Pink Floyd Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Knutschbaer
Ohrgasmus
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Was schreibt man über ein Best Of Album einer Band, von der man eigentlich kein wirklicher Fan ist?
Was schreibt man über ein Best Of Album einer Band, von der man gerade mal eine CD besitzt?
Was schreibt man über ein Best Of Album einer Band, die nahezu nur Konzeptalben veröffentlichte?
Was schreibt man über ein Best Of Album einer Band, die einfach gnadenlos geniale musikalische Meisterwerke abliefert?
Ich tu mich wahrlich schwer, kenne ich Pink Floyd eigentlich nur von „The Wall“, welches ich schon als musikalisch genial empfinde. Eine solche Klangbreite findet man heute nicht mehr. Aber viel mehr kenne ich von Pink Floyd nicht. Trotzdem wollte ich die Best Of von Pink Floyd haben. Vielleicht um festzustellen, ob ich sie nun wirklich mag, oder halt nur gut finde.
Und nun habe ich das Doppelalbum mit den 26 Songs endlich. Günstig ersteigert bei ebay. Im Handel legt man nun mal leider bis zu 35 Euro für das Album auf den Tisch, und das finde ich schon ziemlich frech.
Ich beurteile diese CD also nicht als Fan, sondern als Musikliebhaber. Ich kann nicht sagen, welcher Song nun wie gekürzt wurde, oder welcher bisher nie veröffentlicht wurde. Dazu kenne ich, wie gesagt, Pink Floyd zu wenig, und ich maße mir auch derlei Fachwissen auch nicht an.
Mit der Echoes wird man auf eine Zeitreise durch die Musik von Pink Floyd genommen. Das Pink Floyd nun immer eine sehr große klangliche Breite in ihren Liedern haben, ist ja nun nicht wirklich was neues, aber hier kann der geneigte Hörer in wahrhaft orgiastischen Ergüssen schwelgen. Ich ärger mich schon ein wenig, meine Stereoanlage nicht in meiner Studentenbutze stehen zu haben, aus PC-Lautsprecherboxen kommt von der Vielfalt nicht sehr viel rüber. Zu sei vielleicht noch, das alle Stücke digital remastered wurden.
Die Titel finden sich nicht in zeitlicher Reihenfolge auf dem Album, sondern sind bunt gemischt. Eine, wie ich persönlich finde, gute Lösung, denn so ist ein wenig Abwechslung gegeben. Wahre Pink Floyd Fans werden das anders sehen, werden die Stücke doch musikalisch als auch thematisch auseinander gerissen. Mag ja sein, aber ich bin kein so enthusiastischer Fan, man möge mir also meine etwas andere Einstellung nachsehen.
26 Stücke auf einem Doppelalbum klingt nicht viel, so manche Plastikpopgruppe hat das auf einer Scheibe. Nur, Pink Floyd macht nun nicht gerade Airplay-taugliche Musik. Radiotauglich ist alles mit in etwa 3,5 Minuten Spielzeit (man möge mich berichtigen, liege ich hier falsch). Nein, Pink Floyd bringen es auch schon mal auf 16 oder 23 Minuten. Und wenn man die Durchschnittstitellänge von etwa 7 Minuten betrachtet, wird einem schon schnell klar, warum es „nur“ 26 Titel sind.
Das CD-Booklet ist recht ansehnlich gestaltet und kommt recht dick daher. Zu jedem Titel sind die Texte, Erscheinungsjahr und entsprechender Albumtitel zu finden. Für den Nichtfan sehr hilfreich, wenn man es nicht schon an der Musik erkennt, in welche Epoche man den Titel einsortieren soll.
26 Songs, die alle auf ihre Art und Weise einzigartig sind. Näher auf jeden einzelnen einzugehen, würde vielleicht den Rahmen sprengen, aber ich will mal mit wenigen Worten versuchen ein entsprechendes Statement abzugeben. Unter den Tisch fallen lassen kann man keinen dieser Songs, jeder ist es wert gehört zu werden.
Astronomy Domine (1967, von „The piper at the gates of dawn“):
*****************************************************
Der Opener des Albums, ein wenig abgefahren, und unverkennbar 60er Jahre. Aber ein für damalige Technik geniales Klangbild.
See Emily Play (1967):
******************
Klingt irgendwie wie eine Mischung aus Beatles und Titelmelodie zu einer dieses 60/70 Jahre Serien. Schrill, genial ....
The Happiest Days In Our Lives (1979, von „The Wall“):
*********************************************
Dieser Hubschrauber, der durch mein Zimmer fliegt, dieses absolut geniale Gitarrenriff, diese Bassline, diese finstere Stimme von Roger Waters, dieser nahtlose Übergang in
Another Brick In The Wall [Part 2] (1979, von „The Wall“):
*****************************************
dieses absolut geniale Gitarrenriff, dieses absolut geniale Lied
We don’t need no education
We don’t need no thought control
No dark sarcasm in the classroom
Teachers leave them kids alone
...
All in all it’s just another brick in the wall
All in all you’re just another brick in the wall
Volle Lautstärke, Augen zu, und genießen. Diese Gitarre ... einfach nur geil, die geht absolut unter die Haut. Der pure Wahnsinn. Mein Alltime-Favorite.
Echoes (1971, von „Meedle“):
************************
16 Minuten 30 Sekunden der pure Genuß. Langsam beginnt es, um sich nach und nach in ein klangvolles Werk zu entwickeln. Augen zu und genießen und einfach zuhören. Dieses Lied und der Text sind es wert.
Hey You (1979, von „The Wall“):
**************************
Hey you, out there in the cold
Getting lonely, getting old, can you feel me
...
Hey you, don’t help them to bury the light
Don’t give in without a fight
Ein beklemmendes Lied, ein beklemmender Text. Aber schlichtweg genial. Musik, Text, es paßt zusammen, ein musikalisches Meisterwerk.
Hey you, don’t tell me there’s no hope at all
Together we stand, divided we fall.
Marooned (1994):
**************
Nur etwas über 2 Minuten. Zu kurz. Viel zu kurz. Ein herrliches Stück. Entspannend, etwas um stundenlang zuzuhören. Aber dafür paßt der Übergang zu
The Great Gig In The Sky (1973, von „The dark side of the moon“):
*******************************************************
Ein Lied, dem man nicht anmerkt, das es nunmehr fast 30 Jahre auf dem Buckel hat. Es könnte auch ein aktuelles Lied sein. Clare Torry „brüllt“ sich hier nahezu die Seele aus dem Leib. Das Lied beginnt sachte, wird gewaltig um wieder leise zu werden. Umwerfend.
Set The Controls For The Heart Of The Sun (1968, von „A saucerful of secrets“):
*****************************************************************
Auf mich wirkt das Lied etwas psychedelisch und bedrohlich. Diese leise Stimme von Roger Waters mischt sich in das trommeln und das Xylophon (oder was auch immer das ist). Eigentlich eines der Stücke, die ich weniger mag, auch wenn es gut ist. Ist mir irgendwie zu anstrengend.
Money (1973, von „The dark side of the moon“):
***************************************
Bereits mehrfach gecovert, im Original unübertroffen. Irgendwie bluesig, irgendwie geil! Auch einer meiner Alltime-Favorites.
Keep Talking (1994, von „The division bells“):
*************************************
For millions of years mankind lived just like the animals
Then something happened which unleashed the power of our immagination
We learned to talk
Ein umwerfender Background-Chor. Und auf die Gefahr hin, das ich mich wiederhole, musikalisch ein absoluter Genuß. Stephen Hawking liefert hier im übrigen die Additional Vocals.
Sheep (1977, von „Animals“):
************************
Der Anfang ist schon ein Genuß sondergleichen. Mit fast 10 Minuten ein relativ langes Werk, aber das ist auch gut so.
Sorrow (1987, „A momentary lapse of reason“):
***************************************
Mein erster Endruck? Wahnsinn! Schlichter Wahnsinn! Himmel, ich will meine Stereoanlage hier haben, ich will das genießen können. Anders als Wahnsinn kann man dieses Lied nicht umschreiben. Schick die Nachbarn in den Urlaub, dreh die Stereoanlage auf Anschlag, mach die Augen zu und laß dich fallen. IRRE!!!!
Shine On You Crazy Diamond [Parts 1 – 7] (1974, von „Wish you were here“):
****************************************************************
Auf diesem Album mit 17:23 Minuten Spiellänge vertreten. Ich habe mir sagen lassen, im Original sei es länger. Nun denn, genial ist dieses Stück trotzdem. Wieder etwas zum zuhören und genießen und in die Reihen meiner Alltime-Favorites aufgestiegen. Dieser langsame bedächtige Anfang mit Gitarre und Keyboard. Wie sich dieses Lied entwickelt, wie es sich aufbaut, wie es sich ändert, schlichtweg genial.
Time (1973, von „The dark side of the moon“):
**************************************
And you run and you run to catch up with the sun, but it’s sinking
And the racing around to come behind you again
The sun is the same in a relative way, but you’re older
Shorter of breath and one day closer to death.
Treffender kann man es nicht ausdrücken als in diesen beiden letzen Zeilen. Anfänglich wirkt das Stück noch etwas düster, entwickelt sich aber dann doch in eine andere Richtung. Nicht umwerfend, aber dennoch ein klasse Stück.
The Fletcher Memorial Home (1982, von „The Final Cut“):
***********************************************
Ein guter Text, aber trotzdem ein Lied, mit dem ich irgendwie nicht warm werde.
Comfortably Numb (1979, von „The Wall“):
***********************************
Mit Orchesteruntermalung ein unvergleichliches Stück Musikgeschichte, wie ich finde. Zuhören!
When The Tigers Broke Free (1979, von „The Wall Movie Soundtrack“):
**********************************************************
Hier begnüge ich mich mit einer Textpassage:
It was dark all around
There was frost in the ground
When the tigers broke free
And no one survived
From the Royal Fussiliers Company C
They were all left behind
Most of them dead
The rest of them dying
And that’s how the High Command took my Daddy from me.
Ein beklemmendes Stück Musik, das einen anrührt. Jedes weitere Wort wäre zuviel.
One Of Those Days (1971, von „Meedle“):
**********************************
Nach dem beklemmenden „When The Tigers Broke Free“ wieder ein Stück, um seine Hifi-Anlage mal wieder so richtig arbeiten zu lassen. Ja, es erinnert an die wilden 70er Jahre
Us And Them (1973, von „The dark side of the moon“):
*********************************************
Ein sehr ruhiges und beschauliches Lied, bei dem man sich auf den Text konzentrieren sollte. Umwerfend.
Learning To Fly (1987, von „A momentary lapse of reason“):
*************************************************
Ja, unüberhörbar 80er Jahre. Was aber keine Abwertung bedeutet. Dieses Lied bietet wieder gewohnte Klangfülle. Aber hier merkt man auch wieder mal, das Pink Floyd eine Studioband sind. Die Effekte lassen sich live nun mal nicht in dieser Brillianz realisieren.
Arnold Layne (1967):
*****************
Zurück in den 60ern. Unüberhörbar. Aber klasse. Musikalisch und Sid Barrett singt einfach genial dazu.
Wish You Were Here (1975, von „Wish you were here“):
*********************************************
Auch bereits mehrfach gecovert. Aktuell wohl mal wieder von Wyclef Jean, wenn mich nicht alles täuscht. Aber, das hier, das ist unschlagbar.
Jugband Blues (1968, von „A saucerful of secrets“):
******************************************
Sid Barrett gibt sich wieder mal die Ehre. Allerdings muss ich zugeben, mit diesem Lied werde ich nicht so richtig warm. Warum, kann ich nicht sagen.
High Hopes (1994, „The division bell“):
*******************************
Eine Glocke, ein Klavier. Ein Klanggewitter, wenn man das so nennen kann. Imposant und begeisternd. Und wieder einmal ein Text, den man sich anhören sollte.
Bike (1967, von „The piper at the gates of dawn“):
*****************************************
Ich weiß nicht, waren die Jungs auf Droge, als sie dieses Stück Musik aufgenommen haben? Es ist gut, zweifellos, aber auch ziemlich abgefahren.
So, das waren meine kurzen Statements zu den Liedern. Dadurch ist es natürlich eine sehr umfangreiche Meinung geworden. Aber, ich denke, die CD ist diese Arbeit auch wert. Alles in allem ist es ein sehr geniales Album. Für mich als Nicht-Fan gibt es einen kleinen Einblick in das Schaffen von Pink Floyd, der mich neugierig gemacht hat. Allerdings nicht dermaßen neugierig, dass ich mir nun alle Alben kaufen werde. Aber, bei dem einen oder anderen werde ich mit Sicherheit mal überlegen. Ich bereue den Kauf dieser CD nicht. Ans Herz legen möchte ich diese CD dem HiFi-Enthusiasten, empfehlen all jenen, die mal einen Einblick in die musikalischen Werke von Pink Floyd haben wollen.
Diese Scheibe ist nicht was zum nebenbei hören, sondern man muß sich schon hinsetzen, sich fallen lassen können, zuhören und genießen.
Wenn sich nun einer über den Titel der Meinung wundert: mir ist nichts intelligenteres eingefallen als dieses Wortspiel.
Und zum Abschluß noch die Titelliste:
CD 1:
- Astronomy Domine
- See Emily Play
- The Happiest Days Of Our Lives
- Another Brick In The Wall [Part 2]
- Echoes
- Hey You
- Marooned
- The Great Gig In The Sky
- Set The Controls For The Heart Of The Sun
- Money
- Keep Talking
- Sheep
- Sorrow
CD 2:
- Shine On You Crazy Diamond [Parts 1 – 7]
- Time
- The Fletcher Memorial Home
- Comfortably Numb
- When The Tigers Broke Free
- One Of These Days
- Us And Them
- Learning To Fly
- Arnold Layne
- Wish You Were Here
- Jugband Blues
- High Hopes
- Bike
Was schreibt man über ein Best Of Album einer Band, von der man gerade mal eine CD besitzt?
Was schreibt man über ein Best Of Album einer Band, die nahezu nur Konzeptalben veröffentlichte?
Was schreibt man über ein Best Of Album einer Band, die einfach gnadenlos geniale musikalische Meisterwerke abliefert?
Ich tu mich wahrlich schwer, kenne ich Pink Floyd eigentlich nur von „The Wall“, welches ich schon als musikalisch genial empfinde. Eine solche Klangbreite findet man heute nicht mehr. Aber viel mehr kenne ich von Pink Floyd nicht. Trotzdem wollte ich die Best Of von Pink Floyd haben. Vielleicht um festzustellen, ob ich sie nun wirklich mag, oder halt nur gut finde.
Und nun habe ich das Doppelalbum mit den 26 Songs endlich. Günstig ersteigert bei ebay. Im Handel legt man nun mal leider bis zu 35 Euro für das Album auf den Tisch, und das finde ich schon ziemlich frech.
Ich beurteile diese CD also nicht als Fan, sondern als Musikliebhaber. Ich kann nicht sagen, welcher Song nun wie gekürzt wurde, oder welcher bisher nie veröffentlicht wurde. Dazu kenne ich, wie gesagt, Pink Floyd zu wenig, und ich maße mir auch derlei Fachwissen auch nicht an.
Mit der Echoes wird man auf eine Zeitreise durch die Musik von Pink Floyd genommen. Das Pink Floyd nun immer eine sehr große klangliche Breite in ihren Liedern haben, ist ja nun nicht wirklich was neues, aber hier kann der geneigte Hörer in wahrhaft orgiastischen Ergüssen schwelgen. Ich ärger mich schon ein wenig, meine Stereoanlage nicht in meiner Studentenbutze stehen zu haben, aus PC-Lautsprecherboxen kommt von der Vielfalt nicht sehr viel rüber. Zu sei vielleicht noch, das alle Stücke digital remastered wurden.
Die Titel finden sich nicht in zeitlicher Reihenfolge auf dem Album, sondern sind bunt gemischt. Eine, wie ich persönlich finde, gute Lösung, denn so ist ein wenig Abwechslung gegeben. Wahre Pink Floyd Fans werden das anders sehen, werden die Stücke doch musikalisch als auch thematisch auseinander gerissen. Mag ja sein, aber ich bin kein so enthusiastischer Fan, man möge mir also meine etwas andere Einstellung nachsehen.
26 Stücke auf einem Doppelalbum klingt nicht viel, so manche Plastikpopgruppe hat das auf einer Scheibe. Nur, Pink Floyd macht nun nicht gerade Airplay-taugliche Musik. Radiotauglich ist alles mit in etwa 3,5 Minuten Spielzeit (man möge mich berichtigen, liege ich hier falsch). Nein, Pink Floyd bringen es auch schon mal auf 16 oder 23 Minuten. Und wenn man die Durchschnittstitellänge von etwa 7 Minuten betrachtet, wird einem schon schnell klar, warum es „nur“ 26 Titel sind.
Das CD-Booklet ist recht ansehnlich gestaltet und kommt recht dick daher. Zu jedem Titel sind die Texte, Erscheinungsjahr und entsprechender Albumtitel zu finden. Für den Nichtfan sehr hilfreich, wenn man es nicht schon an der Musik erkennt, in welche Epoche man den Titel einsortieren soll.
26 Songs, die alle auf ihre Art und Weise einzigartig sind. Näher auf jeden einzelnen einzugehen, würde vielleicht den Rahmen sprengen, aber ich will mal mit wenigen Worten versuchen ein entsprechendes Statement abzugeben. Unter den Tisch fallen lassen kann man keinen dieser Songs, jeder ist es wert gehört zu werden.
Astronomy Domine (1967, von „The piper at the gates of dawn“):
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Der Opener des Albums, ein wenig abgefahren, und unverkennbar 60er Jahre. Aber ein für damalige Technik geniales Klangbild.
See Emily Play (1967):
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Klingt irgendwie wie eine Mischung aus Beatles und Titelmelodie zu einer dieses 60/70 Jahre Serien. Schrill, genial ....
The Happiest Days In Our Lives (1979, von „The Wall“):
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Dieser Hubschrauber, der durch mein Zimmer fliegt, dieses absolut geniale Gitarrenriff, diese Bassline, diese finstere Stimme von Roger Waters, dieser nahtlose Übergang in
Another Brick In The Wall [Part 2] (1979, von „The Wall“):
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dieses absolut geniale Gitarrenriff, dieses absolut geniale Lied
We don’t need no education
We don’t need no thought control
No dark sarcasm in the classroom
Teachers leave them kids alone
...
All in all it’s just another brick in the wall
All in all you’re just another brick in the wall
Volle Lautstärke, Augen zu, und genießen. Diese Gitarre ... einfach nur geil, die geht absolut unter die Haut. Der pure Wahnsinn. Mein Alltime-Favorite.
Echoes (1971, von „Meedle“):
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16 Minuten 30 Sekunden der pure Genuß. Langsam beginnt es, um sich nach und nach in ein klangvolles Werk zu entwickeln. Augen zu und genießen und einfach zuhören. Dieses Lied und der Text sind es wert.
Hey You (1979, von „The Wall“):
**************************
Hey you, out there in the cold
Getting lonely, getting old, can you feel me
...
Hey you, don’t help them to bury the light
Don’t give in without a fight
Ein beklemmendes Lied, ein beklemmender Text. Aber schlichtweg genial. Musik, Text, es paßt zusammen, ein musikalisches Meisterwerk.
Hey you, don’t tell me there’s no hope at all
Together we stand, divided we fall.
Marooned (1994):
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Nur etwas über 2 Minuten. Zu kurz. Viel zu kurz. Ein herrliches Stück. Entspannend, etwas um stundenlang zuzuhören. Aber dafür paßt der Übergang zu
The Great Gig In The Sky (1973, von „The dark side of the moon“):
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Ein Lied, dem man nicht anmerkt, das es nunmehr fast 30 Jahre auf dem Buckel hat. Es könnte auch ein aktuelles Lied sein. Clare Torry „brüllt“ sich hier nahezu die Seele aus dem Leib. Das Lied beginnt sachte, wird gewaltig um wieder leise zu werden. Umwerfend.
Set The Controls For The Heart Of The Sun (1968, von „A saucerful of secrets“):
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Auf mich wirkt das Lied etwas psychedelisch und bedrohlich. Diese leise Stimme von Roger Waters mischt sich in das trommeln und das Xylophon (oder was auch immer das ist). Eigentlich eines der Stücke, die ich weniger mag, auch wenn es gut ist. Ist mir irgendwie zu anstrengend.
Money (1973, von „The dark side of the moon“):
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Bereits mehrfach gecovert, im Original unübertroffen. Irgendwie bluesig, irgendwie geil! Auch einer meiner Alltime-Favorites.
Keep Talking (1994, von „The division bells“):
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For millions of years mankind lived just like the animals
Then something happened which unleashed the power of our immagination
We learned to talk
Ein umwerfender Background-Chor. Und auf die Gefahr hin, das ich mich wiederhole, musikalisch ein absoluter Genuß. Stephen Hawking liefert hier im übrigen die Additional Vocals.
Sheep (1977, von „Animals“):
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Der Anfang ist schon ein Genuß sondergleichen. Mit fast 10 Minuten ein relativ langes Werk, aber das ist auch gut so.
Sorrow (1987, „A momentary lapse of reason“):
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Mein erster Endruck? Wahnsinn! Schlichter Wahnsinn! Himmel, ich will meine Stereoanlage hier haben, ich will das genießen können. Anders als Wahnsinn kann man dieses Lied nicht umschreiben. Schick die Nachbarn in den Urlaub, dreh die Stereoanlage auf Anschlag, mach die Augen zu und laß dich fallen. IRRE!!!!
Shine On You Crazy Diamond [Parts 1 – 7] (1974, von „Wish you were here“):
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Auf diesem Album mit 17:23 Minuten Spiellänge vertreten. Ich habe mir sagen lassen, im Original sei es länger. Nun denn, genial ist dieses Stück trotzdem. Wieder etwas zum zuhören und genießen und in die Reihen meiner Alltime-Favorites aufgestiegen. Dieser langsame bedächtige Anfang mit Gitarre und Keyboard. Wie sich dieses Lied entwickelt, wie es sich aufbaut, wie es sich ändert, schlichtweg genial.
Time (1973, von „The dark side of the moon“):
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And you run and you run to catch up with the sun, but it’s sinking
And the racing around to come behind you again
The sun is the same in a relative way, but you’re older
Shorter of breath and one day closer to death.
Treffender kann man es nicht ausdrücken als in diesen beiden letzen Zeilen. Anfänglich wirkt das Stück noch etwas düster, entwickelt sich aber dann doch in eine andere Richtung. Nicht umwerfend, aber dennoch ein klasse Stück.
The Fletcher Memorial Home (1982, von „The Final Cut“):
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Ein guter Text, aber trotzdem ein Lied, mit dem ich irgendwie nicht warm werde.
Comfortably Numb (1979, von „The Wall“):
***********************************
Mit Orchesteruntermalung ein unvergleichliches Stück Musikgeschichte, wie ich finde. Zuhören!
When The Tigers Broke Free (1979, von „The Wall Movie Soundtrack“):
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Hier begnüge ich mich mit einer Textpassage:
It was dark all around
There was frost in the ground
When the tigers broke free
And no one survived
From the Royal Fussiliers Company C
They were all left behind
Most of them dead
The rest of them dying
And that’s how the High Command took my Daddy from me.
Ein beklemmendes Stück Musik, das einen anrührt. Jedes weitere Wort wäre zuviel.
One Of Those Days (1971, von „Meedle“):
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Nach dem beklemmenden „When The Tigers Broke Free“ wieder ein Stück, um seine Hifi-Anlage mal wieder so richtig arbeiten zu lassen. Ja, es erinnert an die wilden 70er Jahre
Us And Them (1973, von „The dark side of the moon“):
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Ein sehr ruhiges und beschauliches Lied, bei dem man sich auf den Text konzentrieren sollte. Umwerfend.
Learning To Fly (1987, von „A momentary lapse of reason“):
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Ja, unüberhörbar 80er Jahre. Was aber keine Abwertung bedeutet. Dieses Lied bietet wieder gewohnte Klangfülle. Aber hier merkt man auch wieder mal, das Pink Floyd eine Studioband sind. Die Effekte lassen sich live nun mal nicht in dieser Brillianz realisieren.
Arnold Layne (1967):
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Zurück in den 60ern. Unüberhörbar. Aber klasse. Musikalisch und Sid Barrett singt einfach genial dazu.
Wish You Were Here (1975, von „Wish you were here“):
*********************************************
Auch bereits mehrfach gecovert. Aktuell wohl mal wieder von Wyclef Jean, wenn mich nicht alles täuscht. Aber, das hier, das ist unschlagbar.
Jugband Blues (1968, von „A saucerful of secrets“):
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Sid Barrett gibt sich wieder mal die Ehre. Allerdings muss ich zugeben, mit diesem Lied werde ich nicht so richtig warm. Warum, kann ich nicht sagen.
High Hopes (1994, „The division bell“):
*******************************
Eine Glocke, ein Klavier. Ein Klanggewitter, wenn man das so nennen kann. Imposant und begeisternd. Und wieder einmal ein Text, den man sich anhören sollte.
Bike (1967, von „The piper at the gates of dawn“):
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Ich weiß nicht, waren die Jungs auf Droge, als sie dieses Stück Musik aufgenommen haben? Es ist gut, zweifellos, aber auch ziemlich abgefahren.
So, das waren meine kurzen Statements zu den Liedern. Dadurch ist es natürlich eine sehr umfangreiche Meinung geworden. Aber, ich denke, die CD ist diese Arbeit auch wert. Alles in allem ist es ein sehr geniales Album. Für mich als Nicht-Fan gibt es einen kleinen Einblick in das Schaffen von Pink Floyd, der mich neugierig gemacht hat. Allerdings nicht dermaßen neugierig, dass ich mir nun alle Alben kaufen werde. Aber, bei dem einen oder anderen werde ich mit Sicherheit mal überlegen. Ich bereue den Kauf dieser CD nicht. Ans Herz legen möchte ich diese CD dem HiFi-Enthusiasten, empfehlen all jenen, die mal einen Einblick in die musikalischen Werke von Pink Floyd haben wollen.
Diese Scheibe ist nicht was zum nebenbei hören, sondern man muß sich schon hinsetzen, sich fallen lassen können, zuhören und genießen.
Wenn sich nun einer über den Titel der Meinung wundert: mir ist nichts intelligenteres eingefallen als dieses Wortspiel.
Und zum Abschluß noch die Titelliste:
CD 1:
- Astronomy Domine
- See Emily Play
- The Happiest Days Of Our Lives
- Another Brick In The Wall [Part 2]
- Echoes
- Hey You
- Marooned
- The Great Gig In The Sky
- Set The Controls For The Heart Of The Sun
- Money
- Keep Talking
- Sheep
- Sorrow
CD 2:
- Shine On You Crazy Diamond [Parts 1 – 7]
- Time
- The Fletcher Memorial Home
- Comfortably Numb
- When The Tigers Broke Free
- One Of These Days
- Us And Them
- Learning To Fly
- Arnold Layne
- Wish You Were Here
- Jugband Blues
- High Hopes
- Bike
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