Pantheon Rom Testbericht

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Erfahrungsbericht von dieanke

Rom 6: Das steht sogar noch länger als das Kolosseum

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Das Pantheon in Rom gehört ebenfalls in die Kategorie „absolut sehenswert“, gehört es schließlich zu den größten frühchristlichen Bauten überhaupt und ist es doch der einzige vollständig erhaltene Kuppelbau der Antike.


Geschichte

Das Pantheon geht auf den Freund und Schwiegersohn des Augustus, Agrippa, zurück. Ursprünglich war es als antiker Tempel für alle römischen Götter 27 v. Chr. geweiht. Zweimal brannte es ab, immer wurde es wieder aufgebaut, das letzte Mal unter dem Kaiser Hadrian.

608 schenkte der Kaiser Phokas das Pantheon dem Papst. Von da an wurde das Gebäude als christliche Kirche benutzt (auch heute sind Sonntags um 10.30 Uhr und um 16.30 Uhr Messen im Pantheon). Es wurden 28 Wagenladungen Gebeine aus der Via Appia als Reliqien in die Kirche gebracht.

Im Mittelalter diente es den italienischen Königen als Grabstätte (u.a. liegt auch Raphael hier begraben).

Im 18. Jahrhundert wurde beinahe der gesamte Innenraum neu gestaltet, u.a. wurde die Bronzeverkleidung abgenommen um 80 neue Kanonen und den Baldachin in der Peterskirche zu gießen.



Aussehen/Architektur

Das Pantheon liegt direkt an einem kleinen Platz, dem Piazza Rotonda. Schaut man von dort aus auf das Gebäude, sieht man von der Kuppel zunächst nichts, außer dem großen von 16 Granitsäulen gestützen Vorbau.

Ursprünglich führten einige Stufen nach oben in diesen Vorbau. Da sich aber einige Meter Schutt auf dem umliegenden Platz angesammelt hat, sieht man diese Stufen heute nicht mehr.

Erst wenn man den Tempel betritt, erkennt man das ganze Ausmaß des riesigen Kuppelbaus. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 43,3 Metern und ist zunächst einmal relativ dunkel. Nur durch die 9m große Öffnung in der Kuppel dringt Licht ein. Dieses Loch ist tatsächlich offen, was natürlich Gottesdienste bei schlechtem Wetter eher schwer macht... Aber angeblich kommt kein Regen rein. Da wir aber im Juli in Rom waren konnte ich dies leider nicht austesten, ich kann mir aber nicht vorstellen, wie das funktionieren soll...

Vor der Kirche/dem Tempel

Im Vorbau kann man kurz im Schatten verharren (stinkt aber wegen Taubendreck). Auf dem Piazza vor dem Pantheon steht seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhundert ein großer Brunnen von della Porta und Sormani. Dazu steht da noch ein Obelisk, der ursprünglich auf dem Marsfeld stand.

Der Platz ist Autofrei, nur der Bus der Elektrolinie 116 kommt ab und zu mal vorbei.

Neben vielen kleinen, schönen (und teuren) Cafés gibt es natürlich da auch ein Mc Donalds!!!


Mein Eindruck

Das Pantheon liegt eigentlich relativ versteckt, also wir haben eigentlich mehr Zeit mit Suchen verbracht, als wir dort waren. Trotzdem hat es sich allemal gelohnt.

Besonders das Innere ist schon beeindruckend. Die Kuppel wird alleine durch die Öffnung im Dach und ein paar Kerzen erleuchtet. Dies schafft eine besondere Atmosphäre.

Am Rand des Kreises kann man sich prima hinsetzten und kurz verharren und einfach die Atmosphäre genießen.

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