Pfister Marcus Regenbogenfisch, komm hilf mir! Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Erfahrungsbericht von Jakini
Niemand sollte grundlos ausgeschlossen werden
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie wir zu dem Buch kamen:
==========================
Im Herbst gab es bei Amazon viele Angebote, von denen ich Gebrauch machte, denn für meine Kinder kaufe ich immer gerne Bücher, zum einen weil ich gerne lese, zum anderen, weil ich lesen für Kinder wichtig finde.
Eines der Bücher war: \"Regenbogenfisch, komm hilf mir\" von Markus Fister.
Das Buch war und ist derzeit noch von 8,90 Euro auf 4 Euro herunter gesetzt, dabei handelt es sich um eine kleinere Ausgabe. Die normale Ausgabe dieses Buch kostet 15,90 Euro.
Wie sieht die kleine Ausgabe aus:
==================================
Unser kleines Buch hat die Maaße eines Taschenbuches, und kann somit auch gut unterwegs mitgenommen werden.
Der Einband ist fest, und kann gut abgewschen werden. Auf dem Cover sieht man den Regenbogenfisch mit weiteren hübschen Fischen. Nur einer fällt dabei auf, ein grün/gelber Fisch der keine glänzende Schuppe hat.
Im Inneren hat das Buch Papierseiten, die zwar fest und notfalls auch abwischbar sind, dennoch sollte man gerade bei kleineren Kindern das Buch eher gemeinsam ansehen, damit die Seiten nicht zerissen werden.
Auf 26 Seiten ist ein jeweils kleiner Text pro Doppelseite gedruck, der Rest der Doppelseiten ist mit Bildern versehen.
Worum geht es in der Geschichte:
=================================
Der Regenbogenfisch hatte einen Schwarm gefunden, nachdem er jedem Fisch eine seiner glänzenden Schuppen gegeben hatte. In diesem Schwarm fühlte sich jeder Fisch sicher und geborgen, keiner war alleine.
Eines Tages jedoch ein Fisch bei ihnen auf, der seinen Schwarm verloren hatte. Doch einer der Fisch, der mit der gezackten Rückenflosse, wollte den kleinen, fremden Fisch nicht und schickte ihn weg. Er hatte in dem Schwarm nichts zu suchen, durfte aber am Rand des Riffs bleiben, wenn er im großen Meer Angst hat. Dem Regenbogenfisch tat der fremde Fisch leid, er selber weiß ja, wie es ist, alleine zu sein, aber er traute sich nicht, dem Zackenfisch zu widersprechen und fügte sich mit schlechtem Gewissen.
Dann wurde der Schwarm von einem Räuberfisch angegriffen, alle Fischen können sich in eine Felsspalte retten, nur der kleine fremde Fisch nicht. Und da hat der Regenbogenfisch Mut und will dem fremden Fisch helfen, was auch alle anderen Fische animiert, zu helfen. In letzter Minute können sie den kleinen Fisch retten, den Räuberfisch ablenken und den kleinen fremden in die sichere Felsspalte bringen. Nun gehört er doch zum Schwarm dazu.
Wie sind meine Erfahrungen mit dem Buch:
=========================================
Meine jüngste Tochter, die gut zwei Jahre alt ist, hat dieses Buch von uns zum Nikolaus bekommen und es ist inzwischen zu ihrem Lieblingsbuch geworden. Offensichtlich scheint sie Fische sehr zu mögen, denn auch von Nemo ist meine kleine Tochter begeistert.
Jeden Abend vor dem Schlafengehen verlangt sie inzwischen, daß dieses Buch vorgelesen wird, was anfangs ich gemacht habe, inzwischen meine große Tochter übernommen hat.
Meine beiden kleinen Töchter im Alter von 4 und 2 Jahren hören dann der großen 8 jährigen gerne zu, ihnen gefallen die Bilder, die sie beim Vorlesen ansehen, und sie hören, obwohl sie die Geschichte inzwischen auswendig kennen, immer wieder gebannt zu.
Die Geschichte finde ich sehr gut, denn sie zeigt, daß eigentlich alle gleich sind, nicht nur die Fische. Auch bei den Menschen werden Fremde oft ausgestoßen, so z.B. wenn Ausländer hinzu kommen, oder aber auch nur neue Kinder in eine Klasse oder die Kindergartengruppe. Es wird aber auch deutlich gezeigt, daß es dann jemanden gibt, der eigentlich anders denkt, es nicht traut, zu sagen.
Da meine Kinder, besonders die Kleine, Fische sehr gerne mögen, empfinde ich das Thema sehr gut umgesetzt. Sie haben Mitleid mit dem Fisch, wollen, daß er auch dazu gehört und denken so anders über neue Kinder. Wirklich betroffen von diesem Thema ist eigentlich eher meine große Tochter, die schon zur Schule geht, und inzwischen einige neue Kinder dort kennengelert hat. Besonders ein Junge hatte schwer, in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden, und meine Tochter mochte dieses Kind von Anfang an, wagte es aber eben auch nicht, das zuzugeben, weil andere gegen ihn waren und manchmal noch sind. Zum Glück hat sich dies inzwischen gegeben, und das Kind wurde inzwischen akzeptiert, so wie der kleine Fisch in der Geschichte.
Fazit:
======
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, denn es zeigt Kindern, wie weh es tun kann, ausgegrenzt zu werden, und auch wie gefährlich es sein kann. Nicht nur Fische leben in der Gemeinschaft, auch wir Menschen, was viele inzwischen leider oftmals vergessen haben, mit diesem Buch kann man seine Kinder aber dahin bringen, daß sie darüber nachdenken, wie wichtig es ist, in einer Gemeinschaft zu leben und so zu akzeptieren, wie er ist. Aussließen sollte man niemanden, zumindest nicht ohne Grund.
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Im Herbst gab es bei Amazon viele Angebote, von denen ich Gebrauch machte, denn für meine Kinder kaufe ich immer gerne Bücher, zum einen weil ich gerne lese, zum anderen, weil ich lesen für Kinder wichtig finde.
Eines der Bücher war: \"Regenbogenfisch, komm hilf mir\" von Markus Fister.
Das Buch war und ist derzeit noch von 8,90 Euro auf 4 Euro herunter gesetzt, dabei handelt es sich um eine kleinere Ausgabe. Die normale Ausgabe dieses Buch kostet 15,90 Euro.
Wie sieht die kleine Ausgabe aus:
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Unser kleines Buch hat die Maaße eines Taschenbuches, und kann somit auch gut unterwegs mitgenommen werden.
Der Einband ist fest, und kann gut abgewschen werden. Auf dem Cover sieht man den Regenbogenfisch mit weiteren hübschen Fischen. Nur einer fällt dabei auf, ein grün/gelber Fisch der keine glänzende Schuppe hat.
Im Inneren hat das Buch Papierseiten, die zwar fest und notfalls auch abwischbar sind, dennoch sollte man gerade bei kleineren Kindern das Buch eher gemeinsam ansehen, damit die Seiten nicht zerissen werden.
Auf 26 Seiten ist ein jeweils kleiner Text pro Doppelseite gedruck, der Rest der Doppelseiten ist mit Bildern versehen.
Worum geht es in der Geschichte:
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Der Regenbogenfisch hatte einen Schwarm gefunden, nachdem er jedem Fisch eine seiner glänzenden Schuppen gegeben hatte. In diesem Schwarm fühlte sich jeder Fisch sicher und geborgen, keiner war alleine.
Eines Tages jedoch ein Fisch bei ihnen auf, der seinen Schwarm verloren hatte. Doch einer der Fisch, der mit der gezackten Rückenflosse, wollte den kleinen, fremden Fisch nicht und schickte ihn weg. Er hatte in dem Schwarm nichts zu suchen, durfte aber am Rand des Riffs bleiben, wenn er im großen Meer Angst hat. Dem Regenbogenfisch tat der fremde Fisch leid, er selber weiß ja, wie es ist, alleine zu sein, aber er traute sich nicht, dem Zackenfisch zu widersprechen und fügte sich mit schlechtem Gewissen.
Dann wurde der Schwarm von einem Räuberfisch angegriffen, alle Fischen können sich in eine Felsspalte retten, nur der kleine fremde Fisch nicht. Und da hat der Regenbogenfisch Mut und will dem fremden Fisch helfen, was auch alle anderen Fische animiert, zu helfen. In letzter Minute können sie den kleinen Fisch retten, den Räuberfisch ablenken und den kleinen fremden in die sichere Felsspalte bringen. Nun gehört er doch zum Schwarm dazu.
Wie sind meine Erfahrungen mit dem Buch:
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Meine jüngste Tochter, die gut zwei Jahre alt ist, hat dieses Buch von uns zum Nikolaus bekommen und es ist inzwischen zu ihrem Lieblingsbuch geworden. Offensichtlich scheint sie Fische sehr zu mögen, denn auch von Nemo ist meine kleine Tochter begeistert.
Jeden Abend vor dem Schlafengehen verlangt sie inzwischen, daß dieses Buch vorgelesen wird, was anfangs ich gemacht habe, inzwischen meine große Tochter übernommen hat.
Meine beiden kleinen Töchter im Alter von 4 und 2 Jahren hören dann der großen 8 jährigen gerne zu, ihnen gefallen die Bilder, die sie beim Vorlesen ansehen, und sie hören, obwohl sie die Geschichte inzwischen auswendig kennen, immer wieder gebannt zu.
Die Geschichte finde ich sehr gut, denn sie zeigt, daß eigentlich alle gleich sind, nicht nur die Fische. Auch bei den Menschen werden Fremde oft ausgestoßen, so z.B. wenn Ausländer hinzu kommen, oder aber auch nur neue Kinder in eine Klasse oder die Kindergartengruppe. Es wird aber auch deutlich gezeigt, daß es dann jemanden gibt, der eigentlich anders denkt, es nicht traut, zu sagen.
Da meine Kinder, besonders die Kleine, Fische sehr gerne mögen, empfinde ich das Thema sehr gut umgesetzt. Sie haben Mitleid mit dem Fisch, wollen, daß er auch dazu gehört und denken so anders über neue Kinder. Wirklich betroffen von diesem Thema ist eigentlich eher meine große Tochter, die schon zur Schule geht, und inzwischen einige neue Kinder dort kennengelert hat. Besonders ein Junge hatte schwer, in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden, und meine Tochter mochte dieses Kind von Anfang an, wagte es aber eben auch nicht, das zuzugeben, weil andere gegen ihn waren und manchmal noch sind. Zum Glück hat sich dies inzwischen gegeben, und das Kind wurde inzwischen akzeptiert, so wie der kleine Fisch in der Geschichte.
Fazit:
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Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, denn es zeigt Kindern, wie weh es tun kann, ausgegrenzt zu werden, und auch wie gefährlich es sein kann. Nicht nur Fische leben in der Gemeinschaft, auch wir Menschen, was viele inzwischen leider oftmals vergessen haben, mit diesem Buch kann man seine Kinder aber dahin bringen, daß sie darüber nachdenken, wie wichtig es ist, in einer Gemeinschaft zu leben und so zu akzeptieren, wie er ist. Aussließen sollte man niemanden, zumindest nicht ohne Grund.
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