Erfahrungsbericht von YetiChris
Nur 40 Minuten, die sich lohnen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
"Hach, was sind Amerikaner edel, mutig und heldenhaft!!!"
Dieses ironische Zitat hörte ich nach dem ewig scheinenden Besuch des Films "Pearl Habour" im Kino letztes Jahr öfter. Und das ist auch leider der einzige Eindruck, den dieser Film nachhaltig bei mir hinterläßt. (Ich beziehe mich ausschließlich auf die Kino-version, den auf DVD oder VHS kommt mir dieser Film sicherlich nie ins Haus).
Aber zunächst zur
STORY
---------------------------------------
Zwei ganz dicke Freunde (Rafe und Danny) wachsen auf mit dem Wunsch, Flieger zu werden. 1940 haben sie es dann geschafft und sind Kampfpiloten bei der US Army. Rafe verliebt sich in die schöne Krankenschwester Evelyn, verlässt sie aber, weil er sich freiwillig zum Kriegseinsatz in Europa gemeldet hat. Danny und Evelyn werden nach Hawaii versetzt.
Es kommt wie es kommen muß: Rafe wird über England abgeschossen und gilt als tot. Danny und Evelyn verlieben sich inneinander. NAch Monaten taucht Rafe plötzlich wieder auf...
Zwischenfazit:
Bisher ein ziemlich schwacher Film. Die Leistung der Darsteller sind nach meiner Meinung unterste Kategorie und auch die Liebesgeschichte(n) sind dermaßen seicht, das es mich schauerte. Auch die etwas seltsam anmutenden Szenen, in denen die japanische Vorbereitung auf den Angriff gezeigt werden, haben mich eher zum schmunzeln angeregt. Einzig positiv erwähnenswert sind die schon sehr beeindruckenden Flugsequenzen.
... Bevor es kurz großen Konfrontation zwischen den Freunden kommt, greifen am 7.12.1941 die Japaner Pearl Habour in einem Überraschungsanriff an.
DIE GUTEN 40 MINUTEN
Jetzt beginnt eine Special Effects-Show sondergleichen. Nach meiner Meinung stellt die Inszenierung des Angriffs sogar Filme wie "Titanic" in den Schatten. Zwar ist das Grauen des Krieges nicht ganz so persönlich und schreckenerregend wie in "der Soldat James Ryan", aber in den Szenen im Lazarett bekommt man vielleicht ein kleinen Eindruck davon. Diese Kriegssequenz endet mit der Pause (der Film dauert ja 3 Stunden.
DER SCHWACHE REST
Natürlich kocht nach dem Angriff in allen edelen und guten Amerikanern die Wut auf die Japaner. Und Weil Rafe und Danny ja auch noch mutige Amerikaner sind, melden sie sich freiwillig zu einem Bombenangriff auf Tokio, von dem nur einer der beiden, natürlich nach heldenhaftem Kampf, lebend zu der inzwischen schwangeren Evelyn, zurückkehrt...
DER GANZ SCHWACHE REST
Hier schon mal ein guter Tipp: Wenn am ende des Films eine Flugzeugtür aufgeht und eine Person mit Sarg herauskommt, könnt Ihr getrost aufstehen und gehen (wenn Ihr es nicht schon früher getan habt, ich war ein paarmal kurz davor). Es folgt eigentlich nur noch Hurra-Patriotismus in Reinkultur mit schwülstigen bildern und einer schwülstigen Ansprache, die dieses Amerikanische Trauma am Schluss sogar noch als einen Quasi-Sieg hinstellt. Nach meiner Ansicht hätte man das, sowie große Teile des Film, weglassen können. Aber, von Nichael Bay, dem Regiseur, konnte man nach "Armageddon" und dem Produzenten J. Bruckheimer eigentlich nichts anderes erwarten. Ihre Filme zeichnen sich meistens durch vollkommen überzogenen Patriotismus aus. In diesem Fall geht das sogar mit einer bewussten Verdrehung der historischen Tatsachen überein.
FAZIT:
Für 40 wirklich sehenswerte und hervorragend dargestllte Minuten (plus ein paar ansprechender Flugszenen vorher und nachher) muss man nach meiner Ansicht nicht 3 Stunden im Kino ausharren. Leider ist der Film an manchen Stellen auch Unfreiwillig komisch, für mich etwas unpassend bei solch einem Stoff. Für geschichtlich Interessierte eignet sich sowieso eher der Film "Tora! Tora! Tora!" aus den 50ern. Der ist zwar genauso lang, hat nicht die gleichen Supereffekte (wie auch), ist aber
1. Historisch fundierter als "Pearl Harbor"
2. ausgeglicheren in der Dastellung von Japaneren und Amerikanern.
Für mich ist Pearl Habour bei weitem nicht der "Film des Jahres 2001", wie er landläufig tituliert wurde, sondern allenfalls nur unteres mittelmaß, eher noch darunter.
Dieses ironische Zitat hörte ich nach dem ewig scheinenden Besuch des Films "Pearl Habour" im Kino letztes Jahr öfter. Und das ist auch leider der einzige Eindruck, den dieser Film nachhaltig bei mir hinterläßt. (Ich beziehe mich ausschließlich auf die Kino-version, den auf DVD oder VHS kommt mir dieser Film sicherlich nie ins Haus).
Aber zunächst zur
STORY
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Zwei ganz dicke Freunde (Rafe und Danny) wachsen auf mit dem Wunsch, Flieger zu werden. 1940 haben sie es dann geschafft und sind Kampfpiloten bei der US Army. Rafe verliebt sich in die schöne Krankenschwester Evelyn, verlässt sie aber, weil er sich freiwillig zum Kriegseinsatz in Europa gemeldet hat. Danny und Evelyn werden nach Hawaii versetzt.
Es kommt wie es kommen muß: Rafe wird über England abgeschossen und gilt als tot. Danny und Evelyn verlieben sich inneinander. NAch Monaten taucht Rafe plötzlich wieder auf...
Zwischenfazit:
Bisher ein ziemlich schwacher Film. Die Leistung der Darsteller sind nach meiner Meinung unterste Kategorie und auch die Liebesgeschichte(n) sind dermaßen seicht, das es mich schauerte. Auch die etwas seltsam anmutenden Szenen, in denen die japanische Vorbereitung auf den Angriff gezeigt werden, haben mich eher zum schmunzeln angeregt. Einzig positiv erwähnenswert sind die schon sehr beeindruckenden Flugsequenzen.
... Bevor es kurz großen Konfrontation zwischen den Freunden kommt, greifen am 7.12.1941 die Japaner Pearl Habour in einem Überraschungsanriff an.
DIE GUTEN 40 MINUTEN
Jetzt beginnt eine Special Effects-Show sondergleichen. Nach meiner Meinung stellt die Inszenierung des Angriffs sogar Filme wie "Titanic" in den Schatten. Zwar ist das Grauen des Krieges nicht ganz so persönlich und schreckenerregend wie in "der Soldat James Ryan", aber in den Szenen im Lazarett bekommt man vielleicht ein kleinen Eindruck davon. Diese Kriegssequenz endet mit der Pause (der Film dauert ja 3 Stunden.
DER SCHWACHE REST
Natürlich kocht nach dem Angriff in allen edelen und guten Amerikanern die Wut auf die Japaner. Und Weil Rafe und Danny ja auch noch mutige Amerikaner sind, melden sie sich freiwillig zu einem Bombenangriff auf Tokio, von dem nur einer der beiden, natürlich nach heldenhaftem Kampf, lebend zu der inzwischen schwangeren Evelyn, zurückkehrt...
DER GANZ SCHWACHE REST
Hier schon mal ein guter Tipp: Wenn am ende des Films eine Flugzeugtür aufgeht und eine Person mit Sarg herauskommt, könnt Ihr getrost aufstehen und gehen (wenn Ihr es nicht schon früher getan habt, ich war ein paarmal kurz davor). Es folgt eigentlich nur noch Hurra-Patriotismus in Reinkultur mit schwülstigen bildern und einer schwülstigen Ansprache, die dieses Amerikanische Trauma am Schluss sogar noch als einen Quasi-Sieg hinstellt. Nach meiner Ansicht hätte man das, sowie große Teile des Film, weglassen können. Aber, von Nichael Bay, dem Regiseur, konnte man nach "Armageddon" und dem Produzenten J. Bruckheimer eigentlich nichts anderes erwarten. Ihre Filme zeichnen sich meistens durch vollkommen überzogenen Patriotismus aus. In diesem Fall geht das sogar mit einer bewussten Verdrehung der historischen Tatsachen überein.
FAZIT:
Für 40 wirklich sehenswerte und hervorragend dargestllte Minuten (plus ein paar ansprechender Flugszenen vorher und nachher) muss man nach meiner Ansicht nicht 3 Stunden im Kino ausharren. Leider ist der Film an manchen Stellen auch Unfreiwillig komisch, für mich etwas unpassend bei solch einem Stoff. Für geschichtlich Interessierte eignet sich sowieso eher der Film "Tora! Tora! Tora!" aus den 50ern. Der ist zwar genauso lang, hat nicht die gleichen Supereffekte (wie auch), ist aber
1. Historisch fundierter als "Pearl Harbor"
2. ausgeglicheren in der Dastellung von Japaneren und Amerikanern.
Für mich ist Pearl Habour bei weitem nicht der "Film des Jahres 2001", wie er landläufig tituliert wurde, sondern allenfalls nur unteres mittelmaß, eher noch darunter.
20 Bewertungen, 3 Kommentare
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28.03.2002, 13:14 Uhr von sidhe
Bewertung: sehr hilfreichBrrr, ein Film, der (erwartungsgemäß) vor Patriotismus zu triefen scheint *schüttel*
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24.02.2002, 15:21 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichGUTER BEITRAG - VIELLEICHT LIEST MAN SICH JA MAL WIEDER!?!
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24.02.2002, 15:04 Uhr von Megadrom
Bewertung: sehr hilfreichsehr schöner bericht über einen mittelmäßigen Film mit geiler Special Effects. Mach weiter so. Man liest sich. Megadrom
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