Stada Paracetamol Saft Testbericht

Stada-paracetamol-saft
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Summe aller Bewertungen
  • Wirkung:  sehr gut
  • Verträglichkeit:  sehr gut
  • Nebenwirkungen:  eher viele
  • Packungsbeilage:  sehr gut verständlich

Erfahrungsbericht von Megaira

Was darf’s sein: Kopfschmerzen oder Fieber

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Eigentlich ist die „Aspirin“ schon zum Synonym für Kopfschmerztabletten geworden. Ein anderes Produkt, das die gleiche Wirkung erzielt und mindestens genauso gut ist, heißt Paracetamol. Vorab möchte ich noch erwähnen, daß ich äußerst ungern Tabletten schlucke. Aber dieses Medikament hat mir schon ein paar mal geholfen, vor allem in Erkältungszeiten. Zur Wirkung komme ich aber später.
Vor mir liegt nun eine neue Schachtel Paracetamol-ratiopharm 500 mit 30 Tabletten.
Die weiß-orangefarbene Verpackung gibt die ersten Informationen. Das Medikament hilft bei Fieber und Schmerzen und der Wirkstoff gibt dem Produkt den Namen: Paracetamol. Auf den Seiten sind die Informationen des Herstellers (ratiopharm GmbH in Ulm) und die ersten Gebrauchshinweise zu finden: Es handelt sich um Tabletten zum Einnehmen und das Produkt ist apothekenpflichtig. Eine Tablette enthält 500g des Wirkstoffes. Dazu kommen noch Hinweise, die ich bei Medikamenten für angebracht halte: Beachtung der Packungsbeilage, unzulängliche Aufbewahrung für Kinder und die Warnung vor höherer Dosierung oder längerer Einnahme ohne ärztlichen Rat.

Der Beipackzettel
Bei jedem Beipackzettel freue ich mich darüber, eher weit- als kurzsichtig zu sein. Wahrscheinlich verzweifelt die Pharmaindustrie an der Lösung des verzwickten Problems so viele Informationen wie möglich auf einen kleinen, dünnen Zettel zu packen. In diesem Fall geht es noch. Einmal die Falttechnik entwirrt, halte ich ein zweiseitig bedrucktes Blatt in der Hand, das fast die Höhe eines DIN A4-Blattes erreicht und etwa DIN A5 breit ist. Stand der Information ist März 1996. Das macht zwar einen alten Eindruck, sagt mir aber auch, daß das Medikament seitdem stabile Wirkungen (und Nebenwirkungen) erzeugt und dementsprechend erforscht ist. Falls dies ein Trugschluß sein sollte, möge mich jemand belehren.
Farblich hervorgehoben ist eine Tabelle über die Dosierung. Besondere Beachtung verdient die Dosierung bei Kindern (denen man meiner Meinung nach ohnehin nicht so schnell Tabletten geben sollte und immer nur auf ärztlichen Rat hin). Dementsprechend gibt es die Spalten Körpergewicht, Alter, Einzeldosis und Maximaldosis pro Tag. Diese Tabelle und die farbliche Abhebung halte ich für eine sehr gute Lösung. Im Regelfall nimmt man Medikamente im Akutfall zur Hand und interessiert sich als erstes für die Dosierung, alle anderen Hinweise werden gewöhnlich erst später gelesen. Hier gehe ich natürlich von meinem eigenen Verhalten aus, das nicht unbedingt vorbildlich ist. Da ich aber keine dauerhaften Beschwerden habe, die erst beachtet werden müssen, darf ich das wohl so handhaben.

Zusammensetzung
Wie bereits erwähnt ist der arzneiliche Wirkstoff 500g Paracetamol bei einer Tablette. Andere Bestandteile sind: Polyvidon, Maisstärke, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Talcum.

Anwendungsgebiet
Auch hier ist die Packungsaufschrift schon die vollständige Information: bei leichten bis starken Schmerzen sowie Fieber.


Natürlich werde ich jetzt nicht den ganzen Beipackzettel abtippen, sondern nur noch die wichtigste Information zusammenfassen, nämlich die
Nebenwirkungen
Beruhigend ist zunächst der Hinweis, daß Nebenwirkungen nur in extremen Einzelfällen und äußerst selten vorkommen. Optimistisch wie immer zähle ich mich natürlich nicht dazu.
Nebenwirkungen sind in erster Linie allergische und überempfindliche Reaktionen, die sich durch Hautrötungen, Übelkeit, Schweißausbruch usw. bemerkbar machen.

Meine Erfahrung
Paracetamol kenne ich inzwischen seit 6 oder 7 Jahren und habe nur gute Erfahrung damit gemacht. Wichtig ist meiner Meinung nach ein gewisser Respekt vor dem Medikament (und dem eigenen Körper) und die Warnhinweise zu beachten. So soll man diese Tabletten ohne ärztliche Aufsicht nicht länger als 3-4 Tage am Stück nehmen und nur max. 8 pro Tag (bei Erwachsenen). Dieses Pensum habe ich nie ausschöpfen müssen und wollen. Meistens waren Kopfschmerzen der Grund, gelegentlich in Verbindung mit einer schweren Erkältung.
Nach Möglichkeit versuche ich Kopfschmerzen mit anderen Methoden zu behandeln und nicht Tabletten zu schlucken. Wenn es aber nicht anders geht, ein stärkeres Schmerzmittel (Migräne) aber nicht notwendig ist, nehme ich Paracetamol.