Die Wiege des Bösen (Taschenbuch) / Patterson James Testbericht
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Erfahrungsbericht von DarkBeauty
Unbefleckte Empfängnis?
Pro:
s.B.
Kontra:
s.B.
Empfehlung:
Ja
Wie ich in meinem letzten Buchbericht, der erstaunlicherweise noch gar nicht so lange her ist, ja gesagt hatte, habe ich zur Zeit Ferien. Somit habe ich sehr viel Zeit zum Lesen. Da überrascht es nicht, dass ich schon wieder ein Buch ausgelesen habe, welches ich euch heute nun vorstellen möchte. Es handelt sich dabei um
>> Die Wiege des Bösen – James Patterson <<
Bezugsquelle & Preis
Gekauft habe ich das Buch bei Ebay für rund 1,00 €. Die Ausgabe, die ich habe, kostet bei www.amazon.de 4,99 € und die, die ihr oben auf dem Bild sehen könnt, kostet neu 8,45 €. Gebraucht bekommt man das Buch dort aber auch schon ab 1,01 €.
Kaufgrund
Vor einiger Zeit hatte ich hier bei Ciao einen Bericht über dieses Buch bei meiner Vertrauten mickey73 gelesen. Die Inhaltsangabe klang für mich total spannend, sodass ich sofort nach dem Lesen bei Ebay reinschaute. An sich interessieren mich kirchliche Thriller eher nicht so, da es hier aber ein wenig über dieses Genre hinaus zu gehen scheint, habe ich zugegriffen. Vor allem bei einem so läppischen Preis kann man ja auch nichts falsch machen.
Eckdaten zum Buch
Titel: Die Wiege des Bösen
Originaltitel: Cradle and all
Erscheinungsjahr: 2000
Übersetzer/ in: Karin Meddekis
Seitenzahl: 333 Seiten
ISBN: 978 – 3 – 404 – 77060 – 1
Meine Ausgabe: Taschenbuch von März 2006
Der Autor – James Patterson
James Patterson (* 1949 in New York) ist ein US-amerikanischer Krimiautor.
Patterson wuchs auf im US-Staat New York und studierte Englische Literatur an der Vanderbilt University in Nashville. 1971 begann er als Werbetexter bei der internationalen Werbeagentur J Walter Thompson und wurde innerhalb kurzer Zeit Leiter der Werbeabteilung. Von 1990 bis 1996 war er Vorsitzender des nordamerikanischen Unternehmensteils.Nebenher begann er mit dem Schreiben von Kriminalromanen und 1976 erschien nach anfänglichen Schwierigkeiten einen Verlag zu finden sein erster Roman "Die Toten wissen aber gar nichts". Er wurde auf Anhieb mit dem Edgar Allan Poe Award, dem wichtigsten US-Krimipreis, als bester Nachwuchsautor ausgezeichnet.Nach mehreren Einzelromanen, begann er 1992 seine Erfolgsserie um Alex Cross, dem Washingtoner Polizeipsychologen. Seit 1996 widmet er sich verstärkt dem Schreiben und 2001 folgte die Serie mit Lindsay Boxer, Inspektorin in San Francisco.James Patterson zählt mittlerweile zu den internationalen Bestsellerautoren. Seine Bücher wurden bisher über 25 Millionen mal verkauft und in 27 Sprachen übersetzt. Die ersten beiden Alex-Cross-Romane wurden verfilmt (...denn zum Küssen sind sie da (1997) und Im Netz der Spinne (2000)). In beiden Filmen spielt Morgan Freeman die Rolle des Alex Cross. Der erste Roman um Lindsay Boxer (Der 1. Mord) wurde für den US-Fernsehsender NBC unter dem Titel First To Die mit Pam Grier und Sean Young verfilmt.
Quelle: www.wikipedia.de
Der Klappentext
Als die 16 jährihe Kathleen Beavier plötzlich schwanger wird, sind ihre Eltern entsetzt. Doch noch mehr verstört sie die beharrliche Aussage ihrer Tochter, niemals mit einem Jungen geschlafen zu haben. Und auch die Untersuchungen mehrerer Ärzte ergeben ein eindeutiges Bild: Kathleen ist immer noch Jungfrau! Der Bostoner Kardinal beauftragt ehemalige Nonne Anne Fitzgerald, der Sache auf den Grund zu gehen. Denn vor achtzig Jahren wurde die Geburt eines göttlichen Kindes prophezeit. Auch der Vatikan schickt einen Mitarbeiter. Nicholas Rosetti. Dieser ist Anne Fitzgerald in einem voraus: Er weiß, dass in Irland eine vierzehjährige Jungfrau ebenfalls ein Kind erwartet. Und er weiß auch, dass eines der beiden Kinder der Sohn Gottes, das andere das Kind Satans ist...
Der Inhalt in eigenen Worten
Kathleen ist geschockt: Obwohl sie nie mit einem Jungen geschlafen hat, ist sie plötzlich schwanger. Verstört und entschlossen geht sie in eine Frauenklinik, um abtreiben zu lassen. Doch dazu kommt es nicht. Denn die Ärztin, die den Eingriff vornehmen soll, ist erhängt worden. Unter Schock schneidet sich Kathleen die Pulsadern auf, überlebt jedoch.
Der Kardinal John Rooney, inzwischen aufmerksam geworden, schickt die ehemalige Nonne Anne aus, um heraus zu finden, ob es sich um einen Schwindel handelt. Auch der Vatikan schickt zwei Männer aus – Justin O’Carrol und Nicholas Rosetti. Rosetti kennt die Prophezeiung von Fatima, die besagt, dass ein göttliches und ein Kind des Satans von zwei Jungfrauen geboren werden soll. Er soll nun herausfinden, welches Kind welches ist. Denn in Irland ist ebenfalls eine Jungfrau schwanger.
Während der Schwangerschaft der beiden Mädchen, brechen auf der ganzen Welt Katastrophen aus – Hungersnöte, längst vergessene Krankheiten wie Polio (Kinderlähmung), Naturkatastrophen.
Während Anne versucht aus Kathleen heraus zu bekommen, ob sie doch vielleicht nur schwindelt, kommt sie einem Ereignis auf die Spur, das Kathleen widerfahren ist und das so schrecklich war, dass sie sich nicht mehr erinnern kann...
Was es damit auf sich hat und wer nun das Kind Gottes und das des Satans gebären wird – lest selbst!
Meine Eindrücke
Ja, in gewissem Sinne klingt das doch eigentlich ganz spannend, oder?
Jedenfalls dachte ich das und musste das buch unbedingt haben. Doch schon nach den ersten Seiten des Buches stellte ich fest, dass alles etwas wirr dargestellt wird. Hat der Leser zu Beginn den Eindruck, das Buch wurde aus der Ich – Perspektive geschrieben, ändert sich das im nächsten Kapitel schon wieder. So geht es im gesamten Buch weiter. Immer, wenn es sich um Anne Fitzgerald dreht, ist sie die Erzählerin. Ich finde das nicht besonders gut, da es einfach verwirrend ist. Denn warum wird nur ihr Teil der Geschichte aus dieser Perspektive erzählt? Einen Sinn ergibt das für mich nicht.
Eine weitere Sache, die mir bei Romanen immer sehr wichtig ist, wäre die, dass die Figuren einem „echt“ erscheinen, dass man sie sich beim Lesen wirklich vorstellen kann. Das ist in „Die Wiege des Bösen“ leider so gar nicht der Fall. Das beginnt schon bei Kathleen und Colleen, den beiden Jungfrauen. Sie unterscheiden sich meiner Ansicht nach absolut nicht von einander. Hätte man die Namen der beiden weggelassen, könnte man denken, dass es sich um ein und dieselbe Figur handelt. Beide Mädchen sind dermaßen farblos und grau, dass es kaum Spaß macht, zu lesen. Ebenso verhält es sich mit Justin O’Carrol und Nicholas Rosetti. Gut, zum Ende hin, kann man sich Pater Rosetti schon etwas besser vorstellen, da er ein kleiner Fanatiker zu sein scheint. Die Handlungen und Justin O’Carrol hingegen bleiben genauso blass, wie die der Jungfrauen. Zwar wird beschrieben, wie er sich vor Jahren in die damalige Nonne Anne verliebt hat und dass es ihm sehr ernst war, dennoch stecken hinter dieser Beschreibung keine Gefühle oder Emotionen. Sie wird in meinen Augen vollkommen kalt dargestellt. Das Gleiche ist der Fall, wenn Anne sich an diese Sache erinnert. Vor allem wirkt es sehr unglaubwürdig, dass sie im einen Moment noch an Kathleen (die neuerdings und ganz schnell ihre beste Freundin geworden ist) denkt und grübelt, was das alles zu bedeuten hat, und im anderen Moment wieder in Gedanken bei Justin ist und ihn ganz plötzlich sehen will. Alles sehr merkwürdig.
In der Inhaltsangabe, die auf dem Buchrücken zu finden ist, steht, dass die Eltern von Kathleen ja so unheimlich geschockt sind, von ihrer Schwangerschaft. Im Buch selbst hingegen, findet man davon so gut wie nichts. Ich kann mich zumindest nicht erinnern, viel drüber gelesen zu haben.
Wirr finde ich übrigens auch die vielen Handlungsstränge und die demenstprechenden Sprünge. Erst geht es fünf Kapitel lang um Kathleen und Anne und im nächsten Kapitel geht es wieder um die Anfälle, die Pater Rosetti auf seinem Weg nach Irland hat. Aha. Viele Dinge sind für mich einfach zu auseinander gerissen. Hinzu kommt, dass die Handlung plötzlich in Richtungen getrieben wird, die ich beim besten Willen nicht mehr nachvollziehen kann. Fanatastisch – okay – übertrieben – nein.
Und übertrieben ist hier eine ganze Menge. So z.B. das Ende. Es ist vollkommen unglaubwürdig, aus den Finger gesogen und zeugt von Ideenlosigkeit des Autors. Schade, da hätte man sicher einiges drauf machen können. Neben dem Ende, welches vollkommen aus der Rolle fällt, gibt es hier einige Logikfehler. Auf die möchte ich allerdings nicht näher eingehen, da ich sonst das Ende verraten müsste.
Was bleibt nach soviel Negativem noch an positiven Aspekten zu berichten?
Um ehrlich zu sein, nicht viel. Die einzige spannende Stelle in diesem Buch, ist der Prolog. Ansonsten dümpelt es in Sachen Spannung eher lahm vor sich hin. Gut beschrieben und vor allem nachvollziehbar fand ich allerdings am Ende die Reaktionen der Menschen auf der ganzen Welt, als Kathleen und Colleen endlich ihre Kinder zur Welt bringen. Denkt man an die (übertriebene) Euphorie, die herrschte, als wir einen neuen Papst bekommen haben (yippieh), ist auch das im Buch Beschriebene nahe an der möglichen Realität. Ansonsten bleibt außer der spannend klingenden Story und dem leichten Schreibstil leider nicht viel übrig, dass ich an Positivem finden kann. So schwanke ich zwischen zwei und drei Sternen. Ich denke aber, dass es eher zwei Sterne werden, da ich euch dieses Buch wirklich nicht empfehlen kann. Wer sich für solche Themen interessiert, ist mit anderer Lektüre sicher besser bedient.
Leseprobe
Irgendetwas stimmte hier nicht. Kathleen hatte ein ungutes Gefühl. Sie spürte, dass sie hätte gehen müssen, aber es hatte sie soviel Mut gekostet, überhaupt hierher zu kommen. Die Luft war trübe, fast klebrig. Es roch nach Alkohol. Aber war da nicht noch etwas? Kathleen riss die Augen weit auf. Es dauerte ein paar Sekunden, bis ihr das Ausmaß des Schreckens bewusst wurde. Eine junge, dunkelhaarige Frau hing an einem Haken oben an der Wand. Sie trug einen weißen Arztkittel. Auf ihren Namensschild stand Dr. Higgins. Um ihren Hals, der mindestens doppelt so lang war wie normalerweise, war ein Strick geknüpft. Hals und Gesicht hatten eine scheußliche dunkelrote Farbe angenommen. Die Augen waren blutunterlaufen und wie vor Angst erstarrt. Das braune Haar fiel über die Schultern. [...]
Diese Stelle habe ich gewählt, weil sie die einzige ist, an der das Buch für mich spannend war.
Hier hat man tatsächlich den Eindruck, das Buch würde was hergeben... So kann man sich täuschen. :O(
Danke, für’s Lesen und Bewerten
-blessed be-
70 Bewertungen, 26 Kommentare
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07.06.2008, 21:04 Uhr von Iris1979
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich. LG aus Wien Iris
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10.04.2007, 15:47 Uhr von melliCLP
Bewertung: sehr hilfreichlg sh melli :)
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23.03.2007, 16:50 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichschade, der Titel hörte sich gut an
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03.03.2007, 00:49 Uhr von panico
Bewertung: sehr hilfreichlg panico:-)
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27.02.2007, 21:12 Uhr von bianca24
Bewertung: sehr hilfreich◄ Sehr hilfreich! Viele Grüße, Bianca ►
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25.02.2007, 19:28 Uhr von jenny123
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße,Jenny123;-))
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25.02.2007, 13:43 Uhr von Matze1195
Bewertung: sehr hilfreich~sh~ & L.G.
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25.02.2007, 13:07 Uhr von Qantas
Bewertung: sehr hilfreichSH - Grüße aus Köln! :-)
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25.02.2007, 11:10 Uhr von Junxmutter
Bewertung: sehr hilfreichs.h. + l.G. Bettina
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25.02.2007, 10:57 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSchönen Sonntag noch! LG Damaris :-)
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25.02.2007, 10:04 Uhr von Sayenna
Bewertung: sehr hilfreichsh :-)
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25.02.2007, 02:25 Uhr von taz772112
Bewertung: sehr hilfreichDas habe ich auch! :o)
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24.02.2007, 21:22 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichGelesen habe ich das auch, ich fand das nicht so prickelnd, Lg Chrissy
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24.02.2007, 21:12 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh...LG Uwe
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24.02.2007, 19:08 Uhr von vicamaus
Bewertung: sehr hilfreichDie Handlung ist ja ganz spannend, aber schade, dass es anscheinend nicht gut geschrieben ist.. LG und SH
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24.02.2007, 18:08 Uhr von LittleSparko
Bewertung: sehr hilfreichlg, daniela
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24.02.2007, 16:55 Uhr von steve_77
Bewertung: sehr hilfreichLG Steve
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24.02.2007, 16:18 Uhr von DOMMEL
Bewertung: sehr hilfreichSÖRRR HÖÜLLFRAISZZCCHHH :-)))
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24.02.2007, 15:57 Uhr von HiRD1
Bewertung: sehr hilfreich~~ SH. Gruß, Ralf ~~
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24.02.2007, 15:49 Uhr von sandrad198
Bewertung: sehr hilfreich**sh + lg ** Sandra :o)
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24.02.2007, 15:49 Uhr von Nettiteddy
Bewertung: sehr hilfreichLG Netti
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24.02.2007, 15:40 Uhr von mu4you
Bewertung: sehr hilfreichsh LG mu4you
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24.02.2007, 15:25 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh, LG Biggi :-)
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24.02.2007, 15:19 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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24.02.2007, 15:13 Uhr von MarkusH18
Bewertung: sehr hilfreichToller und informativer Bericht, deshalb ein "sehr hilfreich" von mir! Weiter so! Gruß Markus!!
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24.02.2007, 15:06 Uhr von LadySimara
Bewertung: sehr hilfreichSH und Liebe Grüße Steffi :-)
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