PowerQuest DriveImage Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Benutzerfreundlichkeit:
- Updatemöglichkeit:
Erfahrungsbericht von Gimmick404
Windows in 15 Minuten wieder wie neu
Pro:
Windows schnell wieder frisch ohne neu zu installieren; Software auf deutsch; einfach zu bedienen; zuverlässig
Kontra:
die geteste Version 3.0 ist mit XP nicht kompatibel, das gilt für aktuelle Versionen nicht
Empfehlung:
Ja
Wie jeden Monat, so kaufte ich mir auch im Juli 2001 die aktuelle PC-Welt-Ausgabe, wie so oft üblich bei PC-Magazinen, handelte es sich bei der Ausgabe, die im Juli rauskommt, um die die Augustausgabe, man ist also immer schon einen Monat weiter. Eigentlich verdient das ja gar keine Erwähnung bei einem Bericht über ein Softwaretool, doch es ist insofern interessant, als auf der beiliegenden Heft-CD ein richtiger Schatz schlummert, den viele vielleicht noch gar nicht entdeckt oder ausprobiert haben. Auf diese Heft-CD hat die PC-Welt nämlich die Vollversion von Powerquests Drive Image 3.02 beilegt. Auch die Version 4 war in der Zwischenzeit bereits auf einer CD der PC Welt. Mittlerweile habe ich mir dann selbst die Version 5.0 vor einigen Monaten gekauft.
Was ist Drive Image?
Mit Drive Image kann man komplette Partitionen (Festplattenlaufwerke) sichern, es ist also eine Art Sicherheitstool, mit dessen Hilfe man auf recht einfache Art wichtige Daten komplett sichern kann. Dies ist jedoch nicht alles, was dieses Tool kann, man kann auch eine komplette Windows-Installation orgiginalgetreu, also 1:1, sichern. Diese wird dann komprimiert gespeichert, und wenn es zu Problemen im laufenden Windows-Betrieb kommt, kann man einfach die Sicherheitskopie zurückspielen und hat binnen 15 minuten wieder ein funktionierendes Windows. Man sollte aber natürlich vor einem format c: nach Möglichkeit schnell noch wichtige Daten (also den Ordner "Eigene Dateien", die Favoriten sowie e-mails in aktuellem Stand sichern, da diese natürlich ansonsten verloren gehen.
Die Installation
Drive Image ist ein DOS-Programm, zwar gibt es auch eine Benutzeroberfläche unter Windows, doch die Software startet automatisch den DOS-Modus und ihr DOD-Modul, wenn man ein Image einer Partition anlegen oder zurückspielen möchte, so dass man eigentlich auch auf eine Installation unter Windows verzichten kann. Die Setup-Routine des Tools erstellt automatisch 2 DOS-Disketten, eine ist eine Bootdiskette, die zweite enthält das DOS-Prgramm von Drive Image. Mehr benötigt man auch nicht und der Vorteil ist, man belastet das System nicht mit einer weiteren Installtion.
Wie funktioniert es?
a.) Das Sichern
Am sinnvollsten ist es, Windows zunächst einmal zu installieren, am besten mit allen Programmen, die man für die tägliche Arbeit braucht (Winzip, Winamp, evtl. Microsoft Office und Bildbearbeitung, um nur einige zu nennen), so dass man ein frisches Windows hat. Natürlich sollte man auch alle Treiber installieren. Und dann sollte man, wenn man Windows sozusagen perfekt hat (ich beziehe mich hier vor allem auf die Windows 9x Versionen, da Windows ME nur durch Umwege zu einem DOS-Modus kommt, dürfte Drive Image 3.02 hier ohne weiteres nicht laufen, siehe hierzu auch den Punkt "Systemvoraussetzungen")), empfehle ich, direkt Windows zu beenden, in den DOS-Modus zu wechseln und mit Hilfe der zweiten DOS-Diskette Drive Image zu starten. Hier sollte man aber grundlegendes über das starten von DOS-Programmen wissen, ansonsten startet man besser neu und überlässt der Bootdiskette das starten von Drive Image. Nachdem die Benutzeroberfläche erscheint, kann man mit Hilfe der ersten Programm-Funktion, Image erstellen, die Partition auswählen, die man sichern möchte. In den meisten Fällen dürfte es das Laufwerk c: sein. Nun legt man fest, wo es gespeichert werden soll. WICHTIG: es muss sich um ein anderes Laufwerk als c handeln, wenn man seine Festplatte nicht partioniert hat oder über eine zweite Festplatte verfügt, lässt sich ein Image nicht erstellen, da auf c: nicht gespeichert werden kann (ab der Version 4.0 lässt sich ein Image aber direkt brennen). Hat man also festgelegt, wo das Image gespeichert wird, und auch einen Namen gegeben, legt man nun fest, wie stark die Komprimierung sein soll, man kann auch festlegen, ob das Image gesplittet werden soll. Dies ist vor allem dann ratsam, wenn man schon einige Anwendungen installiert hat. Faustregel: bei höchster Komprimierung passen etwa 1,3 GB (Originalgrösse) auf eine CD. Nun beginnt der eigentliche Prozess. Er dauert aber nicht sehr lange, schon nach 10-15 Minuten hat man seine komplette Festplatte gesichert, abhängig natürlich von der zu sichernden Datenmenge.
Falls man nur über ein Laufwerk c: verfügt: Partitionen lassen sich mit dem Sharewaretool Partition Star oder mit Partition Magic erstellen. Partition Magic ist sicher das für den Normaluser am einfachsten zu bedienende Tool, allerdings kostet es auch über 50 Euro.
b.) Das Zurückspielen:
Wenn man nun einige Zeit mit Windows gearbeitet hat und Windows immer langsamer wird und auch öfter abstürzt, kommt dann die grosse Stunde von Drive Image, man macht einfach format c: (die oben genannten wichtigen "eigenen Dateien" sollte man natürlich separat sichern, am besten speichert man die Favoriten und Eigenen Dateien gleich woanders, die Pfade lassen sich standardmässig zwar nicht verändern, doch spezielle Tools wie zum Beispiel X-Setup nehmen diese Eingriffe in der Registry zuverlässig vor). Danach startet man Drive Image und wählt die Programm-Option "ein Image wieder herstellen", dann wählt man nur noch das entsprechende Image aus und die Partition, wohin es zurückgespielt werden soll. Bei einem Windows-Image ist das in der Regel das Laufwerk c:, und schon beginnt der Rücklesungsprozess, der im Normalfall eine Viertelstunde dauert, und schon hat man wieder ein funktionierendes Windows mit allen Programmen und Treibern (es sei denn, man hat inzwischen andere Hardware, dann ist es natürlich besser, alles komplett neu zu installieren). Der Zeitvorteil ist so enorm, dass man Drive Image eigentlich jedem empfehlen kann, der ab und zu Windows neu installiert, denn man spart so mindestens einen halben Tag, den man sonst unnütz vor dem PC sitzt. Ich hatte das Programm 1 Woche, und musste schon davon Gebrauch machen, als meine eine Festplatte kaputt ging. Zwar rettet da natürlich auch keine Software, aber so konnte ich schnell das Image auf meine zweite Platte aufspielen. Mittlerweile habe ich dieses Programm schon etliche Male in Anspruch nehmen müssen, was natürlich nicht nur an Windows liegt, sondern eben daran, dass ich in der Zwichenzeit so einige Male die Platten tauschen musste. Dank Drive Image ist der Riesenzeitverlust, den man bei Neu-Installationen erleidet, endlich Vergangenheit.
Von Zeit zu Zeit sollte man natürlich auch das Backup-Image erneuern, so wenn die installierte Software veraltet ist oder natürlich, wenn man neue Hardware verbaut hat.
Systemvoraussetzungen
Theretisch läuft Drive Image bereits auf System, die noch mit einer 486er CPU arbeiten, 32 MB RAM sind jedoch Minimum, so dass man wohl eher doch als Minimum einen Pentium haben sollte. Es läuft unter Windows 3.1 (hat das noch jemand?), allen Versionen der Win 9x-Familie, hier braucht man auch nicht unbedingt eine Boot-Diskette (beim zurückspielen nach einem format c: ist diese jedoch sehr sinnvoll, da man ansonsten Windows nicht neu starten darf!, bevor man das Image zurückgespielt hat, das Programm selbst kann man ja von Diskette starten), da der DOS-Modus auch so erreichbar ist. Win ME, Win2000 und alle NT-Versionen sind zwingend auf eine DOS-Bootdiskette angewiesen, da diese System über keinen DOS-Modus verfügen (bei Windows ME tut Microsoft zumindest so, als gäbe es keinen *g*). Mit Windows 98 harmoniert das Tool bei mir vorzüglich, Ausfälle hatte ich noch keine zu verzeichnen.
Preis
Die Version 3.02 respektive 4 ist als Beigabe einer Heft-Zeitschrift preislich natürlich unschlagbar. Allerdings gibt es diese beiden Ausgaben nicht mehr im Handel. Aber vielleicht habt ihr ja das Heft oder kennt jemanden, der regelmässig die PC-Welt liest. Aber selbst wenn dies nicht der Fall ist, die aktuelle Version 5.0 bekommt man im Handel ab ca. 70 Euro (zB bei Amazon für 69,99 Euro), und ist ihr Geld auf jeden Fall wert, da diese (ebenso wie die Version 4) noch zusätzlich die Möglichkeit bietet, ein Image direkt auf CD zu brennen.
Fazit
Wer viel mit seinem Windows herumexperimentiert, kann auch schon mal sein Windows zerschießen, früher war da ein halber Tag weg, dank diesem Tool jedoch hat man schon nach nicht mal einer halben Stunde wieder ein laufendes Windows, wenn das kein Argument ist! Bei mir war es sogar einmal quasi der Retter in der Not. Als eine meiner Festplatten ausfiel, hatte ich so binnen Minuten die Zweitplatte mit mit einem Betriebssystem zum Laufen gebracht.
Was ist Drive Image?
Mit Drive Image kann man komplette Partitionen (Festplattenlaufwerke) sichern, es ist also eine Art Sicherheitstool, mit dessen Hilfe man auf recht einfache Art wichtige Daten komplett sichern kann. Dies ist jedoch nicht alles, was dieses Tool kann, man kann auch eine komplette Windows-Installation orgiginalgetreu, also 1:1, sichern. Diese wird dann komprimiert gespeichert, und wenn es zu Problemen im laufenden Windows-Betrieb kommt, kann man einfach die Sicherheitskopie zurückspielen und hat binnen 15 minuten wieder ein funktionierendes Windows. Man sollte aber natürlich vor einem format c: nach Möglichkeit schnell noch wichtige Daten (also den Ordner "Eigene Dateien", die Favoriten sowie e-mails in aktuellem Stand sichern, da diese natürlich ansonsten verloren gehen.
Die Installation
Drive Image ist ein DOS-Programm, zwar gibt es auch eine Benutzeroberfläche unter Windows, doch die Software startet automatisch den DOS-Modus und ihr DOD-Modul, wenn man ein Image einer Partition anlegen oder zurückspielen möchte, so dass man eigentlich auch auf eine Installation unter Windows verzichten kann. Die Setup-Routine des Tools erstellt automatisch 2 DOS-Disketten, eine ist eine Bootdiskette, die zweite enthält das DOS-Prgramm von Drive Image. Mehr benötigt man auch nicht und der Vorteil ist, man belastet das System nicht mit einer weiteren Installtion.
Wie funktioniert es?
a.) Das Sichern
Am sinnvollsten ist es, Windows zunächst einmal zu installieren, am besten mit allen Programmen, die man für die tägliche Arbeit braucht (Winzip, Winamp, evtl. Microsoft Office und Bildbearbeitung, um nur einige zu nennen), so dass man ein frisches Windows hat. Natürlich sollte man auch alle Treiber installieren. Und dann sollte man, wenn man Windows sozusagen perfekt hat (ich beziehe mich hier vor allem auf die Windows 9x Versionen, da Windows ME nur durch Umwege zu einem DOS-Modus kommt, dürfte Drive Image 3.02 hier ohne weiteres nicht laufen, siehe hierzu auch den Punkt "Systemvoraussetzungen")), empfehle ich, direkt Windows zu beenden, in den DOS-Modus zu wechseln und mit Hilfe der zweiten DOS-Diskette Drive Image zu starten. Hier sollte man aber grundlegendes über das starten von DOS-Programmen wissen, ansonsten startet man besser neu und überlässt der Bootdiskette das starten von Drive Image. Nachdem die Benutzeroberfläche erscheint, kann man mit Hilfe der ersten Programm-Funktion, Image erstellen, die Partition auswählen, die man sichern möchte. In den meisten Fällen dürfte es das Laufwerk c: sein. Nun legt man fest, wo es gespeichert werden soll. WICHTIG: es muss sich um ein anderes Laufwerk als c handeln, wenn man seine Festplatte nicht partioniert hat oder über eine zweite Festplatte verfügt, lässt sich ein Image nicht erstellen, da auf c: nicht gespeichert werden kann (ab der Version 4.0 lässt sich ein Image aber direkt brennen). Hat man also festgelegt, wo das Image gespeichert wird, und auch einen Namen gegeben, legt man nun fest, wie stark die Komprimierung sein soll, man kann auch festlegen, ob das Image gesplittet werden soll. Dies ist vor allem dann ratsam, wenn man schon einige Anwendungen installiert hat. Faustregel: bei höchster Komprimierung passen etwa 1,3 GB (Originalgrösse) auf eine CD. Nun beginnt der eigentliche Prozess. Er dauert aber nicht sehr lange, schon nach 10-15 Minuten hat man seine komplette Festplatte gesichert, abhängig natürlich von der zu sichernden Datenmenge.
Falls man nur über ein Laufwerk c: verfügt: Partitionen lassen sich mit dem Sharewaretool Partition Star oder mit Partition Magic erstellen. Partition Magic ist sicher das für den Normaluser am einfachsten zu bedienende Tool, allerdings kostet es auch über 50 Euro.
b.) Das Zurückspielen:
Wenn man nun einige Zeit mit Windows gearbeitet hat und Windows immer langsamer wird und auch öfter abstürzt, kommt dann die grosse Stunde von Drive Image, man macht einfach format c: (die oben genannten wichtigen "eigenen Dateien" sollte man natürlich separat sichern, am besten speichert man die Favoriten und Eigenen Dateien gleich woanders, die Pfade lassen sich standardmässig zwar nicht verändern, doch spezielle Tools wie zum Beispiel X-Setup nehmen diese Eingriffe in der Registry zuverlässig vor). Danach startet man Drive Image und wählt die Programm-Option "ein Image wieder herstellen", dann wählt man nur noch das entsprechende Image aus und die Partition, wohin es zurückgespielt werden soll. Bei einem Windows-Image ist das in der Regel das Laufwerk c:, und schon beginnt der Rücklesungsprozess, der im Normalfall eine Viertelstunde dauert, und schon hat man wieder ein funktionierendes Windows mit allen Programmen und Treibern (es sei denn, man hat inzwischen andere Hardware, dann ist es natürlich besser, alles komplett neu zu installieren). Der Zeitvorteil ist so enorm, dass man Drive Image eigentlich jedem empfehlen kann, der ab und zu Windows neu installiert, denn man spart so mindestens einen halben Tag, den man sonst unnütz vor dem PC sitzt. Ich hatte das Programm 1 Woche, und musste schon davon Gebrauch machen, als meine eine Festplatte kaputt ging. Zwar rettet da natürlich auch keine Software, aber so konnte ich schnell das Image auf meine zweite Platte aufspielen. Mittlerweile habe ich dieses Programm schon etliche Male in Anspruch nehmen müssen, was natürlich nicht nur an Windows liegt, sondern eben daran, dass ich in der Zwichenzeit so einige Male die Platten tauschen musste. Dank Drive Image ist der Riesenzeitverlust, den man bei Neu-Installationen erleidet, endlich Vergangenheit.
Von Zeit zu Zeit sollte man natürlich auch das Backup-Image erneuern, so wenn die installierte Software veraltet ist oder natürlich, wenn man neue Hardware verbaut hat.
Systemvoraussetzungen
Theretisch läuft Drive Image bereits auf System, die noch mit einer 486er CPU arbeiten, 32 MB RAM sind jedoch Minimum, so dass man wohl eher doch als Minimum einen Pentium haben sollte. Es läuft unter Windows 3.1 (hat das noch jemand?), allen Versionen der Win 9x-Familie, hier braucht man auch nicht unbedingt eine Boot-Diskette (beim zurückspielen nach einem format c: ist diese jedoch sehr sinnvoll, da man ansonsten Windows nicht neu starten darf!, bevor man das Image zurückgespielt hat, das Programm selbst kann man ja von Diskette starten), da der DOS-Modus auch so erreichbar ist. Win ME, Win2000 und alle NT-Versionen sind zwingend auf eine DOS-Bootdiskette angewiesen, da diese System über keinen DOS-Modus verfügen (bei Windows ME tut Microsoft zumindest so, als gäbe es keinen *g*). Mit Windows 98 harmoniert das Tool bei mir vorzüglich, Ausfälle hatte ich noch keine zu verzeichnen.
Preis
Die Version 3.02 respektive 4 ist als Beigabe einer Heft-Zeitschrift preislich natürlich unschlagbar. Allerdings gibt es diese beiden Ausgaben nicht mehr im Handel. Aber vielleicht habt ihr ja das Heft oder kennt jemanden, der regelmässig die PC-Welt liest. Aber selbst wenn dies nicht der Fall ist, die aktuelle Version 5.0 bekommt man im Handel ab ca. 70 Euro (zB bei Amazon für 69,99 Euro), und ist ihr Geld auf jeden Fall wert, da diese (ebenso wie die Version 4) noch zusätzlich die Möglichkeit bietet, ein Image direkt auf CD zu brennen.
Fazit
Wer viel mit seinem Windows herumexperimentiert, kann auch schon mal sein Windows zerschießen, früher war da ein halber Tag weg, dank diesem Tool jedoch hat man schon nach nicht mal einer halben Stunde wieder ein laufendes Windows, wenn das kein Argument ist! Bei mir war es sogar einmal quasi der Retter in der Not. Als eine meiner Festplatten ausfiel, hatte ich so binnen Minuten die Zweitplatte mit mit einem Betriebssystem zum Laufen gebracht.
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