Philips HQ 6720 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Rasur:
- Qualität & Verarbeitung:
Erfahrungsbericht von Elchkopf
Philips Cool Skin - Die Rasur
Pro:
Akkulaufzeit | innovative Idee | Emulsionen
Kontra:
nicht ganz billig | schwer | gewöhnungsbedürftig in der Handhabung
Empfehlung:
Ja
Irgendwann ist er bei jedem Mann da: der Bart. Dann muss in der Regel eine Entscheidung her – ab damit oder stehen lassen. Bei mir ist das nie ein großes Problem gewesen, ich mag einen solchen einfach nicht und er passt auch gar nicht zu mir. Zudem gefalle ich meiner Freundin ohne ihn auch viel, viel besser. Nun gibt es die Möglichkeit der Trocken- oder der Nassrasur, wobei ich mir bei letzterer schon den ein oder anderen Schnitt beigefügt habe und danach mit Pflaster nicht besonders gut aussah – zudem ist der Zeitaufwand doch extrem hoch. Mit dem heute vorgestellten Gerät lässt sich nunmehr die Trockenrasur perfekt durchführen, wie ihr auch gleich erfahren werdet.
|*| Infos |*|
Der Preis ist nicht ganz ohne – zwischen 75 und 130 € sind dafür zu bezahlen. Vor etwa anderthalb Jahren kaufte ich mir dieses Gerät in einem NECKERMANN-Kaufhaus in Eberswalde (Brandenburg) für stolze 99 €. Im Nachhinein habe ich diese Entscheidung nie bereut, denn man bekommt ein ordentliches und ausgereiftes Produkt an die Hand, mit welchem ich bisher auch noch nicht den geringsten Ärger hatte. Der Hersteller ist Philips, weitere Informationen findet man unter www.philips.de – auf die postalische Firmenanschrift verzichte ich auch heute wieder, das habe ich in vorangegangenen Berichten ja nun wirklich oft genug aufgeführt.
Die Garantiezeit beträgt die gesetzlich normierten 24 Monate, das Gewicht des Gerätes liegt bei 740 Gramm. Was die Abmessungen betrifft sei gesagt, dass man einen etwa 14.6 x 22.1 x 8.7 cm großen Rasierapparat erhält. Ich finde ihn etwas unhandlich ehrlich gesagt, aber man gewöhnt sich daran. Im Lieferumfang sind neben dem Rasierer selbst ein Reinigungspinsel, eine Aufhängeschlaufe, Reisetasche sowie 8 Kartuschen enthalten. Die Bedienungsanleitung erläutert alles wichtige – der Wechsel der Kartuschen ist ausführlich erklärt und man sollte dies unbedingt (!) lesen.
Was hat es mit diesen „Kartuschen“ auf sich? Nun, das ist eigentlich ganz schnell erklärt: man legt ein kleines Tütchen mit der Emulsion (NIVEA) ein, welche die Funktion des Rasierschaums erfüllt. Diese wird dann per Knopfdruck abgerufen und im Gesicht aufgetragen – entweder vor der Rasur an den nötigen Stellen, oder während des Rasiervorgangs immer bei Bedarf. Die Kartuschen kosten um die 5 €, leider kann es eine ganz schöne Odyssee werden sie zu bekommen. REAL und KAUFLAND beispielsweise Fehlanzeige, selbst Geschäfte die das Gerät führen haben nicht die Emulsionen: meiner Erfahrung nach bekommt man sie aber jederzeit bei MAKRO-MARKT (ehemals PROMARKT). Eine Kartusche hält etwa für 10 Rasuren - je nach persönlicher Anwendung mehr oder weniger, das ist klar.
Ausgestattet ist das in ozeanblau gehaltene Philips-Produkt mit einem 3er-Scherkopf-System - und diese federnd gelagerten Scherköpfe passen sich optimal der Gesichtskontur an. Ich habe bisher keine Probleme damit gehabt, Hautirritationen aufgrund zu starken Aufdrückens gab es jedenfalls noch nicht. Es existiert ferner eine Ladezustandsanzeige, blinkt diese nicht ist der Akku noch voll, bei rot wird es langsam kritisch und bei orange ist es so gut wie vorbei, da sollte man keine Rasur mehr beginnen. Lädt man dann dank der vorhandenen und natürlich ebenfalls mitgelieferten Ladestation auf, so leuchtet die Anzeige grün – ist sie aus, ist der Ladevorgang beendet. Unnötig zu erwähnen, dass der Betrieb über 240 V erfolgt, die untere Grenze der Spannungsanpassung liegt bei 100 V. Die Betriebsdauer des Akkus liegt nach Herstellerangaben bei etwa 45 Minuten, es sind bei mir allerdings weitaus mehr, wie Ihr gleich noch lesen werdet.
|*| Erfahrungen |*|
Die Bedienung gestaltet sich wirklich einfach – Emulsion rausdrücken, im Gesicht an den gewünschten Partien auftragen und anschalten, losrasieren. Bei Bedarf dann immer wieder mit der Emulsion anfeuchten und weitermachen. Die Gründlichkeit hat mich von der ersten Rasur an überzeugt und ich wollte nie mehr ein anderes Gerät haben – ich würde auch in Zukunft immer wieder auf die Cool-Skin-Technik setzen, das ist jedenfalls sicher. Durch sein Gewicht und seine Form ist er zwar nicht unhandlich, aber doch gewöhnungsbedürftig – der Philips wirkt etwas klobig und kommt in einem sicher nicht jeden ansprechenden Design daher. Davon sollte man sich allerdings nicht abschrecken lassen!
Die Akkulaufzeit ist für mich einer der positivsten Aspekte bei diesem Gerät, denn: die Herstellerangaben werden bei weitem übertroffen – bei mir hält eine Aufladung für etwa anderthalb Stunden Betrieb, das ist einfach sensationell. Es handelt sich nicht um einen Lithium-Ionen-Akku und trotzdem hat das gute Stück in seinen fast anderthalb Jahren Betrieb noch nichts an Kapazität verloren. Respekt.
Die Tasche zur Aufbewahrung gefällt mir richtig gut. So ist der Rasierer bei Reisen auch im Kulturbeutel noch einmal extra geschützt und falls mal was ausläuft (Shampoo, o.ä.) nimmt das Gerät keinen Schaden. Über das Aussehen kann man streiten, will ich aber nicht tun – denn hier zählt für mich allein der praktische Nutzen. Die Trageschlaufe benötige ich eigentlich nie, wer in seinem Badezimmer aber was zum Aufhängen hat (Haken, etc.) für den ist das sicherlich ganz nett.
Schließlich noch ein paar Worte zur Reinigung: im Normalfall sollte es reichen den Teil mit den Scheren hochzuklappen und mit warmen Wasser zu spülen, man bekommt allerdings auch einen Pinsel im Lieferumfang mit dem man festgesetzte Härchen entfernen kann. Das ist manchmal sehr nützlich und sollte im Sinne einer langen Lebensdauer auch genutzt werden. Von außen tut es ebenfalls Wasser oder ein feuchtes Tuch. Das Wechseln der Kartuschen geht leicht von der Hand, vorausgesetzt man will es nicht überstürzen und nimmt sich ein klein wenig Zeit für diese Arbeit.
|*| Fazit |*|
So zufrieden mit meinem Philips Cool Skin war ich bisher noch nie! Ist das Rasieren für den Mann doch eher eine lästige Aufgabe, macht es mit diesem Produkt nicht unbedingt viel mehr Spaß aber geht auf jeden Fall schneller und ist doch angenehmer. Der hohe Preis mag auf den ersten Blick ein wenig abschreckend sein, die gebotene Leistung und der Bedienungskomfort lassen diesen aber durchaus als gerechtfertigt erscheinen und meine Empfehlung lautet hier ganz klar: kaufen – Abzüge in Form eines * lediglich wegen der oben genannten Contra-Punkte.
Tschüss, Elchkopf (Oli)
Erschienen auch bei CIAO! am 17.11.2003
|*| Infos |*|
Der Preis ist nicht ganz ohne – zwischen 75 und 130 € sind dafür zu bezahlen. Vor etwa anderthalb Jahren kaufte ich mir dieses Gerät in einem NECKERMANN-Kaufhaus in Eberswalde (Brandenburg) für stolze 99 €. Im Nachhinein habe ich diese Entscheidung nie bereut, denn man bekommt ein ordentliches und ausgereiftes Produkt an die Hand, mit welchem ich bisher auch noch nicht den geringsten Ärger hatte. Der Hersteller ist Philips, weitere Informationen findet man unter www.philips.de – auf die postalische Firmenanschrift verzichte ich auch heute wieder, das habe ich in vorangegangenen Berichten ja nun wirklich oft genug aufgeführt.
Die Garantiezeit beträgt die gesetzlich normierten 24 Monate, das Gewicht des Gerätes liegt bei 740 Gramm. Was die Abmessungen betrifft sei gesagt, dass man einen etwa 14.6 x 22.1 x 8.7 cm großen Rasierapparat erhält. Ich finde ihn etwas unhandlich ehrlich gesagt, aber man gewöhnt sich daran. Im Lieferumfang sind neben dem Rasierer selbst ein Reinigungspinsel, eine Aufhängeschlaufe, Reisetasche sowie 8 Kartuschen enthalten. Die Bedienungsanleitung erläutert alles wichtige – der Wechsel der Kartuschen ist ausführlich erklärt und man sollte dies unbedingt (!) lesen.
Was hat es mit diesen „Kartuschen“ auf sich? Nun, das ist eigentlich ganz schnell erklärt: man legt ein kleines Tütchen mit der Emulsion (NIVEA) ein, welche die Funktion des Rasierschaums erfüllt. Diese wird dann per Knopfdruck abgerufen und im Gesicht aufgetragen – entweder vor der Rasur an den nötigen Stellen, oder während des Rasiervorgangs immer bei Bedarf. Die Kartuschen kosten um die 5 €, leider kann es eine ganz schöne Odyssee werden sie zu bekommen. REAL und KAUFLAND beispielsweise Fehlanzeige, selbst Geschäfte die das Gerät führen haben nicht die Emulsionen: meiner Erfahrung nach bekommt man sie aber jederzeit bei MAKRO-MARKT (ehemals PROMARKT). Eine Kartusche hält etwa für 10 Rasuren - je nach persönlicher Anwendung mehr oder weniger, das ist klar.
Ausgestattet ist das in ozeanblau gehaltene Philips-Produkt mit einem 3er-Scherkopf-System - und diese federnd gelagerten Scherköpfe passen sich optimal der Gesichtskontur an. Ich habe bisher keine Probleme damit gehabt, Hautirritationen aufgrund zu starken Aufdrückens gab es jedenfalls noch nicht. Es existiert ferner eine Ladezustandsanzeige, blinkt diese nicht ist der Akku noch voll, bei rot wird es langsam kritisch und bei orange ist es so gut wie vorbei, da sollte man keine Rasur mehr beginnen. Lädt man dann dank der vorhandenen und natürlich ebenfalls mitgelieferten Ladestation auf, so leuchtet die Anzeige grün – ist sie aus, ist der Ladevorgang beendet. Unnötig zu erwähnen, dass der Betrieb über 240 V erfolgt, die untere Grenze der Spannungsanpassung liegt bei 100 V. Die Betriebsdauer des Akkus liegt nach Herstellerangaben bei etwa 45 Minuten, es sind bei mir allerdings weitaus mehr, wie Ihr gleich noch lesen werdet.
|*| Erfahrungen |*|
Die Bedienung gestaltet sich wirklich einfach – Emulsion rausdrücken, im Gesicht an den gewünschten Partien auftragen und anschalten, losrasieren. Bei Bedarf dann immer wieder mit der Emulsion anfeuchten und weitermachen. Die Gründlichkeit hat mich von der ersten Rasur an überzeugt und ich wollte nie mehr ein anderes Gerät haben – ich würde auch in Zukunft immer wieder auf die Cool-Skin-Technik setzen, das ist jedenfalls sicher. Durch sein Gewicht und seine Form ist er zwar nicht unhandlich, aber doch gewöhnungsbedürftig – der Philips wirkt etwas klobig und kommt in einem sicher nicht jeden ansprechenden Design daher. Davon sollte man sich allerdings nicht abschrecken lassen!
Die Akkulaufzeit ist für mich einer der positivsten Aspekte bei diesem Gerät, denn: die Herstellerangaben werden bei weitem übertroffen – bei mir hält eine Aufladung für etwa anderthalb Stunden Betrieb, das ist einfach sensationell. Es handelt sich nicht um einen Lithium-Ionen-Akku und trotzdem hat das gute Stück in seinen fast anderthalb Jahren Betrieb noch nichts an Kapazität verloren. Respekt.
Die Tasche zur Aufbewahrung gefällt mir richtig gut. So ist der Rasierer bei Reisen auch im Kulturbeutel noch einmal extra geschützt und falls mal was ausläuft (Shampoo, o.ä.) nimmt das Gerät keinen Schaden. Über das Aussehen kann man streiten, will ich aber nicht tun – denn hier zählt für mich allein der praktische Nutzen. Die Trageschlaufe benötige ich eigentlich nie, wer in seinem Badezimmer aber was zum Aufhängen hat (Haken, etc.) für den ist das sicherlich ganz nett.
Schließlich noch ein paar Worte zur Reinigung: im Normalfall sollte es reichen den Teil mit den Scheren hochzuklappen und mit warmen Wasser zu spülen, man bekommt allerdings auch einen Pinsel im Lieferumfang mit dem man festgesetzte Härchen entfernen kann. Das ist manchmal sehr nützlich und sollte im Sinne einer langen Lebensdauer auch genutzt werden. Von außen tut es ebenfalls Wasser oder ein feuchtes Tuch. Das Wechseln der Kartuschen geht leicht von der Hand, vorausgesetzt man will es nicht überstürzen und nimmt sich ein klein wenig Zeit für diese Arbeit.
|*| Fazit |*|
So zufrieden mit meinem Philips Cool Skin war ich bisher noch nie! Ist das Rasieren für den Mann doch eher eine lästige Aufgabe, macht es mit diesem Produkt nicht unbedingt viel mehr Spaß aber geht auf jeden Fall schneller und ist doch angenehmer. Der hohe Preis mag auf den ersten Blick ein wenig abschreckend sein, die gebotene Leistung und der Bedienungskomfort lassen diesen aber durchaus als gerechtfertigt erscheinen und meine Empfehlung lautet hier ganz klar: kaufen – Abzüge in Form eines * lediglich wegen der oben genannten Contra-Punkte.
Tschüss, Elchkopf (Oli)
Erschienen auch bei CIAO! am 17.11.2003
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