Brainstream PiepEi Eierkocher Testbericht



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Erfahrungsbericht von kerlimaus99
Dann stimmt vielleicht mit Deinem Gefühl was nicht
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jeder, der sich auch nur ein wenig für Comedy und Loriot interessiert, wird wohl immer noch diesen Satz aus einem Sketch im Ohr haben, in dem sich ein Ehepaar über die hochinteressante Sache von gekochten Eiern streitet. Er will sein immer genau viereinhalb Minuten gekocht, wenn ich mich nicht irre, weil es dann noch nicht ganz hart ist, sie hingegen sagt, sie koche die Eier nach Gefühl und das würde ihr sagen, wenn viereinhalb Minuten um sind. Da das Streitobjekt, also das Ei, aber nun hart ist, kommt er zu dem Schluß, nun, dann könne wohl nur mit ihrem Gefühl etwas nicht stimmen und schon ist natürlich der schönste Ehekrach im Gange, aber ich schweife schon wieder ab, ´tschuldigung.
Mein jetziger Erfahrungsbericht beschäftigt sich auch mit der hochwissenschaftlichen Sache des Eierkochens. Wann ist das Ei so, wie man es haben möchte, nun das findet man nach einiger Zeit heraus, aber wie die Frau in dem Sketch kann man sie eigentlich selbst mit der genauesten Eieruhr nur nach Gefühl kochen, denn sicher sind die Eier nicht immer gleich kalt, wenn man sie aus dem Kühlschrank nimmt, das Wasser, in das man sie legt sicher nicht immer gleich heiß und so entsteht nur immer ungefähr das gewünschte Ergebnis, wie sicherlich jeder weiß.
Abhilfe sollen hier Chantal, Detlef und Hartmut von der Firma Brain Stream in Bielefeld schaffen. Nein, dies ist keine Kolonne professioneller Eierkocher, sondern eine etwas andere Art von Eieruhr in Form eines Eies, wie sinnig.
Ich versuche mal kurz die Funktionsweise verständlich zu machen, in der Hoffnung, es möge mir gelingen. Zunächst muß man dieses \"Ei\" zusammen mit den anderen aufbewahren, damit es die gleiche Temperatur hat, gut, weiß ich wenigstens immer, wo ich meine Eieruhr habe und verkrame sie nicht wieder.
Dann gibt man sie zusammen mit den zu kochenden Eiern ins Wasser, ob kalt oder heiß, vollkommen egal, bei kalten gibt dieses Ei aber so bei etwa 45 °C eine Piepton ab, steht zumindest so in der Anleitung, piept auch, aber nachgemessen habe ich die Temperatur natürlich nicht. Wenn die notwendige Temperatur erreicht ist, sprich das Wasser kocht, piep es erneut und man kann die Herdplatte schon mal ausschalten. Sind die Eier dann gut, wird die Melodie \"Ich wollt ich wär ein Huhn gespielt\", und zwar drei Minuten lang, wobei nach jeder Minute wieder ein Piepton ertönt.
Nun dieses Verfahren das wohl im Prinzip die aufgenommene Wärmeenergie mißt, ist wie gesagt unabhängig von kaltem oder heißem Wasser, was sehr praktisch ist und auch unabhängig von der Ausgangstemperatur der Eier, weil man ja zum Beispiel ganz frische nicht unbedingt im Kühlschrank aufbewahren muß und sie so eher fertig sind.
Nun, aber jeder mag seine Eier doch anders, einige möchten das Eigelb lieber noch flüssig, andere nur weich, und wieder andere stehen auf harte Eier. Wie soll das gehen, nun dafür gibt es ja drei Piepeier, Chantal (orange) für weiche, Detlef (gelb) für mittlere und Hartmut (blau) für die harten, alles bezogen auf mittelgroße Eier, bei sehr großen muß man halt etwas Zeit zugeben und für die persönliche Einjustierung sind dann am Schluß die drei Minuten dar, wer also das innere sehr weich aber nicht mehr flüssig möchte, der nimmt Chantal und wartet noch ein bis zwei Pieper am Schluß, wer superharte will, für Soleier oder vielleicht zu Ostern, der nehme Hartmut und lasse die Melodie zu Ende spielen.
Dies ist nun aber keine Spielerei, sondern es funktioniert wirklich, denn ich darf auch einen Detlef mein eigen nennen, da ich gern Eier esse, wo das Gelbe weich, aber nicht mehr flüssig, aber auch nicht zu weich ist, und dafür ist Detlef gold richtig. Seit ich ihn habe, gelingen mir meine Frühstückseier immer so wie ich sie möchte, ich brauche keine Uhr mehr und muß mir auch keine Gedanken darüber machen, ob mit meinem Gefühl jetzt etwas nicht stimmt oder nicht.
Ob sich nun die zwölf bis dreizehn Euro als Anschaffungspreis lohnen, mag jeder für sich selbst entscheiden, eingedenk der Tatsache, daß man die Batterie nicht wechseln kann und man so nach Verbrauch einen neuen Detlet oder eine neue Chantal oder einen neuen Hartmut braucht, was ich persönlich sehr schade finde, aber ein nettes Geschenk und Mitbringsel ist es allemal, mal was anderes.
Ich jedenfalls möchte mein Piepei nicht mehr missen und kann es nur jedem empfehlen, der eventuell auch Probleme mit seinem Gefühl im Bezug auf Eier hat, denn die gehören mit diesem Ding der Vergangenheit an.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bin ich für Anregungen und Hinweise ebenso dankbar wie für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare, die gegebenenfalls in einem Update Niederschlag finden werden.
Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße
Euer kerlimaus99
© kerlimaus99 29.01.2003
Mein jetziger Erfahrungsbericht beschäftigt sich auch mit der hochwissenschaftlichen Sache des Eierkochens. Wann ist das Ei so, wie man es haben möchte, nun das findet man nach einiger Zeit heraus, aber wie die Frau in dem Sketch kann man sie eigentlich selbst mit der genauesten Eieruhr nur nach Gefühl kochen, denn sicher sind die Eier nicht immer gleich kalt, wenn man sie aus dem Kühlschrank nimmt, das Wasser, in das man sie legt sicher nicht immer gleich heiß und so entsteht nur immer ungefähr das gewünschte Ergebnis, wie sicherlich jeder weiß.
Abhilfe sollen hier Chantal, Detlef und Hartmut von der Firma Brain Stream in Bielefeld schaffen. Nein, dies ist keine Kolonne professioneller Eierkocher, sondern eine etwas andere Art von Eieruhr in Form eines Eies, wie sinnig.
Ich versuche mal kurz die Funktionsweise verständlich zu machen, in der Hoffnung, es möge mir gelingen. Zunächst muß man dieses \"Ei\" zusammen mit den anderen aufbewahren, damit es die gleiche Temperatur hat, gut, weiß ich wenigstens immer, wo ich meine Eieruhr habe und verkrame sie nicht wieder.
Dann gibt man sie zusammen mit den zu kochenden Eiern ins Wasser, ob kalt oder heiß, vollkommen egal, bei kalten gibt dieses Ei aber so bei etwa 45 °C eine Piepton ab, steht zumindest so in der Anleitung, piept auch, aber nachgemessen habe ich die Temperatur natürlich nicht. Wenn die notwendige Temperatur erreicht ist, sprich das Wasser kocht, piep es erneut und man kann die Herdplatte schon mal ausschalten. Sind die Eier dann gut, wird die Melodie \"Ich wollt ich wär ein Huhn gespielt\", und zwar drei Minuten lang, wobei nach jeder Minute wieder ein Piepton ertönt.
Nun dieses Verfahren das wohl im Prinzip die aufgenommene Wärmeenergie mißt, ist wie gesagt unabhängig von kaltem oder heißem Wasser, was sehr praktisch ist und auch unabhängig von der Ausgangstemperatur der Eier, weil man ja zum Beispiel ganz frische nicht unbedingt im Kühlschrank aufbewahren muß und sie so eher fertig sind.
Nun, aber jeder mag seine Eier doch anders, einige möchten das Eigelb lieber noch flüssig, andere nur weich, und wieder andere stehen auf harte Eier. Wie soll das gehen, nun dafür gibt es ja drei Piepeier, Chantal (orange) für weiche, Detlef (gelb) für mittlere und Hartmut (blau) für die harten, alles bezogen auf mittelgroße Eier, bei sehr großen muß man halt etwas Zeit zugeben und für die persönliche Einjustierung sind dann am Schluß die drei Minuten dar, wer also das innere sehr weich aber nicht mehr flüssig möchte, der nimmt Chantal und wartet noch ein bis zwei Pieper am Schluß, wer superharte will, für Soleier oder vielleicht zu Ostern, der nehme Hartmut und lasse die Melodie zu Ende spielen.
Dies ist nun aber keine Spielerei, sondern es funktioniert wirklich, denn ich darf auch einen Detlef mein eigen nennen, da ich gern Eier esse, wo das Gelbe weich, aber nicht mehr flüssig, aber auch nicht zu weich ist, und dafür ist Detlef gold richtig. Seit ich ihn habe, gelingen mir meine Frühstückseier immer so wie ich sie möchte, ich brauche keine Uhr mehr und muß mir auch keine Gedanken darüber machen, ob mit meinem Gefühl jetzt etwas nicht stimmt oder nicht.
Ob sich nun die zwölf bis dreizehn Euro als Anschaffungspreis lohnen, mag jeder für sich selbst entscheiden, eingedenk der Tatsache, daß man die Batterie nicht wechseln kann und man so nach Verbrauch einen neuen Detlet oder eine neue Chantal oder einen neuen Hartmut braucht, was ich persönlich sehr schade finde, aber ein nettes Geschenk und Mitbringsel ist es allemal, mal was anderes.
Ich jedenfalls möchte mein Piepei nicht mehr missen und kann es nur jedem empfehlen, der eventuell auch Probleme mit seinem Gefühl im Bezug auf Eier hat, denn die gehören mit diesem Ding der Vergangenheit an.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bin ich für Anregungen und Hinweise ebenso dankbar wie für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare, die gegebenenfalls in einem Update Niederschlag finden werden.
Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße
Euer kerlimaus99
© kerlimaus99 29.01.2003
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