Panic Room (VHS) Testbericht

Panic-room-vhs-thriller
ab 10,76
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Erfahrungsbericht von Knuffy

ES GIBT DA SO EIN ZIMMER....

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Mutter meines Freundes wollte mal mit mir ins Kino gehen, und so haben wir uns dazu entschlossen in Panic Room zu gehen, da ich die Schauspielerin Jodie Foster sehr gern sehe und sie viel gutes von dem Film gelesen hatte. Also sind wir am Freitag ins Kino gestiefelt und mit Popkorn und Limo bestückt haben wir es uns in den breiten Sesseln des Kinos gemütlich gemacht. Wir warteten mit Spannung auf den Film.


Aber nun zum Inhalt:
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Eine frisch geschiedene Frau, Meg Altman (gespielt von Jodie Foster) sucht mit ihrer Tochter Sarah (gespielt von Kristen Stewart) ein neues Haus in Manhattan. Da sie nach der Scheidung von Stephen Altman (gespielt von Ian Bauchau) nicht ganz unvermögend ist, fällt das Haus mal etwas größer aus, als es eigentlich für zwei Personen von Nöten ist.
Sarah, die Tochter, ist ein pubertierendes, verwöhntes und durch die Scheidung etwas mitgenommenes, nicht ganz einfaches Mädel.
Gemeinsam mit ihrer Mutter und einer Maklerin begutachtet sie ein prächtiges Haus in Manhattan. Meg geht mit der Maklerin langsam durch das große Haus und ist begeistert, aber auch etwas verängstigt, von der Größe des Hauses. Sarah hingegen fährt mit ihrem Roller durch die einzelnen Räume des Hauses und findet es alles ganz toll.
In dem Haus gibt es auch einen Aufzug, da der vorherige Besitzer zum Schluß pflegebedürftig war. Auch einen sogenannten „Panic Room“ (dieser Raum ist von dicken Stahlwänden umgeben und kann nur von innen geöffnet werden, wenn man sich hinein geflüchtet hat) gibt es im ersten Stock.
Meg ist nicht so begeistert, aber ihre Tochter findet das Haus super und so ziehen sie dort ein. Meg und Sarah sitzen am ersten Abend in dem Haus in der Küche und essen Pizza von der Pizzeria, so richtig glücklich sehen die Beiden nicht aus. Sarah geht dann auch früh zu Bett und Meg versucht durch ein Bad und den Genuß von rotem Wein sich die nötige Bettschwere zu verpassen. Als sie dann im Bett liegt wälzt sie sich aber auch einige Male hin und her und versucht dann auch die Monitoranlage des „Panic Rooms“ abzuschalten, was ihr nicht gelingt (was für ein Glück, sonst hätte sie den Einbrechen ja gar nicht bemerkt).
Mitten in dieser Nacht stehen plötzlich 3 Männer vor dem Haus und schauen unten durch die Fenster, bekommen die Türe aber nicht auf, daher geht dann einer über das Dach ins Haus rein und bemerkt das das Haus bewohnt ist, was eigentlich nicht eingeplant war.
Juniors Ausspruch dazu: „Oh Mann! Die dürften doch noch gar nicht hier sein. Die haben 14 Tage Einzugsfrist! Oh Mann, das sind fast 3 Wochen!!!!“ (Da Junior die Woche mit 5 Tagen zählt *g*)
Meg wacht auf und stellt fest, anhand der Anlage für den „Panic Room“ das Einbrecher im Haus sind. Sie springt auf und rennt in die 2.Etage zu Ihrer Tochter, weckt diese und flüchtet mit ihr in den „Panic Room“. Doch das bekommen die etwas tollpatschigen Einbrecher Junior (gespielt von Jared Leto), Raoul (gespielt von Dwight Yoakam) und Burnham (gespielt von Forest Whitaker) mit und machen sich auf den Weg nach oben ins Schlafzimmer von Meg, wo sich der „Panic Room“ befindet.
Der Grund des Einbruchs, sowie die Zusammensetzung der 3 ist schnell aufgelöst, Junior hat den alten Mann gepflegt und kennt daher das Haus sehr gut, und er weiß auch das die noch nicht aufgetauchten Millionen des Mannes im Safe sind. Er ist im Testament zwar bedacht, aber er will sich das Geld lieber unter den Nagel reißen, statt mit den ganzen Enkeln zu teilen. Burnham, ein gutmütiger Schwarzer der viele Unterhaltsverpflichtungen hat und deshalb mitmacht, hat den „Panic Room“ gebaut und ist der einzige der überhaupt weiß wie er funktioniert. Dann ist da noch Raoul, der von Junior angeschleppt wurde und der als einziger eine Knarre hat. Was Burnham gar nicht gefällt.
Als die Einbrecher dann das Schlafzimmer erreichen, fängt der Film eigentlich erst richtig an. Dummerweise hat Meg das Telefon das im Panic Room installiert ist nicht freischalten lassen und sie haben somit keine Möglichkeit die Polizei zu verständigen. Auch Ihr Handy hat sie nicht mitgenommen, das im Schlafzimmer auf ihrem Nachttisch liegt.
Der Panic Room, ist mit einigen Dingen ausgestattet, wie z.B. Branddecken, Wasser ohne Ende, Erste Hilfe Kasten, Kissen, Decken und den Monitoren, mit deren Hilfe Meg und Sarah die Einbrecher immer im Auge haben.

Meg kann mit den Einbrechern mittels Lautsprechanlage kommunizieren und schlägt ihnen vor, sie sollten sich nehmen, was sie haben möchten und einfach verschwinden.
Doch das ist gar nicht so einfach, denn das was die Einbrecher wollen befindet sich leider im „Panic Room“ nämlich der Safe mit dem Geld.
Da Meg und Sarah den Raum aber nicht verlassen wollen (logischer weise)und die Einbrecher um Junior offensichtlich nicht in den Raum eindringen können gibt es ein Problem. Aber die 3 Tollpatsche wollen nicht aufgeben.
Da Sarah aber Zuckerkrank ist läuft die Zeit gegen Meg. Als die Einbrecher sich in die Haare bekommen, wegen der Verteilung der Beute, nutzt Meg die Chance und rennt ins Schlafzimmer um ihr Handy zu holen, leider kommt sie nicht dran, da es unter das Bett gefallen ist bei ihrem Aufsprung aus dem Bett, als sie es endlich zu fassen bekommt rennt sie schnell wieder zurück in den „Panic Room“, in letzter Minute schließt sich dieser wieder und sie ist wieder in Sicherheit. Da ihr eine Lampe umgefallen war, waren die Einbrecher schon wieder auf dem Weg nach oben, durch das Geräusch aufgeschreckt, aber sie sehen nur noch wie sich die Stahltür wieder schließt.
Meg versucht mit dem Handy die Polizei zu verständigen, aber sie bekommt keinen Empfang, da kommt ihr die Idee das Telefon aus der Wandhalterung zu reißen und schließt es dann an die Strippe des Hausanschlusses an. Sie erreicht beim Notruf zwar jemanden, wird aber in die Warteschleife gelegt, daher ruft sie dann ihren Mann an, als sie ihm gerade mitteilt das 3 Männer in dem Haus sind, wird die Leitung gekappt und sie ist wieder ohne Telefon.
Der Streit unter den Einbrechern eskaliert unterdessen und Junior wird von Raoul erschossen, da er Raoul und Burnham angelogen hatte über die Höhe des Geldes das sie erbeuten wollen. Als Burnham gehen will und die Tür öffnet steht Megs Ex-Mann in der Tür. Er wird ins Haus gezerrt und Raoul benutzt ihn um Meg Weichzukochen. Stepan muß einiges erleiden, doch Meg kommt nicht aus dem Raum. Mit einer List (die man den Einbrechern gar nicht zugetraut hat) schaffen sie es dann doch das Meg den Raum abermals verlässt, um das Insulin für Sarah zu holen. Da es eine Falle ist, gelangen die beiden Einbrecher in den Raum, und Sarah die kurz vor einem Zuckerschock zusammengekrümmt auf dem Boden liegt ist nun in Ihrer Hand. Als Meg bemerkt das sie in eine Falle getappt ist, beeilt sie sich wieder nach unten zu kommen und schmeißt das Insulin im letzten Moment noch durch die Türe, bevor diese geschlossen ist und sie davor sitzt und schreit. Aber Raoul verliert seine Waffe, die jetzt im Schlafzimmer liegt.
Meg geht dann nach unten ins Erdgeschoss und kümmert sich um ihren Ex-Mann, der es auch nötig hat, total zusammengeschlagen und voller Blut, wo man auch hinsieht.

Tja wie geht der Film jetzt weiter.......das werde ich euch nicht sagen, denn dann hättet ihr ja keinen Grund mehr ihn euch anzusehen. Obwohl ich sagen muß das ich ihn mir besser vorgestellt habe und ihn nicht noch mal gucken werde.



Fazit:
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Der Film hält nicht das was er verspricht. Die Darsteller sind zwar nicht schlecht, aber die Handlung ist schon mehr als dürftig. Vor allem das Jodie Foster darauf kommt die Kameras im Haus alle zu zerstören, damit im „Panic Room“ nicht mehr zu sehen ist wo sie sich aufhält, ist schon mehr als seltsam. Denn die 3 Männer haben an diese Kleinigkeit nicht gedacht.....na ja das hätte dem Film ja auch viel genommen wenn sie es gemacht hätten.

Die Kameraführung in dem Film ist echt super, dadurch gewinnt der Film an Format, wie da durch Wände und Decken geflitzt wurde, war echt sehenswert. Man war immer sehr nah dran und dadurch war der Film sehenswert, aber toll fand ich ihn nicht. Als der Film zuende war und wir das Kino verließen habe ich einige Stimmen gehört die meinten: „Mensch das Geld hätten wir uns sparen können“ „Mit der Zeit hätte ich was besseres anfangen können, als mir den Film anzusehen.“ Ehrlich gesagt geht es mir genauso. Ich bin ein großer Jodie Foster Fan, aber der Film ist es nicht wert das ich ihn mir noch mal anschaue. Durch die Ankündigungen in TV und Zeitungen habe ich mehr Spannung und Gänsehaut erwartet, doch im Kino wurde sehr oft einfach nur gelacht, wenn es mal wieder darum ging das Meg die bösen Männer ganz alleine austrickst.

Daten zum Film:
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Originaltitel: Panic Room
Genre: Thriller
Länge: 120 min.
FSK: ab 16
Regie: David Fincher (bekannt durch „Seven“ und „Fight Club“)
Schauspieler: Meg Altman -> Jodie Foster
Sarah Altman -> Kristen Stewart
Stephan Altman -> Ian Bauchau
Junior -> Jared Leto
Burnham -> Forest Whitaker und
Raoul -> Dwight Yoakam

Nebenbei bemerkt:
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Weil Nicole Kidman verletzungsbedingt ausfiel, verteidigt nun Jodie Foster in dem Albtraum-Thriller das Haus und ihre Tochter gegen 3 Einbrecher. Allerdings muß ich sagen mit Nicole Kidman hätte ich den Film erst gar nicht gesehen. Da ich eigentlich wegen Jodie Foster in den Film gegangen bin.

Wer ihn sehen möchte, viel Spaß. Wer nicht hat auch nicht viel verpasst.
So jetzt aber Schluß und ein schönes Wochenende wünscht euch Knuffy

13 Bewertungen, 2 Kommentare

  • ThN60

    14.06.2007, 20:55 Uhr von ThN60
    Bewertung: sehr hilfreich

    freue mich über gegenlesungen. VLG Thomas

  • Dialya

    02.05.2002, 14:44 Uhr von Dialya
    Bewertung: sehr hilfreich

    Werde mir den Film wohl eher nicht ansehen...