Pfanni süße Schmankerl - Quarkknödel Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig

Erfahrungsbericht von dreamweb

Lecker und einfach - Quarkknödel

5
  • Geschmack:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig
  • Kaufanreiz:  Verpackung

Pro:

einfach zuzubereiten, sehr lecker

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich liebe Süßes zum Mittagessen. Das fängt bei süßen Nudeln an, geht weiter zu Dampfnudeln oder Hefeklöße und seit einiger Zeit gehören auch die Quarkknödel dazu. Diese habe ich vor gut zwei Monaten einfach mal ausgetestet und jetzt schon mehrfach gemacht. Dank Pfanni Süße Schmankerl bekomme sogar ich die hin.


ZUBEREITUNG


Die Zubereitung ist total einfach, alles Wichtige steht auf der Packung. Was man benötigt ist nur noch ein zusätzliches Päckchen Quakr (250 Gramm für einen Tüteninhalt). Ich selbst nehme dafür einfach günstigen Magerquark.

Den Quark gibt man dann in eine Rührschüssel, ich empfehle eine etwas höhere Schüssel, da es sonst beim Mischen spritzen kann. Dann wird einfach der Beutelinhalt zum Quark hinzugeschüttet und beides gut vermischt. Pfanni schreibt von einem Rührlöffel, das finde ich weniger praktisch. Ich nehme einen Mixer und nehme erst die niedrigste Stufe. Wenn alles nicht mehr so spritzt, dann schalte ich höher, bis sich eine gleichmäßige Masse ergibt. Die Teigmischung so ist übrigens auch schon total lecker, nur sollte man nicht allzu viel davon naschen. Denn das geht ja später von den Quarkknödeln ab.

Jetzt kommt das Schwierigste. Das Knödelformen. Ich helfe mir dabei mit einem Eßlöffel. Denn man soll hier aus der Masse 6 Knödel formen (sind auch schon einmal 7 bei mir geworden, das schadet nichts.) Ich versuche also auch die Knödelmenge damit zu erreichen und mit einem Eßlöffel kann ich hier eher die Mengen abteilen, damit ich da hinkomme. Also man feuchtet sich die Hände mit Wasser an undsticht sich dann etwas Teig aus der Masse heraus. (ein kleines Schälchen mit Wasser ist praktisch, sonst vergeudet man doch mehr Wasser) Dann wird solange mit beiden Händen geformt, bis sich ein runder Knödel ergibt. Klappt sogar, auch wenn meine Knödel nicht ganz so formschön wie die auf der Verpackung aussehen. Immerhin werden sie rund - und ungefähr auch gleich groß.

Danach lege ich die Knödel beiseite und erhitze einen großen, breiten Topf mit Wasser. Eine Prise Salz hinein und abwarten, bis es kocht. Erst bei kochendem Wasser kommen die Knödel hinein, jetzt die Kochplatte niedriger stellen, denn die Knödel müssen bei schwacher Hitze 10 Minuten ziehen. (ziehen ist nicht mehr Kochen!).

Interessant finde ich hier, dass Anfangs alle Knödel auf dem Boden liegen, also schwerer als das Wasser sind. Irgendwann kommt dann einer nach dem andern an die Oberfläche. Bisher habe ich keinen Deckel auf dem Topf gehabt und es ist gelungen. Pfanni gibt da nichts an.

Nach den 10 Minuten kann man jetzt die Knödel noch in gebräunten Semmelbröseln wälzen, mache ich aber nie. Ich esse sehr gerne erfrischendes dazu. Also entweder Pflaumen aus dem Glas (Meine Mutter macht die immer ein) oder beim letzten Mal habe ich mir rote Grütze zu den Knödeln geschüttet. Hat auch sehr gut geschmeckt. Empfehlen kann ich hier die rote Grütze von Schwartau, sofern man wie ich keine selbstgemachte rote Grütze hat.


GENUSSFAKTOR


Die Quarkknödel sind schön fest und sehen fast wie normale Knödel aus. Bisher ist es mir immer gelungen, dass die Knödel hinterher fest waren, zerbröckelt ist hier noch nie etwas. Die Knödel sehen nicht nur gut aus, auch der Geruch gefällt mir. Denn natürlich riechen diese Quarkknödel nicht wie normale Knödel, auch wenn sie denen im Aussehen ähnelt. Sie riechen sehr intensiv nach Quark. Und nach Quark schmecken sie auch, fast so ähnlich wie frischer Käsekuchen, sorry ich kann es nicht anders beschreiben. Also leicht süß-säuerlich mit intensivem Quarkgeschmack. Gerade in Kombination mit etwas fruchtigem schmecken sie mir noch besser. Somit gebe ich meistens entweder etwas frisches Obst, oder beispielsweise Himbeeren aus der Dose hinzu.

Übriggebliebene Knödel kann man entweder noch einmal erhitzen oder auch kalt essen. Mir zumindestens schmecken sie auch kalt. Vielleicht versuche ich demnächst mal, sie zu braten, wie wir das daheim mit übriggebliebenen Hefeklößen machen. Fest genug zum Zerschneiden sind sie und das schmeckt bestimmt auch gut.



WAS ENTHÄLT DIE MISCHUNG?


Zucker
Kartoffeln
pflanzliches Fett
Hartweizengries
Trockeneiweiß
modifizierte Stärke
Milchzucker
Milcheiweiß
Speisesalz
Stärke
Aroma (nicht näher genannt)
Curcuma (natürlicher Farbstoff aus der Curcuma-Pflanze)
Farbstoff Riboflavin (der chemische Name für Vitamin B2)

Dazu kommt dann später noch der Quark.


Preis: Meistens bekommt man Süße Schmankerl Quarkknödel zum Preis von gut 1,00 Euro, letztens habe ich in einem REWE Markt 1,19 Euro dafür bezahlt.


FAZIT


Eine sehr leckere schnelle süße Mahlzeit, bei der man nur noch Quark dazu tun muss. Man kann diverse Soucen oder Obst dabei verwenden und so die Quarkknödel immer wieder variieren. Positiv auch die einfache Zubereitung.


Liebe Grüße - Miara



Pro: schmecken sehr gut, vielfältig Variierbar, relativ günstig, einfach und schnell machbar
Kontra: man sollte schon Süßspeisen mögen, Knödelformen ist Übungssache

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