Erfahrungsbericht von Robiator
Palmenstaub oder Öl?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Palmenstaub oder Öl?
====================
Es ist schon wieder ein kleines Weilchen her, seit ich mit meiner Freundin diesen Film im Kino angeschaut habe. Und jetzt dachte ich mir, ich könnte doch auch einmal über ein nicht wirtschaftliches Thema schreiben. ;o)) Na mal sehen, wie wirtschaftlich die ganze Sache wird, wenn ich am Ende des Artikels bin. Beginnen möchte ich zunächst mit geschichtlichen Hintergründen sowie deren näheren Erläuterung bzw. Richtigstellung. An der Story möchte ich mich ein wenig vorbeimogeln, mit dem Verweis auf andere schöne Berichte in diesem Board. Meine Meinung zum Film ist übrigens im letzten Absatz verborgen. Ach noch eines: Ich hoffe es kommt meine Antisympathie zur USA (hiermit meine ich nicht die landwirtschaftliche Struktur sondern eher Politik, Nationalismus, etc.) nicht allzu stark zum Ausdruck.
1. allgemeiner Historievergleich
--------------------------------
Hawai trat als 50. Bundesstaat am 21.08.1959 der USA bei (wohlgemerkt und auffallend erst nach dem zweiten Weltkrieg). Dabei ist Oahu die Insel, die neben dem „strategisch wichtigen“ Flottenstützpunkt Pearl Harbor auch noch die Bundesstaatshauptstadt Honolulu erfasst. Neben dem Tourismus (was ja verständlich ist) ist die Landwirtschaft (inbesondere vertreten hierbei Ananas und Rohrzucker) Haupteinnahmequellen. Beide Aspekte/Haupteinnahmequellen waren im Film vorzüglich dargestellt.
Doch trat Hawai der USA erst wirklich 1959 bei? Um hierbei ein anderes Verständnis zu erlangen, vielleicht ein paar historische Fakten zur „Verteidigungsbasis“ Pearl Harbor:
1887: die Regierung der vereinigten Staaten erhält das alleinige Nutzungsrecht über die Bucht sowie weitere schifffahrtsrechtliche Genehmigungen, wie bspw. Bau von Kohlenstation und Reparaturwerft
1898: die USA erwies sich als äußerst gnädig, da sie erst in diesem Jahr mit der Umsetzung ihrer Nutzungsrechte begann (warum auch nicht)
1911: waren die Baupläne in die Realität umgewandelt – der Kanal war etwa 11m tief, der Hafen selbst an der tiefsten Stelle ca. 18m
1941: genauer am 07.12. – griffen japanische Unterseeboote (war im Film etwas knapp dargestellt) und flugzeugträgergestützte Kampfflugzeuge die dort stationierte amerikanische Pazifikflotte an. Nach meinen Recherchen (Quellen schwanken da sehr) wurden 8 amerikanische Schlachtschiffe und ca. 10 weitere Seeschiffe zerstört (oder sehr stark beschädigt). Ca. 3.000 Marine- und Militärangehörige wurden getötet.
1946: eine schon bereits kurz nach diesem „Überraschungsangriff“ (vom Präsidenten Roosevelt höchst persönlich einberufen) eingerichtete Kommission kam zu dem Urteil, dass den beiden ranghöchsten Offizieren General Short und Admiral Kimmel die Hauptschuld wegen Fehleinschätzung der gesamten Situation zuerkannt worden ist.
2. Bezug der Historie zum Film
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Soweit so gut, einige Aspekte wurden im Film durchaus beschrieben, andere wiederum zu knapp bzw. überhaupt nicht oder sogar falsch (verwaschen) dargestellt.
Ein wichtiger Aspekt der mir insbesondere zu wenig berücksichtigt schien, war die Tatsache, dass von einem direkten Überraschungsangriff überhaupt nicht die Rede sein konnte. Ein fundierter Beweis hierfür ist, dass ein Großteil der amerikanischen Flotte am Morgen des 07.12.1941 sich auf See befand, also nicht im Hafen. Außerdem wurde die USA in eine derartige Mitleidsposition gerückt, wie es zweifelsohne noch eines Besseren sucht. Anderen Quellen zufolge, waren bei den zerstörten Schiffen, sogar solche dabei, welche ohnehin veraltet waren (Hierin verbirgt sich ein geringwertiger Indiz dafür, dass die USA bescheid wusste und vielleicht sogar an einer Eintrittskarte interessiert waren, zumindest was das oberste Militär anbelangt). Insgesamt gesehen, hat schon die Geschichte gelehrt, dass der Angriff durch die japanischen Machthaber nur wenig erfolgreich war, d.h. deren Hauptziel „Die komplette Ausschaltung der Pazifikflotte“ N I C H T erreicht wurde. Der Film brachte das komplette Gegenteil zum Ausdruck. Interessanter Aspekt hierbei ist insbesondere, dass ein Großteil der Pazifikflotte schon kurze Zeit später für den Gegenangriff bereitstand. Dieses wurde neben dem Großteil der auf See befindlichen Schiffe sowie der teilweisen Nichtzerstörung von benachbarten Hafenanlagen realisiert. Also war das ein Überraschungsangriff?
Sehr schön und wahrheitsgetreu dargestellt, war die Gegenwehr Roosevelts (Er litt seit 1921 an Kinderlähmung, deshalb der Rollstuhl). Allerdings fehlten diesbezüglich auch einige wichtige Aspekte, denn wirtschaftlich gesehen, war der Krieg eine hervorragende Einnahmequelle für die USA. Von Roosevelt stammt bspw. das Lend-Lease-System (Leih-Pacht-System), welches 48 Mrd. US$ in die Kassen kriegsbeteiligter Länder (wie Russland, Großbrittanien, Belgien, Freies Frankreich) spülte. Dieses System sah also die Unterstützung kriegsbeteiligter und -bedrohter Alliiertenstaaten mit kriegswichtigen Gütern vor. Dieses war im Film zwar dargestellt, allerdings lies er nicht auf ein visionäres Bestreben von Roosevelts Seite vermuten. Er war ein Freund wirtschaftlicher Aktivitäten und provozierte so, ohne es vielleicht direkt zu wollen, den Kriegseintritt Japans (siehe nächster Absatz).
Und schließlich noch etwas, was zwar zur Geltung kam, aber leider nur im Untertitel: Der Grund warum Japan in den Krieg eintreten musste. Es war ein wirtschaftliches – wie sollte es auch anders sein ;o)) – Kräftemessen zwischen den USA und Japan. Japan versuchte in den niederländisch-ostindischen Kolonien ökonomisch und politisch Fuß zu fassen. Diese Aktion war der USA allerdings nicht planrelevant, so dass es zu mehreren Ölembargos, d.h. zum Ausspielen ökonomischer Macht kam. (Diese ökonomische Machtausspielung ist uns sehr geläufig liebe USA, denn sie wird uns doch täglich in Deutschland zuteil.) Japan hatte also keine andere Wahl – Palmenstaub oder Öl! Übrigens wurde die Diplomatie auf beiden Seiten gespielt, nicht nur von Seiten Japans. Der Lend-Lease-Act ist der beste Beweis hierfür, denn noch im Oktober wurde auf Drängen Roosevelt’s ein eigenes Amt gegründet, welches derartige Aktivitäten zu verwalten hatte.
Sollte man wieder Erwarten vielleicht doch Mitleid (Oder was soll sonst der überzogene Patriotismus darstellen? Immerhin ging es um eine Niederlage auf eigenem Grund und Boden) mit der USA haben, vielleicht noch der Hinweis, dass die USA am 07.12.1941 durchaus nicht einziges militärisches Ziel war. Interessant ist hier außerdem der Vergleich mit Hiroshima und Nagasaki...
3. Meine Meinung zum Film
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Da die Story hier in diesem Board schon vielfach geschildert wurde (oder sicher wieder wird), möchte ich nicht damit langweilen, sie ein weiteres Mal aufzulisten. Vielmehr möchte ich schildern, was ich als besonders hervorstechend empfand. Dies ist vor allem neben den Effekten und Kameraeinstellungen, trotz allem die Tatsache, dass die USA beispielsweise es fertig brachte (auch wenn nur sehr kurz im Lauftext), zuzugeben, warum Japan überhaupt in den Zweiten Weltkrieg eintrat. Auch die Liebesgeschichte, welche in das historische Ereignis gebettet wurde, ist sicher nicht die schlechteste. Allerdings haben viele Liebesgeschichten (zumindest viele Männer werden mir beipflichten) oft die Eigenart, dass sie sehr schnell langatmig werden. Ich bin deshalb sehr froh, dass von dem gedrehten Filmmaterial einiges nicht mehr durch die „Schnittkontrolle“ kam. Sonst wäre wohl aus einer Pause im Kino vielleicht sogar noch zwei geworden ;o)) Ist übrigens ein tolles Gefühl, wenn mitten im Film das Licht angeht und die Leinwand sich verdunkelt. Deshalb ein großes Lob an den Produzenten Jerry Bruckheimer, der u.a. einen sehr schönen Film „Der Staatsfeind Nr.1“ produziert hat.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass der Film trotz Überlänge empfehlenswert ist. Er wird sicher zu den ganz großen Filmen gehören (schon allein wegen dem bedeutsamen Produktionsaufwand), die man einfach gesehen haben sollte. Wenn bereit ist nicht jede historische Begebenheit zu glauben, die einem vor die Augen flimmert, kommt man in den Genuss einer sehr schönen und auch spannenden Liebesgeschichte, deren Verlauf von einigen Höhen und Tiefen begleitet wird. Auch mir sind ein paar kleine Tränen nicht verborgen geblieben. Insofern kann ich nur raten, schaut euch diesen Film ruhig an!!! Ich persönlich habe mir vorgenommen, diesen Film noch einmal in der Originalfassung (in englisch anzuschauen). Angeblich soll die ja noch ein wenig patriotischer sein. Da sind die Amerikaner bestimmt bei mir an der richtigen Adresse. Doch was macht man nicht alles für die Verbesserung seiner Englischkenntnisse ;o))
Viele Grüße von © Robiator
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Es ist schon wieder ein kleines Weilchen her, seit ich mit meiner Freundin diesen Film im Kino angeschaut habe. Und jetzt dachte ich mir, ich könnte doch auch einmal über ein nicht wirtschaftliches Thema schreiben. ;o)) Na mal sehen, wie wirtschaftlich die ganze Sache wird, wenn ich am Ende des Artikels bin. Beginnen möchte ich zunächst mit geschichtlichen Hintergründen sowie deren näheren Erläuterung bzw. Richtigstellung. An der Story möchte ich mich ein wenig vorbeimogeln, mit dem Verweis auf andere schöne Berichte in diesem Board. Meine Meinung zum Film ist übrigens im letzten Absatz verborgen. Ach noch eines: Ich hoffe es kommt meine Antisympathie zur USA (hiermit meine ich nicht die landwirtschaftliche Struktur sondern eher Politik, Nationalismus, etc.) nicht allzu stark zum Ausdruck.
1. allgemeiner Historievergleich
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Hawai trat als 50. Bundesstaat am 21.08.1959 der USA bei (wohlgemerkt und auffallend erst nach dem zweiten Weltkrieg). Dabei ist Oahu die Insel, die neben dem „strategisch wichtigen“ Flottenstützpunkt Pearl Harbor auch noch die Bundesstaatshauptstadt Honolulu erfasst. Neben dem Tourismus (was ja verständlich ist) ist die Landwirtschaft (inbesondere vertreten hierbei Ananas und Rohrzucker) Haupteinnahmequellen. Beide Aspekte/Haupteinnahmequellen waren im Film vorzüglich dargestellt.
Doch trat Hawai der USA erst wirklich 1959 bei? Um hierbei ein anderes Verständnis zu erlangen, vielleicht ein paar historische Fakten zur „Verteidigungsbasis“ Pearl Harbor:
1887: die Regierung der vereinigten Staaten erhält das alleinige Nutzungsrecht über die Bucht sowie weitere schifffahrtsrechtliche Genehmigungen, wie bspw. Bau von Kohlenstation und Reparaturwerft
1898: die USA erwies sich als äußerst gnädig, da sie erst in diesem Jahr mit der Umsetzung ihrer Nutzungsrechte begann (warum auch nicht)
1911: waren die Baupläne in die Realität umgewandelt – der Kanal war etwa 11m tief, der Hafen selbst an der tiefsten Stelle ca. 18m
1941: genauer am 07.12. – griffen japanische Unterseeboote (war im Film etwas knapp dargestellt) und flugzeugträgergestützte Kampfflugzeuge die dort stationierte amerikanische Pazifikflotte an. Nach meinen Recherchen (Quellen schwanken da sehr) wurden 8 amerikanische Schlachtschiffe und ca. 10 weitere Seeschiffe zerstört (oder sehr stark beschädigt). Ca. 3.000 Marine- und Militärangehörige wurden getötet.
1946: eine schon bereits kurz nach diesem „Überraschungsangriff“ (vom Präsidenten Roosevelt höchst persönlich einberufen) eingerichtete Kommission kam zu dem Urteil, dass den beiden ranghöchsten Offizieren General Short und Admiral Kimmel die Hauptschuld wegen Fehleinschätzung der gesamten Situation zuerkannt worden ist.
2. Bezug der Historie zum Film
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Soweit so gut, einige Aspekte wurden im Film durchaus beschrieben, andere wiederum zu knapp bzw. überhaupt nicht oder sogar falsch (verwaschen) dargestellt.
Ein wichtiger Aspekt der mir insbesondere zu wenig berücksichtigt schien, war die Tatsache, dass von einem direkten Überraschungsangriff überhaupt nicht die Rede sein konnte. Ein fundierter Beweis hierfür ist, dass ein Großteil der amerikanischen Flotte am Morgen des 07.12.1941 sich auf See befand, also nicht im Hafen. Außerdem wurde die USA in eine derartige Mitleidsposition gerückt, wie es zweifelsohne noch eines Besseren sucht. Anderen Quellen zufolge, waren bei den zerstörten Schiffen, sogar solche dabei, welche ohnehin veraltet waren (Hierin verbirgt sich ein geringwertiger Indiz dafür, dass die USA bescheid wusste und vielleicht sogar an einer Eintrittskarte interessiert waren, zumindest was das oberste Militär anbelangt). Insgesamt gesehen, hat schon die Geschichte gelehrt, dass der Angriff durch die japanischen Machthaber nur wenig erfolgreich war, d.h. deren Hauptziel „Die komplette Ausschaltung der Pazifikflotte“ N I C H T erreicht wurde. Der Film brachte das komplette Gegenteil zum Ausdruck. Interessanter Aspekt hierbei ist insbesondere, dass ein Großteil der Pazifikflotte schon kurze Zeit später für den Gegenangriff bereitstand. Dieses wurde neben dem Großteil der auf See befindlichen Schiffe sowie der teilweisen Nichtzerstörung von benachbarten Hafenanlagen realisiert. Also war das ein Überraschungsangriff?
Sehr schön und wahrheitsgetreu dargestellt, war die Gegenwehr Roosevelts (Er litt seit 1921 an Kinderlähmung, deshalb der Rollstuhl). Allerdings fehlten diesbezüglich auch einige wichtige Aspekte, denn wirtschaftlich gesehen, war der Krieg eine hervorragende Einnahmequelle für die USA. Von Roosevelt stammt bspw. das Lend-Lease-System (Leih-Pacht-System), welches 48 Mrd. US$ in die Kassen kriegsbeteiligter Länder (wie Russland, Großbrittanien, Belgien, Freies Frankreich) spülte. Dieses System sah also die Unterstützung kriegsbeteiligter und -bedrohter Alliiertenstaaten mit kriegswichtigen Gütern vor. Dieses war im Film zwar dargestellt, allerdings lies er nicht auf ein visionäres Bestreben von Roosevelts Seite vermuten. Er war ein Freund wirtschaftlicher Aktivitäten und provozierte so, ohne es vielleicht direkt zu wollen, den Kriegseintritt Japans (siehe nächster Absatz).
Und schließlich noch etwas, was zwar zur Geltung kam, aber leider nur im Untertitel: Der Grund warum Japan in den Krieg eintreten musste. Es war ein wirtschaftliches – wie sollte es auch anders sein ;o)) – Kräftemessen zwischen den USA und Japan. Japan versuchte in den niederländisch-ostindischen Kolonien ökonomisch und politisch Fuß zu fassen. Diese Aktion war der USA allerdings nicht planrelevant, so dass es zu mehreren Ölembargos, d.h. zum Ausspielen ökonomischer Macht kam. (Diese ökonomische Machtausspielung ist uns sehr geläufig liebe USA, denn sie wird uns doch täglich in Deutschland zuteil.) Japan hatte also keine andere Wahl – Palmenstaub oder Öl! Übrigens wurde die Diplomatie auf beiden Seiten gespielt, nicht nur von Seiten Japans. Der Lend-Lease-Act ist der beste Beweis hierfür, denn noch im Oktober wurde auf Drängen Roosevelt’s ein eigenes Amt gegründet, welches derartige Aktivitäten zu verwalten hatte.
Sollte man wieder Erwarten vielleicht doch Mitleid (Oder was soll sonst der überzogene Patriotismus darstellen? Immerhin ging es um eine Niederlage auf eigenem Grund und Boden) mit der USA haben, vielleicht noch der Hinweis, dass die USA am 07.12.1941 durchaus nicht einziges militärisches Ziel war. Interessant ist hier außerdem der Vergleich mit Hiroshima und Nagasaki...
3. Meine Meinung zum Film
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Da die Story hier in diesem Board schon vielfach geschildert wurde (oder sicher wieder wird), möchte ich nicht damit langweilen, sie ein weiteres Mal aufzulisten. Vielmehr möchte ich schildern, was ich als besonders hervorstechend empfand. Dies ist vor allem neben den Effekten und Kameraeinstellungen, trotz allem die Tatsache, dass die USA beispielsweise es fertig brachte (auch wenn nur sehr kurz im Lauftext), zuzugeben, warum Japan überhaupt in den Zweiten Weltkrieg eintrat. Auch die Liebesgeschichte, welche in das historische Ereignis gebettet wurde, ist sicher nicht die schlechteste. Allerdings haben viele Liebesgeschichten (zumindest viele Männer werden mir beipflichten) oft die Eigenart, dass sie sehr schnell langatmig werden. Ich bin deshalb sehr froh, dass von dem gedrehten Filmmaterial einiges nicht mehr durch die „Schnittkontrolle“ kam. Sonst wäre wohl aus einer Pause im Kino vielleicht sogar noch zwei geworden ;o)) Ist übrigens ein tolles Gefühl, wenn mitten im Film das Licht angeht und die Leinwand sich verdunkelt. Deshalb ein großes Lob an den Produzenten Jerry Bruckheimer, der u.a. einen sehr schönen Film „Der Staatsfeind Nr.1“ produziert hat.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass der Film trotz Überlänge empfehlenswert ist. Er wird sicher zu den ganz großen Filmen gehören (schon allein wegen dem bedeutsamen Produktionsaufwand), die man einfach gesehen haben sollte. Wenn bereit ist nicht jede historische Begebenheit zu glauben, die einem vor die Augen flimmert, kommt man in den Genuss einer sehr schönen und auch spannenden Liebesgeschichte, deren Verlauf von einigen Höhen und Tiefen begleitet wird. Auch mir sind ein paar kleine Tränen nicht verborgen geblieben. Insofern kann ich nur raten, schaut euch diesen Film ruhig an!!! Ich persönlich habe mir vorgenommen, diesen Film noch einmal in der Originalfassung (in englisch anzuschauen). Angeblich soll die ja noch ein wenig patriotischer sein. Da sind die Amerikaner bestimmt bei mir an der richtigen Adresse. Doch was macht man nicht alles für die Verbesserung seiner Englischkenntnisse ;o))
Viele Grüße von © Robiator
8 Bewertungen, 2 Kommentare
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16.02.2002, 00:22 Uhr von DuncanMcCloud
Bewertung: sehr hilfreich... puuh .. bin Erschlagen von Infos .. da muss ich mir den Film ja glatt nochmal anschauen .. ;) ... gruss, duncan
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16.02.2002, 00:07 Uhr von danih14
Bewertung: sehr hilfreichIch fand diesen Film, entgegen meiner Erwartung, sehr gut. Das Grundthema ist ja auch sehr interessant. ;-) Dani
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