Pearl Harbor (VHS) Testbericht

Pearl-harbor-vhs-antikriegsfilm
ab 11,75
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Erfahrungsbericht von andyleery

Pearl Harbor-Die Geschichte

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Leider habe ich für diesen Text keine Kategorie finden können und das vorschlagen neuer Kategorien dauert einfach zu lange!
Auf jedenfall hat der Film mit der Geschichte die ich hier geschrieben habe auch was zu tun und habe es deswegen für euch hier rein gesetzt!

Die Bewetung dieses Produktes, stimmt mit meiner Wertung aber überein!

Hier der Text und bitte lest ihn wenigstens bis zur Mitte.

Pearl Harbor,

Hauptstützpunkt der US-Pazifikflotte und Lufwaffenbasis auf der Hawaii-Insel Oahu. Pearl Harbor war am 7.12.1941 Ziel eines Angriffs der japanischen Marineluftwaffe, die damit den Krieg im Pazifik eröffnete. Noch vor Übergabe einer Kriegserklärung griffen 353 Trägerflugzeuge die im Hafen ankernde amerikanische Schlachtflotte und die umliegenden Flugfelder an, versenkten 5 Schlachtschiffe, beschädigten 3 weitere schwer, trafen 3 Kreuzer und 3 Zerstörer und vernichteten mehrere kleinere Schiffe, Hangars, Depots und sonstige Einrichtungen sowie 188 Flugzeuge.

Die US-Flotte verzeichnete 2403 Tote und 1178 Verwundete, während der von Fregattenkapitän Fuchida geführte Schlag aus der Luft die japanische Trägergruppe nur 29 Maschinen mit 55 Mann Besatzung kostete. Der Kampfverband "Kio Butai" unter Vizeadmiral Nagumo bestand aus 6 Flottenträgern, die u. a. durch 2 schnelle Schlachtschiffe, 3 Kreuzer und 9 Zerstörer gesichert wurden. Das Geschwader hatte sich am 26.11.1941 in der abgelegenen Hittokappu-Bucht vor den Kurilen versammelt; es war zunächst über eine neblige Route Richtung Osten gezogen und schwenkte nach Auftanken nach Süden ein. Auf See erreichte Nagumo dann der verschlüsselte Angriffsbefehl: "Ersteigt den Berg Niitaka!"

Angriff,

Der Verband stand unentdeckt etwa 230 Seemeilen nördlich von Oahu, als die erste Angriffswelle abhob: 49 Horizontal-, 51 Sturz- und 40 Torpedobomber (mit eigens für Pearl Harbor präparierten Flachwassertorpedos), geschützt von einem Schwarm von 43 Zero-Jägern, die allen damaligen US-Gegnern technisch klar überlegen waren; eine zweite Welle mit 36 Jägern, 54 Horizontal- und 81 Sturzbombern vollendete das Vernichtungswerk.

Der japanische Geheimdienst hatte die 1. Marine-Luftflotte über Agenten auf Hawaii mit detaillierten Zielunterlagen versorgt, so dass für die Einweisung der Piloten maßstabgetreue Modelle von Pearl Harbor und Oahu gefertigt werden konnten. Als Angriffstermin kam nur ein Sonntag in Frage, weil die US-Flotte von ihren Übungen auf See am Wochenende regelmäßig nach Pearl Harbor zurückkehrte. Sie wurde erst Anfang 1941 im Zeichen wachsender Spannungen von der amerikanischen Westküste nach Hawaii verlegt.

Die Idee zu einem Trägerangriff auf diese Höhle des Löwen stammte von Japans Flottenchef Yamamoto. Er wollte mit dem Präventivschlag zur Sicherung seiner Eroberungen in Südostasien vorrangig die 3 modernen, kampfstarken US-Träger im Pazifik ausschalten, von denen sich jedoch am 7.12.1941 keiner in Pearl Harbor befand.

Überraschung,

Der Überfall verfehlte so seinen Hauptzweck, zumal auch die riesigen Treibstofflager und die Marinewerften intakt blieben; außerdem konnten 3 Schlachtschiffe nach umfangreichen Reparaturen wieder in Dienst gestellt werden, denn auch der Einsatz von 5 japanischen Zwei-Mann-U-Booten, die beschädigten Schiffen den Rest geben sollten, war ohne Erfolg geblieben.

Die Boote gingen alle verloren; eines wurde sogar eine Stunde vor Angriffsbeginn von einem US-Zerstörer gestellt und mit Wasserbomben angegriffen, ohne dass allgemeiner Alarm gegeben wurde. Auch die Warnung zweier Radarbeobachter, die den Anflug einer größeren Formation meldeten, versickerte, da der diensthabende Offizier die Flugzeuge für einen angekündigten Verband eigener Maschinen hielt. Trotz einer Kriegswarnung aus Washington am 27.11.1941 rechnete niemand auf Hawaii mit der Möglichkeit eines japanischen Angriffs, schon gar nicht buchstäblich aus heiterem Himmel. Daher waren die Liegeplätze der Schlachtschiffe um Ford Island weder mit Torpedonetzen noch durch Sperrballone gesichert.

Die Besatzungen hatten größtenteils Landgang, die Flakstände waren nur zum Teil bemannt, die Munitionskammern abgeschlossen. Diese und andere Versäumnisse kosteten den Oberbefehlshaber der Pazifikflotte, Admiral Kimmel, und den Heereskommandeur auf Hawaii, General Short, ihre Posten.

Mehr dazu gibt es im neuem Hollywood-Streifen „ Pearl Harbor“, denn müsst ihr euch unbedingt
Mal anschauen!

Politik,

Keineswegs befriedigend geklärt war jedoch die Frage nach der höheren militärischen und politischen Verantwortung in Washington. Dort las man seit Wochen den streng geheimen diplomatischen Funkverkehr aus Tokio mit und wusste daher schon am Vorabend von Pearl Harbor über die unmittelbar bevorstehende Kriegserklärung Bescheid.

Das offizielle Warnkabel von Generalstabschef Marshall erreichte den US-Flottenchef aber über neun Stunden zu spät. In den Bereich der Spekulation gehören allerdings Behauptungen, Präsident Roosevelt habe Menschen und Material in Pearl Harbor absichtlich geopfert, um einen japanischen Angriff zu provozieren und die amerikanische Bevölkerung endlich kriegswillig zu machen. Hitler nahm den Schlag zum Anlass seinerseits vier Tage später den USA den Krieg zu erklären, der nun tatsächlich zum Weltkrieg geworden war.

18 Bewertungen, 2 Kommentare

  • MB1983

    13.02.2002, 12:59 Uhr von MB1983
    Bewertung: sehr hilfreich

    jep, da kann ich dir nur zustimmen! Super Film!

  • Anch18

    13.02.2002, 12:52 Uhr von Anch18
    Bewertung: sehr hilfreich

    Der Film ist wirklich nicht schlecht