Penny Laugenbrezel Testbericht

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ab 5,14
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig

Erfahrungsbericht von aragorn2000

Wenn der Bäcker mal streikt

4
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig
  • Kaufanreiz:  Preis

Pro:

schnell und einfach

Kontra:

leider nicht ganz so gut wie vom Bäcker

Empfehlung:

Ja

Langsam aber sicher habe ich mich inzwischen an die bayerischen Gepflogenheiten gewöhnt, auch mit der Weißwurst konnte ich mich schon anfreunden. Wobei ich ja nach wie vor morgens noch nicht so gut damit zurecht komme, aber Abends finde ich sie dafür umso besser. Leider hat man sich in Bayern an mich noch nicht angepasst und so kam es schon häufiger vor, dass ich mir beim Metzger ein paar Weißwürste gekauft hatte und beim Bäcker dann vor den leeren Regalen stand.

Eine Lösung dafür fand ich endlich in der Tiefkühltruhe vom Penny-Markt, dort gibt es für 1,29€ eine Packung tiefgefrorenen Brezelteig. Die Packung enthält den vorgefertigten und vorgeformten Teig für zehn Brezeln, womit also eine Brezel auf einen Preis von rund 13 Cent kommt. Also nicht nur praktisch, weil man so immer einen gewissen Vorrat zu Hause hat, sondern auch noch wesentlich billiger, als in der Bäckerei. Zudem sind die Brezeln nicht von irgend einem Hersteller, sondern von Müller-Brot, der wohl größten Bäckerei in und um München.

Wenn man die Brezeln einkauft sollte man jedoch darauf achten, dass sie möglichst schnell wieder in die Tiefkühltruhe kommen. Gerade bei sommerlichen Temperaturen tauen die Brezeln sehr schnell an und werden an der Oberfläche dann weich. Die Brezeln sollten auch vor dem Backen nicht aufgetaut, sondern so hart gefroren, wie sie sind in den warmen Ofen geschoben werden. Dann behalten sie ihre schöne Form und werden knusprig braun, wie sie sein sollen.

Bei Brezeln darf natürlich das Salz nicht fehlen, daher befindet sich mit in der Packung auch ein kleines Päcken mit grobem Salz. Bei mir ist das immer mehr als ausreichend für alle zehn Brezeln, danach habe ich immer noch etwas übrig. Allerdings gehe ich mit dem Salz auch recht sparsam um, da ich die Brezeln nicht so sehr salzig haben möchte. Das ist natürlich auch ein Vorteil, da man die Menge selbst bestimmen kann und nicht erst einmal damit beschäftigt ist, die Brezel vom vielen Salz zu befreien.

Die Zubereitung geht dann wirklich kinderleich, einfach die gefrorenen Brezeln auf ein Backblech legen, mit dem Salz bestreuen und in den vorgeheizten Ofen schieben. Abwarten, bis sie die gewünschte Farbe erreicht haben und fertig, das war es dann schon. Übrigens habe ich nach dem ersten mal backen die Erfahrung gemacht, dass die Brezeln einen unschönen Rand auf dem Backblech hinterlassen und lege seitdem immer ein Backpapier darunter.

Ganz nach eigenen Vorlieben kann man jetzt natürlich auch die Brezeln in noch warmem Zustand genießen oder man wartet eben ab, bis sie abgekühlt sind und den herrlichen Duft noch etwas auskosten. Allerdings möchte ich auch nicht vorenthalten, dass sie etwas anders schmecken, als wenn man die Brezeln beim Bäcker einkauft, was vermutlich daran liegt, dass sie eingefroren waren. Der Unterschied ist aber minimal, sie sind eben nicht ganz so weich, sondern ein klein wenig fester. Ich finde das jetzt aber nicht so schlimm und in anbetracht der Tatsache, dass ich jetzt jederzeit, auch Sonntags, noch frische Brezeln bekommen kann nehme ich dies gerne in kauf.

Die zehn Brezeln sind alle zusammen in einer Plastikverpackung verpackt, also nicht einzeln. Dies hat leider den Nachteil, dass wenn man eine Brezel entnommen hat, man auch die Restlichen zügig aufbrauchen sollte. tut man dies nicht bilden sich mit der Zeit an den jetzt nicht mehr geschützen Brezeln Eiskristalle, was dann beim Backen etwas unappetittlich aussieht. Die Oberfläche ist dann nicht mehr gleichmäßig glatt sondern bekommt einige kleine Flecken und Risse. Am Geschmack ändert dies jedoch nichts, es sieht lediglich nicht so toll aus.

Abschließend bleibt mir noch zu sagen, dass wenn ich die Wahl habe, zwischen einer Brezel vom Bäcker und einer dieser Tiefgefrorenen, würde ich ohne zu zögern zu der vom Bäcker greifen. Als Ersatz würde ich die Tiefgefrorenen also eher nicht sehen, sondern lediglich als Alternative, wenn in der Bäckerei nichts mehr zu bekommen ist oder man sich den Weg sparen möchte.

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