so dass eine Verbindung nach draußen, um Hilfe zu holen, unmöglich ist. Natürlich lassen die drei nichts unversucht, in diesen Raum zu kommen, was aber eigentlich unmöglich ist. Ihnen kommt jedoch das Schicksal zur Hilfe, denn das Mädchen ist zuckerkrank und braucht dringend eine Insulin-Spritze, die die Mustter aus dem Kühlschrank in der Küche holen muss...
Mehr werde ich jetzt zum Inhalt nicht sagen, schließlich will ich denjenigen, die den Film noch anschauen wollen, nicht verraten, ob die Einbrecher an das Geld kommen, ob das Mädchen seine lebensnotwendige Spritze bekommt, ob es Tote gibt...
***Meine Meinung zu diesem Film***
Naja, nicht schlecht, aber könnte auch besser sein. Teilweise ist er recht langatmig. Was ich positiv fand, ist die Auswahl der Schauspieler, die ihre Rollen wirklich gut rübergebracht haben. Nur den Ex-Mann von Meg fand ich unpassend besetzt. Den habe ich mir irgendwie jünger und attraktiver vorgestellt. Dafür fand ich Jodie Foster als Meg umso besser (obwohl ursprünglich Nicole Kidman für diese Rolle geplant war), was aber auch daran liegen kann, das ich diese Schauspielerin allgemein gerne mag.
Auch die Kameraführung ist mir positiv aufgefallen: z.B. fährt die Kamera durchs Schlüsselloch oder in interessantem Lauf die Treppe hinunter.
Was noch recht außergewöhnlich ist: In diesem Film kam absolut keine Liebesgeschichte vor, was ich wirklich mal begrüße. Auch Meg ist wider meinem Erwarten nicht mehr mit ihrem Ex-Mann zusammengekommen.
***Preis***
Der wird wohl von Kino zu Kino verschieden sein. Wie schon gesagt, wir kamen billiger rein, nämlich zum Schülertarif von 5 EUR, normalerweise hätte der Eintritt 7 EUR gekostet.
***Kann ich diesen Film empfehlen?***
Eigentlich würde ich ihn mit drei Punkten empfehlen, aber aufgrund der besagten schauspielerischen Leistung und der meiner Meinung nach guten Arbeit des Kamerateams bekommt er doch 4.
Grüße,
Simone
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