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Pflanzliche-heilmittel-johanniskraut
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Summe aller Bewertungen
  • Wirkung:  sehr gut
  • Verträglichkeit:  sehr gut
  • Nebenwirkungen:  fast keine

Erfahrungsbericht von Ursa99

Johanniskraut - uraltes Mittel gegen leichte Depression

Pro:

gutes pflanzliches Produkt bei Depressionen

Kontra:

Lichtüberempfindlichkeit möglich

Empfehlung:

Ja

Der lateinische Name "Hypericum" leitet sich ab aus dem griechischen -hyper- -> -über- und -eikon- -> -Bild bzw. Vorstellung-. Es wird vermutet, das der Name der uralten Heilpflanze zum Ausdruck bringen soll: "die Heilkräfte des Johanniskrautes gehen über die Vorstellungskraft"

Schon in jedem mittelalterlichen Kräuterbuch finden sich Rezepturen mit Johanniskraut.

Die leuchtend gelben Blüten wurden schon immer in Beziehung zur Sonne gesetzt und nach altem Volksglauben hat die Pflanze ihre besten Heilkräfte am 24. Juni, dem Johannistag. Der Tag wurde in Urzeiten als Sommersonnenwende gefeiert, aber durch die Christianisierung wurde die alte Heilpflanze Johannes dem Täufer gewidmet.

In der modernen Medizin erlebt das Johanniskraut eine Renaissance:

es hilft bei innerer Unruhe, Depressionen, "bringt Licht ins Dunkel", gibt mehr Lebensfreude und schenkt Ruhe und Gelassenheit.

Die Wirksamkeit von Johanniskraut beziehungsweise seiner Extrakte Hypericin und Hyperforin wurde in den letzten zehn Jahren in mehr als 30 klinisch kontollierten Studien geprüft. In diesen Studien ist eine therapeutische Überlegenheit von Johanniskraut gegenüber Placebo (Scheinpräparaten) bei leichten und mittelschweren Depressionen gezeigt worden.

Johanniskraut hat photosensibilisierende Eigenschaften, d.h. es kann vereinzelt zu allergischen und Unverträglichkeitsreaktionen kommen, wenn man sich während der Einnahme intensiv der Sonne aussetzt.

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