Pearl Harbor (VHS) Testbericht

Pearl-harbor-vhs-antikriegsfilm
ab 11,75
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Erfahrungsbericht von kingsunday

Faszination pur!!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Inhalt:
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Pearl Harbor erzählt eine epische Liebesgeschichte, die in den Tagen angesiedelt ist, als die Vereinigten Staaten Amerikas den fatalen Schritt vom Frieden in den Zweiten Weltkrieg unternahmen. Die Geschichte folgt zwei wagemutigen jungen Piloten, Rafe McCawley und Danny Walker, die wie Brüder miteinander aufgewachsen sind und ihre Flugerfahrungen über den elterlichen Kornfeldern beim Versprühen von Schädlingsbekämpfungsmittel gesammelt haben. Gemeinsam melden sich die beiden beim US Army Corps. Bei der Musterung in New York treffen sie auf die schöne Krankenschwester Evelyn. Für Rafe ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch das Glück ist nur von kurzer dauer- er wird zur Unterstützung Englands in das kriegserschütterte Europa geschickt, Evelyn und Danny werden kurz darauf in das Paradies Hawaii nach Pearl Harbor versetzt. Nach wenigen Monaten erhält Evelyn die Nachricht, dass Rafe bei einem Flugzeugmanöver ums Leben gekommen sein. Sie sucht Danny auf, der ihr als bester Freund von Rafe am ehesten Trost spenden kann. So kommen sich die beiden näher und verlieben sich schließlich ineinander. Was keiner von beiden weiß: Rafe ist nicht tot. Um noch mehr zu erfahren guckt euch den Film an!


Pearl Harbor- 7.Dezember 1941:
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Der Überfall japanischer Streitkräfte auf den US-amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Harbor im Morgengrauen des 7. Dezember 1941 bezeichnet noch heute den schwärzesten Tag in der amerikanischen Geschichte des 20.Jahrhunderts. Zwischen 7:55 Uhr und 8:50 Uhr Ortszeit verwandelte sich die paradiesische Hawaii-Insel Oahu in ein Inferno aus Bomben, Bränden, Explosionen, sterbenden Menschen, sinkenden Schiffen und Sirenengeheul- in drei Extra-Ausgaben für je 5 Cents berichtete der Honolulu Star Bulletin noch am gleichen tag über die Katastrophe und gab die ersten Verlustlisten heraus- Gouverneur Poindexter verhängt das Kriegsrecht, ganz Oahu wurde am Abend des 7. Dezember aus Angst vor weiteren Angriffen verdunkelt.
In zwei Wellen flogen ungefähr 350 japanische Sturzkampfbomber und andere Flugzeuge nach Pearl Harbor, wo an jenem verschlafenen Sonntagmorgen nicht nur alle acht großen Schlachtschiffe, sondern auch 88 weitere Schiffe der amerikanischen Pazifikflotte vor Anker lagen. Bomben und flachgängige Luft-Torpedos gingen auf die unbeweglichen Schiffe nieder- am schwersten wurde dabei die USS Arizona getroffen, von deren 1400 Mann Besatzung der größte Teil um 8:10 Uhr noch schlief. Erst am Vorabend hatte der Musikzug der USS Arizona in der Pacific Fleet Band Competition den ersten Preis errungen, Kapitän Franklin Van Valkenburgh hatte daraufhin „Ausschlafen“ angeordnet. An der Unterseite durch einen Torpedo getroffen und dadurch „buchstäblich aus dem Wasser geschleudert“, explodierte das Schlachtschiff nach einem Bombentreffen im Magazin- 1177 Matrosen wurden dabei in den Tod gerissen, die Arizona sank in nur neun Minuten. Der verheerende Angriff war von japanischer Seite langfristig und sorgfältig geplant. Federführend war hier der Oberkommandierende der japanischen Kriegsflotte, Admiral Isokoru Yamamoto, der zwar persönlich gegen einen Krieg mit den USA eingestellt war, einen Sieg Japans jedoch nur dann für möglich hielt, wenn die amerikanischen Übermacht überraschend und vernichtend geschlagen wurde. Japan selbst war zu dieser Zeit eine pazifische Weltmacht und drittgrößte Seemacht der Welt- allerdings empfindlich getroffen durch die 1939 erfolgte Aufkündigung des Handelsvertrages mit den USA, die die Einfuhr kriegswichtiger Rohstoffe unterband. Am 3. November 1941 wurden Yamamotos Angriffs-Pläne vom japanischen Generalstab befürwortet: Zwischen April und dem 22. November 1941 gingen unter dem Kommando von Admiral Chuichi Nagumo 8auf dam Flugzeugträger Akagi) unbemerkt sechs japanische Flugzeugträger, 30 Schlachtschiffe, Tanker und U-Boote in der Hitokuppa Bucht der Kurilen-Inseln Etorofu vor Anker. Diese Flotte lief am 26. November aus der Bucht aus- Yamamoto selbst blieb in japanischen Gewässern auf dem Kriegsschiff Nagato und steuerte auf einer hoch nördlichen, sturmdurchtobten Route auf Hawaii zu. Als am 7. Dezember 1941 die erste Welle japanischer Flugzeuge von ihren Trägerschiffen gegen 6 Uhr früh startete, lag die japanische Flotte etwa 240 Seemeilen nördlich von Hawaii. Deren Anflug der 183 Flugzeuge auf die Insel Oahu, die vollständig überflogen werden musste, um nach Pearl Harbor zu kommen, wurde auf dem einzig arbeitenden der sechs neu installierten Radarschirme der Militärstation Opana Point (bei Kahuku point im Norden der Insel) um etwa 7:02 Uhr von zwei erstaunten Soldaten entdeckt, die sofort ihre Vorgesetzten alarmierten. Die jedoch winkten mit der Begründung ab, eine Gruppe eigener B-17 Flugzeuge, vom Flugzeugträger Enterpise kommend, würde von einem Übungsflug zurückerwartet. Dies war tatsächlich so: 30 amerikanischen Flugzeuge, die kaum noch Sprit hatten, kehrten dann mitten im Chaos des Angriffes zurück. Um 7:53 Uhr sandte der kommandierende Offizier der ersten Flugstaffel, Hauptmann Mitsuo Fuchida, ein kodierte Botschaft an die japanischen Flugzeugträger und teilte ihnen mit, dass der Überraschungsangriff auf die amerikanische Pazifikflotte gelungen war- diese Information war für die zweite Flugstaffel, etwa 170 Flugzeuge umfassend, wichtig, da diese grundsätzlich mit amerikanischer Gegenwehr rechnen musste. Wenngleich sich die angriffe zwar auf Pearl Harbor konzentrierte- von den parallel koordinierten Angriffen Japans auf die Philippinen, Guam und Panama einmal abgesehen- wurden auch andere militärische Ziele auf Oahu bombardiert und zu unterschiedlichen Anteilen zerstört: Darunter Hickham, Wheeler und Bellows Air Fields, Ewa Marine Corps Air Station, Kaneohe Naval Air Station und Schofield Baracks. Rund 188 amerikanische Flugzeuge, die dort geparkt waren, gingen total verloren, 159 weitere wurden schwer beschädigt. Die zweite Flugstaffel, die gegen 9 Uhr eintraf, konzentrierte sich auf die selben Ziele, trug also nicht zur Zerstörung weiterer Objekte bei- inzwischen war auch die amerikanische Flugabwehr aktiv geworden und konnte 29 japanische Flugzeuge abschießen. Gegen 10 Uhr drehte die Staffel- mit 74 beschädigten flugzeugen- nach Norden ab. Der Angriff war vorüber. Die Amerikaner hatten insgesamt 2403 Tote und 1178 Verletzte zu beklagen- nahezu alles Angehörige der Streitkräfte. Von den etwa 96 Schiffen in Pearl Harbor wurden dreizehn stark beschädigt, acht sanken oder liefen auf Grund. Wie sich herausstellten sollte, war die Entscheidung von Admiral Nagumos, keine weiteren Angriffe auf Oahu zu fliegen, ein Fehler. Die Trockendockanlagen des Marinehafens mit allen Reparaturwerkstätten sowie auch die verschiedenen Öl- und Kraftstofftanks blieben nahezu vollständig intakt und konnten sofort genutzt werden, um die erlittenen Schäden zu minimieren: Die beschädigten Schiffe wurden in erstaunlich kurzer Zeit repariert, fünf der gesunkenen Schiffe gehoben und nach umfangreicher Reparatur wieder in den Dienst gestellt. Japan hatte in der Tat, um mit den Worten Admiral Yamamotos zu sprechen, „awakened a sleeping giant and filled him with a terrible resolve.“ Während die Meinung im amerikanischen Volk bis zum Dezember 1941 darüber geteilt waren, ob die USA in den zweiten Weltkrieg eintreten sollten, erreichte der Angriff auf Pearl Harbor schlagartig eine Befürwortung eines Kriegseintritts- dieser erfolgte am 8. Dezember 1941. Präsident Roosevelt konnte so eine vollkommen geeignete Nation hinter sich sammeln und wurde nie müde, den „Tag der Heimtücke“ propagandistisch zu nutzen; die amerikanischen Streitkräfte wurden innerhalb von zwei Jahren von 2 Millionen auf 12 Millionen erhöht, 370 Milliarden Dollar flossen in die Kriegsführung. Auf Hawaii, dessen Bevölkerung zu einem Drittel aus Japanern bestand, wurden bereits am 8. Dezember des Jahres 370 Japaner, 98 Deutsche und 14 Italiener als „Verdächtige“ durch das FBI und örtliche Polizei interniert. Bis Kriegsende wurden insgesamt 1875 Issei und Kibei in Internierungslager des amerikanischen Festlandes gebracht. Unter Präsident Eisenhower wurde schließlich 1958 mit der Planung der USS Arizona Gedenkstätte in Pearl Harbor begonnen, die seit 1980 vom National Park Service verwaltet wird und noch heute die touristische Hauptattraktion Hawaiis ist.

Mein Fazit:
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Diesen Film sollte man nicht verpassen, da er mit so vielen Special-Effekts versehen ist, das man nur über den Film staunen kann. Er ist der teuerste Film aller Zeiten und wird es wohl noch eine Weile bleiben. Es ist der beste Film, den ich je im Kino gesehen habe.

P.S.: Wundert euch nicht, warum ich so viel zu der Geschichte Pearl Harbors weiß, ich habe 4 Bücher über Pearl Harbor und ich bin sehr geschichts-interessiert.

35 Bewertungen, 11 Kommentare

  • jens1488

    27.04.2006, 09:43 Uhr von jens1488
    Bewertung: sehr hilfreich

    grüsse von nadine & jens :-)

  • Sayenna

    20.04.2006, 23:27 Uhr von Sayenna
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh…...‹(•¿•)›…..LG Ela

  • Jinxx

    19.04.2006, 14:05 Uhr von Jinxx
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh und lg =)

  • nettenachbarin

    18.04.2006, 14:06 Uhr von nettenachbarin
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr ausführlich

  • campimo

    17.04.2006, 14:08 Uhr von campimo
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wünsche noch einen schönen Ostermontag! LG Campimo

  • schnuckie1983

    17.04.2006, 02:17 Uhr von schnuckie1983
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh und lg Tanja =)

  • Mogry1987

    16.04.2006, 23:13 Uhr von Mogry1987
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH ;) LG Stefanie :)

  • engel123

    22.03.2002, 15:32 Uhr von engel123
    Bewertung: sehr hilfreich

    und ich dachte immer Jungs sind soooo unromantisch und schauen solche filme nicht *ggg*

  • anonym

    19.02.2002, 16:47 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich find den film klasse!

  • fuxi04

    18.02.2002, 18:21 Uhr von fuxi04
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht, der auf den Film neugierig macht (habe ihn noch nicht gesehen). LG Suzy :)

  • JennyFS

    18.02.2002, 18:19 Uhr von JennyFS
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wow, sehr ausführlich ! Hab den Film erst kürzlich gesehen und war begeistert, wenn auch nicht so sehr wie vom Herrn der Ringe *g* Liebe Grüße, Jenny :-)