Erfahrungsbericht von MDC11
Ein bisschen wenig Handlung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es war heute morgen um 1 Minute nach Mitternacht so weit. In der Mitternachtspremiere wurde der mit großen Werbe- und Medienrummel angekündigte Nachfolger von „Titanic“auf die Leinwand gebeamt. „Perarl Harbor“ so heißt das Epos von Michael Bay, das sich mit einem Trauma der USA auseinandersetzt.
Rafe (Ben Affleck) und Danny (Josh Hartnett) sind schon seit ihrer Kindheit die besten Freunde und beide verbindet der Traum vom Fliegen. Als Kinder übten sie schon in nicht mehr funktionsfähigen Maschinen wie es im Luftkampf zugehen wird und auch gemeinsam heben sie das erste Mal vom Boden ab.
Im Jahre 1941 sind beide bei der US Army Airforce als Piloten und Rafe brennt darauf endlich seine Erfahrungen an der Front zu testen. So meldet er sich freiwillig zur britischen Eagle-Squadron. Dies ist eine Einheit in der amerikanische Freiwillige gegen Hitler-Deutschland kämpfen können. Kurz vor seiner Abreise lernt Rafe die Navy-Krankenschwester Evelyn (Kate Backinsale) kennen und lieben. Übrigens habe ich mich in diesen Szenen sehr köstlich amüsiert. Kate ermöglicht es Rafe, der durch eine Leseschwäche fast durch den Eignungstest gefallen ist, seine Pilotenlaufbahn vorzusetzen. Weil er sich bedanken möchte drängelt er sich vor, bekommt von ihr anschließend noch 2 Impfungen, die ihm zu Boden gehen lassen. Dabei bricht er sich zu allem Überfluß auch noch die Nase. Zwischen den beiden beginnt eine Romanze, die durch den bevorstehenden Kriegseinsatz von Rafe beendet wird. Beide schreiben sich über den Kanal jeden Tag.
Rafe kämpft auf der anderen Seite der Welt und bei einem Einsatz stürzt seine Maschine in den Ärmelkanal und geht unter. Danny bekommt die Nachricht, das Rafe tot sei und überbringt Evelyn die traurige Mitteilung. Nach 3 Monaten treffen sie sich zufällig wieder und verbringen einen Abend in Erinnerungen miteinander. Beide hatten sich in der Zwischenzeit aus lauter Trauer in Arbeit geflüchtet. Doch beide erkennen auch , daß das Leben weitergehen muß – ohne Rafe. Sie verlieben sich ineinander und nach einem abendlichen Rundflug über Hawaii (natürlich mit seinem Militärjet) verbringen sie ein wunderschönes Schäferstündchen im Fallschirmlager.
Inzwischen ist es Anfang Dezember und die Japaner haben unter strengster Geheimhaltung einen Angriff auf den amerikanischen Flottenstützpunkt im Pazifik vorbereitet. Dafür haben sie sich monatelang vorbereitet, indem sie ihre Torpedos modernisierten und ihre Piloten viele Übungsangriffe fliegen ließen. In Amerika ist zu dieser Zeit die Stimmung sehr angespannt und weder die Stimmen, die einem Kriegseintritt der USA fordern noch die Gegner können sich klar durchsetzen.
Inzwischen entwickelt sich die Beziehung zwischen Danny und Evelyn weiter, bis zu dem Tag als Rafe bei ihr auftaucht...
Rafe konnte sich aus seinem sinkenden Flugzeugwrack befreien und wurde durch einen französischen Fischer gerettet. Nachdem es ihm gelungen ist, das besetzte Frankreich zu verlassen ist er wieder da...
Nun steht die Freundschaft der beiden auf dem Spiel. Rafe sieht sich von Danny hintergangen und auch Kate steht zwischen den Männern. Aber ehe es zu einem großen Showdown derGefühle kommt – prügeln tun sich die beiden aber trotzdem – geht die Sonne an diesem 07. Dezember 1941 auf...
... und japanische Janes, Zeros und Kates fliegen durch das Hafenbecken von Pearl Habor und laden ihre ersten Bomben im Hafenbecken und auf den Decks der Schlachtschiffe im Hafen. Auch Torpedos kommen zum Einsatz und treffen die noch schlafende US-Marine.
Rafe und Danny schlagen sich zu ihrem Stützpunkt durch, wo der Angriff inzwischen auch schon bemerkt wurde. Doch es gelingt ihnen nicht, die Maschinen zu erreichen und den Japanern in der Luft Paroli zu bieten. Deshalb weichen sie zu einem kleinen Feldflughafen aus, auf dem einige Maschinen noch zur Wartung stehen. Es gelingt Rafe und Danny zwei Maschinen in di e Luft zu bekommen und insgesamt 7 Japaner abzuschießen. Krieg in Hawaihemden...
Währenddessen erlebt auch Kate ihren Kriegsausbruch im Lazarett, wo die ersten Verwundeten eintreffen. Da es so viele Verwundete sind, hat Kate die Aufgabe, die Patienten nach Schwere ihrer Verletzung zu gruppieren. Sie spielt Herrin über Leben und Tod.
Innerhalb einer Stunde ist der Angriff vorbei. Die Warnungen aus Washington, daß die Japaner einen Angriff planen erreichen den US-Admiral Kimmel etwa 30 Minuten nachdem die Japaner ihren Besuch in Pearl begonnen haben.
Doch da Rafe und Danny die einzigen Piloten der US Army Airforce mit Kampferfahrung sind, werden sie für ein Himmelfahrtskommando eingeplant. Sie sollen mit Bombern in´s Herz des japanischen Kaiserreiches vordringen und Bomben über Tokio abwerfen und anschließend in China landen. Bei diesem Einsatz kommt es zu einem Zusammenstoß mit Japanern, der nicht ganz glimpflich ausgeht...
So weit erst einmal die Story des Filmes.
Der historische Hintergrund ist sehr real umgesetzt worden. Neben dem Drehort, der alte Flottenstützpunkt auf Hawaii hat man sich sehr getreu an der Wirklichkeit gehalten. Es wurde sehr deutlich gezeigt, wie sehr sich die Militärs für unverwundbar hielten. Welcher Feind würde es schon wagen, mitten in das Herz der amerikansichen Pazifikflotte vorzustoßen, viele 1000 Meilen von Japan entfernt.
Die Amerikaner, die sich bis zu diesem Zeitpunkt zwar antideutsch und antijapanisch verhielten, waren in ihrer Mehrheit gegen einen Kriegseintritt. Präsident Roosevelt wäre lieber heute als morgen in den Kampf in Übersee eingetreten, als ihn nur mit materiel und ideologisch zu unterstützen.
Auch die japanische Gefahr wurde die ganze Zeit unterschätzt – auch wenn es Legenden gibt, die sagen die US-Regierung habe absichtlich entsprechende Informationen zurückgehalten um so den Kriegswillen der Amerikaner zu fördern.
Ben Affleck spielt d en jungen Draufgänger, der einen unbebändigen Drang hat, sein Vaterland zu verteidigen. Zusammen mit einigen anderen Militärs wird das Opfertum dargestellt, das ein Soldat seinem Land Amerika geben kann. So sagt ein Öffizier mittleren Alters, daß er sich lieber mit seinem Flugzeug auf ein lohnendes Ziel stürzen würde, als in japanische Gefangenschaft zu gehen. (die sicherlich nicht gerade ein Zuckerschlecken wäre).
Die von Ressigeur Michale Bay in Zusammenarbeit mit den ILM-Filmstudios geschaffenen Tricks. Lassen den Eindruck erwecken, als wäre man live dabei. Wenn eine Bombe ausgeklinkt wird, reitet man auf ihren Rücken mit ins Ziel.
Die Handlung an sich ist nicht so berauschend. Eine Frau steht zwischen 2 Männern und es steht deren Heiligstes auf dem Spiel: Die Männerfreundschaft.
Eigentlich hat mich der Film ein wenig enttäuscht und ich kann ihn nicht uneingeschränkt empfehlen. Wer einen Film tiefgreifender Handlung sehen will, ist in „Pearl Harbor“ sicherlich an der falschen Stelle. Wer jedoch Action und Trickeffekte eines gut gemachten Kriegsfilms sehen will, sollte reingehen. Tricktechnisch und historisch interessierte sind in diesem Film sicherlich gut aufgehoben.
Rafe (Ben Affleck) und Danny (Josh Hartnett) sind schon seit ihrer Kindheit die besten Freunde und beide verbindet der Traum vom Fliegen. Als Kinder übten sie schon in nicht mehr funktionsfähigen Maschinen wie es im Luftkampf zugehen wird und auch gemeinsam heben sie das erste Mal vom Boden ab.
Im Jahre 1941 sind beide bei der US Army Airforce als Piloten und Rafe brennt darauf endlich seine Erfahrungen an der Front zu testen. So meldet er sich freiwillig zur britischen Eagle-Squadron. Dies ist eine Einheit in der amerikanische Freiwillige gegen Hitler-Deutschland kämpfen können. Kurz vor seiner Abreise lernt Rafe die Navy-Krankenschwester Evelyn (Kate Backinsale) kennen und lieben. Übrigens habe ich mich in diesen Szenen sehr köstlich amüsiert. Kate ermöglicht es Rafe, der durch eine Leseschwäche fast durch den Eignungstest gefallen ist, seine Pilotenlaufbahn vorzusetzen. Weil er sich bedanken möchte drängelt er sich vor, bekommt von ihr anschließend noch 2 Impfungen, die ihm zu Boden gehen lassen. Dabei bricht er sich zu allem Überfluß auch noch die Nase. Zwischen den beiden beginnt eine Romanze, die durch den bevorstehenden Kriegseinsatz von Rafe beendet wird. Beide schreiben sich über den Kanal jeden Tag.
Rafe kämpft auf der anderen Seite der Welt und bei einem Einsatz stürzt seine Maschine in den Ärmelkanal und geht unter. Danny bekommt die Nachricht, das Rafe tot sei und überbringt Evelyn die traurige Mitteilung. Nach 3 Monaten treffen sie sich zufällig wieder und verbringen einen Abend in Erinnerungen miteinander. Beide hatten sich in der Zwischenzeit aus lauter Trauer in Arbeit geflüchtet. Doch beide erkennen auch , daß das Leben weitergehen muß – ohne Rafe. Sie verlieben sich ineinander und nach einem abendlichen Rundflug über Hawaii (natürlich mit seinem Militärjet) verbringen sie ein wunderschönes Schäferstündchen im Fallschirmlager.
Inzwischen ist es Anfang Dezember und die Japaner haben unter strengster Geheimhaltung einen Angriff auf den amerikanischen Flottenstützpunkt im Pazifik vorbereitet. Dafür haben sie sich monatelang vorbereitet, indem sie ihre Torpedos modernisierten und ihre Piloten viele Übungsangriffe fliegen ließen. In Amerika ist zu dieser Zeit die Stimmung sehr angespannt und weder die Stimmen, die einem Kriegseintritt der USA fordern noch die Gegner können sich klar durchsetzen.
Inzwischen entwickelt sich die Beziehung zwischen Danny und Evelyn weiter, bis zu dem Tag als Rafe bei ihr auftaucht...
Rafe konnte sich aus seinem sinkenden Flugzeugwrack befreien und wurde durch einen französischen Fischer gerettet. Nachdem es ihm gelungen ist, das besetzte Frankreich zu verlassen ist er wieder da...
Nun steht die Freundschaft der beiden auf dem Spiel. Rafe sieht sich von Danny hintergangen und auch Kate steht zwischen den Männern. Aber ehe es zu einem großen Showdown derGefühle kommt – prügeln tun sich die beiden aber trotzdem – geht die Sonne an diesem 07. Dezember 1941 auf...
... und japanische Janes, Zeros und Kates fliegen durch das Hafenbecken von Pearl Habor und laden ihre ersten Bomben im Hafenbecken und auf den Decks der Schlachtschiffe im Hafen. Auch Torpedos kommen zum Einsatz und treffen die noch schlafende US-Marine.
Rafe und Danny schlagen sich zu ihrem Stützpunkt durch, wo der Angriff inzwischen auch schon bemerkt wurde. Doch es gelingt ihnen nicht, die Maschinen zu erreichen und den Japanern in der Luft Paroli zu bieten. Deshalb weichen sie zu einem kleinen Feldflughafen aus, auf dem einige Maschinen noch zur Wartung stehen. Es gelingt Rafe und Danny zwei Maschinen in di e Luft zu bekommen und insgesamt 7 Japaner abzuschießen. Krieg in Hawaihemden...
Währenddessen erlebt auch Kate ihren Kriegsausbruch im Lazarett, wo die ersten Verwundeten eintreffen. Da es so viele Verwundete sind, hat Kate die Aufgabe, die Patienten nach Schwere ihrer Verletzung zu gruppieren. Sie spielt Herrin über Leben und Tod.
Innerhalb einer Stunde ist der Angriff vorbei. Die Warnungen aus Washington, daß die Japaner einen Angriff planen erreichen den US-Admiral Kimmel etwa 30 Minuten nachdem die Japaner ihren Besuch in Pearl begonnen haben.
Doch da Rafe und Danny die einzigen Piloten der US Army Airforce mit Kampferfahrung sind, werden sie für ein Himmelfahrtskommando eingeplant. Sie sollen mit Bombern in´s Herz des japanischen Kaiserreiches vordringen und Bomben über Tokio abwerfen und anschließend in China landen. Bei diesem Einsatz kommt es zu einem Zusammenstoß mit Japanern, der nicht ganz glimpflich ausgeht...
So weit erst einmal die Story des Filmes.
Der historische Hintergrund ist sehr real umgesetzt worden. Neben dem Drehort, der alte Flottenstützpunkt auf Hawaii hat man sich sehr getreu an der Wirklichkeit gehalten. Es wurde sehr deutlich gezeigt, wie sehr sich die Militärs für unverwundbar hielten. Welcher Feind würde es schon wagen, mitten in das Herz der amerikansichen Pazifikflotte vorzustoßen, viele 1000 Meilen von Japan entfernt.
Die Amerikaner, die sich bis zu diesem Zeitpunkt zwar antideutsch und antijapanisch verhielten, waren in ihrer Mehrheit gegen einen Kriegseintritt. Präsident Roosevelt wäre lieber heute als morgen in den Kampf in Übersee eingetreten, als ihn nur mit materiel und ideologisch zu unterstützen.
Auch die japanische Gefahr wurde die ganze Zeit unterschätzt – auch wenn es Legenden gibt, die sagen die US-Regierung habe absichtlich entsprechende Informationen zurückgehalten um so den Kriegswillen der Amerikaner zu fördern.
Ben Affleck spielt d en jungen Draufgänger, der einen unbebändigen Drang hat, sein Vaterland zu verteidigen. Zusammen mit einigen anderen Militärs wird das Opfertum dargestellt, das ein Soldat seinem Land Amerika geben kann. So sagt ein Öffizier mittleren Alters, daß er sich lieber mit seinem Flugzeug auf ein lohnendes Ziel stürzen würde, als in japanische Gefangenschaft zu gehen. (die sicherlich nicht gerade ein Zuckerschlecken wäre).
Die von Ressigeur Michale Bay in Zusammenarbeit mit den ILM-Filmstudios geschaffenen Tricks. Lassen den Eindruck erwecken, als wäre man live dabei. Wenn eine Bombe ausgeklinkt wird, reitet man auf ihren Rücken mit ins Ziel.
Die Handlung an sich ist nicht so berauschend. Eine Frau steht zwischen 2 Männern und es steht deren Heiligstes auf dem Spiel: Die Männerfreundschaft.
Eigentlich hat mich der Film ein wenig enttäuscht und ich kann ihn nicht uneingeschränkt empfehlen. Wer einen Film tiefgreifender Handlung sehen will, ist in „Pearl Harbor“ sicherlich an der falschen Stelle. Wer jedoch Action und Trickeffekte eines gut gemachten Kriegsfilms sehen will, sollte reingehen. Tricktechnisch und historisch interessierte sind in diesem Film sicherlich gut aufgehoben.
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