Playmobil Fun-Park, Zirndorf Testbericht

Playmobil-fun-park-zirndorf
ab 18,74
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Summe aller Bewertungen
  • Sauberkeit:  sehr gut
  • Naturangebot:  vielfältig
  • Kinderbetreuung:  sehr gut
  • Einkaufsmöglichkeiten:  sehr gut
  • Attraktivität der Anlage:  sehr gut
  • Angebote für Kinder:  sehr viele
  • Zufriedenheit mit der Unterkunft:  sehr gut

Erfahrungsbericht von YetiChris

Kinderspaß in XXL

5
  • Sauberkeit:  sehr gut
  • Naturangebot:  durchschnittlich
  • Kinderbetreuung:  gut
  • Einkaufsmöglichkeiten:  gut
  • Attraktivität der Anlage:  sehr gut
  • Angebote für Kinder:  sehr viele
  • Zufriedenheit mit der Unterkunft:  gut

Pro:

Absolut Kindgerecht, prima Preispolitik

Kontra:

Eigenwerbung, Ausgang nur durch Shop

Empfehlung:

Ja

Gerade frisch aus dem ersten Familienurlaub zurück, möchte ich euch einem Erlebnis teilhaben lassen, dass nach Meinung meiner Fre3undin und meiner Tochter zum schönsten gehört hat, was wir in den letzten 8 Tagen erlebt haben - der besuch des PLAYMOBIL Fun-Parks in Zirndorf bei Nürnberg.

Ich denke, es ist müßig, zu beschreiben, was Playmobil ist oder längere Abhandlungen über Firmengeschichte etc. zu veröffentlichen. Wer nichts über Playmobil weiß, der lag in den letzten 31 Jahren (so lange gibt es die Spielfiguren) höchstwahrscheinlich im Koma oder hatte nie Kontakt zu Kindern. Daher beschränke ich mich nur auf die kurzen Infos, das neben dem Fun-Park die Firmenzentrale der Herstellerfirma Geobra Brandstätter GmbH & Co KG angesiedelt ist und das diese den Park auch selber betreibt.

Also, auf geht\'s:

Unser Urlaub führte meine Familie ins schöne Frankenland, in die nähe von Rothenburg ob der Tauber. Eine wunderschöne Gegend, aber Städtetouren nach Rothenburg, Bad Windsheim und Ansbach sind nicht wirklich Dinge, die eine aktive Vierjährige wirklich vom Hocker reißen. Neben den Attraktionen, die unser gebuchter Urlaub auf dem Bauernhof und das naheliegende Freizeitbad bot, wollten wir noch ein weiteres Highlight bieten.
Wir besorgten uns also Infomaterial über die nähere Umgebung - und aufgrund der Empfehlungen von Mitgästen und unseren Gastherren legten wir uns schnell auf den PLAYMOBIL Fun-Park fest. Grund dafür waren die fast schon sensationell günstigen Preise und die vergleichsweise geringe Fahrstrecke (von unserer Unterkunft ca. 1 Stunde über Landstraße), andere Alternativen (z.B. Legoland Deutschland, Wildtierpark in Bad Mergentheim oder Zoo Nürnberg) lagen zumeist deutlich weiter entfernt.
Natürlich hatten wir auch kleinere Bedenken: bei dem Preis kann das ja nichts werden, reine Werbeshow, das Essen wird schön teuer sein etc. Aber trotz allem fuhren wir also am Mittwoch los und erreichten, dank der hervorragenden und frühzeitigen Beschilderung, nach ca. einer Stunde unser Ziel in Zirndorf. Zunächst viel uns eine Große Baustelle auf - das sogenannte HOB-Center, eine riesige Halle, die zukünftig (schon ab Oktober 2005) einen großen Indoor-Spielbereich beherrbergen soll, indem die kleinen Gäste nach aller Herzenslust mit den Playmobil-Produkten Spielen, bauen und Spaß haben sollen, und das zu allen Jahreszeiten. Wir suchten nach einem Parkplatz und fanden , nicht zuletzt dank des eher durchwachsenen Wetters, sofort einen auf einem der drei großen überdachten Parkdecks (insgesamt 1000 Stellplätze). Hier freute sich Papa (ich) sofort, denn ein Blick auf die preistafel zeigte mir, das sich die Parkkosten in unglaublich niedrigen Bereichen aufhielten: 1 Euro - nein, nicht pro Stunde - PRO TAG!!! Also, ohne schlechtes gewissen die ganze Zeit hier verbringen - super.

Sofort zum Eingang, der, wie sollte es anders sein, wie eine Playmobil-Spielburg gestaltet war: mit Wassergraben (und Plastik-Krokodil), Playmobil-Rittern in Lebensgröße und natürlich einer Zugbrücke! Eine weitere Freude kam an der Kasse auf: der Eintritts belief sich auf 16,50 € - für drei Personen, also 5,50€ pro Nase! Wirklich Familienfreundlich - und das in der Hauptsaison! In der Nebensaison beläuft sich der Preis sogar nur auf 4,50 €, wobei allerdings Kinder ab 3 Jahren den vollen Preis entrichten müssen (vorher freier Eintritt). Das klingt komisch, aber man darf nicht vergessen, das die Playmobil-Zielgruppe bei 3-Jährigen beginnt.
Sehr intelligent ist ein kleines Gimmick, das am Eingang verteilt wird. Eine Papierschleife, die man, mit Handynummer und Namen des Kindes versehen, seinem Nachwuchs um das Handgelenk bindet. So kann das Kind, sollte es seine Eltern verlieren, sofort und ohne große Probleme von den zahlreichen Park-Mitarbeitern sofort wieder an die Eltern zurückvermittelt werden. Einfach, aber clever!

Endlich zu den Attraktionen im Park. Hier muss man sich von dem Bild eines Freizeitparks verabschieden. Im Fun-Park gibt es keine Fahrattraktionen wie Karussels oder Achterbahnen. Hier steht das selber machen im Vordergrund, und zwar eher real als interaktiv. Da kann geklettert, geplatscht, gematscht, gepaddelt und gebuddelt werden - und Playmobil liegt weniger im Mittelpunkt, ist zumeist nur als Dekoration immer präsent.
Unsere erste Station die Ritterburg, die wir nach einem kleinen Abstecher zum Rutschenhang erreichten, der sich zwischen Burg und Eingang befindet. Die Burg ist ein bisschen enttäuschend - ein kleiner Spiegelsaal, ein Thronsaal und eine Kletterwand sind für Erwachsene vielleicht etwas dürftig, aber dennoch ist der Thron belagert und auch der manuell betriebene Drehbrunnen ist eine Sensation. Schnell weiter zum Wasserkanal. Hier hat man zum ersten Mal direkten Kontakt zu Playmobil-Artikeln, denn hier gibt es sämtliche aktuellen Playmobil-Wasserfahrzeuge - vom Tretboot über Wikingerschiff und Arche Noah bis zum Priaten-Segelboot. Und natürlich mit sämtlichem Zubehör: Figuren, Tiere, Kanonen, Kleinteile - alles, was man an Playmobil kennt und liebt ist vorhanden. Da werden auch gestandene Männer wieder zu Kindern und spielen, was das Zeug hält. Und man versteht, warum schon im Infomaterial empfohlen wird, Wechselwäsche mitzubringen. Schnell war unsere Tochter patschnass! Aber nach einer kurzen Umziehpause wurde weitergespielt.

Für uns zeigte sich auch gleich das größte Problem: Da das Wetter nicht gerade als Hochsommer zu bezeichnen war, waren viele Spielmöglichkeiten mit Vorsicht zu genießen. Was mit Badekleidung kein Problem ist, wird bei Regenwetter schnell uninteressant.

Aber weiter im Text. Wir kamen zur nächsten Abteilung, und für unsere Tochter das echte Highlight: Das Indianerdorf mit Wasserspielplatz (dank Regenwetter Schlammgrube) und Goldmine! Und Goldmine ist wörtlich zu nehmen: hier können die kleinen Helden mit Sieb und Schäuffelchen bewaffnet tatsächlich zu Diggern werden und nach Gold schürfen. Regelmäßig verteilen Parkmitarbeiter in einem großen Sandkasten goldgefärbte kleine Kieselsteine, die in kleinen Schatztruhen(Stück 1 €) gesammelt werden können. Unter einem Dach können zusätzlich an einer kleinen Förderanlage Splitter von Halbedelsteinen aus Quarzsand ausgesiebt werden - das allerdings kostenlos! Natürlich für jedes Kind DIE Sensation!

Dagegen ist der benachbarte Bauernhof ein bisschen Langweilig. Zwar kann man hier (Plastik-)Pferde und -Kühe pflegen und melken und mit Kettcars fahren, aber das kommt nach diesem Highlight natürlich nicht zu gut an! Das gleiche gilt wir den Wasserspielplatz - klassische Elternerfahrung: nasse Füße laufen nicht gern - also erstmal trocknen lassen (Perfekter Service im Park: Kostenloser Wäschetrockner!) und erst mal Mittagspause in der Wirtsschänke.

Auch hier wieder findet man wieder absolut Familienfreundliche Preise, Ca. 20 € für drei Personen incl. Getränken ist absolut im Rahmen, lediglich die Tatsache, dass man Pfand für nahezu alle Geschirrteile bezahlen muss, ist etwas nervig. Trotzdem verständlich, dann so ist der Sitzbereich des SB-Restaurants immer ordentlich.

Am Nachmittag Standen zunächst noch Maya-Tempel und Piratenschiff auf dem Programm, aber dank Wasser von oben wollte keine Große Begeisterung für \"Wasser von unten\" aufkommen. Das Piratenschiff ist Maßstabsgetreu dem Spielzeugschiff aus dem Playmobilsortiment nachgebildet und kann von außen mit Flößen und über Brücken geentert werden.

Letzter Großer Bereich im Freien ist die Baumhauswelt, die ganz dem Namen entsprechend ultimativen Kletterspaß bietet. Hier findet sich auch die sog. \"Feenquelle\", quasi die maritime Variante der Goldmine. Hier können aus überdimensionalen Muscheln kleine Plastik-Wassertiere gesammelt werden, die in Kunststoff-Muscheln \"wieder 1 € das Stück\" mit ach hause genommen werden. Lustig, aber eine ziemliche Wasserschlacht und für kleiner Kinder mit kurzen Armen sehr ernüchternd - Mama oder Papa sollte hier helfend eingreifen!

Zum Schluss besuchten wir noch den Indoor-Klettergarten. Da unsere Tochter schon ziemlich fertig war, war dies ein kurzer Abstecher, am einfachsten beschreiben kann man den Kletterpark als Baumhauswelt unter Glas.

Letzte Station war das Spieleparadies: eine große Halle voller Playmobil zum Ausprobieren, Spielen, bauen - der Garten Eden für Kinder! Selbst kaputtes wird von den Mitarbeiternm schnell ersetzt, das es anders als zuhause nicht zu Tränen oder Streit kommen kann - alles ist Mehrfach vorhanden und schnell bilden sich auch keline Kindergruppen, die miteinander spielen.

Eine schöne Sache, wenn man den Werbeaspekt vergisst - denn der Ausgang ist nur durch einen großen Playmobil-Shop zu erreichen, in dem es das GESAMTE Playmobil-Programm gibt - zu etwas günstigeren Preisen zwar, aber ein mit reizen übersättigets Kind ist ohne eine Kleinigkeit kaufen zu müssen kaum durch dieses Wunderland zu bekommen. Kaum ein Gast hatte nicht zumindest eine kleine Figur gekauft. Aber was soll man meckern - Dafür war der ganze Tag preisgünstig und wirklich wunderschön! Auch wir als Erwachsene konnten in Kinderheitserinnerungen schwelgen, und unsere Kleine war seelig. Wir werden auf jeden Fall wieder mal nach Zirndorf fahren, zumal wir das \"Lechzua-Kreativcenter\" (eine Spiel-und Bastelhalle mit großen Angebot an Pflanzkübeln und Pflanzen) noch nicht kennen und natürlich das HOB-Center ausprobieren wollen. Außerdem gibt es ja noch den PLAYMOBIL Golf-Range, eine Driving-Range , auf der auch Kinder den richtigen Abschlag lernen können und die nächstes Jahr durch eine Art Minigolf-Anlage erweitert werden soll.

Bleibt noch zu erwähnen, dass es auch noch ein Hotal direkt neben dem Park gibt - das \"Playmobil Inn\" Das wir aber nicht genutzt haben. Nähere Infos darüber findet man unter www.Playmobil-inn.de.

Zum Abschluss sei noch gesagt, das sich der Besuch des Parks auf jeden Fall lohnt und für Familien mit Kindern nur zu empfehlen ist. Auch wenn (natürlich) Eigenwerbung für das Produkt im Fordergrund steht, der Park ist mit Liebe zum Detail und schönen Ideen gestalltet und bietet wirklich für jeden Etwas. Zwar frage ich mich, mit wie viel Schwund die Betreiber hier zu kämpfen haben, aber wir haben wirklich nichts mitgehen lassen!!! ;)

Neben dem Park in Zirndorf gibt esübrigens noch weitere in Paris, auf Malta, In Athen in Orlando und Palm Beach. Hier beschränkt sich das Angebot allerdings einzig und allein auf die Indoor-Spielbereiche und damit auf den Werbeeffekt für Playmobil-Produkte.

Weiter Infos, auch zu den internationalen Fun-Parks, findet man unter www.playmobil-funpark.de.

Viel Spaß bei eurem Besuch!

27 Bewertungen, 3 Kommentare

  • morla

    14.10.2005, 02:11 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner Bericht

  • Rumyana7

    03.10.2005, 20:36 Uhr von Rumyana7
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr schöne Beschreibung. Lieben Gruß aus Sofia

  • engel123

    28.08.2005, 20:51 Uhr von engel123
    Bewertung: sehr hilfreich

    kann es für mich sowieso nie genügend geben! =)