Pearl Harbor (VHS) Testbericht

Pearl-harbor-vhs-antikriegsfilm
ab 11,75
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004

Erfahrungsbericht von filmorama.de

"Es geschah an einem Sonntag morgen..."

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Story:
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New Jersey 1941. Rafe McCawley (Ben Affleck) und Danny Walker (Josh Hartnett) sind seit ihren Kindertagen beste Freunde. Wie Brüder sind sie aufgewachsen und das Fliegen war schon immer ihre große Leidenschaft. Inzwischen sind sie waghalsige junge Piloten im U.S. Army Air Corps. Bis eine eigenmächtige Entscheidung Rafes ihre Freundschaft auf die Probe stellt: Er hat sich als Freiwilliger zum "Eagle Squadron" gemeldet, einer Gruppe amerikanischer Soldaten, die auf Seiten der Engländer kämpft. Rafe lässt nicht nur seinen besten Freund zurück, sondern auch seine große Liebe Evelyn (Kate Beckinsale). Sie ist eine mutige junge Frau, die Rafe im Militärkrankenhaus kennen lernte, in dem sie als Krankenschwester arbeitet. Während Rafe in England sein Leben aufs Spiel setzt, werden Evelyn und Danny nach Pearl Harbor auf Hawaii versetzt....

Kritik:
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Wie dreht man ein erfolgreiches Kriegs-Epos mit „titanischen“ ausmaßen?:
Zuerst nehme man sich einen Regisseure, der sich mit Actionfilmen auskennt und der schon oft erfolgreiche Filme gedreht hat. In diesem Falle ist es Michael Bay, der Action-Spektakel wie „Armageddon“, „the Rock“ oder „Bad Boys“ in die Kinos brachte.
Dann brauch man noch einen Produzenten, der die Millionen vorlegen kann: Jerry Bruckheimer, Produzent von „Armageddon“ und von „Nur noch 60 Sekunden“.
Als nächstes werden die Schauspieler gecastet. Gesucht werden Gesichter, die man kennt und mit denen man Zuschauer in die Kinos locken kann. Gefunden wurden Ben Affleck („Dogma“) und Josh Artnett („Halloween H20“, „the Faculty“).
Als Bonus noch ein paar Oscarpreisträger und Newcomer: Kate Beckinsale, Jon Voight und Cuba Gooding jr. .
Außerdem benötigt man noch zukunftsweisende Special-Effects und ein bis dato noch nie zuvor überstiegenes Budget.

Bis dahin ist alles bestens gelungen, wenn man nicht noch ein gutes Drehbuch benötigte. Denn leider fiel die Wahl eines Drehbuchs von „Braveheart“-Autor Randal Wallace unglücklich aus:
Die Liebesgeschichte ist unglaublich, wie ich es zuvor noch nie gesehen habe...
Außerdem will Komik erzeugt werden, indem ein stotternder Soldat seine Kameraden vor dem Angriff der Japaner warnen will. Das war mehr als Fehl am Platz. So etwas kann man machen, wenn die erzählte Story nicht wirklich geschehen ist. Aber nicht bei so einen traurigen Teil der Weltgeschichte, wie diesem.
Hätte Michael Bay, der übrigens einer meiner Favoriten auf dem Regiestuhl ist, das Script besser ausgesucht und überarbeiten lassen, hätte man mit den zufüge gestandenen Mitteln einen „Titanic“- artigen Film drehen können. Nur leider war das nicht der Fall.


Fazit:
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Alles in allem ist der Film doch zu empfehlen, obwohl die Story ab und zu auch ziemlich lächerlich wirkt. Unterhalten wird man auf jeden Fall sehr gut.
Die Angriffs-Sequenz der Japaner auf Pearl Harbor ist atembraubend. Außerdem sind die Special-Effects zukunftsweisend und die Schauspieler wurden gut ausgewählt.
Der Weg in die Videothek lohnt sich allemal, auch wenn der Streifen nicht so geworden ist, wie man sich das vorher gedacht hat.

USA 2001
Regisseur: Michael Bay
Darsteller: Ben Affleck, Josh Artnett, Kate Beckinsale, Cuba Gooding Jr., Alec Baldwin, Jon Voight,
Produzent: Jerry Bruckheimer
Laufzeit: 160 min.


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9 Bewertungen, 2 Kommentare

  • stadtkommandant

    24.03.2002, 13:28 Uhr von stadtkommandant
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich gehe davon aus, das die Amis das wussten. Wer läst den schon seine Flotte so alleine ohne Flugzeugträger? Komisch das in Pearl Habor nur Zerstörer waren und keine Träger.

  • rapid8

    24.03.2002, 13:24 Uhr von rapid8
    Bewertung: sehr hilfreich

    guter bericht!man liest sich!cu!