Phantasialand/ Brühl Testbericht

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  • Preis-Leistungs-Verhältnis:  schlecht
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Erfahrungsbericht von Arti25

Zurück in die Kindheit...

Pro:

Abwechslungsreiches Angebot, freundlicher Service

Kontra:

Qualität der Gastronomie schwankt, teuer

Empfehlung:

Ja

Mein nächster Bericht sollte mal nicht nur über irgendwelchen Kosmetikkram sein. Da traf es sich doch ganz gut, dass ich – fünf Jahre nach meinem letzten Besuch – mit meinem neuen Freund wieder einmal das Phantasialand in Brühl erobert habe. Wir haben dort zwei wunderbare Tage verbracht – für mich Anlass, Euch das Phantasialand einmal aus meiner Sicht vorzustellen. Gleich vorweg eines: Auch in zwei Tagen schafft man nicht alle Attraktionen und Shows – manches kenne ich noch von früher, anderes, was ich nicht geschafft habe, habe ich aus den Informationen der Phantasialand-Homepage ergänzt. Diese Abschnitte habe ich entsprechend gekennzeichnet. Der folgende Bericht ist nach den Themenbereichen des Phantasialandes gegliedert :-) Nun aber los...


***Geschichte des Parks***
Das Phantasialand wurde 1967 von den Herren Gottlieb Löffelhardt und Richard Schmidt gegründet. Beide kamen vom Theater und fanden es schade, dass alle Puppen und Requisiten wieder in der Versenkung verschwinden sollten. Statt dessen beschlossen sie, die Puppen öffentlich zugänglich zu machen. Ursprünglich war das Phantasialand daher als Märchenpark geplant – eine der ersten Attraktionen war der auch heute noch bestehende Märchenrundgang um den See herum. Das Phantasialand entstand auf einem ehemaligen Braunkohlegelände in Brühl bei Köln. In den folgenden Jahren entstanden immer weitere Attraktionen, erste Themengebiete wurden errichtet. Shows und Gastronomiebereiche kamen hinzu. 1994 trat Richard Schmidt aus der Geschäftsleitung aus, blieb jedoch als Berater. 1998 gab auch Gottlieb Löffelhardt seine Geschäftsanteile ab – sie wurden von seinem Sohn Robert G. Löffelhardt übernommen, der das Land seitdem komplett leitet. Am 1. Mai 2001 kam es zum ersten großen Zwischenfall seit der Eröffnung 1967. In der Gebirgsbahn brach ein Feuer aus. Das gesamte Pappmaché-Gebirgsmassiv der Bahn, sowie die Grand-Canyon-Bahn und das angrenzende Tanakra-Theater fielen den Flammen zum Opfer. Schwer verletzt wurde dabei Gott sei Dank niemand. Zum 35. Geburtstag des Phantasialandes gab es neue Attraktionen: Das erste Hotel wurde auf dem Parkgelände eröffnet: PhantASIA steht in China Town und ist entsprechend aufgemacht. Für das kommende Jahr 2006 ist ein neuer Themenbereich geplant: „Deep in Africa“. Hier wird derzeit eifrig gebaut. Ein Geheimnis ist schon gelüftet. Die Hauptattraktion des Bereichs wird eine Achterbahn mit Namen „Black Mamba“.


***Anfahrt, Preise, Öffnungszeiten***

*Anfahrt*
Das Phantasialand ist mit dem Auto recht einfach zu erreichen. Anfahrt über die A 553. Dann an der Abfahrt Brühl-Süd abfahren und dem gut ausgeschilderten Weg ins Phantasialand folgen. Auf der Berggeiststraße wird man von Mitarbeitern des Phantasialandes in Empfang genommen, die einem den Weg zu den Parkplätzen weisen.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Entweder mit dem Zug bis zum Bahnhof Brühl, oder – aus Köln kommend – mit der Straßenbahn der Linie 18 bis zur Station „Brühl Mitte“. Von Bahnhof bzw. Haltestation fahren regelmäßig Shuttle-Busse zum Park.

*Preise*
Die Preise sind mittlerweile ziemlich heftig geworden. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet 26,50 Euro. Ich habe unsere Karten beim ADAC geholt – so habe ich pro Karte nur 25 Euro bezahlt. Kinder bezahlen 23 Euro. Eine Zwei-Tageskarte kostet 39 Euro, für Kinder 29 Euro. Kinder bis 1 Meter Körpergröße zahlen keinen Eintritt. Ebenso haben Geburtstagskinder freien Eintritt. Behinderte Gäste, sowie deren Begleitpersonen zahlen 20 Euro Eintritt (Kinder und Erwachsene). Blinde und Rollstuhlfahrer zahlen nichts.

Derzeit gibt es für Juli und August das Sonderangebot „1x zahlen, 2x Spaß haben“. Dabei tauscht man im Park (Infostand in der Western Stadt) sein Ticket gegen einen Gutschein, auf dem man unterschreiben muss. Damit kann man dann am Folgetag umsonst in den Park. Man muss nur nochmals auf dem Schein unterschreiben und die Unterschriften müssen identisch sein. Dieses Angebot haben wir natürlich genutzt.

Dann gibt es das „Dankeschön-Ticket“. Man kann es für 13 Euro (Kinder und Erwachsene) im Park selber erwerben und damit an einem weiteren Tag (nicht am Folgetag!) in den Park. Dieses Angebot gilt auch für den Behinderten-Tarif.

Ferner gibt es die sog. Funcard. Sie ist ein Jahr ab Kauf gültig und in drei Ausführungen zu haben. 1. Classic Fun Card für Erwachsene: Gültig an 40 Tagen in der Saison und Wintertraum. Kosten: 82 Euro. 2. Mini Fun Card für Kinder. Gültig wie oben. Kosten: 72 Euro. 3. Diamant Fun Card für Kinder und Erwachsene. Gültig: Ein Jahr lang, so oft man Lust hat. Kosten: 195 Euro.

*Öffnungszeiten*
In der Hauptsaison (24.3. bis 1.11.) ist das Phantasialand von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Zur Sonderaktion „Festival der Lichter“ (1.10. bis 16.10.; 21.10. bis 23.10.; 28.10. bis 1.11.) hat der Park von 9 Uhr bis 21 Uhr geöffnet. Nach Einbruch der Dunkelheit erstrahlt der ganze Park im Schein tausender Lichter.
Der Phantasialand Wintertraum 2005 findet am 1. Adventwochenende (26. und 27.11.2005) und mittwochs bis freitags (30.11. bis 18.12) und täglich während der Weihnachtsferien (Regelung NRW) statt. Der Park öffnet in dieser Zeit von 11 Uhr bis 20 Uhr.
An Heiligabend und Neujahr bleibt das Phantasialand geschlossen. Silvester hat der Park bis 18:00Uhr geöffnet.


***China Town***
Dieser Themenbereich wurde 1981 eröffnet. Hunderte von Bauarbeitern und Künstlern bauten in nur 2 Jahren den teuersten Themenbereich im Phantasialand: Insgesamt wurden damals mehr als 20 Millionen DM investiert um Tempel, Restaurants und Pagoden zu errichten. Per Schiff wurden die in China hergestellten 1,3 Millionen Einzelteile nach Köln gebracht und von da per LKW nach Brühl. Richard Schmidt und Gottlieb Löffelhardt wurden für dieses Meisterwerk als erste Europäer mit der Chinesischen Kulturmedaille ausgezeichnet. In den Jahren 2002 und 2003 wurde dieser Bereich erweitert. In China Town befinden sich folgende Attraktionen und Restaurants:

*Geister Rikscha*
Die Geister Rikscha ist eine Geisterbahn mit chinesischen Gruselmotiven. 100 Wagen mit je drei Sitzplätzen fahren die 250 Meter lange Strecke in einer Endlosschleife. Die Fahrt dauert acht Minuten. Da die Bahn (Eröffnungsjahr 1981) zu den älteren Attraktionen im Park gehört, muss man heutzutage dort so gut wie nicht mehr anstehen. Keine 5 Minuten nach betreten des Gebäudes haben wir schon in einem der wie schwarze Muscheln aussehenden Wagen gesessen. Ich persönlich sehe die Geister Rikscha eher als nostalgische Erinnerung. Eine Fahrt darauf muss halt doch jedes Mal sein – aber gruseln? Als Erwachsener sicher nicht. Als Kind können manche Motive aber sicher doch erschrecken. Ich habe in diesem Jahr doch tatsächlich einige Veränderungen bei den Motiven bemerkt: Zwei waren mir völlig unbekannt. Da tut sich also noch was ;-) Während der Fahrt kommen die zu den Motiven passenden Geräusche aus einem Lautsprecher im Wagen. Zu den schönsten Motiven gehört sicher das Geisterschiff. Empfehlenswert für „Erstfahrer“: Zwei Runden drehen. Man entdeckt garantiert noch neue Details.

*Feng Ju Palace*
Diese Attraktion stammt aus dem Jahre 2002. Sie ersetzt das beim Brand zerstörte Tanakra-Theater. Beim Feng Ju Palace handelt es sich um ein sog. Madhouse. Wir selber waren leider nicht drin, weil wir irgendwie nicht begriffen haben, dass der Palace keine Show – wie früher – sondern ein Fahrgeschäft ist. Der Feng Ju Palace besteht innen aus einer Art Trommel, auf die ein Film projiziert wird. Die Zuschauer sitzen auf Bänken in der Trommel. Während der 10-minütigen Fahrt schaukeln die Bänke in Winkeln bis zu 30 Grad, zusätzlich dreht sich die Trommel. So entsteht der Effekt, dass man „Kopf steht“, was aber nicht der Fall ist. Ich hätte die Fahrt gern mitgemacht und werde das sicher beizeiten nachholen. Achtung: Personen unter 1,20 m dürfen nur in Begleitung Erwachsener mitfahren.

*Restaurant China Town*
Im Restaurant China Town war ich bislang nur einmal – vor etwa sieben Jahren – essen. Leider war das Essen kalt, so dass ich bisher nicht mehr dorthin gegangen bin. Preislich hielt sich das Ganze im Rahmen. Für mein chinesisches Nudelgericht habe ich damals etwa um die 10 DM bezahlt. Aber diese Preise dürften inzwischen hinfällig sein. Das Restaurant ist allerdings wunderschön gelegen. Von der Terrasse hat man einen tollen Blick über China Town. Insgesamt hat das Lokal 270 Sitzplätze und Tischservice – im Phantasialand nicht selbstverständlich.

*Restaurant Bamboo*
Dieses Restaurant gehört zum Hotel „PhantASIA“ und wurde 2003 eröffnet. Hier war ich bislang nicht essen und beschränke mich daher auf einige kurze Fakten, die ich der Homepage entnommen habe: 250 Sitzplätze, direkt im Hotel gelegen. Das Bamboo bietet chinesische Speisen an.

*Chinesischer Imbiss-Stand*
Hier haben wir uns am zweiten Tag einen Zwischen-Snack gegönnt. Man hat die Wahl zwischen Nudeln mit Gemüse (3,50 Euro) und Nudeln mit Gemüse und Hühnchen (5 Euro). Beides wird ständig frisch im Wok zubereitet. Wir haben uns für erstere Variante entschieden. Die Nudeln werden in einem Pappbecher verkauft, es gibt wahlweise Stäbchen oder Plastikgabeln. Ich kann diesen Snack absolut empfehlen. Die Nudeln waren warm (*fg*), gut gewürzt und superlecker.

*Show „China Akrobatik“*
Diese Show findet mitten im China Town Bereich auf einer kleinen Parkfläche statt. Ich habe nur einen kurzen Blick darauf erhascht. Die chinesische Artistik mit Fahnenelementen und Jongleuren erinnerte mich irgendwie an Auftritte, die ich vom chinesischen Staatszirkus kenne. Auf jeden Fall toll. Und das Beste: Die Show kostet keinen Eintritt :-)


***Silver City***
Von China Town aus erreicht man den Themenbereich „Silver City“ – eine naturgetreue Westernstadt. Eröffnet wurde dieser Bereich 1974. Erweiterungen kamen 1992 und 1996 hinzu. Neben diversen Snack-Ständen gibt es zwischendurch auf der Straße Shows von Lasso-Artisten. Außerdem kann man sich in echten „Wildwest-Kleidern“ auf alt fotografieren lassen. Mit dem Gedanken haben wir lange gespielt, aber der Preis von 14 Euro für ein Foto war uns dann doch zu hoch. Zum Silver City-Themenbereich gehören außerdem:

*Silbermine*
Eine Fahrattraktion aus dem Jahr 1984. Wie bei der Geister Rikscha handelt es sich hierbei um einen Endloszug bestehend aus 10 „Eisenbahnzügen“. Die Strecke ist 307 Meter lang und verläuft über zwei Ebenen. Die Silbermine war 1989 die erste Attraktion, auf der ich bei meinem ersten Besuch gefahren bin. Hier spielen ähnlich nostalgische Gefühle mit, wie bei der Rikscha und so musste die Fahrt natürlich auch diesmal sein. Die Fahrt führt den Zug durch ein mexikanisches Bergwerk und eine Stadt in Mexiko. 120 computergesteuerte Figuren erwecken das Szenario zum Leben. Das Ganze ist sehr aufwendig und liebevoll gestaltet und auch hier empfiehlt es sich, zweimal zu fahren um alle Details aufnehmen zu können. Die Fahrt dauert insgesamt etwa 10 Minuten. Zwischendrin sind ein paar nette Späße eingebaut. So fährt der Zug durch sich drehende Trommeln und an anderer Stelle stürzt doch glatt die Mine über einem ein ;-) Beeindrucken dürfte das aber höchstens kleinere Kinder – die Technik ist halt einfach veraltet, da muss man realistisch sein. Ach ja: Lange Wartezeiten gibt’s auch hier nicht. Wir haben diesmal etwa 5 Minuten angestanden.

*Wildwash Creek und Stonewash Creek*
Hierbei handelt es sich um zwei Wildwasserbahnen. Ursprünglich gab es nur eine Wildwasserbahn von 1,3 km Länge. 1993 wurde diese jedoch in zwei Bahnen umgebaut um den dauernden hohen Besucherandrang besser abfertigen zu können. Im Sommer kann man aber dennoch locker mit 30 Minuten Wartezeit rechnen! Der Stonewash Creek ist mit 290 m Strecke die Längere von beiden Bahnen. Es handelt sich hierbei um die linke Bahn (wenn man im Bootshaus die Treppe runterkommt). Man fährt in Viersitzer-Einbäumen munter durch einen Wasserkanal – ab und zu rattert dabei auch die Colorado Achterbahn über einen hinweg. Dabei bloß nicht erschrecken, das ist ziemlich laut. Dann kommt der erste Lift. Die folgende Abfahrt ist nicht sehr hoch, aber steil. Man sollte sich auf einige Wasserspritzer gefasst machen. Die zweite Abfahrt hat es aber in sich: Sie ist sehr hoch und extrem steil. Das Gefühl beim runtersausen ist aber einfach genial. Und sooo nass wird man auch gar nicht *gg*. Dafür schreit man ganz automatisch – mir jedenfalls geht es so. Der Wildwash Creek ist mit 240 m etwas kürzer. Auch hier gibt es zwei Abfahrten, beide sind aber nicht so hoch und steil wie die des Stonewash Creek. Während der Fahrt auf beiden Bahnen wird man fotografiert. Das Foto kann man – so es denn gefällt – für 5 Euro am Ausgang der Bahnen erwerben.

*Colorado Adventure*
Diese Bahn gehört für mich zu den genialsten Achterbahnen überhaupt – und kommt dabei ganz ohne Looping aus. Die Züge sehen aus, wie echte Westerzüge. Inklusive Lok. Zunächst mal ein paar Technische Daten. Die Maximalgeschwindigkeit der Bahn beträgt 50 km/h. Der höchste Punkt liegt auf 21,5 Metern. Eine Fahrt dauert drei Minuten. Früher musste man hier extrem lange anstehen. Gerade im Eröffnungsjahr 1996. Mittlerweile ist man oft schon nach 10 bis 15 Minuten am Ziel. Es sei denn, man möchte (wie wir) in den letzten Wagen oder in die Lok. Dann dauert es schon mal länger. Das Besondere an beiden Sitzplätzen: In der Lok kommt einem die Fahrt schneller vor, im letzten Wagen spürt man den Zug so richtig – das Gefühl des Abhebens ist viel stärker – absolut genial. Insgesamt wird der Zug dreimal hochgezogen um dann durch extrem steile, enge Kurven wieder abwärts zu sausen. Teilweise steht die Bahn zur Seite hin fast senkrecht. Einfach empfehlenswert. Wir sind sage und schreibe an beiden Tagen je dreimal gefahren. Ich liebe dieses Gefühl, als würde man fliegen. Am Ende wird man auch hier fotografiert. Die Fotos kosten ebenfalls 5 Euro. Aber Vorsicht: Die Druckqualität ist nicht immer gut. Das letzte, was wir gekauft haben, war ziemlich verschwommen. Ein letzter Hinweis: Man muss 6 Jahre alt sein um mitfahren zu können. Ist man unter 1,20 m muss zudem ein Erwachsener dabei sein.

*Wild West Stuntshow*
Diese Show habe ich noch nie gesehen. Die Show fand früher im Wildwest Theater statt, heute wird sie auf dem Vorplatz von River Quest aufgeführt. Die Stuntshow dauert 10 Minuten, die Zeiten erfährt man vor Ort. Zu der Show gehören neben Lasso-Tricks auch humorvolle Einlagen.


***Mexico City***
Dieser Bereich wurde 1997 eröffnet. In Mexiko City läuft man durch eine Hacienda und wird dabei stilecht mit Salsa-Musik in die richtige Stimmung versetzt. Dieser Themenbereich ist meiner Ansicht nach einer der weniger schönen Bereiche. Zwar ist er stilecht gebaut und auch schön von der Architektur her, aber die Attraktionen passen irgendwie nicht richtig ins Thema. Als da wären:

*Condor*
Der Condor ist ein hoher Turm (36 m), an dessen Armen mehrere Gondeln hängen. Pro Gondel haben zwei Personen Platz. Die Gondeln werden langsam in die Höhe gefahren, oben drehen sie sich um sich selbst, so dass man eine schöne Aussicht aufs Phantasialand hat. Lohnenswert finde ich die dreiminütige Fahrt heute nicht mehr. Darum sind wir diesmal auch nicht gefahren. Empfehlenswert ist das nur, wenn man zum ersten Mal in Phantiland kommt.

*Phantasialand Jet*
Auch Monorail genannt. Dieser Zug fährt auf einer Schiene quer durchs Phantasialand. Das Eröffnungsjahr war 1974 – ferner handelt es sich auch hierbei um eine der älteren Attraktionen, was man auch merkt. Sonderlich spektakulär ist diese Fahrt nicht. Zum letzten Mal bin ich damit vor sieben Jahren gefahren. Vor fünf Jahren und auch in diesem Jahr ist der Jet wegen Umbauarbeiten außer Betrieb. Ich erinnere mich an eine zehnminütige Fahrt in einem recht stickigem Zug. Per Lautsprecher wird einem der Park erklärt. Unterbrochen werden die Erklärungen nur bei der Fahrt durch den „Zeittunnel“ – hier sind große Dinosaurier-Figuren ausgestellt.

*Unforgettable - Eisrevue*
Diese Show findet in der Arena de Fiesta statt. Bislang habe ich die Show noch nicht gesehen, kann daher auch nichts dazu erzählen. Es handelt sich wohl um eine halbstündige Eisrevue. Sie spielt auf einem mexikanischen Dorfplatz. Der Kontrast zwischen Mexiko und Eis ist Wohl das faszinierende dieser Show. Die Showzeiten variieren nach Besucherandrang und können daher nur vor Ort erfragt werden.

*Casa Magnetica*
Das schiefe Haus. Die Show habe ich vor einigen Jahren einmal gesehen. Und einmal reicht auch. Das Ganze ist äußerst witzig. Im Casa Magnetica fließt Wasser bergauf, Stühle stehen auf einer schmalen Leiste an der Wand – außerdem kann es durchaus passieren, dass Zuschauer spontan in die Show eingebunden werden. Lustig ist es allemal.

*Hacienda Don Pedro*
In diesem großen Restaurant waren wir an unserem ersten Tag im Park essen. Die Preise für die mexikanischen Spezialitäten bewegen sich auf normalem Level. Für 8,90 Euro habe ich einen großen Teller gegrillte Hähnchenbrust mit Salat und Mangosauce bekommen. Das Essen war wirklich prima. Mein Freund hatten Chicken Wings mit scharfer Sauce für 6,90 Euro – ebenfalls sehr lecker (ich musste natürlich probieren *g*). Die Bedienung war sehr höflich und der Service ausgesprochen flott. Einziges Manko: Die Cola light, für die wir satte 3,10 Euro (0,5 l) bezahlt haben, war fast zur Hälfte mit Wasser verdünnt, was ich mehr als dreist fand. Darüber habe ich mich dann doch geärgert.

*Mexiko Snack*
Hier gibt es mexikanische Snacks, aber auch normale Sachen wie Schoko-Fruchtspieße und Popcorn. Absolut empfehlenswert sind die Churros – ein frittiertes Gebäck. Drei Stück kosten 3,50 Euro. Aber das lohnt sich. Wahlweise kann man sie mit Zucker und Zimt oder nur mit Zucker haben.


***Alt Berlin***
Von Mexiko aus erreicht man Alt Berlin, den allerersten Themenbereich des Parks. Er wurde 1972 errichtet und stellt das Berlin der 20er Jahre da. Absolut stilecht mit Brandenburger Tor, Wintergarten, Scala und Neptunbrunnen. Die Scala wurde leider später abgerissen und in das heutige Schauspielhaus integriert. Durch den Haupteingang des Phantasialandes erreicht man diesen Bereich zuerst. Von der Treppe aus öffnet sich der Blick entlang der alten Berliner Häuserfassaden. Toll sieht es schon aus. In alt Berlin befindet sich der Kinderbereich mit zwei Karussells und einem Kinder-Riesenrad. Dieser Bereich befand sich früher dort, wo heute der Fantasybereich steht. Ferner gibt es in Alt Berlin folgende Attraktionen:

*Altberliner Dampfpferdekarussell*
Das Karussell wurde 1998 eröffnet. Es handelt sich um ein zweistöckiges Karussell, dass natürlich ebenfalls im Stil der 20er Jahre gebaut wurde. Es ist das größte Doppelstockkarussell Europas. Auf zwei Etagen gibt es runde Bänke, Sitzplätze in wiegenden Muscheln und natürlich Pferde, die sich während der Fahrt auf und ab bewegen. Ich finde dieses Karussell einfach wunderbar romantisch. Das Schöne: Man muss hier nie lange warten. Die Fahrt dauert leider nur drei Minuten. Es ist auf jeden Fall absolut empfehlenswert – das nostalgische Feeling ist einfach traumhaft.

*Arachnomé*
Hierbei handelt es sich um die aktuelle Show im Wintergarten. Ich erinnere mich auch noch gut an die Vorgängershows wie z.B. Jubilee. Seit 2004 gibt es die neue Show. Arachnomé, so lautet der Name dieser gigantischen Show. Sie spielt quasi in einem gigantischen Spinnennetz. Allein das Bühnenbild ist schon den Eintritt wert. Die Geschichte der Show erzählt den Kampf um die Seele eines Magiers. Die Schauspieler/Akrobaten vollführen auf der Bühne absolute Höchstleistungen, erstmals gibt es Live-Gesang. Mehr möchte ich hier nicht verraten. Nur soviel: Ich war von dieser Show absolut begeistert.

*Pirates in 4D*
Diese Show kenne ich nicht. Was mir bislang darüber erzählt wurde, ist aber auch nicht sonderlich prickelnd. Es handelt sich dabei wohl um ein Filmabenteuer mit Leslie Nielsen (zur Erinnerung: Die nackte Kanone), welches der Zuschauer hautnah miterleben kann. Mich reizt so etwas nun einmal weniger – mir wird in solchen Shows eher schlecht, da ich das miterleben dieses Hin und Her nicht vertrage.

*Restaurant Alt Berlin und Heino’s Kaffeehaus*
Beides Örtlichkeiten, die ich bislang nicht besucht habe. Das Restaurant „Alt Berlin“ bietet typisch deutsche Speisen an. Hier herrscht Selbstbedienung. Man kann sowohl drinnen, wie auch draußen essen. „Heino’s Kaffeehaus“ gleicht dem Originalcafé des Sängers in Bad Münstereifel. Hier gibt’s Heino’s berühmte Haselnusstorte zu essen. Diese Infos stammen von der Homepage des Phantasialandes.


***Fantasy***
Im Fantasy-Themenbereich finden sich die meisten Attraktionen des Parks. Zudem wurde dieser Bereich mehr als einmal erweitert. In den Jahren 1990, 1994, 2002, 2003 und 2004 kamen neue Attraktionen hinzu. Neueste Attraktion ist „Wuze Town“. Die Älteste: Der Märchenrundgang, den es fast seit Beginn des Parks gibt. Ferner gibt es hier:

*Galaxy*
Diese Show/Fahrattraktion ist ein Bewegungssimulator und wurde ursprünglich auf zwei Ebenen durchgeführt. Mittlerweile gehört die Attraktion zu den Langweiligern im Park – mangels Andrang wurde die obere Etage geschlossen. Ich bin damit lange nicht mehr gefahren, weil mir im Galaxy grundsätzlich schlecht wird. Ich vertrage das Durchschütteln einfach nicht ;-) In die Kuppel der Attraktion wir ein Film projiziert, den man „live“ aus einem Raumschiff miterlebt. Es handelt sich um eine Fahrt durchs Weltall. Dabei werden die Bewegungen im Film auf das Raumschiff übertragen. Man wird kräftig durchgerüttelt. Früher musste man hier ewig warten – ich habe mir sagen lassen, dass man heute innerhalb von 15 Minuten im Raumschiff sitzt. Einschränkungen: Mindestgröße 1 Meter, Mindestalter 6 Jahre.

*Walzertraum*
Die ehemalige Bottichbahn. Hier fährt man auf kleinen Rundbooten in Seerosenform über eine Wasserbahn durch ein Meer an Blumen. Dazu erklingt Walzermusik. Nicht aufregend, aber irgendwie romantisch und gut für zwischendurch, da man fast nie anstehen muss.

*Gondelbahn 1001 Nacht*
Auch eine der ersten Attraktionen. Man schwebt zu Zweit in einer Gondel zunächst über den Walzertraum hinweg, bevor man durch ein Drachenmaul in die Welt von 1001 Nacht eintaucht. Die Puppen sind liebevoll gestaltet, die Fahrt ist aber wie gesagt schon recht alt und höchstens für Erstbesucher und Nostalgiker wie uns interessant.

*Temple of the Night Hawk*
Diese Achterbahn hieß früher Space Center und simulierte eine Fahrt durchs Weltall. Meines Erachtens ist die Umthematisierung zu „Flug des Nachfalken“ nicht gelungen. Die Fahrt ist jedenfalls die gleiche geblieben. Das Tolle: man fährt im Dunkeln. Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Besuch 1989 – da stand man hier rund eine Stunde an. Heute kann man fast sofort zur Bahn durchgehen. Dann steigt man in die Bahn und wird in einem dunklen Tunnel hochgezogen. Die Fahrt in der dunklen Halle ist schön – aber nach dem 30. Mal auch kein Kick mehr. Sooft bin ich damit mindestens gefahren *smile*. Ich persönlich fand die Fahrt durchs Weltall schöner. Der Falkenflug ist nett, wird aber irgendwie gezwungen an die neue Umgebung von „Wuze Town“ angepasst. Schade eigentlich. Noch ein paar Daten: Der TotNH war bei der Eröffnung die längste Indoor-Achterbahn überhaupt. Die Fahrt auf der 1280 m langen Strecke dauert 4 Minuten, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 46 km/h. Kinder unter 1,20 m dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen mitfahren.

*Hollywood Tour*
Diese Fahrattraktion wurde 1990 eröffnet. Man fährt mit großen Booten, in denen mehrere Personen Platz haben durch eine unterirdische Höhle. Dabei fährt man an verschiedenen Filmszenen vorbei, die nachgebaut wurden. In diesem Jahr musste ich leider feststellen, dass die Hollywood-Tour ziemlich herunter gekommen ist. Warten muss man hier schon fast gar nicht mehr – nach 10 Minuten hat man spätestens einen Platz im Boot. Das einzig Tolle ist die Schussfahrt gleich zu Anfang, danach ist die Fahrt eher ruhig. Zu den Filmszenen gehören u.a. der „Weiße Hai“. Früher wurde das Boot dabei von beiden Seiten von Haien „angegriffen“. Leider scheint ein Hai kaputt zu sein. Etwas ramponiert wirken auch die anderen Szenen. Insgesamt nur beim Erstbesuch oder aus Nostalgiegefühl heraus zu empfehlen.

*Tittle Tattle Tree*
Dieser befindet sich im Fantasybereich “Wuze Town”. Wir haben auf eine Fahrt mit dem Tree verzichtet – das Ganze sah irgendwie langweilig aus. Man wird in kleinen Gondeln nach oben befördert und kann aus luftiger Höhe den Blick über Wuze Town genießen.

*Winja’s Fear and Force*
Hierbei handelt es sich um zwei Spinning Coaster, also um Achterbahnen, deren Gondeln sich während der Fahrt um sich selbst drehen. Pro Wagen haben vier Personen Platz. Eigentlich hatte ich zuviel Panik um darauf zu gehen – war aber doch zu neugierig. Obwohl die Fahrt schon recht krass aussah. Man kann nämlich beim Gang durch „Wuze Town“ die Fahrt der Bahnen beobachten. Zuerst muss man übrigens seine Tasche einschließen, da jegliches Gepäck auf diesen Bahnen verboten ist. Der Schrank kostet 1 Euro – den man nicht zurückbekommt. Eigentlich unverschämt, bei den Eintrittspreisen. Im hinteren Bereich von „Wuze Town“ gehen dann die Treppen zu den Bahnen hoch. Man muss bei beiden Bahnen gleich lang anstehen – je nach Andrang haben wir zwischen 30 und 60 Minuten gestanden. Unsere erste Fahrt war auf der Winja’s Fear. In der Gondel wurde mir dann doch ganz schön mulmig. Man fährt langsam durch drei Tore und wird dann plötzlich mit einem Aufzug 17 Meter in die Höhe gefahren – sekundenschnell. Oben öffnen sich Tore, die Gondel kippt, bleibt Zehntelsekunden stehen und rast dann mit 70 km/h in die Tiefe. Ich habe nur noch die Luft angehalten und geschrieen – im stetigen Wechsel. Nach den ersten Kurven fährt man in die Halle von „Wuze Town“ und hat kurz einen schönen Ausblick, bevor es nochmals hoch geht. Oben stoppt die Bahn und man schaut ins Nichts. Zeitgleich kippt die Schiene in die andere Richtung und man fällt völlig unerwartet – Wahnsinn! Der stärkste Neigungswinkel bei der Fahrt waren 90 Grad. Leider dauert die Fahrt nur 90 Sekunden. Am nächsten Tag haben wir dann die Force getestet. Eingang und Gondeln sind die Gleichen, ebenso der Lift. Allerdings hat diese Bahn andere Spezialeffekte, die ich aber vor lauter Panik gar nicht so mitbekommen habe. Die Neigungswinkel sind hier jedenfalls schwächer, dafür gibt es eine Fallschiene – man spürt also kurzfristig den freien Fall. Ich kann die Bahnen nur empfehlen. Das Drehen der Gondeln ist auch nicht so schlimm wie es aussieht. Wer mag, kann auch hier für 5 Euro ein Foto erwerben. – das in unserem Fall blaustichig war.
Ach ja: Personen unter 1,30 und über 2 Meter dürfen nicht mitfahren, das Mindestalter beträgt 8 Jahre.

*Wupi- und Wözlland*
Das neue Kinderland im Phantasialand. Wir sind mal kurz durchgegangen. Das Ganze ist unglaublich liebevoll gestaltet. Hier finden sich Kinderattraktionen wie der „Bumper Klumpen“, „Wözl’s Duck Washer“, „Wupi’s Wabi Wipper“ und „Wuzi’s Going Up“.

*Octowuzy*
Der Octowuzy steht vor „Wuze Town“ – es ist ein gigantischer Wasserspielplatz. Wir haben ihn nur von außen betrachtet. Die folgenden Daten habe ich der Homepage des Parks entnommen: Nach Lust und Laune in der überdimensionalen wasserspeienden Krake plantschen, klettern und toben: Eine besonders an heißen Sommertagen erfrischend andere Spielwelt - mit Fontänen, Höhlen und Gängen. Auf 450 Quadratmetern gibt es 50 Wasserdüsen, drei Staustufen und sechs Wassersäulen. Wir dachten, der Platz sei nur für Kinder. Leider haben wir erst später erfahren, dass auch Erwachsene drauf gedurft hätten :-)

*Cristallion*
Das Selbstbedienungsrestaurant des Fantasy-Bereichs hieß früher „Petit Paris“. Hier bekommt man wechselnde Gerichte. Außerdem gibt es ein großes Salatbüffet. Eine 0,3 l-Cola kostet 1,80. Für unser Paprikageschnetzeltes mit Spätzle, bzw. Pommes haben wir 8,90 Euro bezahlt. Und die Teller waren wirklich randvoll. Hier kann man das Essen problemlos weiterempfehlen. Die Atmosphäre ist ebenfalls schön. Man speist auf einem Indoor-Marktplatz unter Bäumen.


***Mystery***
Dieser Themenbereich befindet sich zwischen China Town und Silver City. Es ist der neueste der Phantasialand Themenbereiche. Eröffnet wurde er 1998 – damals allein mit dem Mystery Castle. 2002 kam eine weitere Attraktion hinzu. Doch zunächst zum...

*Mystery Castle*
Der 65 m hohe Turm des Mystery Castle ist weit über die Grenzen des Parks hinaus zu sehen. Bei Mystery Castle handelt es sich um eine Free Fall-Attraktion – also definitiv nix für mich. Mein Freund wollte auch nicht drauf, deshalb beschränkt sich mein Bericht diesbezüglich auf Berichte von Bekannten und Daten der Homepage. Zur Fahrt kommt man nur, indem man vorher den Schlossrundgang macht. Hier wird in verschiedenen Räumen die Geschichte der von Windhovens erzählt. Vor diesem Rundgang habe ich persönlich noch mehr Panik als vor der Fahrt an sich – „nette“ Freunde haben mir nämlich erzählt, dass man dabei gern mal von verkleideten Mitarbeitern erschreckt wird. Darauf stehe ich nun gar nicht. Die eigentliche Attraktion ist dann der sog. Bungee Drop. Es gibt sechs Fahrspuren mit je acht Sitzen. Darin wird man rund 54 m in die Höhe geschleudert – und wieder fallen gelassen. Also nichts für schwache Nerven wie meine. Persönlich Erfahrungen halte ich Euch daher vor. Unter 1,30 und über 1,95 m darf man nicht mitfahren, außerdem muss man mindestens 10 Jahre alt sein.

*River Quest*
2002 wurde der Mystery-Bereich um die Wasserbahn River Quest erweitert. Sie steht auf dem Platz der abgebrannten Gebirgsbahn. Schon vor unserem Besuch war mir klar: Da will ich drauf. Angesichts der Warteschlangen hätte ich mir das fast noch mal anders überlegt. Am ersten Tag haben wir sage und schreibe 80 Minuten angestanden. Am zweiten Tag hatten wir mehr Glück und waren nach knapp 40 Minuten im Boot – darum sind wir dann auch gleich zweimal gefahren. Abgesehen von der Wartezeit ist die Fahrt aber sehr zu empfehlen. Die Zeit verkürzt sich zudem dadurch, dass man sehr viel zu beobachten hat. Man kann nämlich die Boote teilweise bei den Schussfahrten beobachten. Das schürt die Vorfreude. Und die Schadenfreude. Schließlich wird man – noch – nicht selber nass. Die Boote sind rund und schwarz. Pro Boot haben neun Personen Platz, Bügel gibt es nicht, man hält sich an Griffen in der Mitte fest. Zunächst fährt man ganz ruhig eine Kurve in der Wasserbahn, dann wird man in eine Art Höhle und von hier in einen Aufzug gezogen. Dann ging es recht schnell einige Etagen höher. Genau genommen 20 Meter, was wir da aber noch nicht wussten. Beim ersten Mal saßen in unserem Boot nur Leute, die noch nie mitgefahren sind. Ich konnte mir den Spruch nicht verkneifen: „Passt mal auf, gleich kippen die uns da oben einfach aus dem Aufzug.“ Die Worte bereute ich in dem Moment, wo oben die Aufzugtüren aufgingen und ich das Gefälle sehen konnte – ziemlich steil! Sekundenbruchteile hält sich das Boot noch oben, dann geht es rasend schnell abwärts. Gleichzeitig überlegt man, wen es wohl erwischen wird. Ich hätte gar nicht überlegen brauchen – mein Freund war nass und ich klatschnass. Die Wellenkonstellation war äußerst ungünstig, die Flutwelle schwappte von hinten über mich drüber und durchnässte mich total. Aber davor wird man schließlich mehr als einmal gewarnt. Nun hat man etwas Zeit um sich zu beruhigen, bevor die nächste Abfahrt kommt. Nach einer dritten kurzen Abfahrt und zwei Kurven ist man dann wieder am Ziel und kann sich klatschnass unters Volk mischen. Bei der zweiten Fahrt hatte ich übrigens einen Mittelplatz und war so gut wie gar nicht nass. Nun kannten wir das Procedere ja schon und konnten uns über die entsetzten Gesichter unserer Mitfahrer angesichts der offenen Aufzugtüren freuen. Bei der dritten und letzten Fahrt hat es mich dann noch mal erwischt. Neben der Jeans waren auch meine Schuhe völlig durchweicht. Aber Spaß hat es gemacht – definitiv empfehlenswert. Unter 1,40 m darf man nicht mitfahren, das wird auch streng kontrolliert. Ich nehme mal an, weil die Boote keine richtigen Bügel haben.


***Adresse***
Phantasialand
Schmidt Löffelhardt GmbH & CoKG
Berggeiststraße 31-41
50321 Brühl
www.phantasialand.de


***Fazit***
Ich gebe dem Phantasialand fünf Sterne. Zwar gibt es einige Attraktionen, die nicht so gut gepflegt oder hoffnungslos veraltet sind, aber die haben immerhin noch Nostalgiewert. Und die neuen Attraktionen, die freundlichen Mitarbeiter und die guten Restaurants machen das wieder wett. Auch für die mittlerweile recht hohen Preise möchte ich kein Sternchen abziehen, da der Park meines Erachtens jeden Cent wert ist. Daher die volle Punktzahl und eine Weiterempfehlung.

31 Bewertungen, 6 Kommentare

  • schnekuesschen

    24.04.2006, 09:55 Uhr von schnekuesschen
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klasse Bericht...LG Sandy :-)))

  • Bärchen65

    15.04.2006, 10:00 Uhr von Bärchen65
    Bewertung: sehr hilfreich

    **sh** Lg Klaus

  • diearschmade

    08.09.2005, 10:47 Uhr von diearschmade
    Bewertung: sehr hilfreich

    den Tag dort klasse, war irgendwie witzig von einem Szenario ins nächste zu dackeln. Mal abgesehen davon, dass der Tag ratz fatz um war :o)

  • feldhase

    08.09.2005, 00:43 Uhr von feldhase
    Bewertung: sehr hilfreich

    Bericht für ein super Phantasieland! Mir hat es dort auch sehr gut gefallen. Hast dir sehr viel Mühe gegeben! LG vom Feldhasen

  • Miss_Piper

    05.09.2005, 18:16 Uhr von Miss_Piper
    Bewertung: sehr hilfreich

    Erinnerungen wach ... Im Phantasialand war ich schon eeewig nicht mehr.

  • knudly

    19.08.2005, 10:53 Uhr von knudly
    Bewertung: sehr hilfreich

    so einen guten bericht hab ich schon lang nit mehr g'sehn.