Brainstream PiepEi Eierkocher Testbericht



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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Qualität & Verarbeitung:
- Handhabung & Komfort:
Erfahrungsbericht von krawallo
Detlef das Weichei....-...Geschenke die die Welt nicht braucht...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Als kürzlich mein Umzug anstand, bekam ich von meinen Mitarbeitern zum Einstand in meine neue Wohngelegenheit ein kleines Geschenk überreicht. Wie das nun mal manchmal so ist, sind meine Kollegen nicht sehr kreativ und beschenkten mich mit einem Piepei von der Firma Brain Stream.
Auf meine Frage, wozu ich dieses Ei gebrauchen könne, sagte man mir, dies sei etwas für Weicheier und dazu gedacht, die Härte der Eier beim Kochen zu bestimmen.
Ein beigefügter Beipackzettel klärte mich auf, ich hatte sinnigerweise das Modell „Detlef“ bekommen, welches besonders für Freunde von weichgekochten Eiern bestimmt wäre.
Diese Eieruhr aus Plastik würde dem Besitzer durch Pieptöne die richtige Wassertemperatur anzeigen, über die richtige Härte der gekochten Eier informieren und meine angebliche Vorliebe für Weicheier befriedigen.
Detlef hat ein auffällig großes Loch im Kopf, aus dem zum richtigen Zeitpunkt das gnadenlose Piepen zu vernehmen ist. In seiner Optik erinnert diese Stückchen Kunststoff in Gelb und Weiß an ein Hühnerei und das ausgehöhlte Stückchen Plastik soll wohl zur Aufnahme des Wassers dienen. Hübsch finde ich Detlef nicht grade, eher etwas kitschig, und auch um seinen Namen beneide ich Detlef nicht grade.
Detlef ist voll und ganz auf Weicheier eingestellt. Man soll ihn laut Hersteller zusammen mit den zu kochenden Frühstückseiern aufbewahren. Dazu soll er quasi jederzeit mit seinen Freunden aus der Legebatterie zusammensein, um quasi dadurch immer auf gleicher Temperatur mit seinen Artgenossen zu sein. Dies dient dazu, das alle Eier die gleiche Anfangstemperatur vor dem Kochen besitzen.
Diese Eieruhr hat eine „wichtige“ Funktion, schließlich piep er das erste Mal, wenn etwa 45° Wassertemperatur erreicht sind, ganz egal, ob er nun mit einem echten Hühnerei alleine im heißen Wasser schwimmt, oder in Gesellschaft einer ganzen Zehnerpackung.
Ist es soweit, und das Wasser ist heiß genug, das es das Eiweiß gerinnen lässt, stößt er ein zweites, schrilles und markerschütterndes Piepen aus, als würde man eine Henne die Federn bei lebendigem Leibe ausrupfen. Schon hier vergeht mir eigentlich der Appetit und ich beschließe in Zukunft nur noch Spiegelei zu mir zu nehmen.
Kocht das Wasser endlich, macht sich die Piepuhr ein drittes mal mit einem lauten Piep bemerkbar und es wird Zeit, den Topf vom Herd zu nehmen und die Eier bis zu gewünschten Festigkeit ruhen zu lassen. Ist dieser Zeitpunkt erreicht, kommt das schlimmste der ganzen Zeremonie, Detlef singt. Nicht irgendein Liedchen, nein, es ist schauderhafter Weise der Song: „Ich wollt ich wär´ ein Huhn“ Ziemlich makaber wie ich finde, und in meinen Augen überhaupt nicht witzig.
Detlef piept quasi jede Minute einmal, um dem Frühstückseiesser das Verschlingen des Hühnereis schon im Vorfeld anzukündigen und jeden die gewünschte Härte zu besorgen.
Ich mag eigentlich gar keine Eier zum Frühstück, und wenn dann am liebsten gekrault;)
Ich hatte das Piepei auf mittlere Stärke eingestellt und ich muss sagen, das die Eieruhr seinen Sinn nicht verfehlt hat, so unsinnig ich das Geschenk zu Beginn auch gefunden habe. Das Eigelb war weich und warm und das Eiweiß angenehm fest, nicht so unangenehm glibberig, wie ich es sonst kenne.
Als ich jedoch kürzlich hier vom Preis für ein solches Piepei gelesen habe, ist mir das wohlschmeckende Frühstücksei fast wieder hoch gekommen.
Wer zahlt für ein Stück Kitsch nur Preis um 13,00 €, fragte ich mich. Sicher ist die Idee wirklich nicht übel und funktionieren tut es zudem auch noch, aber für das Geld bekomme ich 3 andere Eieruhren, im Karstadt, die für meinen Geschmack auch noch hübscher aussehen.
Wer nun immer noch nicht genug hat und dieses Stückchen Kunststoff unbedingt sein Eigen nennen will, der greift zu und bestellt sich das Luxusobjekt auf der Internetseite des Herstellers: brainstream.de .
Allerdings fallen dann noch überflüssige Versandkosten an.
Anscheinend hat Detlef eine große Familie, denn neben Detlef, der sich auf die Herstellung von weichgekochten Eiern spezialisiert hat, gibt es noch Hartmut, den harten, der seine Eier nur hart wie Tennisbälle aus dem Topf bringt, und dann die liebliche Chantall, die wohl das Mittelding zwischen den beiden Piepeiern mit männlichem Namen sorgen soll.
....:::: Fazit ::::....
Hier hat man sich also reichlich Klischees bedient und für jedes dumme Ei einen auffallenden Namen gefunden. Ich habe dieses für mich nutzlose Geschenk wohl vor allem des Namens wegen bekommen und werde mir dies ganz genau merken und freue mich schon sehr, wenn bald einer meiner Kollegen Geburtstag hat, oder umzieht. Ich werde mich dann mit einem passendem Geschenk revanchieren, keine Frage.
Sicher kann man dieses Piepei jemandem schenken, wenn einem nichts besseres einfällt, aber da ich höchstens 2mal im Jahr ein Frühstücksei koche, ist diese Anschaffung für mich eher unnütz. Die Namen sind genauso daneben, wie die Optik und der Preis ist wahrlich eine Frechheit, für das Geld kann ich mir ja fast ein ganzes Huhn leisten.
Für die Gastronomie wäre das Piepei wiederum schon eher geeignet, schließlich vermag es kaum ein Koch heute mehr, ein Frühstücksei in einem Bistro nach Wunsch des Gastes zuzubereiten, dabei könnte der Hersteller auch auf den unsinnigen Namen und die kitschige Aufmachung verzichten.
Auf meine Frage, wozu ich dieses Ei gebrauchen könne, sagte man mir, dies sei etwas für Weicheier und dazu gedacht, die Härte der Eier beim Kochen zu bestimmen.
Ein beigefügter Beipackzettel klärte mich auf, ich hatte sinnigerweise das Modell „Detlef“ bekommen, welches besonders für Freunde von weichgekochten Eiern bestimmt wäre.
Diese Eieruhr aus Plastik würde dem Besitzer durch Pieptöne die richtige Wassertemperatur anzeigen, über die richtige Härte der gekochten Eier informieren und meine angebliche Vorliebe für Weicheier befriedigen.
Detlef hat ein auffällig großes Loch im Kopf, aus dem zum richtigen Zeitpunkt das gnadenlose Piepen zu vernehmen ist. In seiner Optik erinnert diese Stückchen Kunststoff in Gelb und Weiß an ein Hühnerei und das ausgehöhlte Stückchen Plastik soll wohl zur Aufnahme des Wassers dienen. Hübsch finde ich Detlef nicht grade, eher etwas kitschig, und auch um seinen Namen beneide ich Detlef nicht grade.
Detlef ist voll und ganz auf Weicheier eingestellt. Man soll ihn laut Hersteller zusammen mit den zu kochenden Frühstückseiern aufbewahren. Dazu soll er quasi jederzeit mit seinen Freunden aus der Legebatterie zusammensein, um quasi dadurch immer auf gleicher Temperatur mit seinen Artgenossen zu sein. Dies dient dazu, das alle Eier die gleiche Anfangstemperatur vor dem Kochen besitzen.
Diese Eieruhr hat eine „wichtige“ Funktion, schließlich piep er das erste Mal, wenn etwa 45° Wassertemperatur erreicht sind, ganz egal, ob er nun mit einem echten Hühnerei alleine im heißen Wasser schwimmt, oder in Gesellschaft einer ganzen Zehnerpackung.
Ist es soweit, und das Wasser ist heiß genug, das es das Eiweiß gerinnen lässt, stößt er ein zweites, schrilles und markerschütterndes Piepen aus, als würde man eine Henne die Federn bei lebendigem Leibe ausrupfen. Schon hier vergeht mir eigentlich der Appetit und ich beschließe in Zukunft nur noch Spiegelei zu mir zu nehmen.
Kocht das Wasser endlich, macht sich die Piepuhr ein drittes mal mit einem lauten Piep bemerkbar und es wird Zeit, den Topf vom Herd zu nehmen und die Eier bis zu gewünschten Festigkeit ruhen zu lassen. Ist dieser Zeitpunkt erreicht, kommt das schlimmste der ganzen Zeremonie, Detlef singt. Nicht irgendein Liedchen, nein, es ist schauderhafter Weise der Song: „Ich wollt ich wär´ ein Huhn“ Ziemlich makaber wie ich finde, und in meinen Augen überhaupt nicht witzig.
Detlef piept quasi jede Minute einmal, um dem Frühstückseiesser das Verschlingen des Hühnereis schon im Vorfeld anzukündigen und jeden die gewünschte Härte zu besorgen.
Ich mag eigentlich gar keine Eier zum Frühstück, und wenn dann am liebsten gekrault;)
Ich hatte das Piepei auf mittlere Stärke eingestellt und ich muss sagen, das die Eieruhr seinen Sinn nicht verfehlt hat, so unsinnig ich das Geschenk zu Beginn auch gefunden habe. Das Eigelb war weich und warm und das Eiweiß angenehm fest, nicht so unangenehm glibberig, wie ich es sonst kenne.
Als ich jedoch kürzlich hier vom Preis für ein solches Piepei gelesen habe, ist mir das wohlschmeckende Frühstücksei fast wieder hoch gekommen.
Wer zahlt für ein Stück Kitsch nur Preis um 13,00 €, fragte ich mich. Sicher ist die Idee wirklich nicht übel und funktionieren tut es zudem auch noch, aber für das Geld bekomme ich 3 andere Eieruhren, im Karstadt, die für meinen Geschmack auch noch hübscher aussehen.
Wer nun immer noch nicht genug hat und dieses Stückchen Kunststoff unbedingt sein Eigen nennen will, der greift zu und bestellt sich das Luxusobjekt auf der Internetseite des Herstellers: brainstream.de .
Allerdings fallen dann noch überflüssige Versandkosten an.
Anscheinend hat Detlef eine große Familie, denn neben Detlef, der sich auf die Herstellung von weichgekochten Eiern spezialisiert hat, gibt es noch Hartmut, den harten, der seine Eier nur hart wie Tennisbälle aus dem Topf bringt, und dann die liebliche Chantall, die wohl das Mittelding zwischen den beiden Piepeiern mit männlichem Namen sorgen soll.
....:::: Fazit ::::....
Hier hat man sich also reichlich Klischees bedient und für jedes dumme Ei einen auffallenden Namen gefunden. Ich habe dieses für mich nutzlose Geschenk wohl vor allem des Namens wegen bekommen und werde mir dies ganz genau merken und freue mich schon sehr, wenn bald einer meiner Kollegen Geburtstag hat, oder umzieht. Ich werde mich dann mit einem passendem Geschenk revanchieren, keine Frage.
Sicher kann man dieses Piepei jemandem schenken, wenn einem nichts besseres einfällt, aber da ich höchstens 2mal im Jahr ein Frühstücksei koche, ist diese Anschaffung für mich eher unnütz. Die Namen sind genauso daneben, wie die Optik und der Preis ist wahrlich eine Frechheit, für das Geld kann ich mir ja fast ein ganzes Huhn leisten.
Für die Gastronomie wäre das Piepei wiederum schon eher geeignet, schließlich vermag es kaum ein Koch heute mehr, ein Frühstücksei in einem Bistro nach Wunsch des Gastes zuzubereiten, dabei könnte der Hersteller auch auf den unsinnigen Namen und die kitschige Aufmachung verzichten.
29 Bewertungen, 1 Kommentar
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21.03.2006, 04:15 Uhr von Kranich
Bewertung: sehr hilfreichsh - übrigens: tolles foto von dir.
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