Pantheon Rom Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von direx
Für mich die schönste Roms
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Von den vielen Sehenswürdigkeiten, die Rom zu bieten hat, zählt - zumindest für mich - das Pantheon (der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Tempel aller Götter“) zu den allerschönsten. Das Pantheon ist, wenn man sich von der Rückseite nähert, von außen ein eher unscheinbarer, riesiger, runder, hässlicher Klotz. Aber wie bei vielen anderen Sehenswürdigkeiten in Rom (besonders bei vielen Kirchen fällt das immer wieder auf), ist das Innere dagegen besonders schön und prunkvoll.
Dieses Gebäude, das in seiner ursprünglichen Form schon 27 v. Chr. von Agrippa, dem Feldherrn von Augustus verwirklicht wurde, brannte 80 n. Chr. ab und wurde von 118 bis 128 n. Chr. durch Hadrian in der heutigen Form wieder aufgebaut. Es ist dies der größte Zentralkuppelraum der Antike; die Höhe und der Durchmesser der Rotunde sind identisch (43,30 m), sodass die aus dem runden Baukörper aufsteigende Kuppel eine vollkommene Halbkugel bildet. Diese gigantische Kuppel hat an ihrem Scheitelpunkt eine runde Öffnung (9 m Durchmesser), die den einzigen natürlichen Lichteinfall bildet. Vor dem Eingangsportal mit riesigen, schweren Bronzetüren befindet sich eine Art Vorhalle mit 16 korinthischen Granitsäulen.
Im Jahre 609 wurde das Pantheon zu einer christlichen Kirche geweiht (Sta. Maria della Rotonda). Im Inneren findet man daher neben vielen Statuen in jeder der Nischen einen Altar. Wir haben das Glück gehabt, bei einem unserer Besuche kurz einer Messe beizuwohnen, wo man auch die hervorragende Akustik dieser riesigen „Halle“ bewundern konnte.
Aber auch der kleine Piazza vor der Kirche mit seinem Brunnen in der Mitte und den kleinen, alten Gebäuden rundum ist sehenswert. Die Ristoranti, Trattorie und Pizzerie laden ein zum Genießen der italienischen Küche und zum Beobachten des regen Treibens auf dem Platz. Das italienische Flair, das man hier besonders abends verspürt, wird nur gestört durch lästige Rosenverkäuferinnen, die aber zum südländischen Flair vielleicht auch dazugehören. Zuerst sieht es so aus, als will sie deiner Begleiterin eine Rose schenken und wenn die sie in der Hand hält, will sie dann (zuviel) Geld dafür und nimmt auch die Rose nicht mehr zurück. In der folgenden Diskussion genügt das Wort „Policia“ um zwar weiter beschimpft zu werden, aber sie gehen wenigstens weiter.
Diese Roma- oder Sinti-Angehörigen sind bei vielen anderen Sehenswürdigkeiten Roms auch anzutreffen, aber so lästig wie hier sind sie mir nirgends vorgekommen. Außer vielleicht beim größten Flohmarkt Roms (jeden Sonntag am Vormittag bei der Porta Portese), wo ich einem Taschendiebstahl einer ganzen Bande gerade noch entgehen konnte. Hier im dichten Gedränge vieler Leute wurde ich von einigen so geschickt abgelenkt, dass ich die Hand in meiner Tasche im letzten Moment gerade noch bemerkt hatte.
Aber zurück zum Pantheon - einer der Gründe, warum wir das Pantheon oder den Platz davor zumindest ein- bis zweimal täglich (während unseres viertägigen Aufenthaltes) besucht haben, war nicht nur die Schönheit dieser Sehenswürdigkeit oder das Ambiente davor, sondern die beste Gelateria Roms. Wenn man in das schmale Gässchen rechts gegenüber des Einganges des Pantheons geht (ca. 150 m), findet man ein Eisdiele, die seinesgleichen sucht. Der Geschmack, die vielen Sorten in den verschiedensten Variationen - ein Genuss. Hier habe ich die Kalorien, die ich beim tagelangen Laufen durch Rom verloren hatte, (leider) immer wieder nachgefüllt.
Dieses Gebäude, das in seiner ursprünglichen Form schon 27 v. Chr. von Agrippa, dem Feldherrn von Augustus verwirklicht wurde, brannte 80 n. Chr. ab und wurde von 118 bis 128 n. Chr. durch Hadrian in der heutigen Form wieder aufgebaut. Es ist dies der größte Zentralkuppelraum der Antike; die Höhe und der Durchmesser der Rotunde sind identisch (43,30 m), sodass die aus dem runden Baukörper aufsteigende Kuppel eine vollkommene Halbkugel bildet. Diese gigantische Kuppel hat an ihrem Scheitelpunkt eine runde Öffnung (9 m Durchmesser), die den einzigen natürlichen Lichteinfall bildet. Vor dem Eingangsportal mit riesigen, schweren Bronzetüren befindet sich eine Art Vorhalle mit 16 korinthischen Granitsäulen.
Im Jahre 609 wurde das Pantheon zu einer christlichen Kirche geweiht (Sta. Maria della Rotonda). Im Inneren findet man daher neben vielen Statuen in jeder der Nischen einen Altar. Wir haben das Glück gehabt, bei einem unserer Besuche kurz einer Messe beizuwohnen, wo man auch die hervorragende Akustik dieser riesigen „Halle“ bewundern konnte.
Aber auch der kleine Piazza vor der Kirche mit seinem Brunnen in der Mitte und den kleinen, alten Gebäuden rundum ist sehenswert. Die Ristoranti, Trattorie und Pizzerie laden ein zum Genießen der italienischen Küche und zum Beobachten des regen Treibens auf dem Platz. Das italienische Flair, das man hier besonders abends verspürt, wird nur gestört durch lästige Rosenverkäuferinnen, die aber zum südländischen Flair vielleicht auch dazugehören. Zuerst sieht es so aus, als will sie deiner Begleiterin eine Rose schenken und wenn die sie in der Hand hält, will sie dann (zuviel) Geld dafür und nimmt auch die Rose nicht mehr zurück. In der folgenden Diskussion genügt das Wort „Policia“ um zwar weiter beschimpft zu werden, aber sie gehen wenigstens weiter.
Diese Roma- oder Sinti-Angehörigen sind bei vielen anderen Sehenswürdigkeiten Roms auch anzutreffen, aber so lästig wie hier sind sie mir nirgends vorgekommen. Außer vielleicht beim größten Flohmarkt Roms (jeden Sonntag am Vormittag bei der Porta Portese), wo ich einem Taschendiebstahl einer ganzen Bande gerade noch entgehen konnte. Hier im dichten Gedränge vieler Leute wurde ich von einigen so geschickt abgelenkt, dass ich die Hand in meiner Tasche im letzten Moment gerade noch bemerkt hatte.
Aber zurück zum Pantheon - einer der Gründe, warum wir das Pantheon oder den Platz davor zumindest ein- bis zweimal täglich (während unseres viertägigen Aufenthaltes) besucht haben, war nicht nur die Schönheit dieser Sehenswürdigkeit oder das Ambiente davor, sondern die beste Gelateria Roms. Wenn man in das schmale Gässchen rechts gegenüber des Einganges des Pantheons geht (ca. 150 m), findet man ein Eisdiele, die seinesgleichen sucht. Der Geschmack, die vielen Sorten in den verschiedensten Variationen - ein Genuss. Hier habe ich die Kalorien, die ich beim tagelangen Laufen durch Rom verloren hatte, (leider) immer wieder nachgefüllt.
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