Erfahrungsbericht von ZubZero024
Guter Kampf - Schlechte Umsetzung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Liebe Filmfreunde letztens habe ich mir "Pearl Harbour" angesehen. Über die grundsätzliche Handlung muss man sicherlich nichts mehr sagen oder erklären. Jeder dürfte wissen, worum es geht. Aber man muss über die Umsetzung des Films reden und das nicht ohne Kritik.
Das Dreistunden-Epos beginnt im Jahre 1923 als die beiden Hauptdarsteller noch Kinder sind. Es wird gezeigt, wie sie sich damals schon fürs fliegen begeistert haben. Danach kommt ein großer Sprung ins Frühjahr 1941. Die beiden Freunde sind natürlich zusammen zum Militär gegangen und sind die beiden besten Flieger ihres Jahrgangs. Es wird der banale Berufsalltag eines amerikanischen Soldaten eindringlich gezeigt, der davon träumt endlich in den Krieg ziehen zu können, der ja schon seit über zwei Jahren in Europa tobt. Der eine der beiden Freunde (Matt Damon) bekommt die Chance als Flieger für die britische Royal Airforce gegen die Deutschen zu kämpfen. Er verlässt also seine Freundin, eine Krankenschwester, und zieht in den Krieg. Der andere Freund kommt mit der Zeit der Freundin von Matt Damon immer näher und als die Nachricht eintrifft Damon sei abgeschossen worden, verlieben sie sich in einander. Diese Nachricht entpuppt sich aber als ein Gerücht und eines Tages steht Damon wieder vor der Tür seiner Geliebten. Danach ist Filmpause.
Bis hierhin sind geschlagene eine Stunde und 40 Minuten vorbei. Man hat als Zuschauer bisher nur eine schnöde amerikanische Schnulze gesehen, die in keinster Weise was mit dem Überfall auf Pearl Harbour zutun hat. Außer vielleicht, dass sie auf Hawaii spielt.
Als der Film weitergeht beginnen die wohl spannendsten 40 Minuten des Films. Endlich ein bisschen Aktion. Der Angriff beginnt. In diesen 40 Minuten erlebt der Kinozuschauer eine kleine Entschädigung für den langen Vorlauf. Solche Aufnahmen habe ich noch nicht gesehen. Absolut super gemacht. Die Kamera zeigt zum Beispiel wie eine Bombe von einem Flieger ausgeklingt wird. Die Kamera bleibt so lange auf die stürzende Bombe, bis sie explodiert. Wahnsinn! Alleine für diese Aufnahme lohnt es sich den Film im Kino zu sehen.
Als der Angriff vorbei ist und Pearl Harbour in Schutt und Asche liegt schaue ich auf meine Uhr und stelle erstaunt fest, dass der Film noch circa 45 Minuten geht. Was soll den jetzt noch kommen?
Was jetzt kommt zeigt ganz deutlich, dass die Amis richtig schlechte Verlierer sind. Sie zeigen die Operation "Dolittle". Eine Art Vergeltungsangriff der Amis gegen die Japaner. Sie greifen mit Bombern Industrieanlagen in Japan an. Ich weiss bis heute nicht, ob es die Operation Dolittle wirklich gegeben hat. Bei dieser Operation verstirbt der Freund von Matt Damon und der Film endet in einer amerikanischen Idylle in der Matt Damon und seine Frau auf einer Farm stehen und ihr Sohn spielt auf einer Wiese. Im Hintergrund erzählt die Frau eine Art Moral von der Geschichte. In dieser Moral sagt sie den Satz "Der Krieg hat uns alle verändert." Als dieser Satz fällt springe ich fast vor Zorn von meinem Sitz. Natürlich verändert jeder Krieg die Menschen. Dafür ist ein Krieg viel zu furchtbar und grausam, als dass er das nicht tun würde. Wenn man aber diesen Film aufmerksam verfolgt hat, bekommt man das Gefühl, dass dieser Satz positiv gemeint ist. Soll heißen, dass der Krieg etwas positives ist und die Menschen positiv verändert hat. Ich halte einen solchen Satz bezogen auf den zweiten Weltkrieg für sehr problematisch. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Wenn die Kampfszenen nicht so außergewöhnlich wären, könnte man sich das Geld für diesem Film sparen. Allerdings wirken sie ganz besonders im Kino oder auf einer Großbildleinwand so atemberaubend. Ich denke man sollte sich diesem Film nur im Kino anschauen, damit man die Wirkung dieser tollen Szenen voll genießen kann. Ansonsten sollte man die ersten 90 Minuten vorspulen.
Das Dreistunden-Epos beginnt im Jahre 1923 als die beiden Hauptdarsteller noch Kinder sind. Es wird gezeigt, wie sie sich damals schon fürs fliegen begeistert haben. Danach kommt ein großer Sprung ins Frühjahr 1941. Die beiden Freunde sind natürlich zusammen zum Militär gegangen und sind die beiden besten Flieger ihres Jahrgangs. Es wird der banale Berufsalltag eines amerikanischen Soldaten eindringlich gezeigt, der davon träumt endlich in den Krieg ziehen zu können, der ja schon seit über zwei Jahren in Europa tobt. Der eine der beiden Freunde (Matt Damon) bekommt die Chance als Flieger für die britische Royal Airforce gegen die Deutschen zu kämpfen. Er verlässt also seine Freundin, eine Krankenschwester, und zieht in den Krieg. Der andere Freund kommt mit der Zeit der Freundin von Matt Damon immer näher und als die Nachricht eintrifft Damon sei abgeschossen worden, verlieben sie sich in einander. Diese Nachricht entpuppt sich aber als ein Gerücht und eines Tages steht Damon wieder vor der Tür seiner Geliebten. Danach ist Filmpause.
Bis hierhin sind geschlagene eine Stunde und 40 Minuten vorbei. Man hat als Zuschauer bisher nur eine schnöde amerikanische Schnulze gesehen, die in keinster Weise was mit dem Überfall auf Pearl Harbour zutun hat. Außer vielleicht, dass sie auf Hawaii spielt.
Als der Film weitergeht beginnen die wohl spannendsten 40 Minuten des Films. Endlich ein bisschen Aktion. Der Angriff beginnt. In diesen 40 Minuten erlebt der Kinozuschauer eine kleine Entschädigung für den langen Vorlauf. Solche Aufnahmen habe ich noch nicht gesehen. Absolut super gemacht. Die Kamera zeigt zum Beispiel wie eine Bombe von einem Flieger ausgeklingt wird. Die Kamera bleibt so lange auf die stürzende Bombe, bis sie explodiert. Wahnsinn! Alleine für diese Aufnahme lohnt es sich den Film im Kino zu sehen.
Als der Angriff vorbei ist und Pearl Harbour in Schutt und Asche liegt schaue ich auf meine Uhr und stelle erstaunt fest, dass der Film noch circa 45 Minuten geht. Was soll den jetzt noch kommen?
Was jetzt kommt zeigt ganz deutlich, dass die Amis richtig schlechte Verlierer sind. Sie zeigen die Operation "Dolittle". Eine Art Vergeltungsangriff der Amis gegen die Japaner. Sie greifen mit Bombern Industrieanlagen in Japan an. Ich weiss bis heute nicht, ob es die Operation Dolittle wirklich gegeben hat. Bei dieser Operation verstirbt der Freund von Matt Damon und der Film endet in einer amerikanischen Idylle in der Matt Damon und seine Frau auf einer Farm stehen und ihr Sohn spielt auf einer Wiese. Im Hintergrund erzählt die Frau eine Art Moral von der Geschichte. In dieser Moral sagt sie den Satz "Der Krieg hat uns alle verändert." Als dieser Satz fällt springe ich fast vor Zorn von meinem Sitz. Natürlich verändert jeder Krieg die Menschen. Dafür ist ein Krieg viel zu furchtbar und grausam, als dass er das nicht tun würde. Wenn man aber diesen Film aufmerksam verfolgt hat, bekommt man das Gefühl, dass dieser Satz positiv gemeint ist. Soll heißen, dass der Krieg etwas positives ist und die Menschen positiv verändert hat. Ich halte einen solchen Satz bezogen auf den zweiten Weltkrieg für sehr problematisch. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Wenn die Kampfszenen nicht so außergewöhnlich wären, könnte man sich das Geld für diesem Film sparen. Allerdings wirken sie ganz besonders im Kino oder auf einer Großbildleinwand so atemberaubend. Ich denke man sollte sich diesem Film nur im Kino anschauen, damit man die Wirkung dieser tollen Szenen voll genießen kann. Ansonsten sollte man die ersten 90 Minuten vorspulen.
12 Bewertungen, 2 Kommentare
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01.04.2002, 19:55 Uhr von filmorama.de
Bewertung: sehr hilfreichganz genau meine meinung...cu filmorama.de
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20.03.2002, 16:42 Uhr von Teamon
Bewertung: sehr hilfreichGut beschrieben!! Tschaui Robert!
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