Philips HB 172 Testbericht

ab 42,21
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Erfahrungsbericht von Anonym126

Wohlgefühl!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Mein erster und bisher einziger Gesichtsbräuner ist schon mindestens 15Jahre alt und ich habe ihn vor einiger Zeit entsorgt, da ich befürchtete, dass die moderne Technik mein altes Modell im Laufe der Zeit überholt hat. Auch hatte ich so meine Bedenken, was die Ungefährlichkeit der Strahlung angeht, denn auch hier hat sich in den letzten Jahren in Bezug auf Hautschäden und Gesundheitsrisiken sicher etwas getan. Ich suchte einen Gesichtsbräuner, der möglichst ohne großen Umstand aufgebaut und benutzt werden kann und der allen Sicherheitsstandards entsprechen würde. Es sollte aber ein Markengerät sein, da mein voriges Gerät ebenfalls von einem bekannten Hersteller stammte und ich wirklich in all den Jahren sehr zufrieden war.

Das Gerät:
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Es ist der Gesichtsbräuner von Philips mit der Bezeichnung HB 172. Es ist ein Tischgerät und hat die Maße 18 x 27 x 38cm. Es ist rechteckig, besteht aus weißem, isoliertem Kunststoff und steht auf einem weissen Kunststofffuß. Geheizt wird mit vier Röhren zu je 15Watt. Jede Röhre ist etwa 29cm lang. An der rechten Seite sitzt ein runder Regler, mit dem das Gerät eingeschaltet wird. Der Bräuner hat einen Griff auf der Rückseite, eine Zeitschaltuhr bis 60 Minuten und eine automatische Endabschaltung. Das Bräunungsfeld hat die Maße 27 x 21cm. Das Kabel ist ca. 3m lang. Zwei Augenschutzbrillen liegen auch noch in der Packung. Der Preis des Gesichtsbräuners lag bei 49Euro.

Meine Erfahrungen:
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Die Handhabung des Gerätes war mir bestens bekannt, da ich ja schon jahrelang Besitzerin eines ähnlichen Gerätes war. Zunächst gefallen mir das Design und die Größe des Bräuners. Das Gerät ist sehr schlicht gehalten und ich finde, wegen der geringen Maße, immer ein Plätzchen, um es aufzubewahren. Solange ich es aber täglich benutze, lasse ich es einfach stehen und verzichte auf das unnötige Wegpacken.

Der Bräuner steht also auf dem Tisch und der Stecker befindet sich in der Steckdose. Ich stelle den variablen Neigungswinkel des Gerätes so ein, dass mein Gesicht und der Hals optimal von den Strahlen erfasst werden. Dann stelle ich das Gerät an und sehe zu, wie sich die vier Röhren aufheizen. Das dauert etwa 1-2 Minuten, dann ist die richtige Strahlung erreicht. Nun stelle ich an der eingebauten Zeitschaltuhr die gwünschte Zeit ein, die ich mich den Strahlen aussetzen möchte. Sofort beginnt die Zeituhr zu ticken. Laut und vernehmlich. Der Abstand zu den heißen Röhren sollte mindestens 20-30 cm betragen, damit die Haut nicht geschädigt wird.Nach der gewünschten Bräunungszeit, schaltet die Uhr unüberhörbar ab. Das Gerät ist ebenfalls abgeschaltet. So kann es nicht passieren, dass man zu lange vor dem Gerät sitzt und zum Schluss sogar noch Verbrennungen davon trägt. Die Röhren werden sehr heiß und es ist Vorsicht, im Umgang mit dem noch erhitzen Gerät, geboten. Auch sollte das Gerät völlig abgekühlt sein, bevor man es in einem Schrank verstaut.

Die Zeituhr kann bis zu 60Minuten eingestellt werden. Doch so weit kommt es bei mir nie. Ich habe mir eine Taktik angewöhnt, bei der mein Gesicht zwar länger braucht, bis es gebräunt ist, jedoch dafür auch geschont wird. Die Strahlen sind nicht zu unterschätzen. Wer meint mit ein oder zwei Sitzungen vor dem Gerät sei die gewünschte Gesichtsbräune erreicht, irrt gewaltig. Wer zu lange davor sitzt riskiert einen saftigen Sonnenbrand. So habe ich für meine ohnehin empfindliche Haut einen guten Zeitrythmus gefunden. Am ersten Tag bräune ich mich 5 Minuten, am zweiten 7 Minuten und mache im Zweiminutentakt weiter bis ich die gewünschte Bräune im Gesicht erreicht habe. Mehr kann ich mir nicht erlauben. Gleich mit 10 Minuten zu beginnen halte ich für sehr gewagt und denke, dass es für die Haut auf keinen Fall gut ist.

Zu dem Gesichtsbräuner gehören zwei Schutzbrillen. Die Strahlen können die Augenflüssigkeit reduzieren und zu trockenen Augen führen, was nicht angenehm ist. Auch kann es zu Augenrötungen kommen. Also immer den nötigen Abstand halten und die Brille aufsetzen. Allerdings ist das Tragen der Brille nicht sehr angenehm, da das Gummiband, das die beiden Gläser verbindet etwas drückt. Doch hier sollte man lieber das unangenehme Gefühl in Kauf nehmen, als vielleicht wegen Fahrlässigkeit oder Sorglosigkeit Augenprobleme zu riskieren. In der ausführlichen Anleitung, die dem Gesichtsbräuner beiliegt, ist wirklich alles sehr gut beschrieben und wer sich daran hält, dürfte keine Probleme bekommen.

Ich nutze diese Zeit vor dem Bräunugsgerät immer, um abzuschalten und ein paar Minuten nur die angenehme Wärme aufzunehmen. Das Gesicht ist durch und durch warm und das tut gut. Nach wenigen Tagen konsequenter Sitzungen vor dem Gesichtsbräuner ist der Teint schon sehr verändert. Vor allem in dieser tristen Jahreszeit, wo schon alles grau in grau ist, möchte man selbst nicht auch noch fahl, blass und grau aussehen. Nötig ist das Bräunen des Gesichts nicht. Doch wenn es einem gut tut und die Stimmung hebt, wenn man es nicht übertreibt und immer seine Gesundheit im Blick hat, ist der Gesichtsbräuner eine nützliche Anschaffung.


Liebe Grüße

Catty

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